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	<title>Pneumoenzephalographie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:35:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pneumoenzephalographie&amp;diff=2346678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Better luck next time: /* Methodik */ Akkusativ</title>
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		<updated>2025-08-22T20:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Methodik: &lt;/span&gt; Akkusativ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pneumoencephalography.jpg|mini|Pneumoenzephalogramm]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pneumoenzephalographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pneumoenzephalografie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Pneumoencephalografie&amp;#039;&amp;#039;, deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftenzephalographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Luftenzephalografie&amp;#039;&amp;#039;), ist eine kontrastverstärkende Methode, oberflächliche Strukturen des [[Gehirn]]s in konventionellen [[Röntgen]]aufnahmen als &amp;#039;&amp;#039;Pneumoenzephalogramm&amp;#039;&amp;#039; darzustellen. Sie wurde 1918/1919 vom amerikanischen [[Neurochirurg]]en [[Walter Edward Dandy]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.societyns.org/society/bio.aspx?MemberID=407228|titel=Walter  E.  Dandy, MD|autor=|hrsg=|werk=The Society of Neurological Surgeons|datum=|sprache=en|zugriff=2016-04-20|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190110073753/http://www.societyns.org/society/bio.aspx?MemberID=407228|archiv-datum=2019-01-10|offline=ja|archiv-bot=2022-12-28 15:20:01 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Seeger (Mediziner)|Wolfgang Seeger]], Carl Ludwig Geletneky: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie des Nervensystems.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 229–262, hier: S. 233–234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Methodik galt damals als Meilenstein der Diagnostik, doch sie ist heute obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methodik ==&lt;br /&gt;
Bei einer Pneumoencephalografie wird der [[Liquor cerebrospinalis]] über einen lumbalen (siehe: [[Lumbalpunktion]]) oder subokzipitalen Zugang abgesogen und in gleichem Maße Luft eingeleitet. Durch [[Lagerung (Pflege)|Lagerung]] des Patienten kann nun erreicht werden, dass sich die Hirnwindungen gegen die Luft sehr deutlich abzeichnen. So konnten &amp;#039;&amp;#039;[[in vivo]]&amp;#039;&amp;#039; bei geschlossener Schädeldecke erstmals die Hirnwindungen radiografisch dargestellt werden und so bei neuralen Auffälligkeiten der Verdacht auf [[Tumor]]e, Schwellungen oder [[Fehlbildung|Malformationen]] abgeklärt werden. Auch konnten so abgekapselte [[Hämatom]]e ([[Subduralhämatom|subdural]] wie [[Epidurales Hämatom|epidural]]) sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Durch die Punktion des Liquorraumes können Hämatome entstehen, sowie vernichtende Kopfschmerzen, [[Subarachnoidalblutung|subarachnoidale Blutungen]], [[Krampfanfall|Krampfanfälle]] oder sogar eine [[Meningoenzephalitis]] auftreten. Auch doppelseitige Erblindungen&amp;lt;ref&amp;gt;E. B. Masson: &amp;#039;&amp;#039;The disturbances in vision in visual fields after ventriculography.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Neurological Institut New York.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1934, S. 190 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehrere Todesfälle, besonders bei Kindern, wurden dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gergely Klinda: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Pneumenzephalographie&amp;#039;&amp;#039;, S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Steht das Folgende alles bei Klinda? Und woraus hat Klinda zitiert?}} Während des Eingriffs musste der Patient entsprechend gelagert werden, damit die Luft in den Kopf stieg. Dies wurde bewerkstelligt, indem der Patient in einen Stuhl oder eine Liege geschnallt war, welche (damit die Luft den Kopf erreichte) in verschiedene Positionen gebracht wurde. So musste der Patient beispielsweise auch kurzzeitig kopfüber positioniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache sowie die allgemein sehr schmerzhafte Untersuchung lösten bei den Patienten während und nach dem Eingriff großes Unbehagen aus. Nicht selten wurden die Untersuchungen deshalb unter Narkose durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Pneumoenzephalographie stellte zu ihrer Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Gerd Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Pneumencephalographische und psychopathologische Bilder bei endogenen Psychosen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Meilenstein der Diagnostik dar, da erstmals eine Befundüberprüfung stattfinden konnte, ohne den Schädel (mit den damaligen, hochriskanten Mitteln) öffnen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Untersuchungsmethode gilt heute als obsolete Technik, es gibt absolut keine Indikation mehr, da die Schichtbildgebung ([[Magnetresonanztomographie]] und [[Computertomographie]]) sowie beim Säugling [[Ultraschall]]techniken ein erheblich geringeres bzw. kein sekundäres Gefährdungspotenzial besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde die &amp;#039;&amp;#039;Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen zur Pneumenzephalographie&amp;#039;&amp;#039; in der Neufassung der &amp;#039;&amp;#039;Strahlenschutzverordnung&amp;#039;&amp;#039; vom 29. November 2018 in der Bundesrepublik Deutschland untersagt (§ 2: &amp;#039;&amp;#039;Nicht gerechtfertigte Tätigkeitsarten&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gergely Klinda: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Pneumenzephalographie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Charité – Universitätsmedizin Berlin 2010. {{URN|nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000018730-6}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildgebendes Verfahren (Medizin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Better luck next time</name></author>
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