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	<title>Podwilcze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:42:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podwilcze&amp;diff=767099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 21. November 2025 um 17:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-21T17:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Podwilcze&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Białogard&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Białogardzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Białogard&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 56&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 49&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 254&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.powiat-bialogard.pl/index.php?objectid=y726 Website des Powiats Białogardzki, &amp;#039;&amp;#039;Podwilcze&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 26. Februar 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZBI&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Podwilcze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Podewils&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur Gemeinde [[Białogard]] im [[Powiat Białogardzki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das als [[Haufendorf]] angelegte [[Hinterpommern|hinterpommersche]] Dorf Podwilcze liegt zehn Kilometer südwestlich von [[Białogard]] an der Verbindungsstraße über [[Sławoborze]] nach Świdwin. Die ehemalige Kleinbahnstrecke Białogard–[[Rarwino (Białogard)|Rarwino]] führt durch den Ort, der von großen Waldflächen umgeben ist mit kleinen Bergen, von denen der ehemals so genannte Giefkenberg 115 Höhenmeter misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Podwilcze2 pałac.jpg|miniatur|Schloss Podewils im Jahr 2011]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1362 wurde Podewils zum ersten Male urkundlich erwähnt. Doch der Ort ist viel älter und geht auf eine slawische Siedlung zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Podwilcze.JPG|miniatur|Dorfstraße in Podewils]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Podwilcze (gm. Białogard), kościół.JPG|miniatur|Kapelle in Podewils]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Podewils war einst Sitz des Stammhauses der Familie  von [[Podewils]], deren Mitglieder über 500 Jahre bis ins 19. Jahrhundert hinein Podewils (und andere pommersche Besitzungen, wie [[Krąg (Polanów)|Krangen]] bei [[Polanów|Pollnow]]) bewirtschaftet haben. Etwa 1890 kaufte der Landwirt Max von Hewald (Stifter eines Waisenhauses in Leipzig) das Gut Podewils und führt es zu besonderer Blüte. Ab 1890 ließ er das neugotische Schloss erbauen. Nach seinem Tod im Jahre 1908 erwarb es die Familie Gustav von [[Holtzendorff (Adelsgeschlecht)|Holtzendorff]], die es bis 1945 bewirtschaftete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 war Podewils eine 2.714,6 Hektar umfassende Gemeinde, in der 607 Einwohner lebten. Zum Gemeindegebiet gehörten die Ortsteile [[Rychowo|Groß Reichow]] (&amp;#039;&amp;#039;Rychowo&amp;#039;&amp;#039;), [[Trzebiec (Białogard)|Neuhof]] (&amp;#039;&amp;#039;Trzebiec&amp;#039;&amp;#039;) und [[Krępa (Białogard)|Krampe]] (&amp;#039;&amp;#039;Krępa&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podewils lag vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im [[Landkreis Belgard (Persante)]] und bildete mit [[Rarwino (Białogard)|Rarfin]] und [[Sidłowo|Zietlow]] das Amt Rarfin und gehörte auch zum Standesamt Rarfin. Zuständiges Amtsgericht war Belgard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Bürgermeister vor 1945 war Max Dallmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. März 1945 besetzte die [[Rote Armee]] den Ort. Nachdem die Region  um Groß Tychow  nach Kriegsende zusammen mit  Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt war, begann im Herbst 1945 die Vertreibung der&lt;br /&gt;
Deutschen und Besiedlung mit polnischen und ukrainischen Zuwanderern, die vorwiegend  Minderheiten in  Gebieten östlich der [[Curzon-Linie]] angehört hatten. Diese Gebiete waren nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]   im [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieg]]   (1919–1921) erobert worden und mussten nach dem Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion abgetreten werden.  Die [[Vertreibung von Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg|Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] dauerte bis 1947 an. Podewils wurde in &amp;#039;&amp;#039;Podwilcze&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und liegt heute in der Landgemeinde Białogard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
* 1852: 343&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, [https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA473 S. 473.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 646&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=belgard.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939:  608&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Podewils bildete mit [[Trzebiec (Białogard)|Neuhof]], [[Krępa (Białogard)|Krampe]] und [[Sidłowo|Zietlow]]  bis 1945 eine selbständige Kirchengemeinde im [[Kirchenkreis]] Belgard in der [[Kirchenprovinz Pommern]] der evangelischen [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Mit der Kirchengemeinde Rarfin zusammen bildete sie das [[Kirchspiel]] Rarfin, wo auch der Pfarramtssitz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 gehörten 448 Gemeindeglieder zur Kirchengemeinde Podewils, deren Kirchenpatronat die jeweiligen Rittergutsbesitzer innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Podwilcze im Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) ([[Diözese Pommern-Großpolen]]) der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche]]. Kirchort ist [[Białogard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Die Podewilser Kirche wurde 1911 im Auftrag des Rittergutsbesitzers von Holtzendorff gebaut, genau an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus aus Feldstein- und Ziegel-Mauerwerk. Der mit einem Spitzdach bekrönte Turm steht auf den Fundamenten des alten Turms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Rittergutsbesitzer Max von Hewald erbaute im Jahre 1900 ein Gebäude für eine zweiklassige Schule mit Lehrerdienstwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien zu Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA658 S. 658, Nr. 46.]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. III. Teil, 1. Band, Anklam 1867, [https://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA759&amp;amp;hl=de S.&amp;amp;nbsp;759–760.]&lt;br /&gt;
* Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises.&amp;#039;&amp;#039; Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Białogard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Białogard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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