<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Podivice</id>
	<title>Podivice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Podivice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podivice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T09:28:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podivice&amp;diff=1928656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 31. Januar 2021 um 11:36 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Podivice&amp;diff=1928656&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-01-31T11:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zum Ortsteil siehe [[Kaliště u Humpolce]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Podivice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Podivice VY CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Podivice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan= Podivice mapa.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Vyškov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 358&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/593486/Podivice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 353&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/21/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/00/39/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 593486&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 683 21&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Zelená Hora]] – [[Brodek u Prostějova]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Vlastimil Dostál&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Podivice 63&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 683 21 Pustiměř&lt;br /&gt;
| Website            = www.podivice.eu&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Podivice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Podiwitz&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Podiewitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer nördlich von [[Vyškov]] und gehört zum [[Okres Vyškov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Podivice befindet sich acht Kilometer westlich vom geographischen Mittelpunkt Mährens – der Kuppe [[Předina]] (313 m. n.m.) – im östlichen Teil des [[Drahaner Bergland]]es. Die Gemeinde bildet eine [[Enklave]] auf dem Gebiet des [[Truppenübungsplatz Březina|Truppenübungsplatzes Březina]]. Gegen Osten liegt das Tal des Baches Ferdinandský potok, der sich nordöstlich des Dorfes mit der Pulkava bzw. Hraniční potok zum Fluss Brodečka vereinigt. Im Norden erheben sich der Mravenečný (410 m) und die Perná (396 m), nordöstlich der U Chaloupky (413 m), südöstlich die Vojenská (442 m). im Südwesten der Věsperk (&amp;#039;&amp;#039;Wiesberg&amp;#039;&amp;#039;, 457 m) und Srnčí (&amp;#039;&amp;#039;Rehberg&amp;#039;&amp;#039;, 537 m) sowie im Nordwesten die Stříbrná (&amp;#039;&amp;#039;Silberberg&amp;#039;&amp;#039;, 551 m). Nördlich liegt an der Pulkava die Trinkwassertalsperre Brodečka. Die Pulkava bildet die historische Grenze zwischen den [[Okres Vyškov|Bezirken Vyškov]] und [[Okres Prostějov|Prostějov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind [[Prostějovičky]], [[Křenůvky]] und [[Myslejovice]] im Norden, [[Kobylničky]] und [[Otaslavice]] im Nordosten, Hatě, Familie, [[Sněhotice]] und [[Ondratice]] im Osten, [[Želeč na Hané|Želeč]] und [[Drysice]] im Südosten, [[Zelená Hora]] und Kotáry im Süden, Véspěrk und Jandova bouda im Südwesten sowie [[Jagdschloss Ferdinandsko|Ferdinandsko]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KostelP.JPG|mini|Kirche des hl. Cyrill und Method]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahre 1143 als Besitz des [[Bistum Olmütz|Bistums Olmütz]]. Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Poděvice&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der heidnischen Göttin Poděva her, deren Kultstätte sich am Platz &amp;#039;&amp;#039;Na Valech&amp;#039;&amp;#039; in den Wäldern am Dudín befand. Ab 1465 gehörte zu den kleineren Gütern des Bistums. Die Bischöfe nutzten die umliegende großen Wälder zur Jagd auf [[Damwild]] und am Silberberg wurde Bergbau auf Silbererz betrieben. Unterhalb des Silberberges entstand im 15. Jahrhundert das erste Damwildgehege im Königreich Böhmen. 1755 ließ Bischof [[Ferdinand Julius von Troyer]] in den Wäldern westlich von Podiwitz das Jagdschloss Ferdinandsruhe mit einer dem hl. Eustachius geweihten Kapelle anlegen. Im Jahre 1836 verstarben beim Ausbruch der Cholera 16 Einwohner. 1838 wurde die Dorfschule eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Podivice mit dem Ortsteil Skotačky ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Vyškov|Wischau]]. 1862 zerstörte ein Großbrand das gesamte Dorf. Wegen der zunehmenden Anzahl der zu unterrichtenden Kinder entstand 1882 ein neues Schulhaus. Seit 1891 wurden Gelder für einen Kirchbau gesammelt, der schließlich zwischen 1910 und 1911 realisiert wurde. 1927 gründete sich die [[Freiwillige Feuerwehr]]. Im Jahre 1935 erwarb die Gemeinde die umliegenden 3697 ha Wald und wurde damit zu einer der flächenmäßig größten in Mähren. Während der deutschen Besetzung erfolgte 1940 der Beschluss zur Erweiterung des Schießplatzes Wischau zu einem großen Truppenübungsplatz der [[Wehrmacht]]. Zu den 33 für die Errichtung des [[Truppenübungsplatz Březina|Truppenübungsplatzes Wischau]] zu räumenden Dörfern, von insgesamt 43 in ganz Mähren, gehörte in der ersten, bis 31. Oktober 1941 zu realisierenden Etappe auch Podiwitz. In den 103 Häusern der Gemeinde lebten zu dieser Zeit 333 Menschen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Gemeinde ab Juni 1945 wieder besiedelt. 239 der Vertriebenen kehrten nach Kriegsende in ihre verkommenen Häuser zurück, die anderen zogen in die [[Sudetenland|Grenzgebiete]]. Mit Beginn des Jahres 1946 wurde die Gemeinde Podivice offiziell wiedererrichtet. Am 1. Mai 1951 erfolgte die Errichtung des Truppenübungsplatzes Březina, der örtliche Nationalausschuss verkaufte die der Gemeinde gehörigen Wälder an den Staat. Dadurch reduzierte sich das Kataster auf 225,30 ha und Podivice wurde eine der kleinsten Gemeinden in Mähren. 1977 wurde der Unterricht in Podivice eingestellt, Schulort ist seitdem Pustiměř. 1986 wurde Podivice nach Pustiměř eingemeindet, seit 1990 besteht die Gemeinde wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Podivice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Podivice gehört die Ortslage Skotačky (&amp;#039;&amp;#039;Skotaczky&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinadsko2.JPG|mini|Schloss Ferdinandsko]]&lt;br /&gt;
* Kirche des hl. Cyrill und Method, erbaut in den Jahren 1910 bis 1911&lt;br /&gt;
* barockes [[Jagdschloss Ferdinandsko]], errichtet 1755 für [[Ferdinand Julius von Troyer]], es liegt westlich des Dorfes im Sperrgebiet und nicht öffentlich zugänglich&lt;br /&gt;
* Kloster Leopoldeum, gegründet 1932&lt;br /&gt;
* Bunkeranlagen der Wehrmacht, die teilweise als Wirtschaftsgebäude getarnt wurden, eine davon befindet sich am Gasthaus Hospoda U Zeleného věnce&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Pod Obrovou horou, östlich des Dorfes am Übergang des Drahaner Berglandes in die [[Hanna (Mähren)|Hanna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vyškov}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
	</entry>
</feed>