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	<title>Podomí - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podom%C3%AD&amp;diff=1926904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JamesP: fix typo</title>
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		<updated>2021-04-19T15:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Podomí&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Podomí VY CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Podomí]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan= Podomí mapa.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Vyškov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 545&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 552&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/20/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/49/57/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 550175&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 683 07&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Jedovnice]] – [[Vyškov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = František Ambros&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Podomí 89&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 683 04 Drnovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.podomi.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Podomí&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Poidom&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt 15 Kilometer nordwestlich von [[Vyškov]] und gehört zum [[Okres Vyškov]]. Die Gemeinde ist Teil der [[Mikroregion Drahanská vrchovina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Podomí erstreckt sich auf der Hochebene des [[Drahaner Bergland]]es am linken Ufer des Baches [[Jedovnický potok|Podomský potok]]. Südlich liegt der Naturpark Rakovecké údolí. Nördlich erhebt sich der Kojál (600 m), im Süden die Malina (571 m), südwestlich der Lipový kopec (561 m) und im Nordwesten der Slunný vrch (&amp;#039;&amp;#039;Sonnhübel&amp;#039;&amp;#039;). Gegen Norden liegt die mittelalterliche [[Wüstung]] Schreynern, im Osten die Wüstung Ovčinek, südöstlich die Wüstung Hamlíkov, im Süden die Wüstung Vilémov sowie südwestlich die Wüstungen Bystřec und Budkovany. Östlich liegt das Tal der Malá Haná. Südwestlich befindet sich der Teich Podomský rybník.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Krásensko]] und [[Kulířov]] im Norden, [[Studnice u Vyškova|Studnice]] im Nordosten, [[Rychtářov (Vyškov)|Rychtářov]] und [[Ruprechtov]] im Südosten, Pastviny, Rakovec und [[Bukovinka]] im Süden, [[Bukovina u Brna|Bukovina]] und [[Křtiny]] im Südwesten, [[Jedovnice]] im Westen sowie [[Senetářov]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zvonice Podomí.jpg|mini|Glockenturm]]&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Zuge der Kolonisation der Gegend durch die Herren von Čeblovice, die sich später von Hohlenstein nannten, als [[Waldhufendorf]] gegründet. Die ersten Siedler waren Deutsche. Als Lokator wurde ein Angehöriger der [[Hameln]]er Bürgerfamilie Boda, der zu den [[Rattenfänger von Hameln#Historischer Hintergrund|130 jungen Leuten aus Hameln]] gehörte, die im Jahre 1284 nach [[Mähren]] ausgewandert und das Dorf Hamlíkov gegründet haben sollen, angenommen. Der Namenforscher [[Jürgen Udolph]] stellte diese Annahme 1997 in Frage und widerlegte die Ableitung des Ortsnamens Hamlíkov von Hameln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Zogen die Hamelner Aussiedler nach Mähren? Die Rattenfängersage aus namenkundlicher Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 69, 1997, S. 125–183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das zur Herrschaft [[Burg Holštejn|Hohlenstein]] gehörige Dorf &amp;#039;&amp;#039;Boda&amp;#039;&amp;#039; 1349 in der [[Landtafel]] bei der Eintragung des vor 1321 erfolgten Verkaufs des größten Teils der Herrschaft durch Čeněk [[Leipa (Adelsgeschlecht)|von Leipa]] an Wok/Vok, der dem mährischen Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Hrut&amp;#039;&amp;#039; entstammte und den eigenständigen Stamm der Herren von [[Holštejn (Adelsgeschlecht)|Holstein]] begründete&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der neueren Geschichtsforschung wird die Abstammung der Herren von Holštejn von den Herren von [[Sovinec (Adelsgeschlecht)|Sovinec]] angezweifelt bzw. abgelehnt. Siehe hierzu David Papajík: &amp;#039;&amp;#039;Páni z Holštejna. Významný, ale zapomenutý panský rod&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edice Šlechta zemí české koruny.&amp;#039;&amp;#039; 3). Bohumír Němec – Veduta, České Budějovice 2007, ISBN 978-80-86829-24-1, sowie [[:cs:Vok I. z Holštejna]] und [[:cs:Páni z Holštejna]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Podomí und Hamlíkov gehörten zu den 13 Dörfern, die neben dem Städtchen [[Holštejn]] und der Hälfte des Städtchens [[Jedovnice]] der Herrschaft Hohlenstein untertänig waren. 1371 wurde Wok II. von Holštejn in der Landtafel als Besitzer eingetragen. Sein Sohn Wok III. teilte die Güter noch zu Lebzeiten mit seinem Sohn Wok IV., der seinen Sitz auf [[Lipovec u Blanska|Lipovec]] nahm und auch das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;Wok von Lipovec&amp;#039;&amp;#039; gebrauchte. Wok IV. fiel 1420 in der [[Schlacht bei Vyšehrad]]. Während der [[Hussitenkriege]] wurde die Gegend verwüstet und die Dörfer Podomí und Hamlíkov erloschen. 1437 verkaufte Wok V. die Herrschaft an Hynek [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|von Waldstein]], dieser übertrug sie 1448 an seinen gleichnamigen Sohn. Hynek verkaufte 1464 die westliche Hälfte des wüsten Dorfes Podomí an Smilek von Loděnice, die östliche Hälfte sowie [[Kulířov]] und das wüste Hamlíkov behielt er. Infolge dieser Teilung wurden die westlichen Fluren an die Güter [[Senetářov]] und [[Kotvrdovice]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzer der östlichen Fluren wurden 1550 die Brüder Jan d. J. und Friedrich Dubčanský von Zdenín auf [[Habrovany]], die ihre Hälfte des Dorfes neu besiedeln ließen. 1567 verkauften die Dubčanský von Zdenín den [[Ostrov u Macochy|Wostrower]] Anteil der Herrschaft Hohlenstein einschließlich der wiederbesiedelten Osthälfte von Podomí und der Wüstung Hamlíkov an Bernard Drnovský von [[Drnovice u Lysic|Drnovice]]. 1569 kaufte der [[Vladike]] Vilém Jedovnický von Želetava die Güter. Er ließ den Großen Poidomer Teich sowie weitere verwahrloste Fischteiche um Podomí und Hamlíkov erneuern. Jedovnickýs intensive Bemühungen um das Gedeihen des neuerworbenen Besitzes führten aber auch zu zahlreichen Fehden mit den benachbarten Herrschaften. Schließlich verkaufte Jedovnický die Güter 1576 an Hans [[Haugwitz]] von Biskupitz auf [[Račice (Račice-Pístovice)|Ratschitz]], der sie an seine Herrschaft anschloss. Nachfolgende Besitzer waren die Herren von Peterswald, deren Besitz nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] konfisziert wurde. Danach gehörte Ratschitz verschiedenen katholischen Adelsgeschlechtern, die die Herrschaft rekatholisierten. Während dieser Zeit erfolgte ein starker Zuzug von deutschen Siedlern. Im Jahre 1775 bestand das Dorf aus 15 Häusern. 1797 erwarb der Textilfabrikant [[Wilhelm Mundy|Wilhelm Baron Mundy]] die Güter. Er führte auf dem Hof Poidom mit Unterstützung des Holländers Jakob Leonard van den Bruch eine Schafzucht ein und die Untertanen webten aus der Schafwolle hochwertige Wollstoffe. 1803 erwarb van den Bruch den Hof und errichtete eine Manufaktur für Web- und Spinnwaren. Die Weberei bildete fortan den Haupterwerb der Bewohner von Poidom. im Jahre 1820 war Poidom auf 55 Häuser angewachsen. Dieser Trend setzte sich fort und 1832 lebten in den 65 Häusern von Poidom 415 Menschen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer nach Ratschitz untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Poidom&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Pojdom&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Ruprechtov in der Bezirkshauptmannschaft [[Vyškov|Wischau]]. Im Zuge der Einführung der allgemeinen Schulpflicht wurde zwischen 1868 und 1869 eine Dorfschule errichtet. 1869 entstand die politische Gemeinde Poidom. 1880 wurde in Poidom eine Gendarmeriestation für die Dörfer Poidom, Krásensko und Ruprechtov eingerichtet. Der Bau der zweiklassigen Dorfschule erfolge 1888. Im gleichen Jahre gründete sich auch die [[Freiwillige Feuerwehr]]. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand der heutige Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Podomí&amp;#039;&amp;#039;. Während der deutschen Besetzung erfolgte 1940 der Beschluss zur Erweiterung des Schießplatzes [[Vyškov|Wischau]] zu einem großen Truppenübungsplatz der [[Wehrmacht]]. Zu den 33 für die Errichtung des [[Truppenübungsplatz Březina|Truppenübungsplatzes Wischau]] zu räumenden Dörfern gehörte in der letzten bis April 1945 zu realisierenden Etappe auch Teile von Podomí. Auf dem nahe gelegenen Hügel Kojál entstand zwischen 1956 und 1958 ein Sendeturm für Fernsehen und Rundfunk. 1964 wurde Podomí mit Krásensko zu einer Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Krásensko-Podomí&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. Diese löste sich 1990 wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Podomí sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Glockenturm&lt;br /&gt;
* Kreuz, vor dem Glockenturm&lt;br /&gt;
* [[Sender Kojál]] mit 339,5 m hohem Sendemast auf der gleichnamigen Kuppe nördlich des Dorfes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Ervín Černý]] (1913–2001), Mediziner und Historischer Geograph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vyškov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Podomi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1349]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JamesP</name></author>
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