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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Polybios-Chiffre</id>
	<title>Polybios-Chiffre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:49:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polybios-Chiffre&amp;diff=102776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-14T09:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polybios-Chiffre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Latein|latinisierter]] Form auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polybius-Chiffre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[monographisch]]e [[Alphabet (Kryptologie)#Geheimtexterzeugung|bipartite]] [[monoalphabetische Substitution]] (siehe auch: [[Kryptographie#Terminologie|Terminologie der Kryptographie]]). Sie überträgt Zeichen in Zeichengruppen. Im engeren Sinn ist hiermit die [[Verschlüsselung]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Monogramm]]en&amp;#039;&amp;#039; (Einzelzeichen) als &amp;#039;&amp;#039;[[Bigramm]]e&amp;#039;&amp;#039; (Zeichenpaare) gemeint. Namensgeber der Chiffre ist der antike griechische Geschichtsschreiber [[Polybios]] (um 200–120 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), der ein ähnliches Verfahren zur Nachrichtenübermittlung beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verfahren wird zunächst eine [[Quadrat|quadratische]] [[Matrix (Mathematik)|Matrix]], genannt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polybios-Matrix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polybios-Quadrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit den [[Buchstabe]]n des Alphabets, hier des gewohnten [[Lateinisches Alphabet|lateinischen Alphabets]] gefüllt. Allgemein wird man ein „[[Verwürfelung|verwürfeltes]]“ [[Alphabet (Kryptologie)|Alphabet]] benutzen, also die Buchstaben in mehr oder weniger [[Zufallstext|„zufälliger“]] oder zumindest in unregelmäßiger Reihenfolge eintragen, um eine möglichst hohe kryptographische Sicherheit zu erzielen. Der Einfachheit halber ist hier (im Bild) jedoch die übliche alphabetische Reihenfolge der Buchstaben gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verschlüsselung der Buchstaben in Zeichenpaare sucht der Verschlüssler den jeweiligen Buchstaben in der Matrix und nimmt die entsprechenden Zeilen- und Spaltennummern als [[Geheimtext|Geheimzeichenpaar]]. So findet man beispielsweise den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039; hier in der zweiten Zeile und dritten Spalte und würde ihn als &amp;#039;&amp;#039;23&amp;#039;&amp;#039; verschlüsseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;line-height: 2em; font-family: monospace; text-align: center; font-size: 120%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 ! style=&amp;quot;width:1.1em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
 ! style=&amp;quot;width:1.1em;&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
 ! 5&lt;br /&gt;
 | V || W || X || Y || Z&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Aus dem [[Klartext (Kryptographie)|Klartext]] &amp;#039;&amp;#039;HALLO&amp;#039;&amp;#039; wird der Geheimtext &amp;#039;&amp;#039;23 11 31 31 34&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur optischen Übermittlung von Nachrichten wurden etwa [[Fackel]]n nacheinander in bestimmte [[Zinne]]n von zwei benachbarten Türmen aufgestellt, beispielsweise im linken Turm eine Fackel an Position&amp;amp;nbsp;2 und im rechten Turm eine Fackel an Position&amp;amp;nbsp;3. Der Empfänger der Nachricht konnte aus der Ferne die Fackelpositionen beobachten und mit Hilfe seines eigenen Polybios-Quadrats dies als Verschlüsselung des Buchstabens &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039; erkennen. So konnte er den übermittelten Geheimtext wieder entschlüsseln. Der antike griechische Geschichtsschreiber Polybios beschreibt ein ähnliches Verfahren im zehnten Band seiner &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; (Kapitel&amp;amp;nbsp;45) und gibt an, es selbst verbessert zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Polybius: &amp;#039;&amp;#039;[https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Polybius/10*.html#45.6 The Histories.] Fragments of Book X,&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 45,6&amp;amp;nbsp;f. Auf Penelope.UChicago.edu (englisch), abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Theodorus Büttner-Wobst nach L. Dindorf: [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0233%3Abook%3D10%3Achapter%3D45%3Asection%3D6 &amp;#039;&amp;#039;Polybius: Historiae.&amp;#039;&amp;#039;] Kapitel 45,6&amp;amp;nbsp;f. Teubner, Leipzig 1893. Auf Perseus.Tufts.edu (griechisch), abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geradezu klassische Anwendung fand die Polybius-Chiffre im [[Klopfcode]] der Gefängniskommunikation. Die sogenannten [[Geheimrunen]] basieren auf einem ähnlichen Prinzip.&lt;br /&gt;
Die Polybios-Chiffre wurde sogar noch im [[20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] als Bestandteil komplexerer Verschlüsselungsmethoden benutzt, wie beispielsweise bei dem im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingesetzten [[ADFGX]]-Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://cryptii.com/pipes/polybius-square Web App zur Verschlüsselung mit Polybios-Chiffre und Bifid-Chiffre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Kryptologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symmetrisches Verschlüsselungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manuelle Verschlüsselungsmethode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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