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	<title>Poing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-18T11:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Poing COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/10/15.13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 11/49/6.55/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Poing in EBE.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Bayern&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Oberbayern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Ebersberg&lt;br /&gt;
| Höhe             = 516&lt;br /&gt;
| PLZ              = 85586&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 08121 (Angelbrechting und Poing),&amp;lt;br /&amp;gt;089 (Grub)&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 09175135&lt;br /&gt;
| Straße           = Rathausstraße 3&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.poing.de/ poing.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Thomas Stark&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
| Partei           = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: [{{IPA|ˈpoːɪŋ}}]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchen.tv/mediathek/video/ortschaft-der-woche-poing-4/ |titel=Ortschaft der Woche: Poing {{!}} münchen.tv |datum=2017-10-20 |abruf=2022-11-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171020135552/https://www.muenchen.tv/mediathek/video/ortschaft-der-woche-poing-4/ |archiv-datum=2017-10-20 |offline= |archiv-bot=2022-12-28 16:29:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Ebersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Poing liegt in der [[Planungsregion München|Region München]] in der [[Münchner Schotterebene]] im östlichen Einzugsgebiet der rund 21&amp;amp;nbsp;km entfernten Landeshauptstadt [[München]]. Der Gemeindeteil östlich des Reuterparks befindet sich bereits auf einer Altmoräne der [[Riß-Kaltzeit]]. Poing liegt außerdem 20&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Erding]], 11&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Zorneding]] und 19&amp;amp;nbsp;km von der Kreisstadt [[Ebersberg]] entfernt mit eigenem Anschluss an die [[S-Bahn München|S-Bahn]], welche im 20-Minuten-Takt verkehrt und nach rund 20&amp;amp;nbsp;Minuten den [[Bahnhof München Ost|Münchner Ostbahnhof]] erreicht. Zur [[Bundesautobahn 94|A&amp;amp;nbsp;94]] (Anschlussstellen [[Parsdorf]] und [[Anzing]]) sind es jeweils 4&amp;amp;nbsp;km, den [[Flughafen München]] erreicht man über die [[Flughafentangente Ost]] nach etwa 31&amp;amp;nbsp;km. Ortsteile von Poing sind Angelbrechting und Grub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt drei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Poing|val=216|abruf=2021-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=34552397681 |objekt=Gemeinde Poing |abruf=2021-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Angelbrechting]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Grub (Poing)|Grub]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* Poing ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Pliening]]&lt;br /&gt;
* [[Markt Schwaben]]&lt;br /&gt;
* [[Anzing]]&lt;br /&gt;
* [[Vaterstetten]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchheim bei München|Kirchheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Poing um 1900.jpg|mini|Postkarte ca. 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Poing hat eine mehr als tausendjährige, urkundlich nachweisbare Geschichte. Die Besiedlung des Gemeindegebietes beginnt jedoch wesentlich früher. Archäologische Funde belegen, dass hier bereits um 3000 v. Chr. Menschen gesiedelt haben. Die zahlreichen Fundstellen, vor allem aber die neuesten Ausgrabungsergebnisse in den ehemaligen Siedlungen und Gräberfeldern erzählen von einer nahezu lückenlosen Besiedlung und weit reichenden Handelsverbindungen seit dem Ende der [[Jungsteinzeit]] um 2800 v. Chr. Wissenschaftlich interessante Funde sind das spätbronzezeitliche Fürstengrab von Poing aus der späten [[Bronzezeit]] (um 1300 v. Chr.) oder die 2004 entdeckten römischen Landgüter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/einst-roemer-lebten-5257707.html |titel=Wo einst die Römer lebten |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=larsmcmurray |url=https://historiabavariae.wordpress.com/2015/05/15/villa-rustica-poing/ |titel=Villa Rustica Poing |werk=Historia Bavariae |datum=2015-05-15 |sprache=de-DE |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der mittelfristigen Bauplanungen wird Poing in Zukunft die größte zusammenhängende archäologisch untersuchte Fläche in Bayern aufweisen können. Wichtige Ausgrabungen fanden auf dem ehemaligen Siemens-Gelände, im neuen Ortszentrum und den vor allem nördlich gelegenen Wohngebieten „Am Bergfeld“ statt. Die Bestattungsplätze oder die landwirtschaftlich geprägten offenen Siedlungen und befestigten Einzelhöfe der vergangenen Jahrtausende erzählen eine abwechslungsreiche Geschichte hier am östlichen Rand der eiszeitlich geprägten Münchner Schotterebene. In der Zeit, in der die Römer das Land bis zur Donau besetzt hielten (15 v. Chr. bis Ende des 5. Jahrhunderts) verlief südlich des Ortes eine Heeres- und Handelsstraße. Sie verband Ovilava (([[Wels (Stadt)|Wels]]) in Oberösterreich) mit [[Augusta Vindelicum]] ([[Augsburg]]). Ein Abzweig der [[Römerstraße]] führte zu den römischen Gutshöfen. Das nachgebaute römische Tor, die schützende Palisade und der Brunnen im Bauquartier 4 nördlich der Kirchheimer Allee geben einen Einblick in die Zeit zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings scheinen die Siedlungsreste aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus nicht von römischen Siedlern, sondern einheimischer Bevölkerung mit keltischen Wurzeln zu stammen. Man fand keine Reste von Mauerwerk aus Steinen oder Lehmziegel, die Häuser waren wohl nur aus Holz gebaut. Unter den Torpfosten wurden Hunde gefunden, die wohl als Torwächter hier begraben wurden. Tiere wurden im Ganzen in Gargruben für Festmahle zubereitet, die Ernährung bestand ansonsten aus Brei aus [[Einkorn]], [[Emmer (Getreide)|Emmer]], [[Dinkel]] und [[Hafer]]. [[Gerste]] wurde zum [[Bierbrauen]] verwendet. Bei Römern wurde mehr [[Weizen]] angebaut und Bierkonsum war eher unüblich. Zur Zeit der Germaneneinfälle im dritten Jahrhundert wurde die römische Provinz [[Raetia|Rätien]] praktisch entvölkert. Erst unter Kaiser [[Diokletian]] wurde die Region neu besiedelt, nun mit römischen Siedlern, von denen Töpferöfen und Münzen in Poing gefunden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ortsgeschichte-doch-nicht-ganz-so-roemisch-1.4335357 |titel=Doch nicht ganz so römisch |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Poing um 1901.jpg|mini|Postkarte ca. 1901]]&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Piuuuingun&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von einer Person namens &amp;#039;&amp;#039;Piuwo&amp;#039;&amp;#039; ab. Die Endung „ing“ weist auf die altbayerische Herkunft hin. Direkt übersetzt bedeutet der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;bei den Leuten des Piuwo&amp;#039;&amp;#039;. Erstmals wurde &amp;#039;&amp;#039;Piuuuingun&amp;#039;&amp;#039; in den Aufzeichnungen des Hochstifts [[Freising]] in der zweiten Hälfte des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erwähnt. Im Laufe der Zeit änderte sich der Ortsname mehrfach (&amp;#039;&amp;#039;Biuwingun, Pivingen, Puingen, Pewing, Poying&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Der heutige Name &amp;#039;&amp;#039;Poing&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1813 im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Graf Chunrat der Preysinger&amp;#039;&amp;#039; verkaufte 1398 die &amp;#039;&amp;#039;Hofmark Pewging&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tichtel&amp;#039;&amp;#039; zu München. 1406 wurde jene von der Stadt München an den [[Bayern-Ingolstadt|Herzog von Bayern-Ingolstadt]] verkauft. Im [[Landshuter Erbfolgekrieg]] (1502/1503) und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618 bis 1648) wurde Poing in Mitleidenschaft gezogen. 1632 bis 1634 wütete die [[Pest]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1686 schenkte Kurfürst [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Max Emanuel]] dem Geheimsekretär [[Corbinian von Prielmair]] den Urbarshof zu &amp;#039;&amp;#039;Poyen&amp;#039;&amp;#039;. Er blieb bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Besitz der Familie Prielmair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verwaltungsreformen in [[Königreich Bayern|Bayern]] entstand mit dem [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde mit den Ortsteilen Poing, Grub und Angelbrechting. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1871 wurde die [[Bahnstrecke München–Simbach]] eröffnet, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung Poings führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.poing.de/about/geschichte.html |titel=Gemeinde Poing Online: Geschichte |datum=2010-04-15 |abruf=2022-11-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100415232007/http://www.poing.de/about/geschichte.html |archiv-datum=2010-04-15 |offline= |archiv-bot=2022-12-28 16:29:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal Gemeinde Poing 2019.jpg|mini|hochkant|2010 errichtetes Mahnmal in der Nähe des Bahnhofes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende April 1945 wurden anlässlich der [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf#Evakuierung, Befreiung und Aufarbeitung|Auflösung des KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf]] etwa 3.600 überwiegend jüdische Häftlinge in Güterwaggons verladen und Richtung [[Seeshaupt]] transportiert. Am 26. April 1945 stoppte der Evakuierungstransport in Poing aufgrund eines Lokschadens. Am 27. April 1945 kam es in den Waggons zu einem Aufstand unter den kranken und verzweifelten Häftlingen, darunter [[Hugo Princz]]. Dabei versuchten viele Häftlinge zu fliehen und mindestens 50 wurden dabei getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut sowjetischen Prozessakten soll der Luftwaffenangehörige Lothar Windmüller den Schießbefehl gegeben haben. Die Luftwaffe war vom damaligen Bürgermeister Poings um Unterstützung gebeten worden. 50&amp;amp;nbsp;Menschen starben, 200 wurden verletzt, 250 Gefangene konnten entkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre der Ausstellung im [[Franz-Marc-Gymnasium (Markt Schwaben)]], 2009, S.&amp;amp;nbsp;2 {{Webarchiv |url=http://franz-marc-gymnasium.info/homepage/upload/aktuelles/Vergessener_Widerstand_III_todestransport.pdf |wayback=20141221225932 |text=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/poing-aufstand-der-verzweifelten-1.3479146 |titel=Aufstand der Verzweifelten |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1945 um elf Uhr erreichten die ersten amerikanischen Militärfahrzeuge Poing. Auf der Neufahrner Straße kam es zu einem letzten Schusswechsel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/zeitzeugen-serie-folge-2-wir-haben-uns-nicht-naeher-dran-getraut-1.2469740 |titel=&amp;quot;Wir haben uns nicht näher dran getraut&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei der erschossenen Häftlinge ruhen heute auf dem Ehrenfriedhof der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Zu den wenigen Überlebenden des Transports gehören Stephen Nasser&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Nasser: [https://www.youtube.com/watch?v=uLsiefvEmdg &amp;#039;&amp;#039;Interview with Stephen Nasser.&amp;#039;&amp;#039;] [[YouTube]]. 11. April 2014, abgerufen am 27. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Leslie Schwartz|Leszlie Schwartz]], sie sind in die USA emigriert, Leo Wynreb, er blieb in Forstinning und verstarb 2013 im Seniorenzentrum Poing, und [[Max Mannheimer]]. Er wurde nach 27 Monaten Konzentrationslager am 30. April 1945 bei Tutzing befreit. Am 23. September 2016 verstarb Max Mannheimer 96-jährig in München. In Erinnerung an Max Mannheimer hat die Gemeinde Poing ihr Bürgerhaus in Max-Mannheimer-Bürgerhaus umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing-ort29300/max-mannheimer-buergerhaus-9530426.html |titel=„Max-Mannheimer-Bürgerhaus“ |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Gedenken an die Opfer hat die Gemeinde Poing 2010 ein Mahnmal in der Nähe des Bahnhofes Poing errichtet, ausgeführt durch den Künstler Karl Orth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 entschied sich Poing für eine umfangreiche Ortserweiterung nach Norden. Die 1979 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Poing Am Bergfeld&amp;#039;&amp;#039;, ein Zusammenschluss mehrerer Wohnungsgesellschaften und der Gemeinde Poing, setzt seit 1988 schrittweise das Konzept einer „heiteren Gartenstadt“ mit in einem Netz von Grünzügen eingebetteten Baugebieten und zahlreichen Infrastrukturangeboten um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poing.de/bauen-umwelt/ortsentwicklung-1 |titel=Ortsentwicklung |sprache=de-DE |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://onlinekatalog.e-b-z.de/Mediensuche/Einfache-Suche?id=0006579 |titel=Reihe, Zeile, Block &amp;amp; Punkt |sprache=de-DE |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Bergfeld wird heute damit die Entwicklung von Architektur, Städtebau und Immobiliennachfrage in den letzten Jahrzehnten mit all ihren Stärken und Schwächen ablesbar. Am Bahnhof entstand die neue Ortsmitte Poing mit dem &amp;#039;&amp;#039;CityCenter&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/zehn-jahre-city-center-fluch-segen-poing-869042.html |titel=Zehn Jahre City Center: Fluch und Segen für Poing |sprache=de |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Bürgerhaus (Architekten Bez und Kock),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BauNetz |url=https://www.baunetz-architekten.de/bez-kock-architekten/3184419/projekt/3184607 |titel=Neue Ortsmitte mit Bürgerhaus, Poing {{!}} Bez + Kock Architekten, Stuttgart |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der von [[Andreas Meck]] entworfenen und mit der [[Nike (Architekturpreis)|Großen Nike]] ausgezeichneten [[Kirche Seliger Pater Rupert Mayer]] sowie der Christuskirche mit ihrem Turm von Keune und Hübschmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poing.de/leben-freizeit/unterwegs-in-poing/sehenswuerdigkeiten/evangelische-christuskirche?print=1 |titel=Evangelische Christuskirche |sprache=de-DE |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/christuskirche-poing-bekommt-meter-hohen-glockenturm-2364535.html |titel=Christuskirche Poing bekommt 25 Meter hohen Glockenturm |sprache=de |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die städtebaulichen Entwürfe der Baugebiete stammen von den Architekten Ulrich Holzscheiter,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/regionen/poing-waechst-wieder-113221.html |titel=Poing wächst wieder |sprache=de |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mechthild Siedenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/wird-poings-naechstes-wohnquartier-1573158.html |titel=Das wird Poings nächstes Wohnquartier |sprache=de |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Christian Böhm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing-ort29300/so-sieht-poings-zukunft-aus-9777520.html |titel=So sieht Poings Zukunft aus |sprache=de |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bergfeldpark&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wochenanzeiger.de/article/208134.html |titel=25 Jahre Bergfeldpark: Ein Lebensraum für Menschen und Insekten - Poings grüne Lunge |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poing.de/leben-freizeit/sport-freizeit-erholung/bergfeldpark |titel=Bergfeldpark |sprache=de-DE |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Bergfeldsee bieten wohnungsnahe Erholung, Fuß- und Radwege im Park verknüpfen die neuen Quartiere des Bergfelds mit dem Altort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2020 wuchs die Gemeinde von 6.599 auf 16.619 um 10.020 Einwohner bzw. um 151,8 % – der höchste prozentuale Zuwachs im Landkreis im genannten Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Poing.svg|mini|hochkant=1.4|Einwohnerentwicklung von Poing von 1840 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09175135.pdf Bayerisches Landesamt für Statistik], Einwohnerzahlen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || 307&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 726&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 902&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2.240&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 4.363&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 6.152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 7.344&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 9.513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 10.461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 10.540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 10.721&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 11.094&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 || 11.337&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 11.685&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09175135.pdf Bayerisches Landesamt für Statistik], Einwohnerzahlen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.poing.de/zahlen-fakten/gemeindedaten/einwohnerzahlen.html| titel=Einwohnerzahlen| abruf=2016-10-01| werk=Stadt Poing}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 12.088&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 12.601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 12.812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 13.022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 13.147&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 13.425&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 13.502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 13.750&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 14.147&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 14.449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 14.596&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 15.217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 15.652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 16.480&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 16.659&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 16.619&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 16.589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 16.957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 17.249&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 17.245&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Poing mit den Ortsteilen Poing, Grub und Angelbrechting liegt im östlichen Einzugsgebiet der ca. 20 km entfernten Landeshauptstadt München und gehört als zweitgrößte Gemeinde, in Bezug auf die Einwohnerzahl, zum Landkreis Ebersberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poing und Grub verfügen mit jeweils eigenem S-Bahn-Anschluss über eine hervorragende Infrastruktur Richtung München und liegen in unmittelbarer Nähe zur A94. Den Flughafen München erreicht man über die Flughafentangente Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 2020 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf rund 16.200. Poing zählt zu den jüngsten und kinderreichsten Gemeinden Deutschlands und erfreut sich mit 100 % Kinderbetreuungsquote, vielen Schulen und hohem Freizeitwert gerade bei Familien größter Beliebtheit. Ein eigener Bade- und Freizeitsee, der größte Wildpark Bayerns, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und die Nähe zum Ebersberger Forst bestätigen den hohen Naherholungswert der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als attraktiver Wirtschafts- und Gewerbestandort mit ansässigen namhaften Unternehmen, den Bayerischen Staatsgütern in Grub und dem bedeutenden zeitgenössischen Bau, der römisch-katholischen Kirche Seliger Pater Rupert Mayer, entwickelt sich Poing weiter zu einem bedeutenden Standort über die Landkreisgrenzen hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Einwohneranstieg geht auf die vielen neuen Baugebiete zurück, die nördlich der [[Bahnstrecke München–Simbach]] immer weiter erschlossen werden. Die Bauaktivitäten im Neubaugebiet W7 (Lerchenwinkel) werden Ende 2022 abgeschlossen. In dem geplanten Wohngebiet W8&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing-ort29300/so-sieht-poings-zukunft-aus-9777520.html |titel=So sieht Poings Zukunft aus |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entsteht in den nächsten 10 Jahren Wohnraum für weitere 2.000 Menschen. Dabei werden jeweils 40 % des Bauareals als bezahlbare Mietwohnungen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing-500-weitere-guenstige-mietwohnungen-11236188.html |titel=Mehr als ein Hoffnungsschimmer |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In W7 nördlich des Zauberwinkel ist das fünfte Gymnasium im Landkreis geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing-ort29300/poinger-gymnasium-koennte-in-fuenf-jahren-stehen-10294490.html |titel=Poinger Gymnasium könnte in fünf Jahren stehen |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bergfeldsee]] wurde 2005 als Bade- und Freizeitsee eröffnet und 2011 auf eine Größe von 49.000 Quadratmeter erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bergfeldsee, Mitterfeldweg, 85586 Poing |url=https://www.poing.de/leben-freizeit/sport-freizeit-erholung/badesee |titel=Gemeinde Poing Online - Badesee |abruf=2021-03-23 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing-3.jpg|mini|Die neue Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche mit Turm und Regenbogen (Simonsen).jpg|mini|alternativtext=Evangelisch-Lutherische Christuskirche|Evangelisch-Lutherische Christuskirche]]&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche [[St. Michael (Poing)|St. Michael]] steht im südlichen Teil Poings. Diese existierte seit 1052. Seit 1960 hat Poing eine eigene Pfarrei, die nach der Kirche den Namen St. Michael trägt. Pfarrkirche ist aber seit 2018 die in dem Jahr fertiggestellte [[Kirche Seliger Pater Rupert Mayer]], nördlich des S-Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Christuskirche befindet sich in der Nachbarschaft zur neuen katholischen Pfarrkirche; die Einweihung fand im Oktober 2001 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.marktschwaben-evangelisch.de/download/50jahre%20philippuskirche/jahrephilippuskirche,s18-25.pdf |titel=50 Jahre Evangelische Gemeinde Markt Schwaben/Poing |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-01-14 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit April 2009 ist die vorher zu Markt Schwaben gehörende Gemeinde in Poing eigenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß der [[Zensus 2022]] waren 34,3 % der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], 11,7 [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], und 54,0 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2022.de/datenbank/online/table/1000A-1018 Zensus 2022 Religion]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Ende 2025 hatte Poing 17.256 Einwohner, davon 29,7 % (5.130) katholische Kirchenmitglieder und 9,7 % evangelische; 60,6 % hatten entweder eine andere oder gar keine Religionszugehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.poing.de/fileadmin/eigene_dateien/02_Rathaus_Politik/Ortsnachrichtenblatt/Buergerversammlung/Bürgerversammlung_25/Jahresrückblick_2024.pdf Poing Bürgerversammlung Statistische Daten 2026 Seite 34], abgerufen am 18. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahlen seit 2014 und 2020 ergaben folgende Stimmenanteile und Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.komuna.net/poing/Party.mvc/List |titel=Fraktionen |abruf=2020-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.komuna.net/poing/Party.mvc |titel=Fraktionen |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[SPD Bayern|SPD]] &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliste&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Freie Wähler Bayern|FWG]] Poing:&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Grüne Bayern|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[FDP Bayern|FDP]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|}Bei den Kommunalwahlen 2020 wurde Thomas Stark (parteilos) zum [[Bürgermeister#Bayern|Ersten Bürgermeister]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Poing Flag (COA).svg|mini|Hissflagge der Gemeinde Poing mit Wappen]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Gemeindewappen von Poing&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Über von Silber und Blau geteiltem [[Schildfuß]] in Blau ein goldener [[Sparren (Heraldik)|Sparren]], der einen achtstrahligen silbernen Stern einschließt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur|Autor=Hans Sponholz|Titel=Schöne Heimat Ebersberg – Der Landkreis in Bildern.|Ort=Ottenhofen|Datum=1975}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Wappensymbole „goldener Sparren“ und „silberner Stern“ wurden aus dem Wappen der im späten 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Poing begüterten Familie von Prielmair in das Gemeindewappen übernommen. Der von Silber und Blau geteilte Schildfuß weist auf die enge Verflechtung des Ortes mit den [[Wittelsbach|bayerischen Herzögen]] beziehungsweise Kurfürsten hin. Die Feldfarbe Blau gibt nochmals die bayerischen Farben wieder.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Die Flagge der Gemeinde hat drei Streifen in der Farbenfolge Gelb-Blau-Weiß, mittig kann sie auch das Gemeindewappen tragen. Sowohl Wappen als auch Flagge wurden am 29. Mai 1961 vom Innenminister Bayerns genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtefreundschaften ===&lt;br /&gt;
{{HRV|#}} [[Poreč]] (Parenzo)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/jetzt-ists-amtlich-poing-porec-sind-freunde-2668213.html |titel=Jetzt ist&amp;#039;s amtlich: Poing und Porec sind Freunde |datum=2012-12-17 |abruf=2021-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haliaeetus leucocephalusPoing4.jpg|mini|Greifvogelflugschau im Wildpark Poing]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Poing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poing entwickelte sich in den letzten 100 Jahren vom kleinen Straßendorf zu einem Siedlungsschwerpunkt und attraktiven Gewerbestandort. Nur in den Ortsteilen Angelbrechting und Grub ist die dörfliche Bebauung und ihr landwirtschaftlicher Charakter noch sichtbar. Durch den Strukturwandel, den damit verbundenen städtebaulichen Herausforderungen und beeinflusst durch den Zeitgeschmack, wandelte sich das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von der Gemeinde Poing eingerichtete „Kulturroute“ verweist direkt vor Ort auf abgegangene Höfe und veränderte Ortsstrukturen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poing.de/leben-freizeit/kultur/zeitreise-historische-orte |titel=Gemeinde Poing Online - Zeitreise (historische Orte) |abruf=2021-03-23 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route „5000 Jahre Poing“ führt zu verschiedenen archäologischen Fundstellen: den Fundort des Fürstengrabs aus der Bronzezeit, an ein Gräberfeld der Glockenbecherzeit, an römische und an mittelalterliche Siedlungsorte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poing.de/leben-freizeit/veranstaltungskalender/vergangenheit |titel=Gemeinde Poing Online - Vergangenheit |abruf=2021-03-23 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Route zu den Wegmarken der vorgeschichtlichen Entwicklung Poings ist mit Schautafeln markiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrichskapelle Grub bei Poing.jpg|mini|alternativtext=1819|Ulrichskapelle Grub bei Poing]]&lt;br /&gt;
1819 errichteten die Brüder Jakob und Johann Huber die Ulrichskapelle am Staatsgut Grub.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baysg.bayern.de/zentren/grub/index.php |titel=Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung |abruf=2021-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender zeitgenössischer Bau ist die römisch-katholische [[Kirche Seliger Pater Rupert Mayer]] (2018). Die Kirche wurde vielfach ausgezeichnet, auch mit dem International Prize for Sacred Architecture.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes befindet sich der 1959 eröffnete [[Wildpark Poing]], der hauptsächlich Tiere aus Europa präsentiert. Viele Tiere können gefüttert werden, und Damhirsche bewegen sich frei unter den Besuchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1995 betrieb [[Heinz Bründl]] in Poing den Westernpark &amp;#039;&amp;#039;[[No Name City (Poing)|No Name City]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2009 wird als Erinnerung an die Westernstadt das Festival &amp;#039;&amp;#039;Spirit of No Name City&amp;#039;&amp;#039; beim City Center in Poing veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Lehrpfad in Grub präsentieren die Bayerischen Staatsgüter sowie die Landesanstalt für Landwirtschaft Artenvielfalt und Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Poing ist über [[Bundesautobahn 94|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;94]], die im Endausbau von München nach [[Passau]] führen wird, über die Abfahrt Parsdorf/Poing erreichbar. Die [[Flughafentangente Ost]], welche die A&amp;amp;nbsp;94 mit dem [[Flughafen München]] verbindet, wurde am 20. Dezember 2010 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde Poing verläuft die [[Bahnstrecke München–Simbach]], an der im Gemeindegebiet die Haltepunkte &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Poing|Poing]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Haltepunkt Grub (Oberbay)|Grub (Oberbay)]]&amp;#039;&amp;#039; liegen. Die [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen]] nahmen die Bahnstrecke mit dem Haltepunkt Poing am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1871 in Betrieb. Der Haltepunkt Grub südlich des Ortsteils Grub wurde am 1. Mai 1897 mit dem Ausbau des Münchner Vorortbahnnetzes eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Reinhard Wanka, Wolfgang Wiesner | Titel=Die Hauptbahn München–Simbach und ihre Zweigbahnen | Verlag=Bufe-Fachbuch-Verlag | Ort=Egglham | Datum=1996 | ISBN=3-922138-59-4 | Seiten=10, 42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1972 ist die Strecke in das Netz der [[S-Bahn München]] integriert. An den Stationen Poing und Grub halten im 20-Minuten-Takt S-Bahn-Züge der Linie S&amp;amp;nbsp;2 von [[Petershausen]] und [[Altomünster]] über München und [[Bahnhof Markt Schwaben|Markt Schwaben]] nach [[Bahnhof Erding|Erding]]{{Kursbuchlink|Nummer=999.2 |Text=. |Abruf=2020-03-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Busverkehr ====&lt;br /&gt;
Vom Haltepunkt Poing aus bedienen sieben Buslinien sowie eine [[Rufbus]]- und eine [[Ruftaxi]]linie Poings Wohn- und Gewerbegebiete und mehrere Nachbarorte. Diese Linien sind wie die S-Bahn in den [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund]] (MVV) integriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mvv-netz&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url = http://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/media/Dateien/plaene/pdf/VLP_Lkr_EBE_2013_09.01..pdf | title = Liniennetz vom Landkreis Ebersberg | publisher = Münchner Verkehrs- und Tarifverbund | work = mvv-muenchen.de | language = | date = | accessdate = 2013-04-01 | format = PDF; 727&amp;amp;nbsp;kB | archiveurl = https://web.archive.org/web/20130401130353/http://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/media/Dateien/plaene/pdf/VLP_Lkr_EBE_2013_09.01..pdf | archivedate = 2013-04-01 | offline = yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* Avnet EM (Silica, Abacus, Memec, EBV, ALS)&lt;br /&gt;
* BayWa, Bau- und Gartenmarkt&lt;br /&gt;
* [[Canon Production Printing]] (bis Ende 2019 &amp;#039;&amp;#039;Océ&amp;#039;&amp;#039;), Hochleistungsdrucker, 1000 Mitarbeiter am Ort&lt;br /&gt;
* MVZ Labor Poing, medizinisches Labor für niedergelassene Ärzte im Großraum München, 120 Mitarbeiter&lt;br /&gt;
* Schustermann &amp;amp; Borenstein, Modevertriebsunternehmen&lt;br /&gt;
* [[Stahlgruber]], Automobilzubehör, gegründet 1923&lt;br /&gt;
* Tschann-Bayern GmbH, Vertragshändler für DAF-Nutzfahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Bauzentrum Poing, ständige Ausstellung für Musterhäuser und Gebäudetechnik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauzentrum-poing.de/de/ |titel=Musterhauspark: Größte Hausausstellung Bayerns |abruf=2021-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft]] – Institut für Tierzucht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lfl.bayern.de/ueber_uns/itz/?context=/lfl/itz/ Website des Instituts für Tierzucht], aufgerufen am 15. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.baysg.bayern.de/ Bayerische Staatsgüter], Zentrale sowie das Versuchs- und Bildungszentrum Rinderhaltung – [https://www.baysg.bayern.de/zentren/grub/index.php Staatsgut Grub]&lt;br /&gt;
* Werkstätten der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]]&lt;br /&gt;
* Die [[Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft]] (LfL) befindet sich im Ortsteil Grub. Sie ist eine Landesbehörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Sitz am Campus Weihenstephan in Freising und unterhält in Grub mehrere Außenstellen, wie etwa das 2017 eröffnete Kompetenzzentrum Tier&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2017/165244/ |titel=Brunner eröffnet neues Kompetenzzentrum Tier |abruf=2021-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Poing geboren wurden der Staatswissenschaftler und Hochschullehrer [[Franz Paul Schneider]] (1902–1970) und der Landrat des Landkreises Eggenfelden und Abgeordnete zum Bayerischen Landtag [[Ludwig Ostermeier]] (1912–2006). Die frühere bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, [[Christa Stewens]], lebt mit ihrer Familie in Angelbrechting. Stewens ist Ehrenbürgerin der Gemeinde. Ebenfalls in der Gemeinde Poing wohnt der Jurist und Fußballfunktionär [[Rainer Koch (Sportfunktionär)|Rainer Koch]]. Auch das unter dem Namen [[Iny Lorentz]] publizierende Autorenduo Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, das durch historische Romane wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wanderhure]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde, wohnt in Poing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Ehrenbürger von Poing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.poing.de/ Gemeinde Poing]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung274312.html |wayback=20120503063247 |text=Geschichte/letzte Kriegstage in Poing}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09175135}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baysg.bayern.de/zentren/grub/index.php Staatsgut Grub]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ebersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4256318-5|LCCN=no2014082609|VIAF=1145971263532331161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ebersberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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