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	<title>Police nad Metují - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:57:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Police_nad_Metuj%C3%AD&amp;diff=567576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: /* Sehenswürdigkeiten */ + lf</title>
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		<updated>2025-12-09T15:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; + lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Police nad Metují&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Coat of arms of Police nad Metují.gif|111px|Wappen von Police nad Metují]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Náchod&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2440&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 441&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 574341&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 549 54&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 6&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Beran&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Masarykovo náměstí 98&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 549 54 Police nad Metují&lt;br /&gt;
| Website            = www.meu-police.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/32/01/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/13/53/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Police nad Metují&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Politz an der Mettau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Okres Náchod]] in der Region [[Královéhradecký kraj]] in Tschechien. Sie liegt 17 Kilometer nordöstlich von [[Náchod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Police nad Metují from air 2.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Police nad Metují - Náměstí1.jpg|mini|Police nad Metují]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Police nad Metují liegt im Tal der [[Ledhujka]] am Rand der [[Broumovské stěny|Braunauer Wände]]. Nachbarorte sind [[Hony]] (&amp;#039;&amp;#039;Hutberg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Pěkov]] (&amp;#039;&amp;#039;Piekau&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Hlavňov (Police nad Metují)|Hlavňov]] im Nordosten, Suchý Důl im Osten, [[Bělý]] und [[Machov]] im Südosten, [[Bezděkov nad Metují|Bezděkov]], [[Vysoká Srbská]] und [[Velké Petrovice]] im Süden, [[Stárkov]] und Vlásenka im Westen und Lachov im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Police nad Metují - town hall.JPG|mini|hochkant|Police nad Metují: Rathaus]]&lt;br /&gt;
Die [[Kolonisation]] des Politzer Gebietes (&amp;#039;&amp;#039;Polický újezd&amp;#039;&amp;#039;) geht auf die [[Benediktiner]] des [[Stift Břevnov|Klosters Břevnov]] zurück. Diesem schenkte der böhmische König [[Ottokar I. Přemysl|Ottokar I.]] den Politzer Sprengel mit dem Auftrag, das zugewiesene Land zu kolonisieren und zu kultivieren. Abt Martin I. von Břevnov gründete in Politz eine [[Propstei (Kirche)|Propstei]], von der die weitere Geschichte und Entwicklung von Politz stark geprägt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Politz am 6. September 1253 in einer Urkunde des Königs [[Ottokar II. Přemysl|Ottokar II.]], mit der er dem Břevnover Abt Martin I. die Übertragung des Marktes von [[Provodov-Šonov|Provodov]] nach Politz, das bereits den Status eines Städtchens besaß, genehmigte. Am 9. August 1254 wurde in einer lateinisch verfassten Urkunde die Grenze zwischen der [[Herrschaft Nachod]] und dem Břevnover Filialkloster Politz festgelegt. Sie verlief von [[Machov|Machau]] entlang des [[Židovka|Srbský potok]] bis zu deren Einmündung in die Mettau. Am 3. November 1260 bestätigte König Ottokar II. Přemysl dem Kloster Břevnov das Gebiet des Politzer Sprengels sowie das Gebiet hinter den [[Broumovské stěny|Braunauer Wänden]], das bis dahin zum [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]] gehört hatte und das sich das Kloster vorher zu Unrecht angeeignet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1295 war das Städtchen Mittelpunkt einer [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], die von den Politzer [[Propst|Pröpsten]] verwaltet wurde. Von Politz aus wurde 1322 das [[Stift Broumov|Kloster Braunau]] gegründet. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte es zum altböhmischen [[Königgrätzer Kreis]]. Während der [[Hussitenkriege]] wurde Politz im Mai 1421 von den Schlesiern, die auf Seiten des böhmischen Königs [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] kämpften und von [[Broumov|Braunau]] über Politz und [[Náchod]] nach Prag zogen, niedergebrannt. Zudem wurde die Bevölkerung, die in den naheliegenden Wald am [[Ostaš]] geflüchtet war, schwer misshandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Baštecká, Ivana Ebelová: &amp;#039;&amp;#039;Náchod.&amp;#039;&amp;#039; Náchod 2004, ISBN 80-7106-674-5, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Landeshauptmann [[Hans von Warnsdorf]] nahm am 24. April 1472 Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]], dem die benachbarte [[Grafschaft Glatz]] sowie die angrenzenden Herrschaften [[Herrschaft Nachod|Nachod]] und [[Herrschaft Hummel|Hummel]] gehörten, auf Bitten des Braunauer Abtes Peter kampflos die Stadt Braunau ein. Sie war 1469 vom Feldhauptmann des böhmischen Gegenkönigs [[Matthias Corvinus]], Franz von Hag (&amp;#039;&amp;#039;František z Hajé&amp;#039;&amp;#039;), besetzt worden. Dessen ungarische [[Söldner]] befanden sich noch immer in der Stadt, die von ihnen drangsaliert wurde. Kurz darauf nahm Heinrich d. Ä. auch das Städtchen Politz ein, das dadurch zusammen mit dem Braunauer Land bis 1483 unter die Herrschaft Heinrichs d. Ä. gelangte. Er inkorporierte Braunau und Politz mit Zustimmung des Königs [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Vladislav II.]] seiner Grafschaft Glatz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Laur. Wintera: &amp;#039;&amp;#039;Der Beifriede von Braunau im Jahre 1477.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; 37, 1899, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Šandera: &amp;#039;&amp;#039;Hanuš Welfl z Varnsdorfu. První zemský hejtman Kladského hrabstvi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;550 let Hrabství Kladského. 1459–2009&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kladský sborník]].&amp;#039;&amp;#039; Supplementum, Band 6). Muzeum Podkrkonoší, Trutnov 2009, ISBN 978-80-903741-3-3, S. 110 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1479 verpfändete Heinrich d. Ä. Politz zusammen mit Braunau dem Johann von Žeberk (&amp;#039;&amp;#039;Jan ze Žeberka a z Plané&amp;#039;&amp;#039;) auf dessen Lebenszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Šandera: &amp;#039;&amp;#039;Jindřich I. Minsterberkský – První hrabě Kladský a jeho majetková základna.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kladský sborník.&amp;#039;&amp;#039; 6, 2004, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Stadt geplündert und zerstört. Unter dem Braunauer Abt [[Othmar Daniel Zinke]] wurden die Klostergebäude erweitert und die Fassade der Klosterkirche nach Plänen von [[Kilian Ignaz Dientzenhofer|Kilian Ignaz Dienzenhofer]] umgestaltet. Das Kloster wurde jedoch im Rahmen der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] 1785 durch den böhmischen [[Landesherr]]n [[Joseph II.]] aufgehoben und zugleich Klosterkirche zur Pfarrkirche umgewidmet. Ab 1850 gehörte der Ort zum [[Gerichtsbezirk Politz]] bzw. zum späteren [[Bezirk Braunau (Königreich Böhmen)|Bezirk Braunau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich waren die Leinenherstellung und die damit zusammenhängenden Leinenmärkte von Bedeutung. Im 20. Jahrhundert entwickelten sich die Textilproduktion und der Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die Ortschaften [[Hlavňov (Police nad Metují)|Hlavňov]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Labnay&amp;#039;&amp;#039;), [[Hony]] (&amp;#039;&amp;#039;Hutberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Pěkov]] (&amp;#039;&amp;#039;Piekau&amp;#039;&amp;#039;), [[Radešov (Police nad Metují)|Radešov]] (&amp;#039;&amp;#039;Radeschau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Velká Ledhuje]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Ledhuj&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Saltara]], Italien&lt;br /&gt;
* [[Świdnica]], Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Police nad Metují - Kostel.jpg|mini|Klosterkirche Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Police nad Metují (7).jpg|mini|Kolárovo Divadlo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernhaus in Police nad Metujín 1991...jpg|mini|Altes Bauernhaus (1991)]]&lt;br /&gt;
* Die dreischiffige &amp;#039;&amp;#039;Klosterkirche Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; wurde 1294 erbaut. Sie brannte mehrfach ab und wurde baulich verändert. Erhalten blieb aus der Erbauungszeit das [[Gotik|frühgotische]], reich mit Pflanzenmotiven dekorierte West-Portal. Die [[barock]]e West-Fassade schuf 1723 Kilian Ignaz Dientzenhofer.&lt;br /&gt;
* Neben der Kirche stehen die ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Klostergebäude&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; wurde im 18. Jahrhundert barockisiert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Muzeum stavebnice Merkur&amp;#039;&amp;#039;, Metallspielzeugmuseum der Firma [[Merkur (Metallspielzeug)|Merkur]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkurpolice.cz/ „Muzeum Stavebince Merkur“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Stadttheater &amp;#039;&amp;#039;Kolárovo Divadlo&amp;#039;&amp;#039; wurde 1939–1940 vom Architekten [[Čeněk Mužík]] (1906–1988) im Stil des [[Funktionalismus (Design)|Funktionalismus]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacob Arlet]] (1661–1702), Zisterziensermönch, Maler und Kupferstecher&lt;br /&gt;
* [[Václav Vladivoj Tomek]] (1818–1905); Historiker, verbrachte seine Ferien in Politz und erforschte dessen Geschichte; ab 1881 Ehrenbürger von Politz.&lt;br /&gt;
* [[Hanuš Wihan]] (1855–1920), Cellist, Professor für Violoncello am Prager Konservatorium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Politz |Band=11 |Seite=54}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], [[Winfried Eberhard]], Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8.&lt;br /&gt;
* Stanislav Brandejs: &amp;#039;&amp;#039;Kniha o Polici nach Metují a Policku&amp;#039;&amp;#039;. Police n. M. 1940.&lt;br /&gt;
* [[Václav Vladivoj Tomek|Wenzel Wladiwoj Tomek]]: &amp;#039;&amp;#039;Älteste Nachrichten über die Herrschaften Braunau und Politz&amp;#039;&amp;#039;. Prag 1857.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Příběhy kláštera a města Police nad Medhují&amp;#039;&amp;#039;. Praha 1881.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Paměti z mého života&amp;#039;&amp;#039;. Praha 1904.&lt;br /&gt;
* Lydia Baštecká: &amp;#039;&amp;#039;Historik Václav Vladivoj Tomek a Policko&amp;#039;&amp;#039;. Police nad Metují 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meu-police.cz/ meu-police.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Náchod}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Police nad Metují}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1231305339|LCCN=n81124099|VIAF=124348681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Police Nad Metuji}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Police nad Metují| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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