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	<title>Polska Partia Robotnicza - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-15T10:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Partei&lt;br /&gt;
| Partei = Polska Partia Robotnicza&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Polnische Arbeiterpartei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Parteilogo = [[Datei:Polish Workers&amp;#039; Party logo.svg|150px|Logo]]&lt;br /&gt;
| Parteivorsitzender = &lt;br /&gt;
| Bild Parteivorsitz = &lt;br /&gt;
| Stellvertretender Vorsitzender = &lt;br /&gt;
| Generalsekretär = &lt;br /&gt;
| Ehrenvorsitzender = &lt;br /&gt;
| Gründung = 5. Januar 1942&lt;br /&gt;
| Gründungsort = &lt;br /&gt;
| Auflösung = 15. Dezember 1948&lt;br /&gt;
| Hauptsitz = &lt;br /&gt;
| Ausrichtung = [[Kommunismus]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Marxismus-Leninismus]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Stalinismus]]&lt;br /&gt;
| International = [[Kominform|Informationsbüro der Kommunistischen und Arbeiterparteien (Kominform)]]&lt;br /&gt;
| Farben = &lt;br /&gt;
| Jugendorganisation = &amp;#039;&amp;#039;Związek Walki Młodych&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Zeitung = &lt;br /&gt;
| Mitglieder = &lt;br /&gt;
| Frauenanteil = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polska Partia Robotnicza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PPR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{deS|Polnische Arbeiterpartei}}) war eine [[Polen|polnische]] [[Kommunismus|kommunistische]] [[Politische Partei|Partei]], die am 5. Januar 1942 im Untergrund in [[Warschau]] gegründet wurde und sich 1948 mit der [[Polnische Sozialistische Partei|Polnischen Sozialistischen Partei]] zur [[Polska Zjednoczona Partia Robotnicza|Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP)]] vereinigte. Sie kann als Nachfolgerin der 1938 auf Weisung der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationalen (Komintern)]] aufgelösten [[Kommunistische Partei Polens (1918–1938)|Kommunistischen Partei Polens (KPP)]] angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:I Zjazd Polskiej Partii robotniczej gmach Romy 1945.jpg|mini|I. Parteitag der PPR 1945 in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nowotko.jpg|mini|150px|Marceli Nowotko]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paweł Finder.jpg|mini|150px|Paweł Finder]]&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Russlandfeldzugs 1941]] waren vor allem in Polen lebende Kommunisten zu der Ansicht gelangt, eine Wiederbelebung zu versuchen, um den Widerstand gegen die Besatzer zu stärken und die Nachkriegsarbeit vorzubereiten. Bei der Gründung wirkten aber maßgeblich polnische Kader mit, die zuvor in der Sowjetunion ausgebildet und um den Jahreswechsel 1941/42 per Fallschirm in Polen abgesetzt worden waren. Die Partei bemühte sich zunächst in ihrem Auftreten im polnischen Untergrund möglichst nicht als kommunistisch in Erscheinung zu treten, aber Sympathien für die im Kampf mit den Deutschen stehende Sowjetunion zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPR schuf als ihre militärische Organisation zunächst die &amp;#039;&amp;#039;[[Gwardia Ludowa]]&amp;#039;&amp;#039; (Volksgarde, GL), die 1944 in &amp;#039;&amp;#039;[[Armia Ludowa]]&amp;#039;&amp;#039; (Volksarmee, AL) umbenannt wurde. Das Führungspersonal der Partei befand sich entweder schon im polnischen Untergrund oder sprang als Fallschirmspringer im Osten des deutsch besetzten Gebietes ab. Der erste PPR-Vorsitzende [[Marceli Nowotko]] wurde aus bis heute ungeklärten Ursachen Ende 1942 vom Bruder seines Stellvertreters [[Bolesław Mołojec]] ermordet. Mołojec wurde daraufhin auf Beschluss der übrigen Mitglieder der Parteiführung hingerichtet. Der nachfolgende PPR-Vorsitzende [[Paweł Finder]] und seine Stellvertreterin [[Małgorzata Fornalska]] wurden im November 1943 von der [[Gestapo]] enttarnt und im Juli 1944 erschossen. An ihre Stelle traten mit [[Władysław Gomułka]] und [[Bolesław Bierut]] die beiden wichtigsten kommunistischen Politiker der Jahre nach 1945, wobei Bierut öffentlich als Parteiloser auftrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1943 in der [[Sowjetunion|UdSSR]] gegründete [[Związek Patriotów Polskich|Bund der Polnischen Patrioten (ZPP)]] unter der Leitung [[Wanda Wasilewska]]s kann durchaus als in Konkurrenz zur PPR stehende Organisation um die Macht bei der kommunistischen Ausrichtung des [[Volksrepublik Polen|polnischen Nachkriegsstaats]] angesehen werden, doch wäre ein Entstehen der neuen Partei ohne die Billigung der Komintern und der UdSSR undenkbar gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Frühjahr 1943 an nahm die PPR eine zunehmend konfrontative Haltung gegenüber der [[Polnische Exilregierung|polnischen Exilregierung]] in Großbritannien und deren Vertretungsorganen im Land ein. Hauptvorwürfe waren eine reaktionäre Haltung und eine angebliche Zusammenarbeit mit den Deutschen. Zum Beginn des Jahres 1944 gründeten Vertreter der PPR zusammen mit anderen polnischen Sozialisten und dem Kommunismus nahestehenden Vertretern der [[Polskie Stronnictwo Ludowe|Bauernpartei]] den [[Krajowa Rada Narodowa|Landesnationalrat]], der als Parlament fungieren und einem sozialistischen Nachkriegspolen politische Legitimität verleihen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 83f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Januar wurde in der UdSSR unter Leitung des ZK der sowjetischen KP das &amp;#039;&amp;#039;Zentralbüro der Kommunisten Polens&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Diese Organisation war unabhängig von der PPR und hatte die Aufgabe in der UdSSR lebende polnische Kommunisten und ihnen inhaltlich nahestehdende Personen zusammenzufassen und auf eine etwaige Eignung für Kaderpostionen in Nachkriegspolen zu überprüfen. Ohne Rücksprache mit der PPR wurden daraufhin im Juni 1944 rund 100 Mitglieder in die Partei eingeschrieben, die später wichtige Posten ausfüllen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einheiten der Volksgarde beteiligten sich am [[Warschauer Aufstand]] 1944, obwohl die offizielle Politik der Partei diesen ablehnte und offiziell verurteilte. Nach dem Juli 1944 stellte die PPR einen großen Teil der neuen provisorischen Regierung von Moskaus Gnaden. In diese traten nun Politiker ein, die die Kriegsjahre in Moskau verbracht hatten, wie [[Hilary Minc]] und [[Jakub Berman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 1944 formierte sich ein [[Politbüro]] mit Władysław Gomułka als Generalsekretär und Bolesław Bierut, Jakub Berman, Hilary Minc und [[Aleksander Zawadzki]] als weiteren Mitgliedern. Kurz darauf wurden [[Roman Zambrowski]] und [[Marian Spychalski]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten den eigentlichen Kreis der Entscheidungsträger über die Politik der frühen Volksrepublik Polen. Als weiterer Führungszirkel dienten einige hundert ehemalige KPP-Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Mitglieder stieg von etwa 37.000 im Jahr 1945 auf knapp eine Million Ende 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Jahres 1948 kam es zu parteiinternen Auseinandersetzungen zwischen klaren Stalinisten um Bierut und einer Gruppe um Gomułka, die ein eigenständiges sozialistisches System in Polen etablieren wollte, unter anderem mit privat wirtschaftenden Kleinbauern, wenigen kulturpolitischen Vorgaben und den Erhalt einer formal eigenständigen Sozialdemokratie befürwortete. In diesem Konflikt wurde Gomułka im Herbst 1948 als Generalsekretär gestürzt und der stalinistische Kurs setzte sich durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Friszke, Antoni Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens 1939–2015&amp;#039;&amp;#039;, Brill Schöningh, Paderborn 2022, S. 171f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der Praxis in einigen Staaten des sowjetischen Machtbereichs erfolgte am 21. Dezember 1948 die Vereinigung mit der [[Polnische Sozialistische Partei|Polnischen Sozialistischen Partei]] zur &amp;#039;&amp;#039;[[Polska Zjednoczona Partia Robotnicza]]&amp;#039;&amp;#039; (Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, PZPR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Sekretäre ==&lt;br /&gt;
* [[Marceli Nowotko]] (Januar – November 1942)&lt;br /&gt;
* [[Bolesław Mołojec]] (Dezember 1942)&lt;br /&gt;
* [[Paweł Finder]] (Januar – November 1943)&lt;br /&gt;
* [[Władysław Gomułka]] (November 1943 – August 1948)&lt;br /&gt;
* [[Bolesław Bierut]] (August – Dezember 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Polish Workers&amp;#039; Party|Polnische Arbeiterpartei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Widerstand 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Partei|Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Volksrepublik Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1948]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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