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	<title>Polabische Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:00:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polabische_Sprache&amp;diff=21435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PhJ: /* Sprachliche Besonderheiten */ sedliak gibt&#039;s auf Slowenisch nicht; seljak ist Kroatisch und im Slowenischen sehr altmodisch (aber hier zum Vergleich gelassen)</title>
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		<updated>2026-01-16T18:35:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sprachliche Besonderheiten: &lt;/span&gt; sedliak gibt&amp;#039;s auf Slowenisch nicht; seljak ist Kroatisch und im Slowenischen sehr altmodisch (aber hier zum Vergleich gelassen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache= Polabisch &amp;#039;&amp;#039;({{lang|pox|vensťĕ rec}})&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Länder= [[Deutschland]] (bis Mitte des 18. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
| Sprecher= ausgestorben&lt;br /&gt;
| Klassifikation=* [[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]&lt;br /&gt;
** [[Slawische Sprachen|Slawisch]]&lt;br /&gt;
*** [[Westslawische Sprachen|Westslawisch]]&lt;br /&gt;
**** [[Lechische Sprachen]]&lt;br /&gt;
| KSprache= Polabisch&lt;br /&gt;
| Amtssprache=&lt;br /&gt;
| ISO1= –&lt;br /&gt;
| ISO3= pox&lt;br /&gt;
| ISO2= sla&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Polaba-Serba-Siedlungsgebiet.png|mini|Ehemaliges Verbreitungsgebiet der Polabischen und der Sorbischen Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Polabian Slavs.png|mini|Siedlungsgebiete polabischer Stämme (rot eingeschrieben, mit tschechischen Namensformen), grün: bewaldetes, unbewohntes Land]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polabisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Sprachen der [[Westslawen|westslawischen]] Stämme, die ab dem 7. Jahrhundert Gebiete des heutigen [[Nordostdeutschland]]s und Nordwestpolens besiedelten. Gemeinsam mit dem [[Kaschubische Sprache|Kaschubischen]] (auch [[Slowinzische Sprache|Slowinzischen]]) und dem [[Polnische Sprache|Polnischen]] wird es wiederum zum [[Lechische Sprachen|lechischen Zweig]] des [[Westslawische Sprachen|Westslawischen]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Bis ins 10. Jahrhundert reichte das Verbreitungsgebiet im Westen bis über die Elbe und grenzte im Süden (etwa auf der Höhe von Wittenberg und südlich von Berlin) an Gebiete mit ebenfalls slawischer Sprache, die man jedoch dem [[Sorbische Sprache|Sorbischen]] zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Stämme (Stammesverbände) waren die [[Obodriten]] in West[[mecklenburg]] und [[Holstein]], die [[Lutizen]] in Ostmecklenburg, im nördlichen [[Brandenburg]] und südlichen [[Vorpommern]], die [[Heveller]] in West[[brandenburg]] sowie die [[Ranen]] (Rujanen) auf [[Rügen]] und im nördlichen Vorpommern. Die Sprache der heute [[Kaschuben]] genannten [[Pomoranen]] östlich der Oder, das [[Kaschubische Sprache|Kaschubische]], ist mit den polabischen Sprachen eng verwandt, wird aber meist als eigene Gruppe angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Polabisch&amp;#039;&amp;#039; geht auf die Bezeichnung ursprünglich nur eines Stammes östlich von Hamburg – der [[Polaben]] – zurück und beschreibt die Lage der Polaben ‘an der [[Elbe]]’ (&amp;#039;&amp;#039;po&amp;#039;&amp;#039; ‘an’ + &amp;#039;&amp;#039;Laba&amp;#039;&amp;#039; ‘Elbe’). Daher ist auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;elbslawisch&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrängung ==&lt;br /&gt;
Mit der [[deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] im 10. und 12. Jahrhundert wurden die polabischen Sprachen langsam verdrängt. Die vielen ins Land geholten Siedler aus Norddeutschland und den Niederlanden sowie der alleinige Gebrauch der [[Niederdeutsche Sprache|plattdeutschen Sprache]] als Stadt- und Amtssprache (teilweise wurden Sprachverbote erlassen)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sprache (Wendische).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johann Georg Krünitz]], Friedrich Jakob Floerken, [[Heinrich Gustav Flörke]]: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Encyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 161, [https://books.google.de/books?id=KmPHrDI4IrwC&amp;amp;pg=PA437&amp;amp;lpg=PA437&amp;amp;dq=nordostdeutschland+polabisch&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ratYJcOfoG&amp;amp;sig=WrLHwOozFEJ-nBpnAzESD72k6Zc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwir5aP69PvYAhUE_KQKHScDB-EQ6AEIUzAJ#v=onepage&amp;amp;q=nordostdeutschland%20polabisch&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;437.]&amp;lt;/ref&amp;gt; verdrängten bald das Polabische bis auf wenige Sprachinseln.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://veneti.joomla.com/multilingua/deutsch/3-250-jahre-nach-aussterben-der-obodritisch-wendische-sprache &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre nach Aussterben der obodritisch-wendische Sprache&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf [[Rügen]] starb das Polabische spätestens im 15. Jahrhundert aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wendisches-museum.de/stoebern05_de.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Jabelheide]] im Südwesten Mecklenburgs ist der allgemeine Gebrauch der slawischen Sprache noch für 1521 belegt, während 1612 das Niederdeutsche vorherrschte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Harms: &amp;#039;&amp;#039;Wie lange lebte die slawische Sprache in Mecklenburg?&amp;#039;&amp;#039;. Nordkurier, 15. Januar 2024, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Niedersachsen]] östlich von [[Lüneburg]] wurde bis Mitte des 18. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;Drawänopolabisch&amp;#039;&amp;#039; (bezogen auf den Höhenzug [[Drawehn]]) gesprochen, wodurch diese Region nach ihren slawischen Einwohnern den Namen [[Wendland]] erhielt. Die letzte Sprecherin, Emerentz Schultze, starb 1756 im Alter von 88 Jahren in [[Dolgow (Dorf)|Dolgow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Wer-wird-Welterbe |wayback=20210414194206 |text=&amp;#039;&amp;#039;Altes Land und Rundlingsdörfer vorgeschlagen – Wer wird Welterbe?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-28 17:07:43 InternetArchiveBot }}, haz.de, 18. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer Volkszählung sollen zwischen den Weltkriegen noch etwa 500 Personen im [[Landkreis Lüchow-Dannenberg|Kreis Lüchow-Dannenberg]] auf die Frage nach Volkszugehörigkeit „wendisch“ angegeben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://veneti.joomla.com/multilingua/deutsch/3-250-jahre-nach-aussterben-der-obodritisch-wendische-sprache &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre nach Aussterben der obodritisch-wendische Sprache&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnern, ebenso wie im sorbischen Gebiet, unzählige [[Ortsname|Orts-]] und [[Flurname]]n an die früher dort gesprochene polabische Sprache, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Berlin]] und [[Potsdam]] (&amp;#039;&amp;#039;Podstupim&amp;#039;&amp;#039;), [[Rostock]] (&amp;#039;&amp;#039;Rastokŭ&amp;#039;&amp;#039;) und [[Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftliche Aufzeichnungen ==&lt;br /&gt;
Das Polabische hat nie eine eigene Schriftsprache entwickelt. Erst kurz vor dem Aussterben begannen sich Forscher für die Sprache zu interessieren, beispielsweise [[Gottfried Wilhelm Leibniz]], der einen Gewährsmann um ein Wörterverzeichnis und die polabische Fassung des Vaterunsers bat. Die ausführlichsten Aufzeichnungen stammen von dem in [[Wustrow (Wendland)|Wustrow]] wirkenden evangelischen Pfarrer [[Christian Hennig von Jessen]]; eine weitere wichtige Quelle sind die Aufzeichnungen des polabischen Bauern [[Johann Parum Schultze]] aus [[Küsten|Sühten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliche Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vocabularium Venedicum.jpg|mini|Wörterliste im Vocabularium Venedicum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die lange getrennte Entwicklung hatte sich das Polabische von den anderen slawischen Sprachen entfernt: Zum einen ist deutscher Einfluss deutlich zu spüren. So gehörten etwa im Drawänopolabischen &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; zum Lautsystem, ebenso wie [[Diphthong]]e. (Genau wie beim Übergang vom Mittel- zum [[Neuhochdeutsch]]en und Mittel- zum Neuenglischen wurden langes &amp;#039;&amp;#039;ī&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ū&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;ai&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;au&amp;#039;&amp;#039;.) Zum anderen haben sich sprachliche Veränderungen, die alle anderen slawischen Sprachen erfasst haben, aufgrund der Randlage im Polabischen nicht durchgesetzt. Das für das [[Urslawisch]]e typische „Gesetz der steigenden Silbensonorität“, nach welchem jede Silbe auf einen Vollvokal enden muss, hat sich im Polabischen nicht vollständig durchgesetzt, so dass die [[Metathese (Phonetik)#Liquidametathese in den slawischen Sprachen|Liquidametathese]], also die Ersetzung von urslawischem &amp;#039;&amp;#039;-or-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-ol-&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;-ro-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-lo-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-ra-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-la-&amp;#039;&amp;#039;, hier nicht vollständig durchgeführt wurde (vgl. die Ortsnamen [[Burg Stargard|Stargard]], [[Sagard]], [[Gartow]] und [[Garditz]], deren Bestandteil &amp;#039;&amp;#039;gard&amp;#039;&amp;#039; ‘Burg’ dem unter [[Grad (Ortsname)|Gradec]] behandelten Wort entspricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortschatz enthielt eine Vielzahl [[Deutsche Sprache|deutscher]] und besonders [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutscher]] Lehnwörter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt eine Tabelle mit einigen Beispielen des drawänopolabischen Dialekts (erste Hälfte des 17. Jahrhunderts) und des Polabischen (8. bis 14. Jahrhundert) im Vergleich zu anderen westslawischen Sprachen und zur sprecherreichsten slawischen Sprache Russisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Deutsche Sprache|deutsch]]&lt;br /&gt;
! drawänopolabisch&lt;br /&gt;
! polabisch&lt;br /&gt;
! [[Polnische Sprache|polnisch]]&lt;br /&gt;
! [[Niedersorbische Sprache|niedersorbisch]]&lt;br /&gt;
! [[Obersorbische Sprache|obersorbisch]]&lt;br /&gt;
! [[Tschechische Sprache|tschechisch]]&lt;br /&gt;
! [[Slowakische Sprache|slowakisch]]&lt;br /&gt;
! [[Slowenische Sprache|slowenisch]]&lt;br /&gt;
! [[Russische Sprache|russisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mensch&lt;br /&gt;
| clawak, clôwak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| człowiek&lt;br /&gt;
| cłowjek&lt;br /&gt;
| čłowjek&lt;br /&gt;
| člověk&lt;br /&gt;
| človek&lt;br /&gt;
| človek&lt;br /&gt;
| человек (čelovek)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gott&lt;br /&gt;
| büg&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bóg&lt;br /&gt;
| bog&lt;br /&gt;
| bóh&lt;br /&gt;
| bůh&lt;br /&gt;
| boh&lt;br /&gt;
| bog&lt;br /&gt;
| бог (bog)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bruder&lt;br /&gt;
| brot&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brat&lt;br /&gt;
| bratš&lt;br /&gt;
| bratr&lt;br /&gt;
| bratr&lt;br /&gt;
| brat&lt;br /&gt;
| brat&lt;br /&gt;
| брат (brat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwester&lt;br /&gt;
| sestra&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| siostra&lt;br /&gt;
| sotša&lt;br /&gt;
| sotra&lt;br /&gt;
| sestra&lt;br /&gt;
| sestra&lt;br /&gt;
| sestra&lt;br /&gt;
| сестра (sestra)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buche&lt;br /&gt;
| bauk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| buk&lt;br /&gt;
| bukev&lt;br /&gt;
| бук (buk)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiß&lt;br /&gt;
| bjole&lt;br /&gt;
| belë&lt;br /&gt;
| biały&lt;br /&gt;
| běły&lt;br /&gt;
| běły&lt;br /&gt;
| bílý&lt;br /&gt;
| biely&lt;br /&gt;
| belo&lt;br /&gt;
| белый (belyj)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauer&lt;br /&gt;
| bör&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| chłop, rolnik&lt;br /&gt;
| bur, buŕ&lt;br /&gt;
| bur, ratar, rólnik&lt;br /&gt;
| rolník, sedlák&lt;br /&gt;
| roľník, sedliak&lt;br /&gt;
| kmet, seljak&lt;br /&gt;
| ратай (rataj), пахарь (pachar&amp;#039;), крестьянин (krest&amp;#039;janin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birke&lt;br /&gt;
| breza&lt;br /&gt;
| breza&lt;br /&gt;
| brzoza&lt;br /&gt;
| brjaza&lt;br /&gt;
| brěza&lt;br /&gt;
| bříza&lt;br /&gt;
| breza&lt;br /&gt;
| breza&lt;br /&gt;
| берёза (berjoza)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bulle, Stier&lt;br /&gt;
| bôla&lt;br /&gt;
| byk&lt;br /&gt;
| byk, wół&lt;br /&gt;
| byk&lt;br /&gt;
| byk, ćělc&lt;br /&gt;
| býk, vůl&lt;br /&gt;
| býk, vôl&lt;br /&gt;
| bik&lt;br /&gt;
| бык (byk), телец (telec)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tag&lt;br /&gt;
| dôn&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| dzień&lt;br /&gt;
| źeń&lt;br /&gt;
| dźeń&lt;br /&gt;
| den&lt;br /&gt;
| deň&lt;br /&gt;
| dan&lt;br /&gt;
| день (den&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuss&lt;br /&gt;
| hepôk&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| pocałunek&lt;br /&gt;
| póšk&lt;br /&gt;
| hubka&lt;br /&gt;
| polibek, hubička&lt;br /&gt;
| bozk, pusa&lt;br /&gt;
| poljub&lt;br /&gt;
| поцелуй (poceluj)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herbst&lt;br /&gt;
| jisin, prenja zaima&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| jesień&lt;br /&gt;
| nazymje&lt;br /&gt;
| nazyma&lt;br /&gt;
| podzim&lt;br /&gt;
| jeseň&lt;br /&gt;
| jesen&lt;br /&gt;
| осень (osen&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hut&lt;br /&gt;
| klöbük, klübik&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kapelusz&lt;br /&gt;
| kłobyk&lt;br /&gt;
| kłobuk&lt;br /&gt;
| klobouk&lt;br /&gt;
| klobúk&lt;br /&gt;
| klobuk&lt;br /&gt;
| шляпа (šljapa) / клобук (klobuk)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sommer&lt;br /&gt;
| let&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| lato&lt;br /&gt;
| lěśe&lt;br /&gt;
| lěćo&lt;br /&gt;
| léto&lt;br /&gt;
| leto&lt;br /&gt;
| poletje&lt;br /&gt;
| лето (leto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maus&lt;br /&gt;
| mois&lt;br /&gt;
| myš&lt;br /&gt;
| mysz&lt;br /&gt;
| myš&lt;br /&gt;
| myš&lt;br /&gt;
| myš&lt;br /&gt;
| myš&lt;br /&gt;
| miš, miška&lt;br /&gt;
| мышь (myš&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Himbeere&lt;br /&gt;
| molaina&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| malena&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| malina&lt;br /&gt;
| малина (malina)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiese&lt;br /&gt;
| plana&lt;br /&gt;
| ląka&lt;br /&gt;
| łąka, polana&lt;br /&gt;
| łuka&lt;br /&gt;
| łuka&lt;br /&gt;
| louka&lt;br /&gt;
| lúka&lt;br /&gt;
| travnik&lt;br /&gt;
| поляна (poljana), луг (lug)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fisch&lt;br /&gt;
| raibo, roiboi&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| ryba&lt;br /&gt;
| riba&lt;br /&gt;
| рыба (ryba)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hand&lt;br /&gt;
| ręka&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| ręka&lt;br /&gt;
| ruka&lt;br /&gt;
| ruka&lt;br /&gt;
| ruka&lt;br /&gt;
| ruka&lt;br /&gt;
| roka&lt;br /&gt;
| рука (ruka)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnee&lt;br /&gt;
| sneg&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| śnieg&lt;br /&gt;
| sněg&lt;br /&gt;
| sněh&lt;br /&gt;
| sníh&lt;br /&gt;
| sneh&lt;br /&gt;
| sneg&lt;br /&gt;
| снег (sneg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| warm&lt;br /&gt;
| teplü&lt;br /&gt;
| tepëlë&lt;br /&gt;
| ciepły&lt;br /&gt;
| śopły&lt;br /&gt;
| ćopły&lt;br /&gt;
| teplý&lt;br /&gt;
| teplý&lt;br /&gt;
| toplo&lt;br /&gt;
| тёплый (tjoplyj)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abend&lt;br /&gt;
| wicer&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wieczór&lt;br /&gt;
| wjacor&lt;br /&gt;
| wječor&lt;br /&gt;
| večer&lt;br /&gt;
| večer&lt;br /&gt;
| večer&lt;br /&gt;
| вечер (večer)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Feuer&lt;br /&gt;
| widin, wüdjin&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| ogień&lt;br /&gt;
| wogeń&lt;br /&gt;
| woheń&lt;br /&gt;
| oheň&lt;br /&gt;
| oheň&lt;br /&gt;
| ogenj&lt;br /&gt;
| огонь (ogon&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wind&lt;br /&gt;
| wjôter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wiatr&lt;br /&gt;
| wětš&lt;br /&gt;
| wětřik, wětr&lt;br /&gt;
| vítr&lt;br /&gt;
| vietor&lt;br /&gt;
| veter&lt;br /&gt;
| ветер (veter)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser&lt;br /&gt;
| wôda&lt;br /&gt;
| woda&lt;br /&gt;
| woda&lt;br /&gt;
| woda&lt;br /&gt;
| woda&lt;br /&gt;
| voda&lt;br /&gt;
| voda&lt;br /&gt;
| voda&lt;br /&gt;
| вода (voda)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Garten&lt;br /&gt;
| wôgord&lt;br /&gt;
| wogard&lt;br /&gt;
| ogród&lt;br /&gt;
| zagroda&lt;br /&gt;
| zahroda&lt;br /&gt;
| zahrada&lt;br /&gt;
| záhrada&lt;br /&gt;
| vrt&lt;br /&gt;
| огород (ogorod)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winter&lt;br /&gt;
| zaima&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zima&lt;br /&gt;
| zymje&lt;br /&gt;
| zyma&lt;br /&gt;
| zima&lt;br /&gt;
| zima&lt;br /&gt;
| zima&lt;br /&gt;
| зима (zima)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachbeispiel: Das Vaterunser ==&lt;br /&gt;
Auf Polabisch lautet das [[Vaterunser]] wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://titus.uni-frankfurt.de/didact/idg/slav/polabbs.htm#EN3 |format= |title=Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien |work=uni-frankfurt.de |accessdate= |lang=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nôße Wader,&lt;br /&gt;
ta toy giß wa Nebisgáy,&lt;br /&gt;
Sjungta woarda tügí Geima,&lt;br /&gt;
tia Rîk komma,&lt;br /&gt;
tia Willia ſchinyôt,&lt;br /&gt;
kok wa Nebisgáy,&lt;br /&gt;
tôk kak no Sime,&lt;br /&gt;
Nôßi wißedanneisna Stgeiba doy nâm dâns,&lt;br /&gt;
un wittedoy nâm nôße Ggrêch, kak moy wittedoyime nôßem Grêsmarim,&lt;br /&gt;
Ni bringoy nôs ka Warſikónye, tay löſoáy nôs wit wißókak Chaudak.&lt;br /&gt;
Amen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Sprachbeispiel stellt das polabische [[Volkslied]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Lied von den Vögelein]]&amp;#039;&amp;#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Słownik etymologiczny języka Drzewian połabskich&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1: Hrsg. Tadeusz Lehr-Spławiński &amp;amp; Kazimierz Polański, Wrocław, 1962, von Heft 2 an: Hrsg. K. Polański, Wrocław 1971&lt;br /&gt;
* Kazimierz Polański, Janusz Sehnert: &amp;#039;&amp;#039;Polabian-English Dictionary&amp;#039;&amp;#039;. The Hague, Mouton 1967.&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Olesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus linguae Dravaenopolabicae&amp;#039;&amp;#039;. (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Slavistische Forschungen;&amp;#039;&amp;#039; Band 42). Böhlau, Köln/Wien 1983–1987 (Wörterbuch in 3 Bänden und Registerband).&lt;br /&gt;
* August Schleicher, Alexander Leskien: &amp;#039;&amp;#039;Laut- und Formenlehre der polabischen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, Sankt Petersburg 1871 (Nachdrucke: Saendig-Reprint-Verlag, Wiesbaden 1967; Reprint-Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1999). [[archive.org]]-Digitalisat https://archive.org/details/lautundformenle00leskgoog&lt;br /&gt;
* [[Johann Parum Schultze]], Reinhold Olesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fontes linguae Dravaenopolabicae minores et Chronica Venedica J. P. Schultzii.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Slavistische Forschungen;&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Böhlau, Köln/Graz 1967.&lt;br /&gt;
* [[Christian Hennig von Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vocabularium Venedicum (oder Wendisches Wörter-Buch)&amp;#039;&amp;#039; (1705). Nachdruck besorgt von Reinhold Olesch. Böhlau, Köln [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1959 (Gewährsmann des Pastors C. Hennig von Jessen war der polabisch sprechende Bauer Johann Janieschge aus [[Klennow]].)&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Jürries]], [[Berndt Wachter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dravänopolabisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wendland-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: A–K, 2. Auflage. Druck- und Verlagsgesellschaft Köhring, Lüchow 2008, ISBN 978-3-926322-28-9, S.&amp;amp;nbsp;157–158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Polabian language|Polabische Sprache}}&lt;br /&gt;
{{Incubator|Wp/pox|Polabisch}}&lt;br /&gt;
* [https://wizlaw.de/html/polabisch.html Hintergrundinformation und Wörterliste] auf einer Website zum [[Fürstentum Rügen]] und [[Wizlaw III. (Rügen)|Wizlaw III.]]&lt;br /&gt;
* [https://de.glosbe.com/pox/de Polabisch-Wörterbuch]&lt;br /&gt;
* [http://www.wizlaw.de/html/polabisch.html &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der slawischen Bewohner des Ostseeraums&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.unischaft.gmxhome.de/archiv/0205/34.html Polabisch im Wendland]&lt;br /&gt;
* [https://www.wendenfreunde.de/sprache/ Polabische Sprache bei Wendischen Freundes- und Arbeitskreis]&lt;br /&gt;
* Ewa Rzetelska-Feleszko: [https://eeo.aau.at/wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Polabisch.pdf &amp;#039;&amp;#039;Polabisch.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB). In Miloš Okuka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens.&amp;#039;&amp;#039; Klagenfurt 2002. (= &amp;#039;&amp;#039;Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens,&amp;#039;&amp;#039; 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Slawische Sprachen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4120313-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polabische Sprache| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbene Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhJ</name></author>
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