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	<title>Pluvialzeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Volker Höhfeld: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-24T11:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pluvialzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. einfach „Pluvial“ von {{laS|pluvia}} „Regen“) ist ein klimatologischer Begriff zur Bezeichnung einer relativ niederschlagsreichen Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/pluvial/12438 |titel=Pluvial |werk=Spektrum - Lexikon der Geowissenschaften |hrsg=Spektrum Akademischer Verlag |sprache=de |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezeichnet im Allgemeinen verhältnismäßig feuchte Perioden der Erdgeschichte. Der Begriff &amp;quot;Pluvial&amp;quot; für Feuchtzeiten wurde 1884 zum ersten Mal von E. Hull angewandt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward Hull |Titel=Abstract of Observations Obtained by the Scientific Expedition Sent Out to Arabia Petræa and Western Palestine by the Committee of the Palestine Exploration Fund in 1883 |Sammelwerk=Palestine Exploration Quarterly |Band=16/3 |Datum=1884 |Seiten=160-167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und später durch den Ausdruck „Interpluvial“ für Trockenzeiten ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Büdel |Titel=Die pliozänen und quartären Pluvialzeiten der Sahara |Sammelwerk=E&amp;amp;G Quaternary Science Journal |Band=14 |Datum=1963 |Seiten=163}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei bezieht man sich oft auf räumlich sehr begrenzte, also regionale Erscheinungen. So werden ehemals durch verstärkte Niederschläge gekennzeichnete Perioden in heutigen Trockengebieten (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Sahara) in der Geographie als Pluvialzeiten bezeichnet. Dies gab es in den mediterranen bis tropischen Gebieten Afrikas nördlich des Äquators zuletzt während des [[Pleistozän]]s (von vor 1,8 Mio. bis vor etwa 11.500 Jahren). Pluvialzeit wird deshalb als zeitgleich mit den pleistozänen Glazialzeiten gesehen, da der planetarische Westwindgürtel der Nordhemisphäre aufgrund der großen Vereisungen der Nordhalbkugel äquatorwärts gedrückt wurde und mit seinen regenbringenden Winden die nördlichen Randgebiete des subtropischen Wüstengürtels erfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Eckardt |Titel=Über die Fortschritte in der Kenntnis vom Wesen und Klima der diluvialen Eiszeit. |Sammelwerk=Die Naturwissenschaften |Band=Heft 33 |Datum=1916 |Seiten=499 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pluvialzeit ist in den Trockengebieten gekennzeichnet durch die Herausbildung von meist vier [[Glacis (Geomorphologie)|Glacisterrassen]] beiderseits eines [[Fluss]]laufs. Die Pluvialzeiten wechseln sich mit [[Interpluvialzeit]]en ab. Da insgesamt die Glazialzeiten/Kaltzeiten auf der Erde weniger feucht waren als die Warmzeiten, wird die Gleichzeitigkeit von Glazialen und Pluvialen in neuerer Zeit mindestens teilweise angezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/pluvialzeit/6084 |titel=Pluvialzeit |werk=Spektrum - Lexikon der Geographie |hrsg=Ernst Brunotte, Hans Gebhardt, Manfred Meurer, Peter Meusburger, Josef Nipper |sprache=de |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine Korrelation der Pluvialzeiten mit Kaltphasen höherer Breiten, wie sie früher vorgenommen wurde, ist aufgrund neuer Forschungsergebnisse nicht allgemein möglich und bleibt umstritten. Das unter den heutigen [[Wüste]]n- und [[Halbwüste]]ngebieten [[Nordafrika]]s und der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] vorkommende [[Fossiles Wasser|fossile Wasser]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://ais.badische-zeitung.de/piece/02/a5/f8/89/44431497.gif&amp;lt;/ref&amp;gt; dürfte sich allerdings in Pluvialzeiten angesammelt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Scott Jasechko, Debra Perrone, Kevin M. Befus, M. Bayani Cardenas, Grant Ferguson, Tom Gleeson, Elco Luijendijk, Jeffrey J. McDonnell, Richard G. Taylor, Yoshihide Wada, James W. Kirchner |Titel=Global aquifers dominated by fossil groundwaters but wells vulnerable to modern contamination |Sammelwerk=Nature Geoscience |Band=10 |Datum=2017 |Seiten=425–429}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean E. Moran, Menso de Jong, Ate Visser, Michael J. Singleton, Bradley K. Esser |Hrsg=Lawrence Livermore National Laboratory/California State University |Titel=California GAMA Special Study: Identifying Paleowater in California Drinking Water Wells |Ort=East Bay |Datum=2015 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc F. P. Bierkens, Yoshihide Wada |Titel=Non-renewable groundwater use and groundwater depletion: a review |Sammelwerk=Environmental Research Letters |Band=14 |Nummer=6 |Datum=2019 |Seiten=Artikel-Nr. 063002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;Über die Fortschritte in der Kenntnis vom Wesen und Klima der diluvialen Eiszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; Heft 33, 1916, S. 498–503.&lt;br /&gt;
* Julius Büdel: &amp;#039;&amp;#039;Die pliozänen und quartären Pluvialzeiten der Sahara&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;E&amp;amp;G Quaternary Science Journal&amp;#039;&amp;#039; 14, 1963, S. 161–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimageographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Volker Höhfeld</name></author>
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