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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Polyamidimid</id>
	<title>Polyamidimid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T04:42:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polyamidimid&amp;diff=1435907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-09-01T01:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amide-general.png|mini|Amidgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Imide&amp;#039;.png|mini|Imidgruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyamidimide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PAI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyimidamide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- siehe etwa die rund 150 Ergebnisse der Google-Suche nach dem Beriff: https://www.google.com/search?q=%22polyimidamid%22&amp;amp;num=10&amp;amp;sca_esv=06f1284d0cc9e0ea&amp;amp;ei=YNy0aKC1CIi2i-gPgpfK0Q8&amp;amp;ved=0ahUKEwig5ae9m7aPAxUI2wIHHYKLMvoQ4dUDCBA&amp;amp;uact=5&amp;amp;oq=%22polyimidamid%22&amp;amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiDiJwb2x5aW1pZGFtaWQiMggQABiABBiiBDIFEAAY7wUyBRAAGO8FMgUQABjvBTIFEAAY7wVIlRxQvg5Y1RhwAXgBkAEAmAGBAaAB_wGqAQMwLjK4AQPIAQD4AQGYAgOgArwDwgIKEAAYsAMY1gQYR8ICBBAjGCeYAwCIBgGQBgiSBwMwLjOgB9EIsgcDMC4yuAeMAsIHBzItMi42LTHIB7UB&amp;amp;sclient=gws-wiz-serp --&amp;gt;, sind [[Polymer]]e ([[Polyimid]]e), die sowohl [[Carbonsäureamide|Amid-]] als auch [[Imide|Imidgruppen]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Polyamidimide mit aromatischen Bausteinen in der Polymerkette sind nach den reinen [[Polyimid]]en die thermisch stabilsten Polymere auf Kohlenstoffbasis. Darüber hinaus ist eine hohe Chemikalienbeständigkeit und Abriebfestigkeit gegeben. Polyamidimide werden als hitzebeständige [[Elektroisolierlack]]e und Folien, Überzüge ({{enS|Overcoats}}) von [[Drahtlack]]en und allgemein als hitzebeständige Beschichtung verwendet. Die Dauertemperaturbeständigkeit liegt bei über 220 °C.&amp;lt;!---[http://www.elantas.de/fileadmin/ELANTAS/downloads/beck/technical_reports/Fachtagung_11_C.pdf P. Mühlenbrock: Anwendung von Lackdrähten, 11. Fachtagung Elektroisoliersysteme 2004] (PDF; 276&amp;amp;nbsp;kB)---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Anwendung ist die 1972 von [[Rhône-Poulenc]] auf dem Markt eingeführte und heute von der Kermel SA produzierte Polyamidimidfaser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kermel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S.&amp;amp;nbsp;229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-J. Koslowski: Chemiefaser – Lexikon . 12., erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-87150-876-9, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Faser zählt zu der Gruppe unschmelzbarer hochtemperatur- bzw. flammbeständiger Fasern mit gemäßigten mechanisch-technischen Eigenschaften. Die Trockenreißfestigkeit liegt bei 42±4 cN/tex, die Trockenbruchdehnung bei 19±2 % und der Elastizitätsmodul zwischen 240 und 440 cN/tex. Ein [[Sauerstoffindex|LOI]] von 30–32 % verweist auf die hohe Hitze- und Flammbeständigkeit (hitzebeständig bis 240&amp;amp;nbsp;°C). Die Zersetzungstemperatur ist höher als 380&amp;amp;nbsp;°C. Die Dichte beträgt 1,34 g/cm³. Die Feuchtigkeitsaufnahme bewegt sich mit 3,4 % im Rahmen der meisten Synthesefasern. Die Kermelfaser wird spinngefärbt und erreicht damit eine hohe [[Farbechtheit]]. Es existieren 18 Standardfarben. Da die Faser in kochendem Wasser oder heißer Luft nur gering schrumpft, können Bekleidungsstücke aus dieser Faser ohne Probleme industriell gewaschen werden. Die Kermelfaser ist gegenüber den gängigen Lösungsmitteln und Säuren beständig. Aufgrund ihres Eigenschaftsbildes ist sie für Schutzkleidung verschiedener Anwendungen geeignet. Von Bedeutung ist auch die problemlose Mischbarkeit mit anderen Faser, speziell mit schwerentflammbaren Viskosefasern für Textilien, die mit der Haut in Kontakt kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Loy: Chemiefasern für technische Textilprodukte. 2., grundlegende überarbeitet und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-86641-197-5, S.&amp;amp;nbsp;110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Kermel Solutions for  Industry – Protection against heat, flame and electric arc. Website www.kermel.com.  Abgerufen am 11. März 2020 unter: www.kermel.com/wp-content/uploads/2019/02/KermelBrochIndustry17_GB.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Loy: Chemiefasern für technische Textilprodukte. 2., grundlegende überarbeitet und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-86641-197-5, S.&amp;amp;nbsp;280f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Loy: Die Chemiefasern – ihr Leistungsprofil in Bekleidungs- und Heimtextilien. Fachverlag Schiele &amp;amp; Schön, Berlin 1997, ISBN 3-7949-0618-7, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Es gibt umfangreiche Patentliteratur zur Fertigung, jedoch werden in den meisten Fällen hitzebeständige Polyamidimide auf Basis von [[Trimellitsäure]]derivaten, vorzugsweise [[Trimellitsäureanhydrid]] (TMA) und aromatischen [[Diamine]]n sowie [[Isocyanat]]en beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Polyamidimid hc1.png|mini|Allgemeine Struktur von Polymere mit Diphenylenmethan als Kettenverlängerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Herstellungswege. Trimellitsäureanhydrid wird in den nachfolgend genannten Lösemitteln gelöst und mit [[4,4′-Diaminodiphenylmethan]] (MDA) in Gegenwart von Dehydratisierungsmitteln umgesetzt oder es wird mit [[Methylendiphenylisocyanate|4,4&amp;#039;-Diphenylmethan-diisocyanat]] (MDI) zur Reaktion gebracht, wobei die Isocyanatgruppen unter Abspaltung von Kohlendioxid die Amid- bzw. Imidgruppe bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=10303635| Code=A1| Typ=Patentanmeldung| Titel=Verfahren zur Herstellung lagerstabiler Polyamidimid-Harze und Überzugsmittel, die diese enthalten| A-Datum=2003-01-30| V-Datum=2004-12-02| Anmelder=Altana Electrical Insulation GmbH| Erfinder=Günter Stevens, Heinz Herlinger}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=4440409| Code=C2| Titel=Verfahren zur Herstellung von Polyamidimid-Harzen mit hohem Molekulargewicht| A-Datum=1994-11-11| V-Datum=1999-07-08| Anmelder=Korea Research Institute of Chemical Technology| Erfinder=Kil-Yeong Choi et al}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird Polyamidimid als Lösung in [[N-Methyl-2-pyrrolidon|&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Methylpyrrolidon]] (NMP), [[Dimethylformamid]] (DMF) oder [[Dimethylacetamid]] (DMAc) in den Handel gebracht. Bekannte Hersteller sind [[Solvay]] und [[BASF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polyimid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carbonsäureamid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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