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	<title>Podsedice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:33:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podsedice&amp;diff=699792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-08-29T05:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen                    = [[Datei:Podsedice CoA.png|111px|Wappen von Podsedice]]&lt;br /&gt;
| Kraj                      = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link                 = &lt;br /&gt;
| Okres                     = Litoměřice&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 1524,0436&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/565415/Podsedice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 282&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer            = 565415&lt;br /&gt;
| Postleitzahl              = 411 15&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen           = U&lt;br /&gt;
| Straßen                   = &lt;br /&gt;
| Schienen                  = [[Brüx-Lobositzer Verbindungsbahn|Most–Lovosice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen                 = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt               = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile                 = 5&lt;br /&gt;
| Bürgermeister             = Veronika Kulichová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum        = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße           = Podsedice 27&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt              = 411 13 Podsedice&lt;br /&gt;
| Website            = www.podsedice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/27/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 13/57/01/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Podsedice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Podseditz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am [[Podsedický potok]] 3&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Třebenice]] an der Staatsstraße 15 im [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirge]]. Durch das Dorf in 282&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. führt die Eisenbahnstrecke [[Most (Tschechien)|Most]] – [[Lovosice]] (früher [[Brüx-Lobositzer Verbindungsbahn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Ort 1280 als &amp;#039;&amp;#039;Podsudice&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert erfolgte eine Teilung des Ortes, der ursprünglich eine eigene Herrschaft bildete, in einen [[Teplice|Teplitzer]] und [[Burg Skalka|Skalkener]] Anteil. Der Teplitzer Teil gelangte 1512 in den Besitz der [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldsteiner]] und wurde 1522 an Wolf [[Kaplirz zu Sulewicz]] auf Skalken verpfändet. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erfolgte eine weitere Teilung des Dorfes, und auch das Domdekanat Leitmeritz erhielt einen Anteil. 1616 erwarb Elisabeth [[Berka von Dubá]] die wüste [[Burg Oltářík|Burg Woltarik]] sowie die Dörfer Podseditz und [[Wchinitz]]. 1634 erbte ihr Neffe Jan Vejkart von Vřesovice den Besitz, ihm folgte Franz Ulrich [[Kolowrat]] auf Liebstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft arbeiteten die Einwohner früher im Bergbau auf böhmischen Granat. 1775 gründete Graf [[Carl Friedrich Hatzfeldt zu Gleichen]] an einer Granatmine die Siedlung Neugründel, die zu Podseditz gehörte und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Podsedice erfolgt der Abbau einer [[Pyrop]]kieslagerstätte zur Gewinnung von [[Granat]]. Dabei handelt es sich um die einzige noch betriebene Granatabbaustätte Böhmens. Weithin sichtbar ist der Gesteinsabbau auf dem 470&amp;amp;nbsp;m hohen Vršetín zwischen Obřice und [[Teplá (Třebenice)|Teplá]], der fast den gesamten Berggipfel erfasst hat. Der dort gewonnene Schotter findet vor allem im Straßenbau Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Dorfes steht eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Podsedice besteht aus den Ortsteilen Děkovka (&amp;#039;&amp;#039;Diakowa&amp;#039;&amp;#039;), Chrášťany (&amp;#039;&amp;#039;Chraschtian&amp;#039;&amp;#039;), Obřice (&amp;#039;&amp;#039;Wobritz&amp;#039;&amp;#039;), Pnětluky (&amp;#039;&amp;#039;Netluk&amp;#039;&amp;#039;) und Podsedice (&amp;#039;&amp;#039;Podseditz&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/565415/Obec-Podsedice&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/565415/Obec-Podsedice&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gemeindegebiet liegt die Wüstung Doly (&amp;#039;&amp;#039;Neugründel&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pnětluky (Netluk)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1376 erstmals erwähnt, wechselte häufig die Besitzer. Nachdem es zunächst die [[Kaplirz de Sulewicz|Cappleri de Sulewicz]], die Wresowitz und [[Sebottendorf (Adelsgeschlecht)|Sebottendorf]] besessen hatten, wurde 1620 Wenzel [[Koelbel von Geising]] als Besitzer von Pnětluky durch die Krone wegen seiner Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Aufstand der böhmischen Stände]] gegen [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] enteignet. Die Krone verkaufte Pnětluky 1623 an den kaiserlichen Oberstleutnant Franz Freiherr von Couriers (†&amp;amp;nbsp;1638)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Hallwich |Titel=Geschichte der Bergstadt Graupen in Böhmen: Mit 3 Beilagen, darunter 29 bisher ungedruckte Urkunden (Stadtprivilegien, Zunft- und Bergwerksordnungen u.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;w.) |Verlag=F. A. Credner |Datum=1868 |Online={{Google Buch |BuchID=mpoAAAAAcAAJ |Seite=162 |Hervorhebung=&amp;quot;franz von couriers&amp;quot;}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Eigentümer folgten die böhmischen [[Schönfeld (böhmisches Adelsgeschlecht)|Schönfeld]] und die [[Wratislaw von Mitrowitz]], die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Barockschloss errichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773 von der Herrschaft [[Krásný Les|Schönwald (Krásný Les)]] abgetrennt, erwarb Pnětluky (Netluk) der [[Kotz von Dobrz|Freiherr Kotz von Dobrz]], welcher es 1802 an den Prager Kaufmann Anton Siegel veräußerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Gottfried Sommer]] |Titel=Das Königreich Böhmen: Bd. Leitmeritzer Kreis |Verlag=J. G. Calve |Datum=1833 |Online={{Google Buch |BuchID=TlXvAAAAMAAJ |Seite=85 |Hervorhebung=&amp;quot;Anton siegel&amp;quot; netluk}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1830er Jahren gelangten Schloss, Park und Gut in den Besitz von Johann Nepomuk [[Mladota von Solopisk|Freiherr Mladota von Solopisk]] (1813–1853) und dessen Ehefrau Bertha geborene [[Levetzow (Adelsgeschlecht)|von Levetzow]] (1808–1884)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bohemia Ústředni výbor pro statistiku polního a lesního hospodářství |Titel=Topografisch-statistischer Schematismus des Grossgrundbesitzes im Königreiche Böhmen: zugleich Addressenbuch sämmtlicher bei demselben angestellten Beamten, des Forstpersonals, usw |Datum=1880 |Online={{Google Buch |BuchID=ugIEAAAAMAAJ |Seite=262 |Hervorhebung=netluk schloss}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die im benachbarten Gut [[Třebívlice|Trziblitz (Třebívlice)]] in enger Verbindung mit ihrer Schwester [[Ulrike von Levetzow]] (1804–1899) stand, [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] letzter Liebe ([[Marienbader Elegie]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dagmar von Gersdorff |Titel=Goethes späte Liebe - Die Geschichte der Ulrike von Levetzow |Sammelwerk=Insel-Bücherei |Band=Nr. 1265 |Verlag=Insel Verlag |Ort=Frankfurt am Main und Leipzig |Datum=2005 |ISBN=3-458-19265-4 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Freifrau erbte Pnětluky 1884 ihr Neffe, der in [[Potsdam]] gebürtige k.u.k. Major [[Leopold von Rauch|Franz Baron von Rauch]] (1828–1911). Letzte Besitzerin von Pnětluky aus der [[Rauch (Adelsgeschlecht)|Familie Rauch]] war Louise Baronesse von Rauch (1860–1943).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Kirschner |Titel=Erinnerungen an Goethes Ulrike und an die Familie von Levetzow-Rauch |Verlag=Kommissions-Verlag von August Grohmann |Ort=Aussig |Datum=1904 |Seiten=11ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 lebten Mitarbeiter des nunmehrigen Staatsgutes im Schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://provenio.net/search?type=global&amp;amp;q=z%C3%A1meck%C3%A1+knihovna+pn%C4%9Btluky |titel=Portaro - Bibliothekskatalog |abruf=2023-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Litoměřice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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