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	<title>Point Accepted Mutation Matrix - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T22:53:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Point_Accepted_Mutation_Matrix&amp;diff=1861874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicowa: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-21T16:58:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Biologie}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Point Accepted Mutation Matrix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PAM-Matrix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine mit PAM-Werten gefüllte [[Substitutionsmatrix]], die in der [[Bioinformatik]] dazu verwendet wird, die Wahrscheinlichkeit der Veränderung einer [[Aminosäuresequenz]] zu bestimmen. Grundlage zur Erstellung einer PAM-Matrix sind [[statistisch]] erfasste Werte über Sequenzunterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis wird die PAM250-Matrix am häufigsten verwendet. Sie weist eine Sequenzübereinstimmung von etwa 20&amp;amp;nbsp;% auf, was bedeutet, dass man allein durch die [[Sequenzanalyse]] mit einem richtigen [[Sequenzalignment|Alignment]] rechnen kann. Erstmals beschrieben wurde sie von [[Margaret Oakley Dayhoff]], die sie 1978 im „Atlas of Protein Sequence and Structure“ publizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;M.O. Dayhoff, R. Schwartz, B.C. Orcutt: &amp;#039;&amp;#039;A model of Evolutionary Change in Proteins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of protein sequence and structure&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, 3. Ergänzungsband, 1978, Nat. Biomed. Res. Found., ISBN 0-912466-07-3, S.&amp;amp;nbsp;345–358&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation &amp;amp; Erstellung ==&lt;br /&gt;
Je weiter sich Sequenzen auseinanderentwickeln, desto mehr [[Mutation]]en sammeln sich an. Margaret Oakley Dayhoff versuchte als Erste zu erfassen, welche [[Aminosäure]]n mit welcher Wahrscheinlichkeit zu einer anderen Aminosäure mutieren. Basis für diese Beobachtung ist, dass die chemischen Eigenschaften eines Aminosäure[[Substituent|rest]]es meist unangetastet bleiben, eine saure Aminosäure wird also mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit gegen eine ebenfalls saure getauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Faktor bezüglich der Verwendung dieser beobachteten Änderungswahscheinlichkeiten ist die Frage, wie sehr sich zwei Sequenzen generell unterscheiden. Die Sequenzfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 AGSTVAVREA &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | |||||| | &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ATSTVAVRSA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hat einen Abstand von&amp;amp;nbsp;2 und damit einen Unterschied von&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;%. Je nachdem also, wie sehr die Alignments zweier oder mehrerer Sequenzen übereinstimmen, unterscheidet man zwischen 1-PAM-Matrizen (entspricht 1&amp;amp;nbsp;% akzeptierte Mutation) und 250-PAM-Matrizen (entspricht etwa 80&amp;amp;nbsp;% akzeptierte Mutationen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einträge der PAM-Matrix sind als &amp;#039;&amp;#039;log-odds&amp;#039;&amp;#039;-Werte angegeben und mit einem gewissen Faktor (meist&amp;amp;nbsp;10) multipliziert, um [[Kommazahl]]en zu vermeiden. Um von einem Score der Matrix zurück auf die Mutationswahrscheinlichkeit zu schließen, wird der Wert durch&amp;amp;nbsp;10 dividiert und danach zur Basis&amp;amp;nbsp;10 [[Potenz (Mathematik)|potenz]]iert. Ein Wert von&amp;amp;nbsp;+2 in einer PAM-Matrix bedeutet damit, dass Aminosäure&amp;amp;nbsp;A 1,6-mal häufiger zu Aminosäure&amp;amp;nbsp;B mutiert als erwartet (2/10&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;0,2 und 10^(0,2)&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;1,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch für Sequenzen sehr geringer Ähnlichkeit zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, entwickelten S.&amp;amp;nbsp;Henikoff und J.G.&amp;amp;nbsp;Henikoff die Familie der [[BLOSUM]]-Matrizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://helix.mcmaster.ca/721/distance/node9.html | wayback=20071113063158 | text=PAM Matrices}}&lt;br /&gt;
* Arthur M. Lesk: &amp;#039;&amp;#039;Bioinformatik – Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg; Berlin: Spektrum, Akad. Verlag, 2003, ISBN 3-8274-1371-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioinformatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicowa</name></author>
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