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	<title>Poecilotheria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poecilotheria&amp;diff=2245530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-01-26T08:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Poecilotheria&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Eugène Simon|Simon]], 1885&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Poecilotheriinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = Simon, 1892&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Vogelspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Theraphosidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Vogelspinnenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mygalomorphae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Araneae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Spinnentiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Arachnida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = P regalis.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Weibchen von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria regalis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Female Poecilotheria regalis, ventral shot.jpg|mini|Ventralansicht von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria regalis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Vogelspinnen]] (Theraphosidae) mit 15 anerkannten [[Art (Biologie)|Arten]], die ausschließlich auf dem [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinent]] (inkl. [[Sri Lanka]]) verbreitet sind (Stand: September 2018).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist die einzige Gattung in der Unterfamilie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheriinae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im deutschsprachigen Raum werden die Arten der Gattung manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ornamentvogelspinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tigervogelspinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wobei sich diese Namen mit den deutschen Bezeichnung für andere Vogelspinnenarten überschneiden. Der wissenschaftliche Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus den [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Wörtern „poikilos“ (= &amp;#039;&amp;#039;bunt&amp;#039;&amp;#039;) und „ther“ bzw. „therion“ (= &amp;#039;&amp;#039;Tier&amp;#039;&amp;#039;) zusammen und bedeutet somit in etwa „buntes Tier“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaas&amp;quot; /&amp;gt; Durch ihr ansprechendes Aussehen und die teils beachtliche Größe der Weibchen haben sie sich zu sehr beliebten Tieren in der [[Terraristik]] entwickelt und können heute mit relativ wenig Aufwand in [[Terrarium|Terrarien]] gepflegt und vermehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Vertreter dieser Gattung sind seit dem 28.&amp;amp;nbsp;August 2019 per [[CITES]]-Anhang II geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CITES_CoP18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Sämtliche Arten der Gattung kommen in [[Indien]] und [[Sri Lanka]] vor. Das Vorkommen in Sri Lanka ist flächendeckend. In Zentral-Indien gibt es keine Nachweise, ebenso wenig im Norden oberhalb 23,5° nördliche Breite. Somit wird das Vorkommen scheinbar von der geografischen Tropengrenze bestimmt. Jedoch gibt es Vermutungen, dass im Norden Indiens noch weitere Arten vorkommen könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt; Die Verbreitung in Indien ist durch die Bewaldung bestimmt, die entlang der Küsten in einem etwa 400&amp;amp;nbsp;km breiten Streifen auftritt. Durch die Breite des Landes bedingt laufen die beiden Streifen nach Süden hin zusammen und die Gattung kommt ab etwa der Hälfte Indiens nach Süden hin ebenfalls flächendeckend vor. Die Gesamtausdehnung des Verbreitungsgebietes umfasst somit über 2000&amp;amp;nbsp;km in Nord-Süd-Richtung, über 1500&amp;amp;nbsp;km in Ost-West-Richtung und reicht von Meeresspiegelhöhe bis auf Höhenlagen über 2000&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Den natürlichen Lebensraum aller Arten der Gattung bilden Wälder unterschiedlicher Klimazonen. Es treten alle Übergänge auf, vom heißen [[Trockenwald|Trocken-]] oder [[Dornwald]] bis hin zu feuchten [[Monsunwald|Monsunwäldern]] und den kühleren [[Nebelwald|Bergnebelwäldern]]. Aufgrund der Einflüsse des Menschen sind manche Arten auf sehr kleine Areale zurückgedrängt worden (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria smithi]]&amp;#039;&amp;#039;) oder konnten sich aufgrund eher geringer Ansprüche an das Habitat über weite Teile Indiens verbreiten und kommen in [[landwirtschaft]]lich genutzten [[Monokultur]]en (meist [[Ölpalme]]n) mit teilweise sehr hohen Populationsdichten vor (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria fasciata]]&amp;#039;&amp;#039;). Bei manchen Arten gibt es sogar Vorkommen in Gärten und in menschlichen Behausungen, sodass manche Arten sogar als [[Kulturfolger]] zu bezeichnen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um mittelgroße bis große Vogelspinnen von 5&amp;amp;nbsp;cm (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria subfusca]]&amp;#039;&amp;#039;) bis 9&amp;amp;nbsp;cm (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria rufilata]]&amp;#039;&amp;#039;) Körperlänge und 12 bis 20&amp;amp;nbsp;cm Beinspannweite. Zwischen den Geschlechtern liegt ein [[Geschlechtsdimorphismus]] bezüglich der Größe und der Färbung vor. Adulte Weibchen sind wesentlich kräftiger gebaut und kontrastreicher gezeichnet als die Männchen. Die adulten Männchen hingegen sind im Verhältnis wesentlich zierlicher und langbeiniger gebaut als die weiblichen Tiere und ihre kontrastreiche Zeichnung der Körperoberseite löst sich (außer bei &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria metallica]]&amp;#039;&amp;#039;) schrittweise ab einem gewissen Entwicklungsstadium oder erst nach der Reifehäutung fast vollständig auf. Als Besonderheit besitzen alle Arten ein aus Haaren und Borsten bestehendes [[Stridulation]]sorgan zwischen [[Chelicere]]n und [[Pedipalpus#Webspinnen|Tastern]], mit dem sie bei Bedrohungen zischende Laute von sich geben können. Ähnlich gebaute Organe finden sich bei der (wahrscheinlich näher verwandten) Vogelspinnengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Psalmopoeus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Arten haben [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|dorsal]] eine [[eichen]]blattartige Blattzeichnung (Folium) auf dem [[Kieferklauenträger#Merkmale|Opisthosoma]] und unterschiedliche Streifen- und Fleckenmuster auf dem [[Carapax#Spinnentiere|Carapax]] und den Beinen. Bei den meisten Arten dominieren auf der Dorsalseite Grautöne mit einzelnen schwarzen Elementen, wie etwa den Tigerstreifen auf dem Opisthosoma. Einige Arten zeigen aber auch Brauntöne (&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria miranda&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039;), besitzen gelbliche Zeichnungselemente (&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria rufilata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria metallica&amp;#039;&amp;#039;) oder sind sogar blau gefärbt (&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria metallica&amp;#039;&amp;#039;). Zusätzlich können rote (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria formosa]]&amp;#039;&amp;#039;) oder rosa (&amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria regalis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria striata]]&amp;#039;&amp;#039;) Haare bestimmte Stellen des Körpers bedecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|Ventralseite]] sind die Beine gelb-schwarz oder weiß-schwarz gebändert. Bei &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria metallica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria rufilata&amp;#039;&amp;#039; kommen noch blau-[[irisieren]]de Elemente hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ventral&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;legpatterns&amp;quot; /&amp;gt; Sind gelbe Bänder vorhanden ersetzen diese die weißen Bänder der Dorsalseite der Beinen, wodurch sich ein besonders starker Kontrast zwischen gelben und schwarzen Bändern ergibt. Bei dieser sehr auffälligen [[Warnfarbe|Warnfärbung]] handelt es sich um einen [[Aposematismus]], mögliche [[Prädator|Fressfeinde]] abzuschrecken, denen drohend die Unterseite des erhobenen Vorderleibs gezeigt wird. Die &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; warnen damit vor ihrem [[Toxin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;García-Arredondo&amp;quot;&amp;gt;Alejandro García-Arredondo, Luis Rodríguez-Rios, Luis Fernando Díaz-Peña, Ricardo Vega-Ángeles: &amp;#039;&amp;#039;Pharmacological characterization of venoms from three theraphosid spiders: Poecilotheria regalis, Ceratogyrus darlingi and Brachypelma epicureanum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Venomous Animals and Toxins including Tropical Diseases&amp;#039;&amp;#039;, Band 21, Nr. 15, 2015, [[doi:10.1186/s40409-015-0017-8]] [https://jvat.biomedcentral.com/track/pdf/10.1186/s40409-015-0017-8 (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zeichnungen können in den meisten Fällen zur eindeutigen Bestimmung der Art herangezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nymphe (Zoologie)|Nymphen]] sehen zu Beginn noch recht unscheinbar aus, auch wenn sich schon die zukünftige Zeichnung erkennen lässt. Sie entwickeln schon in einem früher Stadium die typische, kontrastreiche Zeichnung der Dorsalseite. Die Warnfärbung auf der Ventralseite der Laufbeine folgt jedoch erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Alle Arten sind Baumbewohner und leben bevorzugt in [[Dendrotelme#Typen|Baumhöhlen]], Astlöchern oder seltener unter lockerer Rinde. Offene Verstecke werden selten benutzt. Eine Population von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria regalis&amp;#039;&amp;#039;, als anpassungsfähigste Art der Gattung, soll sogar Felsspalten bewohnen und einige Individuen wurden auf der Flucht beim Tauchen in mit Wasser vollgelaufenen Baumstümpfen beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt; Der Durchmesser der Baumhöhlen wird so gewählt, dass er in etwa der Körperlänge der Tiere entspricht. Arten, die weniger soziale Tendenzen zeigen und somit auch eine geringere Individuendichte im Verbreitungsgebiet zeigen, wählen relativ schmale, hohe Bäume. Im Gegensatz zu solchen Arten zeigt vor allem &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039; eine starke Neigung zur Koloniebildung. Tiere dieser Art bewohnen öfter sehr alte Bäume mit großem Stammdurchmesser. In diesen Bäumen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zypressen]]) gibt es viele Hohlräume, die den relativ kleinen Tieren ausreichend Platz bieten und somit von mehreren adulten Tieren bewohnt werden. Jungtiere leben in Ausnahmefällen in Verstecken am Boden, was jedoch untypisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verstecke werden in den meisten Fällen nach ganz bestimmten Kriterien gewählt. Bevorzugt werden Hohlräume, deren Öffnung tief liegt oder nach unten gerichtet ist, sodass Regenwasser kaum eindringen kann (es gibt hier Ausnahmen bei manchen Arten). Die Öffnungen sind oft nur so groß, dass die Tiere gerade noch hindurch passen. Dies hat zum Vorteil, dass in trockenen Klimazonen durch die kleinen Öffnungen, die zudem tagsüber noch sehr dicht mit Gespinst verschlossen werden, nur wenig Feuchtigkeit entweichen kann. Dies sichert den Tieren ein [[Klima#Mikroklima (oder Kleinklima)|Mikroklima]], in dem sie während der teils sehr harschen Trockenzeit überhaupt überleben können. Da die Tiere hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv sind, erfahren sie durch dieses konstante Mikroklima auch kaum Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsunterschiede beim Verlassen des Unterschlupfes, da das Mikroklima den Verhältnissen bei Nacht meist sehr nahekommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Arten zeigen ein für Vogelspinnen ungewöhnlich tolerantes Verhalten gegenüber Artgenossen, sodass manchmal eine große Höhle von mehreren adulten Weibchen bewohnt wird und sogar Brutpflege in Form von Verteidigung und Fütterung der geschlüpften Jungspinnen beobachtet wurde. Da Beobachtungen von Kooperation zwischen adulten Tieren fehlen, kann jedoch noch nicht von echter [[Sozialität]] gesprochen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwehrverhalten und Giftwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Vogelspinnen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; sind, entgegen der weit verbreiteten Meinung, nur leicht aggressiv, wobei individuelle Unterschiede existieren können. Sie ziehen sich meist schon bei geringen Störungen schnell in ihren Unterschlupf zurück und vermeiden eine direkte Konfrontation mit dem Störenfried. Bei einem Fehlen von geeigneten Verstecken oder Fluchtmöglichkeiten wenden sich die Tiere dem Angreifer zu und gehen in eine [[Abwehr (Biologie)|Abwehrstellung]]. Dabei präsentieren sie die Warnfärbung unter den Vorderbeinen und erzeugen zischende Laute mittels ihres Stridulationsorgans. Bei anhaltender Störung schlagen sie zunächst mit den Vorderbeinen nach dem Angreifer, bevor sie als letzte Option den Giftbiss wählen, um den Angreifer in die Flucht zu schlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gift]] der &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039;-Arten ist stärker als das der meisten anderen Vogelspinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;García-Arredondo&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Letale Dosis]] wurde für Mäuse als LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt; von 5–14 mg per 1&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreev-Andrievskiy&amp;quot;&amp;gt;Alexander Andreev-Andrievskiy, Anfisa Popova, Evgeniia Lagereva, Daniil Osipov, Antonina Berkut, Eugene Grishin, Alexander Vassilevski: &amp;#039;&amp;#039;Pharmacological analysis of Poecilotheria spider venoms in mice provides clues for human treatment&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Toxicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 138, November 2017, S. 59–67, [[doi:10.1016/j.toxicon.2017.08.013]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Insekten und andere Kleintiere sterben infolge eines Giftbisses meist. Auftretende Folgen für Menschen sind lokale, teils strahlende Schmerzen, lokale Schwellungen und starke Rötungen, die bis zu einer Woche anhalten können sowie Krämpfe, typischerweise mit motorischer Stereotypie,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreev-Andrievskiy&amp;quot; /&amp;gt; die verschiedene Muskeln betreffen können und mehrere Tage andauern können, in Ausnahmefällen auch mehrere Wochen. Eine Begutachtung durch einen Arzt sollte daher in jedem Fall erfolgen. Besonders für [[Allergie|Allergiker]] ist Vorsicht geboten, da die Giftwirkung hier stärker ausfallen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt; Als erste Gegenmittel scheinen sich [[Chlorpromazin]], [[Oxcarbazepin]], [[Tolperison]] und [[Xylazin]] zu bewähren. Chlorpromazin wirkt der Muskelverkrampfung entgegen, während Oxcarbazepin und Xylazin die Stereotypie mildern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreev-Andrievskiy&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Wie bei allen Vogelspinnen kümmern sich die Muttertiere um den Kokon, indem sie ihn regelmäßig drehen und in ihrer Höhle umhertragen. Im Gegensatz zu der üblichen Entwicklung bei Jungspinnen vom Ei über eine Prälarve und eine Larve zur Nymphe und schließlich zum geschlechtsreifen Tier, gibt es bei den Arten &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria formosa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria metallica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria miranda]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria tigrinawesseli]]&amp;#039;&amp;#039; ein weiteres Entwicklungsstadium. Bei diesen Vogelspinnen wird während der Larvenentwicklung zwischen Larve I und Larve II unterschieden. Die Larve II entspricht bei diesen Arten der „normalen“ Larve anderer Spinnen, wohingegen die Larve I eine Zwischenform in der Entwicklung darstellt. Diese Form scheint durch eine Verzögerung der Entwicklung um etwa 3&amp;amp;nbsp;Wochen und kannibalische Tendenzen (gerade bei ansonsten sehr verträglichen Arten) eine Anpassung an das Klima zu sein. In der Zeit, in der dieses Entwicklungsstadium auftritt (Prämonsun) gibt es aufgrund von Trockenheit und Hitze wenig Nahrung, sodass Entwicklungsverzögerungen und Kannibalismus das Überleben wenigstens einiger Jungtiere sichern, bis die klimatischen Bedingungen günstiger sind und das Nahrungsangebot größer ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleiche Entwicklungsstadium wurde bei Vogelspinnenarten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Psalmopoeus]]&amp;#039;&amp;#039; beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae) wird die Gattung nach [[Günter Schmidt (Arachnologe)|Günter Schmidt]] in eine eigene Unterfamilie, die Poecilotheriinae, gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund der einzigartigen Entwicklung einiger Arten mit zwei Larvenstadien wurde gemäß dem [[Ockhams Rasiermesser|Parsimonieprinzip]] gelegentlich davon ausgegangen, dass die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Psalmopoeus&amp;#039;&amp;#039; ([[Psalmopoeinae]] inkl. &amp;#039;&amp;#039;[[Tapinauchenius]]&amp;#039;&amp;#039;) als Schwestertaxa unmittelbar miteinander verwandt sind. Jedoch waren die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den beiden Gattungen, bzw. der drei Gattungen der beiden Unterfamilien, lange umstritten. Einige Autoren, wie z. B. [[Robert J. Raven]], stellen die drei Gattungen zusammen mit einigen Anderen in die Unterfamilie [[Selenocosmiinae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raven&amp;quot; /&amp;gt; Die Analyse von molekularen Daten zeigte jedoch mehrfach, dass &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; nicht zu den Selenocosmiinae gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tim Lüddecke, Henrik Krehenwinkel, Gregory Canning, Frank Glaw, Stuart J. Longhorn |Titel=Discovering the silk road: Nuclear and mitochondrial sequence data resolve the phylogenetic relationships among theraphosid spider subfamilies |Sammelwerk=Molecular Phylogenetics and Evolution |Band=119 |Datum=2018-02 |Seiten=63–70 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S1055790317303779 |Abruf=2020-11-27 |DOI=10.1016/j.ympev.2017.10.015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen ist die Einordnung als eigene Unterfamilie Poecilotheriinae nach [[Günter Schmidt (Arachnologe)|Günter Schmidt]] diejenige, welche hier unterstützt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Saoirse Foley, Tim Lüddecke, Dong-Qiang Cheng, Henrik Krehenwinkel, Sven Künzel |Titel=Tarantula phylogenomics: A robust phylogeny of deep theraphosid clades inferred from transcriptome data sheds light on the prickly issue of urticating setae evolution |Sammelwerk=Molecular Phylogenetics and Evolution |Band=140 |Datum=2019-11 |Seiten=106573 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S1055790318308261 |Abruf=2020-11-27 |DOI=10.1016/j.ympev.2019.106573}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die innere Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls noch nicht geklärt, auch wenn es einzelne Hinweise auf die verwandtschaftlichen Beziehungen gibt. Die abgeschiedene Stellung von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria metallica&amp;#039;&amp;#039; als Adelphotaxon der übrigen Arten innerhalb der Gattung dürfte gesichert sein, da es die einzige Art ist, bei der fast kein [[Sexualdimorphismus#Färbung|Geschlechtsdichromatismus]] besteht und die Spermathek der Weibchen zweigeteilt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt; Ob es sich hierbei um die basalste und somit älteste oder abgeleitetste und somit jüngste Art der Gattung handelt lässt sich ohne taxonomische Untersuchungen jedoch nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Poecilotheria rajaei.JPG|mini|Weibchen von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria rajaei&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[World Spider Catalog]] listet für die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; aktuell 15 Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot; /&amp;gt; (Stand: September 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria fasciata]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;({{Person|[[Pierre André Latreille|Latreille]]}}, 1804)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria formosa]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|[[Reginald Innes Pocock|Pocock]]}}, 1899&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria hanumavilasumica]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|[[Andrew M. Smith|Smith]]}}, 2004&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria metallica]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1899&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria miranda]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1900&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria ornata]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1899&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria rajaei]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|[[Ranil Nanayakkara|Nanayakkara]], [[Peter J. Kirk|Kirk]], [[Salindra Kasun Dayananda|Dayananda]], [[G. A. S. M. Ganehiarachchi|Ganehiarachchi]], [[Nilantha Vishvanath|Vishvanath]] &amp;amp; [[T. G. Tharaka Kusuminda|Kusuminda]]}}, 2012&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prajaei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria regalis]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1899&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria rufilata]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1899&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria smithi]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Kirk}}, 1996&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria srilankensis]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Nanayakkara, Ganehiarachi, Kusuminda, Vishvanath, Karunaratne &amp;amp; Kirk}}, 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria striata]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1895&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria subfusca]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1895&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria tigrinawesseli]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Smith}}, 2006&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria vittata]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Pocock}}, 1895&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von anerkannten [[Synonym (Taxonomie)|Synonymen]] fast aller Arten der Gattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot; /&amp;gt; [[Ray Gabriel|Gabriel]] et al. [[Revision (Biologie)|revidierten]] 2013 durch eine Arbeit die Zuordnung einiger Synonyme und die Validität einiger Taxa, deren Artstatus angezweifelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus gibt es jedoch immer noch einige Arten und Artengruppen deren systematischer Status noch nicht abschließend geklärt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artstatus von &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilotheria hanumavilasumica]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Smith}}, 2004 ist zumindest fragwürdig. Die Art unterscheidet sich von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria fasciata&amp;#039;&amp;#039; ausschließlich durch einen sehr kleinen schwarzen Streifen ventral auf den Femora des 4. Beinpaares.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PfasPhan&amp;quot; /&amp;gt; [[Henrik Krehenwinkel|Krehenwinkel]] et al. erwähnen, dass die ventrale Zeichnung innerartlich nicht völlig stabil ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt; Dies wird ebenfalls von [[Terraristik|Terrarianern]] bei &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; beobachtet. Von dieser Art existieren zwei Farbformen (&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; „light form“ bzw. &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; „blue“), die sich ebenfalls nur durch eine kleine Variation der ventralen Zeichnung auf den Femora des 4. Beinpaares unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pornata&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls wird von Hobby-Haltern berichtet, dass Tiere beider Farbformen aus demselben Kokon schlüpfen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;poeci1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Instabilität einiger innerartliche morphologischen Merkmale verlor bereits &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria nallamalaiensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[K. Thulsi Rao|Rao]], [[D. B. Bastawade|Bastawade]], [[S. M. Masqsoodjaved|Masqsoodjaved]] &amp;amp; [[I. Siva Rama Krishna|Krishna]]}}, 2006 im Jahr 2010 durch eine frühere Revision Ray Gabriels den Artstatus und wurde mit &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria formosa&amp;#039;&amp;#039; synonymisiert. Die Autoren um Rao nutzten u. a. die Anzahl der Höcker auf der Innenseite der Tastercoxa als Unterscheidungsmerkmal zu &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria formosa&amp;#039;&amp;#039;. Gabriel stellte bei Untersuchungen von mehreren &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria formosa&amp;#039;&amp;#039;-Exemplaren aus demselben Verbreitungsgebiet jedoch fest, dass auch dieses Merkmal höchst variabel ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schwierig gestaltet es sich bei der &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039;-Arten- bzw. Formengruppe. Hier wird oftmals von einer Hochlandform und einer Tieflandform gesprochen. Beide Formen unterscheiden sich in Größe, Dorsalfärbung und der Höhenlage des Verbreitungsgebietes auf Sri Lanka erheblich. Es wird vermutet, dass es sich bei den Formen um &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pocock}}, 1895 (Hochlandform) und um &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria bara&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Chamberlin}}, 1917 (Tieflandform) handelt, wobei momentan &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria bara&amp;#039;&amp;#039; als Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039; gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirk&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Artengruppe zählt auch &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria uniformis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Embrik|Strand]]}}, 1913, die seit ihrer Erstbeschreibung nicht wiedergefunden wurde und nur durch je ein weibliches und ein männliches [[Typus (Nomenklatur)|Typusexemplar]] bekannt ist. Der Artstatus wurde mittlerweile aberkannt und &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria uniformis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Strand}} gilt als Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria subfusca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pocock}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Revision von Gabriel et al. konnte auch nach langer Zeit der Status von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria vittata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pocock}}, 1895 geklärt werden, wodurch er zum Artstatus erhoben und der bis dato verwendete Name &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria pederseni&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kirk}}, 2001 als ein Synonym festgelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria vittata&amp;#039;&amp;#039; wurde bis zu dieser Erkenntnis seit einer Arbeit von Peter J. Kirk im Jahr 1996 als Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria striata&amp;#039;&amp;#039; betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria pococki&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Philip Charpentier|Charpentier]]}}, 1996 wurde schon seit langer Zeit inoffiziell nicht anerkannt und bereits vor der Revision durch Gabriel et al. 2013 von Krehenwinkel et al. und Nanayakkara et al. als ein Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria smithi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kirk}}, 1996 aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prajaei&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel&amp;quot; /&amp;gt; Diese Ansicht wurde ebenfalls von verschiedenen Autoren vertreten und allgemein anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;legpatterns&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NewsletterNanayakkara&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petition&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CITES&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erst im Jahr 2014 beschriebene Art &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria chaojii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mirza}} et al. 2014 wurde mittlerweile von Sherwood, 2019 als Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria tigrinawesseli&amp;#039;&amp;#039; erkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Danniella Sherwood |Titel=Revised Taxonomic Placement of Poecilotheria chaojii Mirza, Sanap &amp;amp; Bhosale, 2014 (Araneae: Theraphosidae) |Sammelwerk=Arachnology |Band=18 |Nummer=1 |Datum=2019-04-23 |ISSN=2050-9928 |Seiten=19 |Online=https://bioone.org/journals/arachnology/volume-18/issue-1/arac.2018.18.1.19/Revised-Taxonomic-Placement-of-Poecilotheria-chaojii-Mirza-Sanap--Bhosale/10.13156/arac.2018.18.1.19.full |Abruf=2021-08-12 |DOI=10.13156/arac.2018.18.1.19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Poecilotheria|&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039;|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{WSC|3413|Rang=genus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dearge.de/ Deutsche Arachnologische Gesellschaft e. V. (DeArGe)] – Deutscher Verein, der die Arachnologie fördert und sich um die Übermittlung von Informationen auf diesem Gebiet kümmert (Publikationsorgan: [https://www.dearge.de/arachne/ ARACHNE] – {{ISSN|1613-2688}})&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelspinne-ev.de/ Vogelspinne e. V.] – Deutscher Verein, der die Arachnologie und den allgemeinen Wissensstand und Wissensaustausch auf diesem Gebiet erweitern und vertiefen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Klaas: &amp;#039;&amp;#039;Vogelspinnen.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3696-1.&lt;br /&gt;
* H. Krehenwinkel, T. Maerklin, T. Kroes: &amp;#039;&amp;#039;Ornamentvogelspinnen – Die Gattung Poecilotheria.&amp;#039;&amp;#039; Herpeton, Offenbach 2008, ISBN 978-3-936180-27-5.&lt;br /&gt;
* G. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Vogelspinnen.&amp;#039;&amp;#039; Westarp-Wiss., 2003, ISBN 3-89432-899-1.&lt;br /&gt;
* T. Lüddecke: Sequenzdatenbasierte Einblicke in den Stammbaum der Theraphosidae und eine Einführung in die molekulare Phylogenetik. ARACHNE, 23(4): 4–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WSC|ref|3413|Rang=genus|Name=Poecilotheria|Version=19.5|Datum=2018-09-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaas&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
P. Klaas: &amp;#039;&amp;#039;Vogelspinnen&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3696-1, S. 103–109.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CITES_CoP18&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://cites.org/eng/updates_decisions_cop18_species_proposals Updates on decisions made on proposals to amend Appendices I and II at CoP18]; abgerufen am 23. September 2019&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krehenwinkel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H. Krehenwinkel, T. Maerklin, T. Kroes: &amp;#039;&amp;#039;Ornamentvogelspinnen – Die Gattung Poecilotheria.&amp;#039;&amp;#039; Herpeton, Offenbach 2008, ISBN 978-3-936180-27-5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ventral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ventralzeichnungen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.froschlurche.de/Poecilotheria-ventral.jpg Bild])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;legpatterns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039;, Simon1885: „Pictorial key using ventral leg patterns.“  ([http://fugleedderkopper.blogspot.de/2008/02/poecilotheria-simon-1885-billedengle.html Website mit Bild]) (norwegisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
G. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung der Gattung Poecilotheria im System.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arachnida.&amp;#039;&amp;#039; (Schweiz) 3(10), 1995, S. 4–5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raven&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Robert J. Raven&lt;br /&gt;
 |Titel=The spider infraorder Mygalomorphae (Araneae): Cladistics and systematics&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Bulletin of the American Museum of Natural History]]&lt;br /&gt;
 |Band=182&lt;br /&gt;
 |Nummer=&lt;br /&gt;
 |Datum=1985&lt;br /&gt;
 |Seiten=1–180&lt;br /&gt;
 |Online=[http://digitallibrary.amnh.org/bitstream/handle/2246/955//v2/dspace/ingest/pdfSource/bul/B182a01.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y PDF]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prajaei&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
R. P. Nanayakkara, P. J. Kirk, S. K. Dayananda, G. A. S. M. Ganehiarachchi, N. Vishvanath, T. G. T. Kusuminda: &amp;#039;&amp;#039;A new species of tiger spider, genus Poecilotheria, from northern Sri Lanka.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Tarantula Society Journal.&amp;#039;&amp;#039; 28 (1), 2012, S. 6–15. [http://xa.yimg.com/kq/groups/18581118/1238959546/name/Poecilotheria+rajaei+(Sri+Lanka).pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
R. Gabriel, R. Gallon, A. Smith: &amp;#039;&amp;#039;The revised taxonomic status of some Poecilotheria species Simon, 1885 (Araneae: Theraphosidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Tarantula Society Journal.&amp;#039;&amp;#039; 28(3), 2013, S. 103–110.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PfasPhan&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild von Droguet &amp;amp; Vignaud, 2007 ({{Webarchiv |url=http://img209.imageshack.us/img209/9396/hanumafasciata3kl8.jpg |text=Bild |wayback=20131111183258}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pornata&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ventrale Zeichnung bei &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; „light form“ ([https://i67.photobucket.com/albums/h316/phalagorn3/5-11.jpg Bild])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;poeci1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria ornata&amp;#039;&amp;#039; auf www. poeci1.de ([https://poeci1.de.tl/ornata.htm Link]) (abgerufen am 11. Oktober 2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabriel2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
R. Gabriel: &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria nallamalaiensis Rao et al ., 2006, a junior synonym of &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria formosa&amp;#039;&amp;#039; Pocock, 1899.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Newsletter of the British Arachnological Society.&amp;#039;&amp;#039; 118, 2010, S. 12–15.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
P. J. Kirk: &amp;#039;&amp;#039;A new species of Poecilotheria (Araneae: Theraphosidae) from Sri Lanka.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Tarantula Society Journal.&amp;#039;&amp;#039; 12(1), 1996, S. 20–30.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NewsletterNanayakkara&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
R. P. Nanayakkara, N. Vishvanath: &amp;#039;&amp;#039;Hitherto unrecorded species of Poecilotheria (Tarantula) from Sri Lanka.&amp;#039;&amp;#039; National Science Foundation Newsletter. {{Webarchiv |url=http://www.nsf.ac.lk/newsletter/VOL2NO7/tarantula.pdf |text=(PDF) |wayback=20151224112834}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petition&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Petition to list 11 Tarantulas in the Genus &amp;#039;&amp;#039;Poecilotheria&amp;#039;&amp;#039; under the U.S. Endangered Species Act [https://www.wildearthguardians.org/site/DocServer/listing_petition_11_tarantulas.pdf?docID=683&amp;amp;AddInterest=1059 (PDF)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CITES&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Convention on international trade in endangered species of wild fauna and flora – Amendments to Appendices I ans II of CITES: &amp;#039;&amp;#039;Eleventh Meeting of the Conference of the Parties. Proposal 11.52.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.cites.org/eng/cop/11/prop/52.pdf |text=(PDF) |wayback=20160306093615}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7652359-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poecilotheriinae (Unterfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poecilotheriinae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gifttier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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