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	<title>Poganice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:01:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poganice&amp;diff=2083378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 23. November 2025 um 16:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-23T16:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Poganice&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Potęgowo&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Potęgowo&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 27&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 25&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 24&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 47&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 133&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 6|DK6]]: [[Stettin]] ↔ [[Danzig]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Danzig–Stargard]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Potęgowo (Powiat Słupski)|Potęgowo]] (9 km)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poganice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Poganitz&amp;#039;&amp;#039;, {{csbS|&amp;#039;&amp;#039;Pògóńce&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] und gehört zur [[Gmina Potęgowo|Landgemeinde Potęgowo]] im [[Powiat Słupski]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama,_Poganice,_pomorskie,_2023-05-07_13.35_Dron_882.jpg|mini|Poganice, 2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Poganice liegt in [[Hinterpommern]], etwa 25 Kilometer östlich der Kreisstadt [[Słupsk]] an der [[Łupawa (Fluss)|Łupawa]] und war der einst bedeutendste Übergang über diesen Fluss. War es bis 1945 die deutsche [[Reichsstraße 2]], die hier den Fluss querte, so ist es heute die polnische [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (jetzt auch [[Europastraße 28]]), die nun hier eine Verbindung von der polnisch-deutschen Grenze bei [[Kołbaskowo]] und [[Stettin]] bis nach [[Danzig]] und weiter bis [[Pruszcz Gdański]] herstellt. Die nächste Bahnstation ist das neun Kilometer östlich gelegene Potęgowo an der [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Bahnstrecke von Danzig nach Stargard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Ältere Namensformen sind &amp;#039;&amp;#039;Poganitz&amp;#039;&amp;#039; (1569), &amp;#039;&amp;#039;Pogganitz&amp;#039;&amp;#039; (1595) und &amp;#039;&amp;#039;Pogantze&amp;#039;&amp;#039; (1628).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der historischen Siedlungsform nach ist das ehemalige Gutsdorf Poganice ein kleines [[Gassendorf]]. Der König und Pommernherzog [[Erik VII. (Dänemark)|Erich I.]] belehnte 1451 die Familie [[Grumbkow]] mit Poganitz, in deren Besitz es bis ins 17. Jahrhundert blieb. Bedeutendste Eigentümer waren der [[brandenburg]]ische Staatsminister &amp;#039;&amp;#039;[[Joachim Ernst von Grumbkow]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Preußen|preußische]] Staatsminister &amp;#039;&amp;#039;[[Philipp Otto von Grumbkow]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befand sich Poganitz zeitweilig im Besitz der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Pirch]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Eigentum es ab 1706 ständig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1784 hatte Poganitz ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], vier Bauern, vier [[Kossät]]en, einen Schulmeister sowie eine Wassermühle – bei insgesamt fünfzehn Feuerstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 besaß &amp;#039;&amp;#039;Hans Felix von Pirch&amp;#039;&amp;#039; Poganitz, bevor es dann 1825 in den Besitz der Familien &amp;#039;&amp;#039;Rieck&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rieck-Eggebert&amp;#039;&amp;#039; überging. Letzter Herr auf Poganitz war von 1931 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Erich von Rieck-Eggebert&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 zählte Poganitz 225 Einwohner. Ihre Zahl betrug 1933 noch 227 und sank bis 1939 auf 192. Zur Gemeinde Poganitz gehörten die beiden Ortsteile Ewaldsgrün (polnisch Moskotowo) und Bandemersruh bzw. Monbijou (Będziemierki). Sie war in den Amts- und [[Standesamt]]sbezirk [[Grąbkowo (Potęgowo)|Grumbkow]] (Grąbkowo) eingegliedert – im [[Amtsgericht]]sbereich [[Słupsk|Stolp]] und im [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. März 1945 gingen die Einwohner von Poganitz vor den herannahenden sowjetischen Truppen im Treck auf die Flucht und gelangten über [[Potęgowo (Powiat Słupski)|Pottangow]] (Potęgowo), [[Stowięcino|Stojentin]] (Stowięcino) und [[Podole Wielkie|Groß Podel]] (Podole Wielkie) bis an das [[Łeba (Fluss)|Łeba]]moor. Hier jedoch wurden sie von der [[Rote Armee|Roten Armee]] überrollt. Am 8. März 1945 kam Poganitz kampflos in die Hand der Russen, die hier eine Kommandantur einrichteten und das Gut in ihrer Verwaltung behielten. Im Sommer 1945 kamen Polen und richteten zum 1. September 1945 eine eigene Verwaltung ein. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde – sofern sie nicht bereits geflohen war – nach Westen [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Aus Poganitz wurde das polnische Poganice, das heute eine Ortschaft in der [[Gmina Potęgowo]] im [[Powiat Słupski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975 bis 1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]) ist. Mit seinen jetzt 133 Einwohnern gehört Poganice zum [[Sołectwo|Schulzenamt]] [[Żochowo (Potęgowo)|Żochowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Sochow&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 war die Bevölkerung von Poganitz fast ausnahmslos [[evangelisch]]er Konfession. Der Ort gehörte zum [[Kirchspiel]] [[Łupawa (Potęgowo)|Lupow]] (heute polnisch: Łupawa) im [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp-Altstadt]] in der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Gehlhoff&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 sind die Einwohner von Poganice überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Konfession. Die Verbindung zum Pfarrdorf ist geblieben, doch gehört die Pfarrei [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) nun zum neu gebildeten gleichnamigen [[Dekanat]] im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder sind nun der [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirchengemeinde in Słupsk]] in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Bereits um 1784 gab es in Poganitz einen Schulmeister. Im 19. Jahrhundert war die Schule in einem kleinen Wohnhaus untergebracht. 1878 wurde das Chausseehaus frei, das der Einnahme des Straßenzolls gedient hatte, und wurde zur neuen Schule ausgebaut. 1926 kam es zu einem Umbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1932 einstufigen Schule unterrichtete ein Lehrer vierzig Schulkinder. Letzter deutscher Lehrer war &amp;#039;&amp;#039;Walter Bohlmann&amp;#039;&amp;#039;, der erst am 1. Mai 1947 aus Poganice ausgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten: Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Ewald George von Pirch]] (1728–1797), Jurist und Hofgerichtspräsident in Köslin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 783–785 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Poganitz_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Poganitz&amp;#039;&amp;#039;]. PDF)&lt;br /&gt;
* Walter Bohlmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Schule in Poganitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Stolper Heimatblatt 1958, S. 297–299.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Poganitz und Sochow&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostpommersche Heimat 1938, Nr. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.powiatslupsk.info/poganice.htm Poganice im Powiat Słupski]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Potęgowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Potęgowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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