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	<title>Podlipowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:02:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podlipowo&amp;diff=2382158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-10-31T11:44:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Podlipowo&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Hochlindenberg&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Подлипово&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Prawdinsk&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Hochlindenberg (bis 1947)&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238415&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 | lat_min = 24 | lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21 | lon_min = 32 | lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27233000078&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Podlipowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Подлипово}}, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hochlindenberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Er liegt im Ostteil des [[Rajon Prawdinsk]] und gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Prawdinsk&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Podlipowo am Flüsschen [[Putilowka]] (dt. Aschwöne od. Swine) liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich der [[Siedlung städtischen Typs]] [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Schelesnodoroschny]] und etwa 35 Kilometer östlich der Rajonshauptstadt [[Prawdinsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das ehedem &amp;#039;&amp;#039;Hochlindenberg&amp;#039;&amp;#039; genannte Dorf entstand im 17. Jahrhundert auf einer Wildnis, die für Siedlungszwecke kultiviert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=14&amp;amp;stadt=21&amp;amp;bericht=02 Podlipowo - Hochlindenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1774 gab es hier 21 erbfreie Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. April 1874 wurde Hochlindenberg Amtsdorf und damit namensgebender Ort für einen neuerrichteten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]. Der Amtsbezirk Hochlindenberg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/gerd/hochl.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Hochlindenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Gerdauen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] in der preußischen Provinz [[Ostpreußen]]. Einbezogen waren außer Hochlindenberg mit dem Ortsteil Plaitil (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Plattau&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Tarassowo) die Gemeinden Ellernbruch (russisch: Watutino) und [[Liskino|Lieskendorf]] (russisch: Liskino).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden mehrere Höfe zu einem Gut zusammengefasst. Josef Pichler und nach ihm alle weiteren Gutsbesitzer erweiterten ab 1783 den Besitz um Nachbarhöfe. Unter Gottlieb Kreutzberger (1808–1877) hatte das Gut eine Betriebsfläche von 454 Hektar, wozu auch eine Wassermühle an der [[Putilowka|Aschwöne]] (Swine) gehörte. Sein Sohn Carl Kreutzberger (1841–1925) war eine überregional bekannte und engagierte Persönlichkeit und erlangte aufgrund seiner erfolgreichen Pferdezucht große Berühmtheit. Er ließ den Gutshof um mehrere Wirtschaftsgebäude erweitern und errichtete ein schlichtes Gutshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren im Jahre 1910 noch 296 Einwohner in Hochlindenberg registriert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |titel=Der Landkreis Gerdauen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-09-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230408191043if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |archiv-datum=2023-04-08 |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, so sank ihre Zahl bis 1933 nur unwesentlich auf 270 und betrug 1939 noch 275&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gerdauen.html|name=Landkreis Gerdauen (russ. Schelesnodoroschnyj)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 flüchteten die Bewohner Hochlindenbergs vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]]. Hochlindenberg kam zur [[Sowjetunion]] und erhielt 1947 die neue Bezeichnung „Podlipowo“, die sich ebenfalls auf die Baumart [[Linden (Botanik)|Linde]] bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Krieg überstanden einige Gebäude, wurden jedoch zum Teil im Jahr 2004 abgerissen. Das Gutshaus diente der Verwaltung einer [[Kolchose]] und ab 2007 als [[Diskothek]], Kino und Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 wurde Podlipowo Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Prawdinsk]], der später nach [[Krylowo]] verlegt wurde (näheres siehe dort). Von 2004 bis 2015 gehörte der Ort zur Landgemeinde [[Mosyr (Kaliningrad)|Mosyrskoje selskoje posselenije]] und seither zum Stadtkreis Prawdinsk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die mehrheitlich [[evangelisch]]e Bevölkerung gehörte vor 1945 zum [[Kirchspiel]] [[Krylowo|Nordenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mogk.homepage.t-online.de/Mogk/ks_nbg.htm Das Kirchspiel Nordenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; (russisch: Krylowo) im [[Kirchenkreis]] [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Gerdauen]] (Schelesnodoroschny) innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Die letzten deutschen Geistlichen waren die Pfarrer Alfred Kaminsky und Paul Terpitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Podlipowo im Einzugsbereich der neugegründeten evangelischen Gemeinde in [[Tschernjachowsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Insterburg)&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Ev.-luth. Propstei Kaliningrad }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
1738/39 wurde in Hochlindenberg die erste Schule eingerichtet. 1904 wandelte man die alte Schule in ein Wohnhaus um und errichtete ein neues Schulgebäude. Ein erneuter Neubau erfolgte im Jahre 1938 und überstand den Krieg. Den Vorgängerbau riss man 2004 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die Regionalstraße 27A-027 (ex [[R508 (Russland)| R 508]]) – hier von Südost nach Nordwest im Abschnitt von [[Kamenka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Kamenka]] (4 km) an der Regionalstraße 27A-044 (ex [[A197 (Russland)|A 197]]) nach [[Mosyr (Kaliningrad)|Mosyr]] (6 km). In Podlipowo mündet aus Richtung Osten eine Nebenstraße aus [[Liskino]] (1 km) in die Hauptstraße ein. Ein Kilometer südöstlich zweigt die Kommunalstraße 27K-144 nach Süden ab und erreicht zwei Kilometer südlich von [[Kotschkino]] die Regionalstraße 27A-028 (ex [[A196 (Russland)|A 196]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Kreutzberger]] (1891–1970), Landrat in Wittmund und Lebus, Ehrenkommendator des Johanniterordens&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wulf D. Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Kultur im ländlichen Ostpreußen. Geschichte, Güter und Menschen im Kreis Gerdauen&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 698–715&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Prawdinsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Prawdinsk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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