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	<title>Polleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:14:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polleben&amp;diff=218386&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-10-06T16:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &amp;lt;nowiki /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lutherstadt Eisleben&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Polleben.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/34/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/35/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 167 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.3&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 827&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.eisleben.eu/PDF/Integriertes_Stadtentwicklungskonzept_der_Lutherstadt_Eisleben_2040_INSEK_Teil_2.PDF?ObjSvrID=3918&amp;amp;ObjID=469&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1746520271#page=58 |format=PDF; 23,7&amp;amp;nbsp;MB |titel=Kurzcharakteristik Polleben |werk=Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Lutherstadt Eisleben 2040 |hrsg=Lutherstadt Eisleben |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2006-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06295&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03475&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Polleben in Eisleben.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Polleben in der Lutherstadt Eisleben&lt;br /&gt;
| Bild                   = Polleben (Lutherstadt Eisleben-, view to the mine dump near Hübitz and to the church St. Stephanus.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick über Polleben zur Halde des Thälmann-Schachtes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Lutherstadt Eisleben]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Polleben liegt im östlichen Landkreis Mansfeld-Südharz, rund 7&amp;amp;nbsp;km nördlich der [[Lutherstadt Eisleben]] auf der [[Mansfelder Platte]] im Tal der [[Schlenze]]. Dieser im Süden der Ortschaft entspringende Bach fließt nach Nordosten in Richtung [[Saale]] ab. Nachbarorte sind: (im Uhrzeigersinn und im Norden beginnend) [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]], [[Bösenburg]], [[Burgsdorf]], [[Hedersleben (Eisleben)|Hedersleben]], [[Oberrißdorf]], die Lutherstadt Eisleben, [[Volkstedt (Eisleben)|Volkstedt]], [[Klostermansfeld]], [[Hübitz]] und [[Augsdorf (Gerbstedt)|Augsdorf]]. Nördlich von Polleben liegt der Sehringsberg, an dem archäologische Funde überliefert sind. Nordwestlich und südwestlich von Polleben stehen drei weithin sichtbare Spitzkegelhalden mit einer Durchschnittshöhe von über 100 Metern, die sogenannten [[Pyramiden des Mansfelder Landes]].{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Die Landesstraße 151 durchquert den Ort von Norden (aus Richtung [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]] und [[Gerbstedt (Ortschaft)|Gerbstedt]]) nach Süden (Richtung [[Eisleben]]). Die L 159 durchquert Polleben von Osten ([[Burgsdorf]] und ferner auch [[Halle (Saale)]]) nach Westen mit Anschluss an die [[Bundesstraße 180|B 180]] und [[Bundesstraße 242|B 242]] bei [[Siersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Dorfrand lag der Bahnhof Polleben, der im Zuge der [[Bahnstrecke Halle Klaustor–Hettstedt|Bahnstrecke Halle–Hettstedt]] errichtet wurde. Am 11. März 1968 wurde der Personenverkehr auf dem Abschnitt [[Schochwitz]] – [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]] eingestellt, an dem Polleben lag. Die Gleisanlagen wurden zumeist abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Polleben 1150 als &amp;#039;&amp;#039;Panleve&amp;#039;&amp;#039; ([[1162]] &amp;#039;&amp;#039;Ponleve&amp;#039;&amp;#039;) urkundlich erwähnt. Es war ein [[Bistum Halberstadt|Halberstädter]] Lehen, welches die [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Grafen von Mansfeld]] innehatten. Der Ort kam 1573 an das [[Kurfürstentum Sachsen]], 1579 an das [[Bistum Magdeburg|Erzbistum Magdeburg]] und später an [[Königreich Preußen|Preußen]]. Ein gleichnamiges Adelsgeschlecht [[Polleben (Adelsgeschlecht)|von Polleben]] ist in dem Ort nachgewiesen. 1654 kaufte [[Adam von Pfuel]] den Ort Polleben für vierzehntausend Taler und sechstausend Gulden. Er wurde nach seinem Tode in einer Gruft der Stephanus-Kirche beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Labitzke: &amp;#039;&amp;#039;Mansfeld-Südharz Polleber feiern 850-jähriges Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; Online veröffentlicht auf [https://www.mz-web.de/eisleben/mansfeld-suedharz-polleber-feiern-850-jaehriges-bestehen-6671842 https://mz-web.de/] am 3. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort blieb bis 1803 im Besitz derer von Pfuel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ledebur1856&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Leopold von Ledebur|title=Adelslexikon der preussischen Monarchie|url=https://books.google.com/books?id=taVAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA196|year=1856|publisher=Rauh|pages=196–197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polleben ist schon im Mittelalter ein verhältnismäßig großes Dorf gewesen. Vor der Reformation hatte es vier Kirchen und zu Beginn des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] lebten im Ort ungefähr 600 Einwohner. Während dieses Krieges wurden jedoch sowohl Polleben als auch das im Süden an der Schlenzequelle liegende [[Rulsdorf]] entvölkert und verwüstet. Ruhlsdorf wurde nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Bundestagswahl]] vom 18. September 2005 wurde in Polleben über die [[Eingemeindung]] in die Lutherstadt Eisleben abgestimmt. Für die Eingemeindung stimmten 386 Wahlberechtigte. Gegen die Eingemeindung stimmten 272 Bürger. Seit dem 1. Januar 2006 gehört Polleben als Ortsteil zur [[Lutherstadt Eisleben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 6 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Die Linke]] 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Bauernverband 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Einzelbewerber]] 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Steinmühle, die letzte betriebsfähige Wassermühle von einst 13 anderen im Schlenzetal&lt;br /&gt;
* Turm der älteren, zerfallenen St.-Stephanus-Kirche, das Wappen von Polleben&lt;br /&gt;
* Bockwindmühle am halleschen Weg, letzte erhaltene von ehemals drei Windmühlen&lt;br /&gt;
* Neuere St.-Stephanus-Kirche in der Dorfmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue St Stephanuskirche Polleben.JPG|Neue St.-Stephanus-Kirche in Polleben&lt;br /&gt;
Steinmühle Polleben.JPG|Steinmühle nördlich von Polleben an der Schlenze&lt;br /&gt;
Polleben Windmühle.jpg|Bockwindmühle Polleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Gedenkstein in der &amp;#039;&amp;#039;Ortsmitte&amp;#039;&amp;#039; zur Erinnerung an den [[KPD]]-Vorsitzenden [[Ernst Thälmann]], der 1944 im [[KZ Buchenwald]] ermordet wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die alten Pollebener Kirchen ==&lt;br /&gt;
Polleben hatte einst vier Kirchen, die um 1400 alle noch intakt waren. Heute sind diese zerfallen und teilweise auch abgetragen. Heute ist die neuere St.-Stephanus-Kirche die wichtigste Kirche des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte St.-Stephanus-Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TurmPolleben2.JPG|mini|Der Turm der älteren St. Stephanus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sankt-Stephanus-Kirche ist die älteste Kirche gewesen. Die heutige Ruine wurde ab 1898 dem Verfall überlassen. Außer dem Schnitzaltar und einem uralten Taufstein sind die Kunstgegenstände der Kirche von der Zeit zerstört worden, so zum Beispiel ein Denkmal für Generalmajor [[Adam von Pfuel]], der in einem Gewölbe unter der Kirche seine letzte Ruhestätte fand. Im Jahre 1902 wurde ein Verkauf vom Denkmalschutz aufgehalten. 1912 wurde das Dach des Turms neu gedeckt. Im Jahre 1933 wurde der alte Friedhof als verwüstet beschrieben. Die Grabsteine waren zerschlagen worden und Unrat lag auf dem Friedhof. Vom spätgotischen Langhaus sind heute nur noch einige Mauerreste zu finden. Der Turm steht jedoch weiterhin mit Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die St.-Johannes-Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Sankt-Johannes-Kirche war die Kirche des Unterdorfes. Sie war 1400 noch intakt. Auch sie hatte einen Friedhof, auf dem alle die begraben wurden, die nördlich der Donau, einem Rinnsal im Dorf, wohnten. Der Pastor Christophorus Titius beschrieb das Gotteshaus 1648 als „ganz wüste“. Im Jahre 1789 hat Pastor Ramdohr den Schuttberg, der einmal die Kirche gewesen war, abtragen lassen. Heutzutage ist an der Stelle eine Wiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die mittlere St.-Pankraz-Kirche ===&lt;br /&gt;
Sankt Pankraz lag mitten im Dorf und war die Kapelle des Amtshofes. Auch sie hat der Pastor Christophorus Titius 1684 am Amtshof noch erkannt und erwähnt. Er beschrieb sie aber als „öde“. Der Turm mit seinem alten Uhrwerk war aber noch vorhanden. Er berichtete außerdem, dass nach das Uhrwerk nach der Erntezeit unter großem Protest der Einwohner des Unterdorfes nach der großen Glocke gerichtet wurde. Noch heute steht der Turm von Sankt Pankraz neben einer alten Brennerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Bartholomäus ===&lt;br /&gt;
Sankt Bartholomäus war die Kirche des Mitteldorfes. Sie lag an der Stelle des heutigen Pfarrhauses und wurde zusammen mit St. Pankraz von einem Pfarrer betreut. Zuletzt wurde sie schon leicht wüst noch 1684 als Pfarrhaus genutzt. Heute ist von ihr nichts mehr zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energie ==&lt;br /&gt;
Östlich von Polleben stehen vier Windkraftanlagen vom Typ Enercon E-101 (Nabenhöhe: 135,4&amp;amp;nbsp;m, Gesamthöhe: 185,9&amp;amp;nbsp;m) und zwei Anlagen vom Typ TW 600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beschreibende Darstellung der Älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen, Mansfelder Seenkreis, von der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen und das Herzogtum Anhalt, Band 19, Halle (Saale) 1895, S. 315–320&lt;br /&gt;
* Oskar August: Beiträge zur siedlungsgeographischen Erforschung der Dörfer Polleben, Volkstedt und Häbitz und ihrer Fluren im Mansfeldischen, Naturwiss. F., Diss., Wittenberg 1945&lt;br /&gt;
* [[Erich Neuß]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld“ ; Band 2, Saalisches Mansfeld&amp;#039;&amp;#039; Fliegenkopf Verlag, Halle (Saale), 1999, {{DNB|960431977}}&lt;br /&gt;
* Otto Oehring, Jochen Oehring und Manfred Oehring: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Kirchenbücher]] von Polleben 1601–1874. Kopie des Manuskripts.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie]] 1997; 6654 Familien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.polleben.eu/index.php?target=Allgemeine_Seiten/Allgemeine_Seiten.php&amp;amp;&amp;amp;Seite=2014032220595223 |titel=Geschichte von Polleben |werk=polleben.eu |abruf=2014-05-05}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Lutherstadt Eisleben |url=https://www.eisleben.eu/eisleben_website/CMSContent2014.nsf/content/homepage_buerger_sein_stadtteile_und_ortschaften_ortschaft_polleben.html |titel=Die Ortschaft Polleben |werk=eisleben.eu |abruf=2022-02-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Eisleben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7741910-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mansfeld-Südharz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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