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	<title>Poll (Film) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = &lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Poll&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Deutschland]], [[Österreich]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Estland]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2010&lt;br /&gt;
| Länge            = 129&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              = 12{{JMK|16376}}&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Chris Kraus (Regisseur)|Chris Kraus]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Chris Kraus&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Kordes &amp;amp; Kordes Film]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alexandra Kordes]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meike Kordes]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Annette Focks]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Daniela Knapp]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Uta Schmidt (Filmeditorin)|Uta Schmidt]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        = * [[Paula Beer]]: Oda von Siering&lt;br /&gt;
* [[Edgar Selge]]: Ebbo von Siering&lt;br /&gt;
* [[Tambet Tuisk]]: Schnaps&lt;br /&gt;
* [[Jeanette Hain]]: Milla von Siering&lt;br /&gt;
* [[Richy Müller]]: Dirk Mechmershausen&lt;br /&gt;
* [[Enno Trebs]]: Paul von Siering&lt;br /&gt;
* [[Jevgenij Sitochin]]: Hauptmann Karpow&lt;br /&gt;
* [[Susi Stach]]: Gudrun Koskull&lt;br /&gt;
* [[Erwin Steinhauer]]: Professor Plötz&lt;br /&gt;
* [[Michael Kreihsl]]: Professor Hasenreich&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Ritter]]: [[Oda Schaefer]]&lt;br /&gt;
| Synchronisation  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Spielfilm]] des deutschen [[Regisseur]]s und [[Filmproduzent]]en [[Chris Kraus (Regisseur)|Chris Kraus]] und [[Kordes &amp;amp; Kordes Film]] aus dem Jahr 2010. Die Hauptrollen spielen [[Paula Beer]], [[Edgar Selge]] und [[Tambet Tuisk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die vierzehnjährige Oda aus [[Berlin]] auf den Gutshof ihres Vaters Ebbo an die [[Ostsee]]küste in [[Estland]]. Es ist am Vorabend des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], Estland ist eine Provinz des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] und auf dem Hof sind [[Kaiserlich Russische Armee|russische Soldaten]] einquartiert, die [[Esten|estnische]] [[Anarchismus|Anarchisten]] jagen. Odas Vater ist Professor der [[Medizin]], kauft den Russen Leichen ab und seziert sie. In einem &amp;#039;&amp;#039;[[Laboratorium]]&amp;#039;&amp;#039; genannten ehemaligen Sägewerk hat er eine beeindruckende Sammlung von in Gläsern schwimmenden Präparaten zusammengetragen. Nach der Scheidung von Odas Mutter ist er mit Milla verheiratet, deren Sohn er mit brutaler Strenge erzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oda fühlt sich in der Familie nicht wohl, bleibt gerne für sich, liest, schreibt und erkundet die Gegend. Dabei entdeckt sie in einer kleinen, verfallenen Kirche einen schwer verletzten estnischen Anarchisten. Seinen Namen will er nicht nennen, schlägt aber vor, dass sie ihn &amp;#039;&amp;#039;Schnaps&amp;#039;&amp;#039; nennt. Sie hilft ihm und pflegt ihn heimlich auf dem Bretterboden oberhalb des Laboratoriums ihres Vaters. Dort genest der Este, Oda verbringt viel Zeit mit ihm und die beiden jungen Menschen fühlen sich voneinander angezogen. Nach der Gesundung will Schnaps zurück zu seinen Leuten und Oda möchte ihn begleiten, was Schnaps ihr vergeblich auszureden versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag des Aufbruchs sind die meisten Gutsbewohner auf einem Ausflug, Oda und Schnaps packen ihre Sachen im Laboratorium, doch Schnaps betäubt das Mädchen mit [[Chloroform]]. In diesem Moment tritt der Verwalter Mechmershausen in das Haus, zerstört die meisten Präparate und legt einen Brand –&amp;amp;nbsp;aus Hass auf Odas Vater, der Milla, mit der Mechmershausen ein Verhältnis hat, misshandelt hat. Schnaps gelingt es, aus dem Haus zu fliehen und den Verwalter niederzuschlagen. Er blickt auf das bereitstehende Pferd, dann auf das brennende Haus und beschließt, die bewusstlos auf dem Dachboden liegende Oda zu retten. Halb erstickt mit Oda auf den Armen entkommt er dem Flammeninferno, wird vom Verwalter gefangen genommen und im Nebengebäude eingesperrt. Als Gutsbewohner und Russen zurückkehren, versteckt sich der Verwalter mit Oda ebenfalls in diesem Haus und nach einigen dramatischen Verwicklungen erschießt sich Schnaps selbst –&amp;amp;nbsp;um Oda zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Obwohl im Vorspann erklärt wird, es handele sich um „eine wahre Geschichte“, beruht der Film nur lose auf Erinnerungen der Schriftstellerin [[Oda Schaefer]] (1900–1988), einer Großtante 2. Grades des Regisseurs&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschbaltisches biographisches Lexikon 1710–1960, Köln 1970, ISBN 3-412-42670-9, S. 412/13.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sie unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Auch wenn du träumst, gehen die Uhren&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte&amp;lt;ref&amp;gt;Oda Schaefer: &amp;quot;Auch wenn Du träumst, gehen die Uhren&amp;quot;. Edition Avicenna, München 2012, ISBN 978-3-941913-08-0&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Gut Poll (estnisch [[Põlula]]) liegt eigentlich im Landesinneren Estlands, nicht wie im Film an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der filmischen Oda forscht auf dem Gebiet der Gehirnanthropologie oder [[Phrenologie]], die damals ein aktueller Wissenschaftszweig war. Chris Kraus beschreibt sehr ausführlich die fiktive Biographie des Ebbo von Siering im Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Privatgelehrten Ebbo von Siering – Eine Filmbiographie für Poll&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poll-derfilm.de/ebbo-von-siering-eine-fiktive-biographie.php Leben und Wirken des Privatgelehrten Ebbo von Siering – Eine Filmbiografie für Poll]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater von Oda Schaefer war dagegen Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend für die Atmosphäre im Film ist das Verhältnis zwischen [[Deutsche]]n, [[Russen]] und Esten. Die [[Deutschbalten]] bildeten die herrschende Schicht in Estland und behielten diese Stellung auch bei, als Estland 1710 von Schweden zu Russland kam. Sie pflegten ihre kulturellen Verbindungen nach dem Westen wie Musik und Dichtung. Es handelte sich somit um eine Art deutsche „[[Aristokratie]]“ gegenüber den Esten, den Bauern und Bediensteten. Die russischen Offiziere gesellten sich gern zu den deutschen Abendveranstaltungen und Ausflügen – allerdings nur im Film, denn in Estland gab es damals keine russischen Garnisonen. Man stand zwischen [[Moskau]] und Berlin, zwischen aufkeimendem demokratischen Fortschritt und der Angst vor Veränderung. [[Sankt Petersburg]] als kulturelles Zentrum Russlands war sehr nah. Die schwierige Rolle der Deutschen im [[Baltikum]], die durchaus mit den Unabhängigkeitsbestrebungen der baltischen Völker sympathisierten, ihr Vorrecht als deutsche [[Minderheit]] jedoch aus der Zarentreue bezogen, wird in dem Film vereinfacht. Immer wieder werden diese Spannungen zwischen den Ansprüchen der Russen und den alten Rechten der Deutschen deutlich. Überlagert wird dies durch den Freiheitskampf der estnischen Anarchisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Film versuchten einige Schauspieler, die deutschbaltische Aussprache zu erlernen, was nach Ansicht des damaligen Bundesvorsitzenden der [[Deutsch-Baltische Gesellschaft|Deutsch-Baltischen Gesellschaft]], [[Frank von Auer]], nur teilweise gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank von Auer: {{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.deutschbalten.de/index.php?id=158&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;sword_list%5B%5D=Poll |text=&amp;#039;&amp;#039;Halbbaltische Kakophonie.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-12-04 07:34:49 InternetArchiveBot}} in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus baltischem Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die lange Suche nach einem geeigneten Gutshof erfolglos geblieben war, beschloss man, den &amp;#039;&amp;#039;Gutshof in Poll&amp;#039;&amp;#039; eigens für den Film zu errichten. Das Haus, „besser vielleicht ein Alptraumhaus“ wurde als „Mischung aus Palladio und Alaska“ direkt im Wasser errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poll-derfilm.de/interview-chris-kraus.php Interview mit dem Regisseur Chris Kraus]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Drehort lag beim Dorf Matsi in der südwestestnischen Gemeinde [[Varbla]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parnupostimees.ee/?id=116695 Eno-Gerrit Link: &amp;#039;&amp;#039;Ajaloolise filmi tegijad otsivad Pärnus näitlejaid &amp;#039;&amp;#039;] Pärnu Postimees, 8. Mai 2009, estnisch, gesichtet 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Coordinate|name=Drehort Poll|text=Lage|NS=58.360161|EW=23.744363|dim=110|region=EE-68|type=landmark}} Die Produktionskosten von 8 Millionen Euro&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Astheimer, Sven |url=https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/mein-weg/chris-kraus-nach-oben-gescheitert-1579628.html |titel=Nach oben gescheitert |werk=faz.net |datum=2011-01-10 |sprache=de |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden von „insgesamt 24 nationale[n] und internationale[n] Fernsehredaktionen und Filmförderer[n]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.poll-derfilm.de/making-of-poll.php |titel=Making of Poll - Movie |werk=http://www.poll-derfilm.de |sprache=de |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welturaufführung des Films war am 16. September 2010 beim [[Toronto International Film Festival]]. Nach weiteren Festivalteilnahmen startete &amp;#039;&amp;#039;Poll&amp;#039;&amp;#039; am 3. Februar 2011 in den deutschen Kinos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|fe6abf26369848768952138898969b89}}, abgerufen am 3. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende Juni 2011 erreichte der Film in Deutschland etwa 125.000 Zuschauer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ffa.de/index.php?page=filmhitlisten&amp;amp;language=&amp;amp;typ=6&amp;amp;jahr=2011&amp;amp;&amp;amp;st=80 Filmhitliste: Juni 2011] [[Filmförderungsanstalt]], abgerufen am 28. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 21. Oktober 2011 ist er auch als DVD erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Carsten Heidböhmer schreibt auf [[Stern (Zeitschrift)|Stern.de]]: &amp;#039;&amp;#039;„In wundervollen, opulenten Bildern fängt „Poll“ die Stimmung im Baltikum kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein. [… Kraus] nimmt sich […] die Freiheit, viele [historische] Details abzuändern. Das kommt der Dramaturgie des Filmes zugute. Im Gegensatz zu Michael Hanekes Film „[[Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte|Das weiße Band]]“, der zur gleichen Zeit spielt, fehlt Kraus’ Film jedoch über weite Strecken das Abgründige, das einem das Gespür für die herannahende Katastrophe vermittelt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Heidböhmer: {{Webarchiv | url=http://www.stern.de/kultur/film/poll-am-vorabend-der-urkatastrophe-1650537.html | wayback=20110207013648 | text=&amp;#039;&amp;#039;Am Vorabend der Urkatastrophe&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Stern (Zeitschrift)|Stern.de]] vom 4. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Cammann urteilt in der [[Die Zeit|Zeit]]: &amp;#039;&amp;#039;„Formal avanciert ist dieser Film gewiss nicht. Aber Kraus erzählt szenisch so perfekt und in der Manier eines großen europäischen Autorenfilms so eindringlich, dass man die Gesichter und Bilder nicht leicht vergessen wird.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-2011-02-03&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/2011/06/Kino-Poll | titel=Film &amp;quot;Poll&amp;quot;: Wo das Böse sitzt | autor= Alexander Cammann | werk=zeit.de | datum=3. Februar 2011 |zugriff=16. Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martina Knoben in der [[Süddeutsche]]n: &amp;#039;&amp;#039;„So ist ‚Poll‘, der in seiner Gesamtheit so größenwahnsinnig und zusammengezimmert wirkt wie das Gutshaus des Titels, am Ende auch ein Frauenfilm, der […] von einer gelungenen Emanzipation erzählt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-1054048&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/im-kino-poll-das-schreckliche-maedchen-1.1054048 | titel=Im Kino: Poll – Das schreckliche Mädchen | autor=Martina Knoben | werk=sueddeutsche.de | datum=3. Februar 2011 |zugriff=16. Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Jörg Rother in der [[FAZ]]: &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Poll&amp;#039; ist ein bemerkenswerter Film, der den Zug zur Größe leider verpasst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1105463&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/video-filmkritik-tote-anarchisten-auf-dem-praepariertisch-poll-1105463.html | titel=Tote Anarchisten auf dem Präpariertisch: „Poll“ | autor=Hans-Jörg Rother | werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] | datum=2. Februar 2011 |zugriff=16. Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger Suchsland schrieb am 3. Februar 2011 in [[Die Welt]]: &amp;#039;&amp;#039;Es fehlt der Mut zur Leerstelle. Trotzdem geht alles am Ende nicht richtig zusammen: Und das liegt wohl an Kraus selbst, dessen Regie überall Bedeutungssignale und Ausrufezeichen setzt, dem Zuschauer kaum einen Ruhemoment gönnt. &amp;quot;Poll&amp;quot; ist ein Film unter Überdruck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-12432274&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/kultur/kino/article12432274/Oda-in-der-Todesmuehle-und-ihre-traurige-erste-Liebe.html | titel=Oda in der Todesmühle und ihre traurige erste Liebe | autor=Rüdiger Suchsland | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=3. Februar 2011 |zugriff=16. Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Bühler von der [[Berliner Zeitung]] schrieb: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Poll&amp;quot; hat tausend Statisten, aber keine Hauptfigur, mit der man fiebert. Es ist eben, und zwar mit Herz und Seele, ein Ausstattungsfilm.&amp;#039;&amp;#039; Und: &amp;#039;&amp;#039;Als unabhängiger Produzent eines deutschen Autorenfilms eine Koproduktion mit 24 Ländern anzustrengen und so acht Millionen Euro lockerzumachen, ist ein Meisterstück&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Bühler: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/chris-kraus--familiengeschichte--poll--ueberzeugt-vor-allem-als-ausstattungsfilm-ehret-die-balten--bevor-sie-erkalten,10810590,10769350.html Ehret die Balten, bevor sie erkalten] Berliner Zeitung vom 3. Februar, abgerufen am 12. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitrios Athanassiou von moviemaze.de sieht &amp;#039;&amp;#039;Poll&amp;#039;&amp;#039; als Teil einer Reihe von überambitionierten deutschen Produktionen: &amp;#039;&amp;#039;„Die Geschichte in den letzten Tagen vor Ausbruch des I. Weltkriegs wirkt entrückt. Score und der Versuch poetisch anmutende Bilder zu produzieren, unterstreichen das, doch den hölzernen Rhythmus, den Mangel an liebevoller Figurenzeichnung und die bleierne Struktur macht das nicht wett.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moviemaze.de/filme/3794/poll.html &amp;#039;&amp;#039;Poll&amp;#039;&amp;#039;] bei moviemaze.de, abgerufen am 17. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
José Garcia schreibt: &amp;#039;&amp;#039;„‚Poll‘ überzeugt auch filmisch: vom bestechenden Produktionsdesign mit dem Herrenhaus als besonderem Blickfang über die Kostüme und die großartigen Panoramabilder der Kamerafrau Daniela Knapp bis zum intelligenten Erzählrhythmus. Nicht ganz überzeugend freilich: die pathosgeladene Filmmusik von Annette Focks, die sich immer wieder zu sehr in den Vordergrund schiebt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.textezumfilm.de/sub_detail.php?id=946 &amp;#039;&amp;#039;Poll&amp;#039;&amp;#039;] bei textezumfilm.de, abgerufen am 26. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Filmpreis]] 2010:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bester Hauptdarsteller&amp;#039;&amp;#039; (Edgar Selge)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Beste Nachwuchsdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; (Paula Beer)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bestes Szenenbild&amp;#039;&amp;#039; ([[Silke Buhr]])&lt;br /&gt;
* Filmfest Rom (Festival Internazionale del Film di Roma) 2010:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Spezialpreis der Jury: Beste Regie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Beste Filmmusik&amp;#039;&amp;#039; ([[Annette Focks]])&lt;br /&gt;
* Tallinn Black Nights Film Festival 2010&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Biberacher Filmfestspiele]] 2010&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Goldener Biber&amp;#039;&amp;#039; für den besten Film &lt;br /&gt;
* [[Deutscher Filmpreis 2011]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-1083238&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutscher-filmpreis-meer-immer-meer-1.1083238 | titel=Deutscher Filmpreis – Meer, immer Meer | autor= | werk=sueddeutsche.de | datum=2011-04-08 |zugriff=16. Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bester Nebendarsteller&amp;#039;&amp;#039; (Richy Müller)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Beste Kamera/Bildgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bestes Szenenbild&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bestes Kostümbild&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Nominierung – &amp;#039;&amp;#039;Bestes Maskenbild&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 15. Europäischen Filmfestival in Bukarest&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.filmecho.de/aktuell/international/meldung/?id=15563-Poll-gewinnt-Hauptpreis-in-Bukarest |text=&amp;#039;&amp;#039;„Poll“ gewinnt Hauptpreis in Bukarest&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-12-04 07:34:49 InternetArchiveBot}}, filmecho.de vom 17. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; (Publikumspreis)&lt;br /&gt;
* 18. Internationaler Minsker Filmfestival „Listapad“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://listapad.com/en/festival-2011/awards.html | wayback=20111228010130 | text=&amp;#039;&amp;#039;Listapad 2011 – Awards&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Publikumspreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.poll-derfilm.de/ Offizielle Seite zum Film]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1452297}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|fe6abf26369848768952138898969b89|Poll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Estnischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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