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	<title>Point Alpha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T13:41:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Point_Alpha&amp;diff=447407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren</title>
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		<updated>2026-04-10T09:28:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1960er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Point Alpha Beobachtungsturm.jpg|mini|US-Beobachtungsturm Point Alpha: Der Betonturm wurde 1985 errichtet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Point Alpha Blick Wachturm.jpg|mini|Vom amerikanischen Wachturm aus sind der [[Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR|DDR-Beobachtungsturm]], die DDR-Grenzanlagen und das Hinterland bis nach [[Thüringen]] hinein zu überblicken.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Point-Alpha-Turm-West-und-Ost.jpg|mini|US-Beobachtungsturm, DDR-Grenzsicherungsstreifen, [[Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR|DDR-Beobachtungsturm]] ([[v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Point Alpha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Observation Post (OP) Alpha}}) war neben OP Romeo, OP India und OP Oscar&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;An der Grenze der Freiheit. Die US-Verbände am Eisernen Vorhang 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; BoD – Books on Demand, 2012, ISBN 978-3-8448-1547-4, S. 112 ({{Google Buch |BuchID=4ncjc0VV2JgC |Seite=112 |Hervorhebung=&amp;quot;OP Oscar&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; einer von vier [[Vereinigte Staaten|US]]-Beobachtungsstützpunkten an der hessischen [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]]. Heute ist „Point Alpha“ der Name einer Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte an der Straße zwischen [[Geisa]] (Thüringen) und [[Rasdorf]] (Hessen) und am Fernradweg [[Iron Curtain Trail (EV13)|Iron Curtain Trail]]. Aufgrund der Namensähnlichkeit wird er mitunter mit dem &amp;#039;&amp;#039;Checkpoint Alpha&amp;#039;&amp;#039; ([[Grenzübergang Helmstedt/Marienborn]]) verwechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Point Alpha Friedenswindspiel.jpg|mini|Point Alpha Friedenswindspiel mit Blick auf das hessische Kegelspiel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Point Alpha &amp;quot;Das Haus auf der Grenze&amp;quot;.jpg|mini|Point Alpha „Das Haus auf der Grenze“ auf der thüringischen Seite]]&lt;br /&gt;
In direkter Nachbarschaft [[Geisa]]s erfüllte der Beobachtungsstützpunkt „Point Alpha“ bis zum Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] eine wichtige Beobachtungsaufgabe im Verteidigungskonzept der [[NATO]]. Auf der anderen Seite der Grenze standen zwar Wach- und Führungstürme der [[Grenztruppen der DDR|DDR-Grenztruppen]], außer diesen Einheiten waren aber keine Truppen des [[Warschauer Pakt]]es direkt an der Grenze stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stützpunkt lag im Zentrum der NATO-Verteidigungslinie „[[Fulda Gap]]“ (Fuldaer Lücke), in der die NATO im Ernstfall die Invasion der Truppen des Warschauer Pakts erwartete. Die „Fulda Gap“ zog sich von [[Herleshausen]] über [[Fulda]] bis in die Nähe von [[Bad Neustadt]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha&amp;#039;&amp;#039; geht darauf zurück, dass es der erste errichtete Beobachtungspunkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „heißester Punkt im Kalten Krieg“ allerdings ist irreführend. Die &amp;#039;&amp;#039;US Border Observation Points&amp;#039;&amp;#039; dienten ausschließlich der Beobachtung; bereits bei den ersten handfesten Anzeichen für einen Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten hätte sich die Besatzung aus Point Alpha zurückgezogen, direkte Kampfhandlungen waren nicht vorgesehen. Nach neueren Forschungsergebnissen wäre das Gebiet rund um Rasdorf/Hünfeld im Kriegsfall aber eines der ersten militärischen Operationsgebiete in der Fulda Gap geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut R. Hammerich|Helmut Hammerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Fulda Gap: Ein Brennpunkt des Kalten Krieges zwischen Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Krüger (Historiker)|Dieter Krüger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlachtfeld Fulda Gap. Strategien und Operationspläne der Bündnisse&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Point Alpha.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Parzeller print &amp;amp; media, Fulda 2014, ISBN 978-3-7900-0486-1, S. 12–48, hier: S. 12&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beobachtungspunkt war Point Alpha darüber hinaus deshalb geeignet, weil er sich auf 411 Meter Höhe auf einem Bergzug befindet und damit einen guten Überblick über das angenommene vorderste Aufmarschgebiet des Warschauer Pakts im [[Ulster (Werra)|Ulstergrund]] bot. Auch für das [[Abhören]] des Funkverkehrs aus Richtung Osten waren die geographischen Bedingungen günstig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrtümlicherweise wird immer wieder behauptet, die Grenze bei Point Alpha sei auch der westlichste Punkt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gewesen. Dieser befand sich jedoch etwa 12&amp;amp;nbsp;km weiter südwestlich, in unmittelbarer Nähe des Dorfes [[Reinhards (Geisa)|Reinhards]] (bis zum 2. Oktober 1990 der westlichste bewohnte Ort des [[Warschauer Pakt]]es), und bildet heute den westlichsten Landpunkt des Bundeslandes [[Thüringen]]. Das südlich vom OP Alpha gelegene [[Geisa]] war die westlichste Stadt des Warschauer Paktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzanlagen PA.JPG|mini|Grenzanlagen – Kfz-Beton-Sperre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde das Gelände der [[United States Army|US Army]] überlassen. In den folgenden Jahren entstanden nach ersten Behelfsunterkünften feste Bauwerke. 1968 wurde der erste Beobachtungsturm aus Holz errichtet, 1982 ein Stahlturm und 1985 der heute noch vorhandene Betonturm. Zunächst wurde der Stützpunkt vom [[14th Armored Cavalry Regiment]] ([[Panzeraufklärer]]) besetzt. 1972 übernahm das [[11th Armored Cavalry Regiment|11th Armored Cavalry Regiment „Blackhorse“]] diese Aufgabe. Im normalen Dienstbetrieb waren rund 40 Soldaten jeweils für vier Wochen im Camp Point Alpha stationiert. In Krisensituationen stieg die Besatzung auf bis zu 200 Mann an. 1991 gab die US Army den Standort auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel-Innerdeutsche Grenze.jpg|mini|Hinweistafel in der Nähe von Point Alpha an der Landstraße mit Blickrichtung auf Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PointAlpha-Compound.jpg|mini|Ehemaliger US-Beobachtungsstützpunkt mit Unterkünften; heute: Gedenkstätte &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war geplant, die Anlage ebenso wie die übrigen Beobachtungsposten an der innerdeutschen Grenze abzureißen. Die damalige rot-grüne Landesregierung sprach sich aus Kostengründen gegen den Erhalt der Anlage und für deren Renaturierung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pointalpha.com/foerderverein/geschichte |titel=Geschichte |titelerg=Geschichte des Fördervereins Point Alpha |werk=pointalpha.com |hrsg=Point Alpha Stiftung |abruf=2018-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://osthessen-news.de/n1125683/rasdorf-trotz-fußball-wm-gedenken-an-arbeiteraufstand-des-17-juni-auf-point-alpha.html |titel=Trotz Fußball-WM: Gedenken an Arbeiteraufstand des 17. Juni auf „Point Alpha“ |werk=osthessen-news.de |datum=2006-06-18 |abruf=2018-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Betreiben des Journalisten [[Berthold Dücker]] bildete sich schnell eine Bürgerinitiative, die das verhindern wollte und sich zu diesem Zweck vor allem mit der hessischen Landesregierung auseinandersetzte. Bis Ende 1994 wurde das Camp als Unterkunft für [[Asylbewerber]] genutzt und 1995 unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Der im selben Jahr gegründete Verein &amp;#039;&amp;#039;Grenzmuseum Rhön Point Alpha e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; begann mit dem Aufbau der heutigen Gedenkstätte und wurde dabei vor allem von der thüringischen Landesregierung unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute umfasst der Komplex nicht nur den amerikanischen Stützpunkt auf der hessischen Seite, sondern auch einen Streifen der originalen [[Innerdeutsche Grenze|Grenzsicherungsanlagen]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und das „Haus auf der Grenze“ mit einer Dauerausstellung zum Grenzregime im Kontext des Kalten Krieges auf Thüringer Seite. Teile des ehemaligen Kolonnenweges sind ein Wanderweg, der [[Point-Alpha-Weg]] und Standort eines 1400 Meter langen [[Kreuzweg]]es namens „Weg der Hoffnung“, deren 14 Stationen der Bildhauer [[Ulrich Barnickel]] schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Dezember 2010 stürzte durch eine große Schneelast das Dach der historischen Fahrzeughalle von Point Alpha ein. Dabei entstand an einem ehemaligen Hubschrauber des [[Bundesgrenzschutz]]es sowie einem amerikanischen Hubschrauber Totalschaden.&amp;lt;ref&amp;gt;sar: {{Webarchiv |url=http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/huenfeld/Huenfeld-Point-Alpha-Totalschaden-bei-Hubschraubern;art17,376110 |text=&amp;#039;&amp;#039;Point Alpha: Totalschaden bei Hubschraubern&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110117095616}}. In &amp;#039;&amp;#039;[[Fuldaer Zeitung]]/Hünfelder Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 14. Januar 2011, abgerufen am 20. Juni 2018 (zum Dacheinsturz im Dezember 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Halle wurde 2011/12 originalgetreu wieder aufgebaut, die [[Alouette II]] des Bundesgrenzschutzes wurde komplett restauriert; eine [[Bell UH-1]] ergänzt die Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Abzug der US Army 1991 findet jährlich eine Zeremonie anlässlich der Last Border Patrol statt. Kadetten der High School des [[Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten|amerikanischen Verteidigungsministeriums]] in Wiesbaden wechseln die amerikanische Flagge und diskutieren mit Schülern aus Hessen und Thüringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=HZ |Titel=Last Border Patrol: Deutsch-amerikanischer Schülerbegegnungstag auf Point Alpha |Sammelwerk=[[Fuldaer Zeitung]] |Datum=2017-04-28 |Online=[https://www.fuldaerzeitung.de/regional/huenfeld/last-border-patrol-deutsch-amerikanischer-schulerbegegnungstag-auf-point-alpha-MB6452482 fuldaerzeitung.de] |Abruf=2018-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einheitsbäume|Baumdenkmal für die Deutsche Einheit]] unterhalb des Aussichtsturms, westsüdwestlich der Gedenkstätte wurde am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2022, dem 33.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der Grenzöffnung zwischen Geisa und Rasdorf, gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;(red.): [https://www.insuedthueringen.de/inhalt.drei-elsbeeren-am-point-alpha-gepflanzt-symbol-fuer-das-zusammenwachsen-der-region.427957f4-ee83-4f11-8b93-c60f87826767.html &amp;#039;&amp;#039;Symbol für das Zusammenwachsen der Region.&amp;#039;&amp;#039;] In: [https://www.insuedthueringen.de/ in Südthüringen], 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;(red.): [https://www.pointalpha.com/drei-elsbeeren-symbol-fuer-das-zusammenwachsen-der-region/ &amp;#039;&amp;#039;Drei Elsbeeren: Symbol für das Zusammenwachsen der Region.&amp;#039;&amp;#039;] In: [https://www.pointalpha.com/ Internet-Seite Point Alpha], 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Point-Alpha-Stiftung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Point Alpha - Mahnmal 9640.jpg|mini|Mahnmal Point Alpha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift Denkmal PA2.JPG|mini|Inschrift am Mahnmal: „Den Opfern der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]]. Den Mutigen der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution]] von 1989. Den Erbauern der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]].“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Point-Alpha-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; ist seit 2008 Trägerin der Mahn-, Gedenk- und Bildungsstätte. Stiftungsgründer sind die Länder Hessen und Thüringen, der [[Landkreis Fulda]] und der [[Wartburgkreis]], die beiden Kommunen Geisa und Rasdorf sowie die schon bestehenden Trägervereine. Das Gründungskapital beträgt 9,2&amp;amp;nbsp;Mio. Euro. Ziel der Stiftung ist, den ehemaligen Militärstützpunkt – als Beitrag zur Förderung politischer Bildung und Erziehung, zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Teilung sowie für die Erschließung, Erforschung und Bewahrung von Zeitdokumenten – zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Point-Alpha-Preis]] wird seit 2005 vom [[Kuratorium Deutsche Einheit]] e.&amp;amp;nbsp;V. (KDE) für besondere Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas in Frieden und Freiheit vergeben. Bisherige Preisträger waren [[George H. W. Bush]], [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] und [[Helmut Kohl]] (2005), der ehemalige und mittlerweile verstorbene tschechische Staatspräsident [[Václav Havel]] (2008), die [[Opposition und Widerstand in der DDR|DDR-Bürgerbewegung]] in Person von [[Freya Klier]], [[Ehrhart Neubert]] sowie [[Konrad Weiß (Regisseur)|Konrad Weiß]] (2009), [[Altbundeskanzler]] [[Helmut Schmidt]] (2010), der ehemalige spanische Ministerpräsident [[Felipe González]] (2011), [[Lech Wałęsa]] (2013) und der ehemalige ungarische Ministerpräsident [[Miklós Németh (Politiker)|Miklós Németh]] (2014).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Point-Alpha-Stiftung und die Stadt Geisa haben am 13. August 2010 die [[Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung|gemeinnützige Gesellschaft]] „Point Alpha Akademie gGmbH“ gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pointalpha.com/stiftung/point-alpha-akademie-ggmbh/ &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha Akademie gGmbH | Point Alpha Stiftung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;pointalpha.com,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 12. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Akademie ergänzt die Angebote rund um Point Alpha mit einem eigenen Seminar- und Veranstaltungsprogramm. Damit wird der Bildungsauftrag der Point-Alpha-Stiftung umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2018 trat die Direktorin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pointalpha.com:80/stiftung/vorstand |titel=Vorstand |titelerg=Point Alpha Stiftung |werk=pointalpha.com |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171019075733/http://pointalpha.com:80/stiftung/vorstand |archiv-datum=2017-10-19 |abruf=2018-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ricarda Steinbach, zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henry Bernhard (Journalist)|Henry Bernhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen: Direktorin der Gedenkstätte „Point Alpha“ muss gehen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk.&amp;#039;&amp;#039; Reihe &amp;#039;&amp;#039;Deutschland heute.&amp;#039;&amp;#039; 19. Juni 2018, abgerufen am 19. Juni 2018 ({{Webarchiv |url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/06/19/thueringen_direktorin_der_gedenkstaette_point_alpha_muss_dlf_20180619_1423_b228805c.mp3 |text=mp3; 5,1&amp;amp;nbsp;MB; 5:37&amp;amp;nbsp;min |wayback=20180619184005}}&amp;lt;!-- mglw. Dateifehler: Anfang (ist ggf.) war bei 4:06&amp;amp;nbsp;min; dann bei 0:00&amp;amp;nbsp;min fortsetzen --&amp;gt;) (zum Rücktritt der Direktorin Ricarda Steinbach und seiner Vorgeschichte, zu den fast vollständig männlich dominierten Gremien (40:1), zum 2018 ausfallenden Point-Alpha-Preis und zur gegenwärtigen Lage: „Die Institution ‚Point Alpha‘ ist erst einmal beschädigt.“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso traten [[Joachim-Felix Leonhard]], Gründungsvorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats, und mehrere andere Funktionsträger zurück. Der hessische SPD-Fraktionsvorsitzende [[Thorsten Schäfer-Gümbel]] forderte die hessische Landesregierung auf, gemeinsam mit dem Land Thüringen die Differenzen zu klären und die Arbeit „wieder ins Lot zu bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Pitt von Bebenburg: &amp;#039;&amp;#039;Sorge um Point Alpha. Stiftungsaufsicht prüft die Vorgänge im Beirat der Gedenkstätte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 16. Juli 2018, S. 7 (online unter dem Titel [https://www.fr.de/politik/zoff-point-alpha-10963798.html &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte. Zoff um Point Alpha. Die Stiftungsaufsicht prüft die Vorgänge im Beirat der Gedenkstätte, der in den letzten Wochen durch internen Zoff Schlagzeilen gemacht hat.&amp;#039;&amp;#039;] [abgerufen am 28. Juli 2018]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftung unterhält intensive Kooperationsprogramme mit verschiedenen Organisationen in den Vereinigten Staaten. Mehrmals im Jahr besuchen Lehrer aus den USA im Rahmen des Transatlantic Outreach Program (TOP) die Gedenkstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=&amp;lt;!-- Gabi Reinhard - Beleg? --&amp;gt; |url=http://www.stadt-geisa.org/www/aktuelles/aktuelle-informationen/1238-amerikanische-lehrkraefte-in-geisa-zu-gast-.html |titel=Amerikanische Lehrkräfte in Geisa zu Gast |werk=stadt-geisa.org |datum=2018-08-27 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180809153329/http://www.stadt-geisa.org/www/aktuelles/aktuelle-informationen/1238-amerikanische-lehrkraefte-in-geisa-zu-gast-.html |archiv-datum=2018-08-09 |abruf=2018-08-09 |kommentar=zum Besuch am 2./3. August 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 waren erstmals Studenten der [[United States Military Academy|US-Militärakademie West Point]] zu Studienzwecken in der Stiftung zu Gast.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=oz/eg |Titel=Kadetten der US-Militärakademie West Point zu Gast in Point Alpha |Online=[https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2018/juli/kadetten-der-us-militaerakademie-west-point-zu-gast-in-point-alpha.html osthessen-zeitung.de] |Abruf=2018-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung diskutierten im August 2018 die Ministerpräsidenten von Hessen und Thüringen, [[Volker Bouffier]] und [[Bodo Ramelow]], über „10 Jahre Point Alpha Stiftung – Bilanz eines Projektes der deutschen Einheit und Blick in die Zukunft als Erinnerungsort“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pointalpha.com/veranstaltungen-12 |titel=Festveranstaltung 10 Jahre Point Alpha Stiftung |werk=pointalpha.com |hrsg=Point Alpha Stiftung |abruf=2018-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Halt! Hier Grenze|Halt! Hier Grenze – Auf den Spuren der innerdeutschen Grenze]].&amp;#039;&amp;#039; 59 Min. Regie: Christian Gierke. Deutschland 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha – Der heißeste Punkt des Kalten Krieges&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Osten – Entdecke wo du lebst.&amp;#039;&amp;#039; Folge 333). 45&amp;amp;nbsp;min. Drehbuch und Regie: Dirk Schneider. Deutschland 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-782990.html |titel=Point Alpha – Der heißeste Punkt des Kalten Krieges |werk=MDR.de |datum=2022-08-06 |abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{fernsehserien.de|der-osten-entdecke-wo-du-lebst/folgen/333-point-alpha-der-heisseste-punkt-des-kalten-krieges-1316663|Point Alpha – Der heißeste Punkt des Kalten Krieges}}. Abgerufen am 29. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;!--- https://www.youtube.com/watch?v=kcvwkmTql9o ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(in chronologischer Sortierung:)&lt;br /&gt;
* Sylvia Grasreiner, Wolfgang Ruske: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Grenzmuseen. Point Alpha Schifflersgrund&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Blickpunkt Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6). Hrsg. von der [[Hessische Landeszentrale für politische Bildung|Hessischen Landeszentrale für politische Bildung]]. Wiesbaden 2006, ISBN 3-927127-71-X.&lt;br /&gt;
* Klaus Hartwig Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha: Brennpunkt der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg 2007, ISBN 978-3-86568-238-3.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Krüger (Historiker)|Dieter Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Am Abgrund. Das Zeitalter der Bündnisse. Nordatlantische Allianz und Warschauer Pakt 1947 bis 1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Point Alpha.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Parzeller, Fulda 2013, ISBN 978-3-7900-0459-5.&lt;br /&gt;
* Dieter Krüger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlachtfeld Fulda Gap. Strategien und Operationspläne der Bündnisse&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Point Alpha.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Parzeller print &amp;amp; media, Fulda 2014, ISBN 978-3-7900-0486-1; 2., erg. und überarb. Auflage. Ebenda 2015, mit gleicher ISBN.&lt;br /&gt;
* Mira Keune, Volker Bausch: &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha. Vom heißen Ort im Kalten Krieg zum Lernort für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2., geänderte und ergänzte Auflage. Point Alpha Stiftung, Geisa 2015, {{DNB|1105057143}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel ==&lt;br /&gt;
(in chronologischer Sortierung:)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Sumi Somaskanda |url=https://www.pri.org/stories/2009-06-13/cold-war-tourism-fulda-gap |titel=Cold War tourism at Fulda Gap |werk=[[GlobalPost]] |datum=2009-06-13 |sprache=en |abruf=2019-10-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Joshua Hammer |url=https://www.nytimes.com/2009/07/26/travel/26iron.html |titel=Biking the Iron Curtain Trail |werk=[[The New York Times]] |datum=2009-07-24 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180620001437/https://www.nytimes.com/2009/07/26/travel/26iron.html |archiv-datum=2018-06-20 |abruf=2019-10-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.merkur.de/2009_32_Nahtstelle_der_Er.36269.0.html?&amp;amp;no_cache=1 |titel=Gedenk-Projekt – Nahtstelle der Erinnerung |werk=[[Rheinischer Merkur]] 32/2009 |datum=2009-08-06 |offline=1 |archiv-url=&amp;lt;!-- https://web.archive.org/web/20151123031146/http://www.merkur.de/2009_32_Nahtstelle_der_Er.36269.0.html?&amp;amp;no_cache=1 --&amp;gt; |archiv-datum=&amp;lt;!-- 2015-11-26 --&amp;gt; |abruf=2018-06-19 |abruf-verborgen=1 |kommentar=keine Mementos&amp;lt;!-- bzw. o. g. Memento leer --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Derek Scally |url=https://www.irishtimes.com/news/the-point-where-the-cold-war-could-have-turned-hot-1.717453 |titel=The point where the cold war could have turned hot |werk=[[The Irish Times]] |datum=2009-08-12 |sprache=en |abruf=2019-10-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Roman Kessler |url=https://www.wsj.com/video/remembering-the-iron-curtain/D4566328-E006-4510-A91F-418AC911DDD3.html |titel=Remembering the Iron Curtain |werk=[[The Wall Street Journal|The Wall Street Journal Online]] |datum=2009-11-06 |format=Video, 3:28&amp;amp;nbsp;min; 8,3&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |abruf=2019-10-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pointalpha.com/ Point Alpha Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/wissen/biosphaeren-informationszentren/infozentrum-haus-auf-der-grenze-point-alpha Infozentrum „Haus auf der Grenze“ – Point Alpha.] In: &amp;#039;&amp;#039;biosphaerenreservat-rhoen.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Diana Scheidler: {{Webarchiv |url=http://www.rhoen.info/lexikon/ereignisse/Kalter_Krieg_-_Point_Alpha_heißester_Punkt_im_Kalten_Krieg_8747618.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Kalter Krieg – Point Alpha heißester Punkt im Kalten Krieg (Historisches Ereignis).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210823221633}} In: &amp;#039;&amp;#039;rhoen.info.&amp;#039;&amp;#039; Rhönlexikon&lt;br /&gt;
* [http://www.fulda-gap.de/point_alpha_copy.htm &amp;#039;&amp;#039;Point Alpha.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;fulda-gap.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.usarmygermany.com/Sont.htm?http&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;www.usarmygermany.com/USAREUR_City_Fulda.htm Luftbild der OP Alpha] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1107211670|REMARK=GND für die Gedenkstätte; {{GND|4645251-5}} für das Grenzmuseum.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/43/26.15/N |EW=09/55/54.68/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Geisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerdeutsche Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Geisa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rasdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Geisa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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