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	<title>Polarforschung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-20T19:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die wissenschaftliche Erkundung der Polargebiete. Zur gleichnamigen Zeitschrift siehe [[Polarforschung (Zeitschrift)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Polarstern rothera hg.jpg|mini|Das deutsche Polarforschungsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Polarstern (Schiff, 1982)|Polarstern]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Schiffsanleger]] der britischen Station [[Rothera]] auf der [[Adelaide-Insel]], die der [[Antarktische Halbinsel|Antarktischen Halbinsel]] vorgelagert ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polarforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die wissenschaftliche Erforschung der [[Polargebiet]]e [[Arktis]] und [[Antarktis]] bezeichnet. Sie ist heute durch internationale Kooperation gekennzeichnet, die auch politische Strukturen ausgebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 17. zum frühen 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Den Beginn der Polarforschung kann man etwa auf das 18. Jahrhundert ansetzen, wobei zunächst vor allem die [[Meteorologie]], die [[Geophysik]], die allgemeine [[Geographie]] und die [[Meereskunde]] auf Interesse stießen. Die eher machtpolitisch motivierte dänische [[Grönlandexpeditionen unter Christian IV.|Grönlandexpedition unter Christian IV.]] (1605–1607) darf dennoch als Pioniertat gelten. Der Däne [[Hans Egede]] knüpfte daran 1721–36 mit dem Ziel der Mission der [[Inuit]] und der Gründung der Siedlung [[Nuuk]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Arktis ging es anfänglich vor allem um die Entdeckung neuer Landgebiete bzw. Wasserwege und um kürzere Verbindungen von [[Europa]] nach [[Asien]]. Als sich gezeigt hatte, dass der direkte Weg über den [[Nordpol]] anders als vermutet nicht eisfrei war, begaben sich viele Expeditionen auf die Suche nach der [[Nordostpassage]] (nördlich Asiens) bzw. der [[Nordwestpassage]] (nördlich Amerikas). Namhafte Forscher ab 1818 waren die Briten [[John Ross (Polarforscher)|John Ross]], [[William Edward Parry|William Parry]] und [[John Franklin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden blieb hingegen die Erforschung des 1772 von [[James Cook]] entdeckten [[Kontinent]]s [[Antarktika]] länger noch aus. Die ersten Expeditionen unternahmen 1819 [[Fabian Gottlieb von Bellingshausen]] in russischen Diensten, 1820 der Brite [[Edward Bransfield]] und der US-Amerikaner [[Nathaniel Palmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Forschung im 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der deutschen Polarforschung gehen zurück auf [[August Petermann]] und [[Georg von Neumayer]]. Um die Wende ins 20. Jahrhundert ragte [[Erich von Drygalski]] hervor. Das Erreichen der [[Pol (Geographie)|geografischen Pole]] wurde international zum Hauptthema. Gleichzeitig begann eine Entwicklung zur umfassenden, interdisziplinären Erforschung der [[Polargebiet]]e mit breitgefächerten Schwerpunkten in der [[Geographie]], [[Geophysik]], [[Ozeanografie]], [[Glaziologie]] und [[Biologie]]. Die Grönlandexpedition (1930–1931) unter der Leitung von [[Alfred Wegener]] stellte mit ihren drei Stationen zur gleichzeitigen Messung der Wetterbedingungen über der Eiskappe und der seismischen Eisdickenmessung einen Meilenstein dar. Mit dem Einsatz von [[Zeppelin]]en ergaben sich weitere Möglichkeiten (s. u.). 1969 übernahm das [[Zentralinstitut für Physik der Erde]] in [[Potsdam]] die Organisation der Antarktisforschung in der DDR, und 1974 trat die DDR dem [[Antarktis-Vertrag]] bei. 1976 wurde die [[Georg-Forster-Station]] nahe der russischen Station Nowolasarewskaja in der [[Schirmacher-Oase|Schirmacheroase]] gegründet. Erst 1979 trat die BRD dem Vertrag bei und leitete mit der Gründung des [[Alfred-Wegener-Institut]]s für Polar- und [[Ozeanografie|Meeresforschung]] (AWI) in [[Bremerhaven]] eine neue Phase der westdeutschen Polarforschung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Forschung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pourquoi-Pas-15 août 1908 (2).jpg|mini|Die französische, vierte &amp;#039;&amp;#039;[[Pourquoi-Pas ? (Schiff, 1908)|Pourquoi Pas ?]]&amp;#039;&amp;#039; am 15.&amp;amp;nbsp;August 1908 in [[Le Havre]]]]&lt;br /&gt;
In den 1870er Jahren begann die Internationalisierung der Polarforschung. Der erste Internationale Meteorologenkongress in Wien empfahl 1873 die Einrichtung meteorologischer Stationen in den Polargebieten.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Lüdecke: &amp;#039;&amp;#039;Vor 125 Jahren - Der zweite internationale Meteorologenkongreß in Rom 1879.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DMG-Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; 1/2004, S. 14–16 ({{Webarchiv |url=http://www.dmg-ev.de/gesellschaft/publikationen/pdf/dmg-mitteilungen/2004_1.pdf |text=PDF |wayback=20131012152052}}; 2,5&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Vortrag auf der 48. Versammlung der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]] in [[Graz]] am 18. September 1875 stellte [[Carl Weyprecht]], der gemeinsam mit [[Julius Payer]] die [[Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition]] von 1872–74 geleitet hatte, seine &amp;#039;&amp;#039;Grundprincipien der arktischen Forschung&amp;#039;&amp;#039; vor. Er vertrat die Ansicht, dass „die arktische Forschung für die Kenntnis von den Naturgesetzen von höchster Bedeutung“ sei, vereinzelte Beobachtungsreihen aber nur relativen Wert besäßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang Weyprecht und den Präsidenten der 1879 gegründeten Internationalen Polarkommission, [[Georg von Neumayer]] und [[Heinrich von Wild]], die Unterstützung der Regierungen einiger europäischer Staaten sowie der USA für ein gemeinsames Forschungsprojekt und die Errichtung geophysikalischer Beobachtungsstationen zu erhalten. 1882–1883 fand das [[Erstes Internationales Polarjahr|erste Internationale Polarjahr]] unter Beteiligung von elf Staaten mit zwölf festen Stationen in der [[Arktis]] und zwei in der [[Subpolare Klimazone|Subantarktis]] statt. Es wurden vor allem Arbeiten auf den Gebieten der [[Meteorologie]] und des [[Geomagnetismus]] sowie zur Erforschung des [[Polarlicht]]s nach einem vorher abgestimmten Programm durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Südpol erreichte als erster 1911 der Norweger [[Roald Amundsen]], in der [[Geschichte der Nordpolexpeditionen]] ist die historische Pioniertat umstritten. Eine Gruppe um den Italiener [[Umberto Nobile]] überflog den Nordpol zuerst 1926 mit einem [[Luftschiff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Jahre später wurde das zweite Internationale Polarjahr 1932–1933 von 15 Staaten mit 200 Stationen allein in der Arktis durchgeführt. Diese Tradition fand 1957/58 im Rahmen des [[Internationales Geophysikalisches Jahr|Internationalen Geophysikalischen Jahres]] seine Fortsetzung, das sich allerdings nicht auf die Polregionen beschränkte. Beide Male gab es keine staatliche deutsche Beteiligung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1980 konnte das internationale [[Greenland Ice Sheet Project]] (USA, Dänemark, Schweiz) mithilfe von [[Eisbohrkern]]en wichtige Fortschritte in der Glaziologie erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007–2009 folgte das vierte Polarjahr (englisch: &amp;#039;&amp;#039;International Polar Year&amp;#039;&amp;#039;, IPY) und umfasste eine koordinierte Feldkampagne von Beobachtung, Forschung und Analyse, die größte und umfassendste Kampagne jemals, um die Polarregionen zu erkunden. Schätzungsweise 50.000 Forscher, lokale Beobachter, Pädagogen, Studenten und Hilfskräfte aus mehr als 60 Ländern waren an den 228 internationalen IPY-Projekten beteiligt (170 in der wissenschaftlichen Forschung, eines in der Datenverwaltung und 57 in Bildung und Öffentlichkeitsarbeit und damit verbundenen nationalen Bemühungen). Das IPY umfasste intensive Forschungs- und Beobachtungsperioden in der Arktis und Antarktis über einen Zeitraum von drei Jahren, der am 1. März 2007 begann und am 12. Juni 2010 auf der IPY Oslo Science Conference abgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ipy.arcticportal.org/ |titel=IPY 2007-2008 |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftschiffe und Forschungsstationen ===&lt;br /&gt;
Wichtige Erkenntnisse zur Meteorologie, zur Geographie im nördlichen Polarmeer und zur Geophysik lieferte die gemeinsame deutsch-russische Arktisexpedition aus dem Jahre 1931, welche mit 46 Fahrtteilnehmern am 24. Juli in [[Friedrichshafen]] mit dem Luftschiff „[[LZ 127|LZ 127 Graf Zeppelin]]“ begann, nach Zwischenlandungen in [[Berlin]]-Staaken und [[Sankt Petersburg]] über Finnland in die nördliche [[Barentssee]] führte und am 30. Juli 1931 erfolgreich beendet wurde. Als nördlichster Punkt wurden die letzten Eilande von [[Franz-Josef-Land]] (die Liv- und die Eva-Insel, die [[Fridtjof Nansen]] 1895 nach wochenlanger Eiswanderung erreicht hatte) überquert. Anschließend, nach 600&amp;amp;nbsp;km Fahrt am 81. Breitengrad entlang, wurde die Nordspitze von [[Sewernaja Semlja|„Nordland“]] (Sewernaja Semlja) erreicht, wobei man versuchte aus der Luft neue Erkenntnisse über diese Region zu gewinnen, da über sie bisher so gut wie nichts bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen mit Hilfe von permanenten oder nur in den Sommermonaten betriebenen [[Forschungsstationen in der Antarktis]] wird seit der ersten Gründung 1903 ([[Orcadas-Station|Orcadas]] seit 1904 dauerhaft von Argentinien unterhalten) bis heute fortgesetzt. In der Arktis entstanden zusätzlich [[Eisdriftstation]]en auf größeren [[Eisscholle]]n, die längere Zeit über den [[Arktischer Ozean|Arktischen Ozean]] treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Spätestens seit der Ausbildung von [[Governance]]-Strukturen (s. u.) sowie der wachsenden ökonomischen Nutzung (seit jeher [[Walfang]] und [[Fischfang]], [[Robbenjagd]], am Ende des 20. Jahrhunderts z. B. [[Kreuzfahrt]]tourismus) in den Polargebieten befassten sich zunehmend andere Disziplinen, darunter die [[Robotik]], [[Rechtswissenschaft|Rechts]]-, [[Politikwissenschaft|Politik]]-, [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts]]- oder die [[Kulturwissenschaft]]en mit der Polarforschung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Leskien |Titel=Die Wissenschaft als Wegbegleiterin zur Umsetzung der Leitlinien Deutscher Arktispolitik |Hrsg=Polarforschung |Band=89 |Nummer=1 |Verlag=Copernicus |Ort=Bremerhaven, Potsdam |Datum= |Seiten=37–45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bas.ac.uk/polar-operations/sites-and-facilities/facility/rrs-sir-david-attenborough/science-facilities/marine-robotics/ |titel=Marine robotics capability |sprache=en-GB |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Antarktis ist der Rohstoffabbau durch das [[Antarktis-Vertrag#Umweltschutz|Madrid-Protokoll]] (1991) vollständig verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesumweltministerium |url=https://www.bundesumweltministerium.de/GE716 |titel=Umweltschutzprotokoll zum Antarktisvertrag vom 04.10.1991- BMUKN - Gesetze und Verordnungen |datum=2017-01-18 |sprache= |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Arktis gilt das nicht: Dort fördern mehrere Staaten trotz der widrigen Bedingungen in erheblichem Umfang Erdöl/-gas, Kohle und Metalle ([[Seltene Erden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen der Polarforschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In der [[Deutschland|Bundesrepublik]] wird die Polarforschung seit 1980 vom [[Alfred-Wegener-Institut]] für Polar- und [[Ozeanografie|Meeresforschung]] (AWI) koordiniert. Nach dem Ende der DDR wurde die Potsdamer Forschungsstelle in das Institut integriert. Daneben gibt es die [[Deutsche Gesellschaft für Polarforschung]], die seit 1931 die Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;„[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]]“&amp;#039;&amp;#039; herausgibt, junge Wissenschaftler fördert und allgemein für die Polarforschung wirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungseisbrecher Polarstern ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Polarstern (Schiff, 1982)|Polarstern]]&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige Forschungs-[[Eisbrecher]] Deutschlands und mit 118 Metern Länge das größte deutsche Forschungsschiff vor der &amp;#039;&amp;#039;[[Sonne (Schiff, 2014)|Sonne]]&amp;#039;&amp;#039;, die 116 Meter lang ist. Die &amp;#039;&amp;#039;Polarstern&amp;#039;&amp;#039; wurde 1982 in Dienst gestellt und pendelt seitdem zwischen den Polen der Erde: Im Sommer der [[Nordhalbkugel]] erforschen Wissenschaftler die Arktis, im südlichen Sommer nimmt die Polarstern Kurs auf die Antarktis, um hier neben den wissenschaftlichen Expeditionen auch die deutsche [[Forschungsstation]] [[Neumayer-Station III|Neumayer III]] (seit 1981) aus ihrem Frachtraum mit Lebensmitteln, wissenschaftlicher Ausrüstung und Kraftstoff für die Polarflugzeuge, Helikopter und den Betrieb der Station zu versorgen. Jedes Jahr im Frühling und im Herbst macht sie auf ihrer Reise zwischen den Polen Halt in [[Bremerhaven]]: In ihrem Heimathafen wird sie für die nächste Reise fit gemacht, betankt und mit wissenschaftlicher Ausrüstung und Proviant beladen. Der Eisbrecher besitzt einen doppelwandigen Rumpf und verstärkte Stahlplatten am Bug und am Eisgürtel, sodass er bis zu anderthalb Meter dickes Eis mühelos durchbrechen kann. Ist das Eis dicker, rammt sich die Polarstern den Weg frei: Bei einer Rammeisfahrt schiebt sie sich – meist mit mehreren Anläufen mit ihrer vollen Leistung (fast 20.000 PS) auf das Eis, das dann unter dem Gewicht des Schiffs bricht. An Bord sind meistens auch zwei Helikopter und Schlauchboote, mit denen die Wissenschaftler Messungen auch abseits des Schiffs durchführen können. Aufgrund ihres hohen Gewichts hat die Polarstern einen [[Tiefgang]] von 11,20 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Polarstern kehrt nach Bremerhaven zurück&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marie Heidenreich/Projektträger Jülich |url=https://geschichten.ptj.de/polarstern |titel=Die Polarstern kehrt in ihren Heimathafen zurück |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 wurde der Vertrag zum Bau von Polarstern II in Wismar unterschrieben. Für 1,2 Mrd. € soll es ab 2027 gebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Woest |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Vertrag-unterzeichnet-Polarstern-2-wird-in-Wismar-gebaut,polarsternzwei102.html |titel=&amp;quot;Polarstern 2&amp;quot;: Wismarer Werft baut Deutschlands neuen Forschungseisbrecher |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1983 setzt das AWI Flugzeuge vom Typ [[Dornier 228|Dornier 228-101]] für die Polarforschung ein. Mehr als 25 Jahre waren die Polar 2 und die Polar 4 im Einsatz, bevor sie durch leistungsfähigere Flugzeuge vom Typ Basler-Turbo (BT-67) ersetzt wurden (Polar 5, seit 2007 und Polar 6, seit 2011).{{Siehe auch|British Antarctic Survey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Politik ===&lt;br /&gt;
Bereits 1957/58 entstand das &amp;#039;&amp;#039;internationale Wissenschaftliche Komitee für Antarktisforschung&amp;#039;&amp;#039; ([[Scientific Committee on Antarctic Research]], SCAR). 1990 wurde es erweitert um das &amp;#039;&amp;#039;Internationale Wissenschaftliche Komitee für Arktisforschung&amp;#039;&amp;#039; ([[International Arctic Science Committee]], IASC). Das internationale IASC-Sekretariat war bis 2016 am Alfred-Wegener-Institut in Potsdam angesiedelt, nun in [[Akureyri]] (Island). Die internationalen Regionalforen für die Arktis- und Antarktispolitik sind der 1996 gegründete [[Arktischer Rat|Arktische Rat]] (Arctic Council) und die Treffen der Konsultativvertragsparteien des 1959 unterzeichneten [[Antarktis-Vertrag]]es (ATCM – Antarctic Treaty Consultative Meeting). Deutschland wird je durch das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfg.de/resource/blob/173024/polarforschungsagenda-2030.pdf DFG-Polarforschungsagenda]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Umweltschutzplans für die Arktis, der &amp;#039;&amp;#039;Arctic Environmental Protection Strategy&amp;#039;&amp;#039; und einer Empfehlung des Arktischen Rats wurde ab 2001 ein Hochschulnetzwerk mit einer virtuellen [[Universität der Arktis]] (englisch: &amp;#039;&amp;#039;UArctic&amp;#039;&amp;#039;) aufgebaut. Gefördert wird damit die Bildung und die interdisziplinäre Erforschung der Region Arktis. Dort kann der &amp;#039;&amp;#039;Bachelor of Circumpolar Studies&amp;#039;&amp;#039; erworben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UArctic&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uarctic.org/ &amp;#039;&amp;#039;University of the Arctic&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Polarforschung werden auch vom [[Umweltprogramm der Vereinten Nationen]] (UNEP) im [[United Nations Environment Programme-Global Resource Information Database]], einem weltweiten wissenschaftlichen Netzwerk, veröffentlicht. Hier sind vor allem die Online-Karten und Grafiken hervorzuheben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP/GRID-Arendal&amp;quot;&amp;gt;[http://www.grida.no/ Arendal (Norwegen) UNEP/GRID-Arendal], abgerufen am 20. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UN verabschieden jährlich eine [[UN-Resolution|Resolution]] zur &amp;#039;&amp;#039;Friedlichen Nutzung des Weltraums und der Antarktis&amp;#039;&amp;#039;, um den [[Entmilitarisierte Zone|entmilitarisierten]] Status dieser Region, die nur friedlichen Zwecken und der Wissenschaft offensteht, zu unterstreichen. Auch eine Nutzung etwa als [[Radioaktiver Abfall|Atommülllager]] ist ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Zinsius |url=https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/antarktis/das-antarktisvertragssystem/der-antarktis-vertrag |titel=Der Antarktis-Vertrag |datum=2013-07-24 |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Forschungsansätze ==&lt;br /&gt;
* [[Gebirgsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Küstenforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Antarktisexpeditionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.polarforschung.de/ |titel=Deutsche Gesellschaft für Polarforschung e.V. und Zeitschrift|abruf=2025-10-19}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.awi.de/ |titel=Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung  (AWI) |abruf=2025-10-19}}&lt;br /&gt;
* [http://geschichten.ptj.de/polarstern Interaktive Webreportage über den Forschungseisbrecher Polarstern (April 2017)]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ipy.org/ |titel=IPY - International Polar Year 2007-2008 |abruf=2025-10-19}}&lt;br /&gt;
* [http://www.international-polar-year.de/ Internationales Polarjahr 2007/08 (in Deutsch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.polarfahrt.de/ Die 2. deutsche Nordpolarfahrt 1869/70]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.icecoredata.org/ITASE/index.html |titel=International Trans-Antarctic Scientific Expedition (ITASE)|sprache=en|abruf=2025-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Kosack: &amp;#039;&amp;#039;Die Polarforschung. Ein Datenbuch über die Natur-, Kultur-, Wirtschaftsverhältnisse und die Erforschungsgeschichte der Polarregionen.&amp;#039;&amp;#039; Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1967&lt;br /&gt;
* Klaus Fleischmann: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Kältepolen der Erde – 50 Jahre deutsche Polarforschung.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing Verlag, 2005, ISBN 3-7688-1676-1.&lt;br /&gt;
* Dieter Karl Fütterer, Eberhard Fahrbach: &amp;#039;&amp;#039;POLARSTERN 25 Jahre Forschung in Arktis und Antarktis.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7688-2433-0.&lt;br /&gt;
* Markus Rex: &amp;#039;&amp;#039;Eingefroren am Nordpol: Das Logbuch von der Polarstern.&amp;#039;&amp;#039; Penguin Verlag, 2023, ISBN 978-3-328-10951-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polarforschungsagenda 2030. Status und Perspektiven der deutschen Polarforschung. DFG-Statusbericht des Deutschen Nationalkomitees SCAR/IASC&amp;#039;&amp;#039;, 2017 [https://www.dfg.de/resource/blob/173024/polarforschungsagenda-2030.pdf online PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4200347-7|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Meteorologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Expeditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polarforschung| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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