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	<title>Pořejov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:28:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Po%C5%99ejov&amp;diff=408110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-20T07:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Pořejov&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Plzeňský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Tachov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1172&lt;br /&gt;
| Höhe               = 600&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 0&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 2021&lt;br /&gt;
| Gemeinde     = Hošťka&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Tachov]] – [[Hošťka]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = &lt;br /&gt;
| Ortsteile          = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/43/55.466/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 12/36/10.526/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Bývalý poutní kostel svaté Anny nad Pořejovem.JPG|mini|Ruine der Wallfahrtskirche St. Anna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pořejov ŽH 03.JPG|mini|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pořejov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Grundsiedlungseinheit der Gemeinde [[Hošťka]] (&amp;#039;&amp;#039;Hesselsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im [[Okres Tachov]], [[Tschechien]]. Das erloschene Dorf befand sich acht Kilometer südlich von [[Tachov]] (&amp;#039;&amp;#039;Tachau&amp;#039;&amp;#039;) an der Straße zwischen [[Žebráky]] und [[Dlouhý Újezd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das von ausgedehnten Wäldern umgebene Linsen[[angerdorf]] Pořejov lag im böhmischen Teil des [[Oberpfälzer Wald]]es (&amp;#039;&amp;#039;Český les&amp;#039;&amp;#039;) im Quellgebiet des Pořejovský potok (&amp;#039;&amp;#039;Purschauer Bach&amp;#039;&amp;#039;). Nördlich erhebt sich der Brtník  (&amp;#039;&amp;#039;Zeidelberg&amp;#039;&amp;#039;, 678 m n.m.), im Nordosten der Úšavský vrch (&amp;#039;&amp;#039;Uschauer Berg&amp;#039;&amp;#039;, 680 m n.m.), östlich die Smrčiny (683 m n.m.) und der Strážný vrch (&amp;#039;&amp;#039;Wachterrang&amp;#039;&amp;#039;, 693 m n.m.), im Südosten der Pořejovský vrch (&amp;#039;&amp;#039;Purschauer Berg&amp;#039;&amp;#039;, 707 m n.m.) und der Plešivec (&amp;#039;&amp;#039;Plessberg&amp;#039;&amp;#039;, 766 m n.m.) sowie westlich der Annaberg (689 m n.m.) mit der Ruine der Annenkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Studánka]] im Norden, [[Dlouhý Újezd]], Velký Rapotín, Maršovy Chody und [[Úšava]] im Nordosten, [[Staré Sedliště]] und [[Nové Sedliště]] im Osten, [[Labuť (Staré Sedliště)|Labuť]] und [[Bohuslav (Staré Sedliště)|Bohuslav]] im Südosten, [[Hošťka]] im Süden, [[Žebráky]] im Südwesten, Kolm im Westen sowie [[Bažantov]] und [[Pastvina]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde um 1275 gegründet und noch im 13. Jahrhundert dem [[Weichbild]] der [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstadt]] [[Tachov|Tachau]] zugeschlagen. In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Pořejov zum [[Lehngut]] erhoben und als [[Mannlehen]] an [[Vasall]]en der [[Burggraf]]en von Tachau ausgereicht. Die [[Wasserburg|Wasserfeste]] Pořejov entstand spätestens 1352. Als erster namentlich bekannter [[Lehnsmann]] ist aus dem Jahre 1380 ein gewisser Dluhovoj überliefert. Im Jahre 1500 wurde Pořejov als Städtchen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archeologickyatlas.cz/cs/lokace/porejov_tc_mestecko_porejov Zaniklá obec Pořejov, Archeologický atlas ČR]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 16. Jahrhundert befand sich die [[Festes Haus|Feste]] Pořejov zunächst im Besitz der Ritter von Dolnitz, dann der [[Wirsberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Wirsberg]]. 1560 erwarb der königliche Richter Johann Sebastian [[Pergler von Perglas]] das Gut Pořejov. Pergler ließ 1587 die gotische Bartholomäuskirche erneuern; es wird angenommen, dass er auch den Umbau der alten Feste zu einem Renaissanceschloss veranlasste. Wegen seiner Teilnahme am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand von 1618]] verlor Perglers Neffe nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] den Besitz. Danach wechselten sich verschiedene Adlige als Besitzer des Gutes &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; ab. 1644 wurde die Bartholomäuskirche zur Pfarrkirche erhoben, zu dieser Zeit begann auch die Matrikenführung. Die ersten Juden siedelten sich in der Mitte des 17. Jahrhunderts in &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; an. Katharina Veronika Alsterle von Astfeld ließ 1660 in der Nähe einer erloschenen Einsiedelei am Weg nach [[Bažantov|Wosant]] die Wallfahrtskapelle der hl. Anna errichten. Im Jahre 1687 erwarb Sigismund [[Götzen (Adelsgeschlecht)|von Götz]] das Gut und schloss es an seine Herrschaft [[Bor u Tachova|Haid]] an. Johann Sigmund Friedrich von Götz ließ 1715 ein neues Pfarrhaus errichten. 1720 erfolgte die Ausgliederung der neu geschaffenen Pfarrei [[Lesná u Tachova|Schönwald]] aus der Purschauer Pfarrei. Nachdem [[Adam Philipp Losy von Losinthal]] 1728 das vereinigte Gut &amp;#039;&amp;#039;Purschau-[[Úšava|Uschau]]&amp;#039;&amp;#039; von Franz Ignaz von Wunschwitz gekauft hatte, verband er es mit der Herrschaft Tachau. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bildete sich eine jüdische Gemeinde, die in einem der Judenhäuser einen Gebetsraum unterhielt. Seit 1765 nutzte die jüdische Gemeinde ein Teil des Schlosses als [[Synagoge]]. 1785 standen in &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Purscha&amp;#039;&amp;#039; 66 Häuser, die Pfarrkirche und ein baufälliges Schloss sowie außerhalb des Dorfes die Wallfahrtskapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Königreichs Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 9: Pilsner Kreis, Prag und Wien 1788, S. 171–172&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Wallfahrtskapelle 1786 im Zuge der [[Josephinische Kirchenreform|Josephinischen Kirchenreform]] aufgehoben worden war, wurde 1808 den zur Pfarrei gehörigen Gemeinden 1808 die Wiederherstellung und Unterhaltung als Begräbniskirche auf eigene Kosten bewilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 umfasste das im [[Pilsner Kreis]] gelegene und an die Herrschaft Tachau angeschlossene Gut Purschau-Uschau lediglich die beiden namensgebenden Dörfer. Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; bestand aus 104 Häusern – darunter vier Judenhäuser, mit 733 deutschsprachigen Einwohnern; im Ort lebten 14 jüdische Familien. Unter herrschaftlichem Patronat standen die Pfarrkirche des hl. Bartholomäus, das Pfarrhaus, die Begräbniskirche St. Anna und die Schule; außerdem gab es in &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; ein [[Emphyteuse|emphyteutisiertes]] altes Schloss, einen emphyteutisierten [[Meierhof]] und ein Försterhaus. Nach &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; konskribiert waren vier Einschichten: die Maschamühle, die Neumühle, die Zeidelmühle sowie der aus einem emphyteutisierten Meierhof und zwei Dominikalhäusern bestehende Wachterhof. &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; war Pfarrort für [[Žebráky|Petlarn]], [[Žebrácký Žďár|Petlarner Brand]] und Wosant.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 6: Pilsner Kreis. Prag 1838, S. 204–205&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf der Herrschaft Tachau untertänig, Besitzer waren die [[Windisch-Graetz|Grafen Windisch-Graetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Pořejov&amp;#039;&amp;#039; ab 1849 eine Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Tachau]]. Im Jahre 1860 lebten in dem Dorf 69 Juden, danach war ihre Zahl stark rückläufig. Ab 1869 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; zum [[Bezirk Tachau]]. Zu dieser Zeit hatte das Dorf 919 Einwohner und bestand aus 107 Häusern. Zum Ende des 19. Jahrhunderts schloss sich die Jüdischen Gemeinde Purschau wegen des starken Rückgangs der Gemeindeglieder der Jüdischen Gemeinde [[Nové Sedliště|Neu Zedlisch]] an. Im Jahre 1900 lebten in &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; 718 Personen, 1910 waren es 694. Nach dem Zusammenbruch der [[Österreich-Ungarn|k.k. Monarchie]] wurde das Dorf 1918 Teil der neu gebildeten [[Tschechoslowakei]]. Beim [[Volkszählung|Zensus]] von 1921 lebten in den 135 Häusern der Gemeinde 673 Personen, darunter 662 Deutsche und fünf Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=1014 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 1014 Porubá - Poříčí]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 bestand die Gemeinde aus 135 Häusern und hatte 589 Einwohner; 1939 waren es 534.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_tachau.html|name=Landkreis Tachau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde die Gemeinde im Herbst 1938 dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Tachau]]. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges rückten amerikanische Truppen in die Gegend vor; in &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; und den umliegenden Wäldern verschanzte sich eine kleinere Einheit der [[Waffen-SS]]. Am 26. April 1945 nahm die [[United States Army]] das Dorf unter Artilleriebeschuss, dabei brannten 32 Häuser nieder; das Schloss und der Meierhof wurden schwer beschädigt. Die deutschen Soldaten kapitulierten am 5. Mai 1945. Bei der Besetzung von &amp;#039;&amp;#039;Purschau&amp;#039;&amp;#039; durch die US-Army wurde ein amerikanischer Major erschossen, dem ein Denkmal errichtet wurde. Nach Kriegsende wurden bis 1946 die meisten der deutschböhmischen Bewohner vertrieben. Der Ort wurde nicht wieder aufgebaut. Im April 1948 erfolgte die Eingemeindung nach [[Žebráky]]. Im Jahre 1950 lebten in den 140 Häusern von Pořejov lediglich 36 Personen. Der Ortsteil Pořejov wurde im selben Jahr aufgehoben. 1956 gab es in Pořejov außer der Kirche und dem Pfarrhaus lediglich noch fünf gut erhaltene Gehöfte mit Dächern; 1959 begann der Abbruch verfallener Gehöfte im Zuge von Übungen der [[Volksmiliz (Tschechoslowakei)|Volksmiliz]]. In den 1960er Jahren wurde das gesamte Dorf einschließlich der Schlossruine und des Herrenhofes abgerissen. Die Bartholomäuskirche und das Pfarrhaus wurden 1971 abgebrochen. Zwischen 1975 und 1996 wurde auf der Dorfstelle die kommunale Mülldeponie der Stadt Tachov betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamperl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf-Dieter Hamperl |Hrsg=Wilfried Heller |Titel=Verschwundene Dörfer im ehemaligen Bezirk Tachau im südlichen Egerland |Sammelwerk=Verschwundene Orte: Zwangsaussiedlungen, Neuansiedlungen und verschwundene Orte in ehemals deutschen Siedlungsgebieten Ostmitteleuropas Taschenbuch |Ort=Berlin |Verlag=Verlag Inspiration Unlimited |Datum=2017 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Dorfstelle mit Bäumen und Büschen überwachsen, im westlichen Teil befindet sich der begrünte Hügel des ehemaligen Deponie. Außerdem sind noch überwachsene Trümmer der Schlosses zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Grundsiedlungseinheit Pořejov gehört zum Ortsteil [[Žebráky]] und bildet einen Katastralbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hošťka#Pořejov|titel1=„Pořejov“ im Artikel Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hošťka}}&lt;br /&gt;
* Ruine der einstigen Wallfahrtskirche St. Anna (Svatá Anna) mit dem ehemaligen Friedhof. Sie liegt einen km westlich des ehemaligen Dorfes. Der Grundstein der Kirche wurde 1660 gelegt. 1786 wurde sie im Zuge der [[Josephinische Kirchenreform|Josephinischen Kirchenreform]] aufgehoben. Die Kirche wurde 1808 auf Kosten der nach Purschau eingepfarrten Gemeinden, die zudem ein Kapital von 400 Gulden für die künftige Unterhaltung stifteten, als Begräbniskirche wiederhergestellt. Das Hochaltarbild stammte vom Wiener Maler Heinrich Bauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamperl&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die [[Pohraniční stráž|Grenzwache]] den Dachreiter als Wachposten. Die von Johann Rumpler aus [[Tachov|Tachau]] geschaffene Skulptur des &amp;#039;&amp;#039;Letzten Abendmahles&amp;#039;&amp;#039;  befindet sich heute im Museum Tachov und wurde anlässlich des 650-jährigen Stadtjubiläums von [[Bärnau]] im Jahre 1993 erstmals außerhalb der Tschechischen Republik ausgestellt.&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Pořejov)|Jüdischer Friedhof]], anderthalb Kilometer südwestlich der Wüstung an der Straße nach [[Žebráky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Schloss Pořejov, es entstand 1567 für Johann Sebastian Pergler von Perglas anstelle einer alten Wasserfeste. Es hatte einen L-förmigen Grundriss mit einem Eingangstor durch den Südflügel und war mit dem Meierhof verbunden. Nach der Angliederung des Gutes Purschau an größere Herrschaften verlor das Schloss 1687 seine Bedeutung als Herrensitz und wurde nur notdürftig unterhalten. Ein Teil des Schlosses wurde ab 1765 als [[Synagoge]] genutzt. Nachdem die Räume der Synagoge 1904 einen Brandschaden erlitten hatten, wurde sie nicht mehr genutzt und 1919 von der Jüdischen Gemeinde [[Nové Sedliště|Neu Zedlisch]] an einen privaten Interessenten veräußert. Beim Artilleriebeschuss vom 26. April 1945 wurde das Schloss einschließlich der ehemaligen Synagogenräume schwer beschädigt und in den 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
* Bartholomäuskirche, der ursprüngliche gotische Bau wurde 1587 auf Veranlassung von Johann Sebastian Pergler umgestaltet. Das älteste Grabmal stammte aus dem Jahre 1400; auf dem Marmor ist nur noch die Jahreszahl und ein Wappen erkennbar. Die aus der Zeit zwischen 1545 und 1558 stammenden Grabtafeln der Ritter von Dolnitz befinden sich heute im Museum Tachov. Des Weiteren wurden in der Kirche zwischen 1560 und 1600 mehrere Angehörige des Geschlechts [[Pergler von Perglas]] beigesetzt, darunter auch Johann Pergler sich durch eine außergewöhnliche Körpergröße auszeichnete. 1740 erfolgte der Abbruch der Kirche und im Jahr darauf die Errichtung einer neuen barocken Kirche. Der Turm enthielt drei Glocken. Das Hochaltarbild schuf 1762 der Wiener Maler Thomas Mathiowitz. Im Jahre 1971 wurde die Kirche abgerissen; um ihren Standort sind noch alte Kastanien erhalten. Im Jahre 2013 scheiterte ein Versuch zur Ausgrabung der Reste der Bartholomäuskirche und deren Unterschutzstellung als Kulturdenkmal.&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus, errichtet 1715, im Jahre 1971 abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Blobner]] (1850–1931), österreichischer Pädagoge, Chorleiter und Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Historický lexikon obcí České republiky 1869–2005|Historický lexikon obcí České republiky 1869–2011]], [https://www.czso.cz/csu/czso/iii-pocet-obyvatel-a-domu-podle-kraju-okresu-obci-a-casti-obci-v-letech-1869-2011_2015 Teil 3: Počet obyvatel a domů podle krajů, okresů, obcí, částí obcí a historických osad / lokalit] – Okres Tachov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hostka-tc.cz/obec/historie/ Geschichte der Gemeinde Hošťka mit Žebráky, Žebrácký Žďár und Pořejov]&lt;br /&gt;
* [https://www.archeologickyatlas.cz/cs/lokace/porejov_tc_mestecko_porejov Zaniklá obec Pořejov, Archeologický atlas ČR]&lt;br /&gt;
* [https://pameti.cpkp-zc.cz/zanikle-obce-zapadnich-cech/tachovsko/48-porejov-purschau/ Pořejov (Purschau) auf Příběhy Sudet]&lt;br /&gt;
* [http://www.zanikleobce.cz/index.php?obec=1966 Pořejov (Purschau) auf zanikleobce.cz]&lt;br /&gt;
* [https://ceskymlesem.eu/porejov.html Pořejov auf ceskymlesem.eu]&lt;br /&gt;
* [https://vdp.cuzk.cz/vdp/ruian/sidelnijednotky/46256 Pořejov im Registr územní identifikace, adres a nemovitostí (RÚIAN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Porejov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Tachov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hošťka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1948]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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