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	<title>Plungė - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plung%C4%97&amp;diff=607173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gener: /* Wirtschaft */</title>
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		<updated>2026-02-02T11:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum litauischen Familiennamen siehe [[Plungė (Familienname)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Litauen&lt;br /&gt;
  |Name                 = &lt;br /&gt;
  |Wappen               = Plungė COA.svg&lt;br /&gt;
  |Flagge               = Plungės vėliava.svg&lt;br /&gt;
  |ISO-Code             = 35&lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |lat_deg = 55 | lat_min = 54 | lat_sec = 40&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 21 | lon_min = 50 | lon_sec = 30&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = &lt;br /&gt;
  |Einwohner (Ort)      = 16986&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2025&lt;br /&gt;
  |Fläche               = 11.8&lt;br /&gt;
  |Einw. (Gemeinde)     = 32689&lt;br /&gt;
  |Gemeindefläche       = 1105&lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = 448&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = 90001&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
  |Status               = [[Rajongemeinde]]&lt;br /&gt;
  |Gliederung           = 1 Stadtamt (Kernstadt),&amp;lt;br /&amp;gt;10 weitere Amtsbezirke&lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = Elvyra Lapukiene&lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = Vytauto str. 12&lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = 5640 Plunge&lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = www.plunge.lt&lt;br /&gt;
  |Karte                =  &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = &lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plungė&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Plunge.ogg|anhören}} (dt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Polnische Sprache|polnisch]] &amp;#039;&amp;#039;Płungiany&amp;#039;&amp;#039;; [[jiddisch]] {{he|פלונגיאן}}, &amp;#039;&amp;#039;Plungian&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt und Sitz der [[Rajongemeinde Plungė]] im [[Bezirk Telšiai]] im Nordwesten [[Litauen]]s, in der Region [[Niederlitauen]], wo man [[niederlitauisch]] spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1567 erwähnt, das [[Magdeburger Recht|Stadtrecht]] wurde [[1792]] verliehen. Historisch liegt es in der Region [[Niederlitauen]]. Im Jahr 2009 war die Plungė [[Kulturhauptstadt Litauens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plungė hatte bis zum [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] durch die Deutschen eine große jüdische Gemeinde. Der Beginn der Besiedlung durch Juden ist unklar, im Jahr 1937 wurden aber Grabsteine aus dem 16. Jahrhundert gefunden. Schriftlich erwähnt werden Juden im frühen 18. Jahrhundert durch den Bischof [[Motiejus Valančius]] in seiner Geschichte des Bistums [[Samogitien]]: Im Jahr 1719 erlaubte der Bischof [[Aleksander Horain]] die Errichtung einer [[Synagoge]], solange diese weniger hoch als die christliche Kirche errichtet werde. Tatsächlich wurde sie höher und der städtische Priester verlangte den Abbau des Daches. Um dies zu verhindern, zahlten die Juden eine jährliche Steuer in Höhe von 30 &amp;#039;&amp;#039;tynfs&amp;#039;&amp;#039;. Die Synagoge wird für das Jahr 1769 noch einmal erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;synagogen&amp;quot;&amp;gt;Aliza Cohen-Mushlin: &amp;#039;&amp;#039;Synagogues in Lithuania N–Ž.&amp;#039;&amp;#039; VDA leidykla, 2010, ISBN 978-6-094-47004-2, S.&amp;amp;nbsp;37 ({{Google Buch |BuchID=tS-PMqoj1EIC |Seite=37}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts lebten etwa 2500, beim deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] Ende Juni 1941 noch etwa 1800 Juden in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenkorte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gedenkorte-europa.eu/de_de/plung.html Gedenkorte Europa - Plungė - Bezirk Telšiai], abgerufen am 3. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Litauische Aufständische, die gegen die [[Geschichte Litauens#Erste sowjetische Besatzung 1940/1941|Besatzung durch die Sowjetunion]] kämpften, verfolgten unmittelbar nach dem Rückzug der [[Rote Armee|Roten Armee]] und der vorläufigen Übernahme der Stadtverwaltung Ende Juni bis Mitte Juli 1941 Kommunisten und Juden. Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Armee kam es zu einzelnen Morden an Juden durch die Bevölkerung und zum [[Plungé Pogrom]] einer der bekanntesten Täter [[Jonas Noreika]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://silviafoti.com/who-is-jonas-noreika/ |titel=Jonas Noreika – In Search of the Truth — Silvia Foti Investigates Jonas Noreika |sprache=en-US |abruf=2021-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die jüdischen Bewohner wurden in der [[Große Synagoge (Plungė)|Großen Synagoge]] und dem &amp;#039;&amp;#039;shulhoyf&amp;#039;&amp;#039;, dem jüdischen Gemeindekomplex,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://leidykla.vda.lt/images/books/1336554777-file2.pdf Glossar zu Begriffen der jüdischen Gemeinden in Litauen] (PDF; 1,4 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; gebracht, eingesperrt und später ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/politik/die-moerder-werden-noch-gebraucht-a-ca2d66ee-0002-0001-0000-000013509989 |titel=»Die Mörder werden noch gebraucht« |sprache=de |abruf=2021-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juli 1941 brach in dieser Situation aus ungeklärter Ursache ein großer Brand in der Stadt aus, für den Juden verantwortlich gemacht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenkorte&amp;quot; /&amp;gt; Unmittelbar darauf, vom 13. bis zum 15. Juli 1941, wurden 2200 Juden der Stadt und der Umgebung erschossen und in Massengräbern verscharrt. Die jüdische Gemeinde war damit bis auf wenige Personen, die sich mit der Roten Armee entfernt hatten, ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Façade of the Church of St. John the Baptist in Plungė, Lithuania in 2018.jpg|mini|Kirche Johannes des Täufers in Plungė, erbaut 1902–1933]]  &lt;br /&gt;
|[[Datei:1-Plungė, varpinė.JPG|mini|Glockenturm von 1850]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:1.Plungės kapinių koplyčia.JPG|mini|Friedhofskapelle von 1858]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Plunges Oginskio dvaras.JPG|mini|Schloss Plunge, erbaut 1879]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Monument with the Columns of Gediminas, dedicated to the 10th anniversary of Independence of Lithuania in Plungė, Lithuania.jpg|mini|Litauisches Unabhängigkeitsdenkmal in Plungė]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Plunge railway station.jpg|mini|Bahnhof Plungė]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft  ==&lt;br /&gt;
Der Hauptarbeitgeber der Stadt ist der litauische Fischprodukthersteller [[Vičiūnų grupė]], darunter UAB „Vičiūnai ir partneriai“ mit 720 Mitarbeitern (Herstellung von Fisch und Fischprodukten, geräucherter, gesalzener, marinierter Lachs, gefrorene Lachsportionen) und UAB „Baltic food partners“ mit 360 Mitarbeitern (Herstellung von Fisch und Fischprodukten, gesalzener, eingelegter, geräucherter Fisch, Hering, Surimi-Produkte in Marinaden und Öl, Meeresfrüchte in Marinaden und Öl, Salate, Saucen).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch UAB „Plungės duona“ (Backwaren-Herstellung) und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Die wichtigste Bildungseinrichtung ist das Gymnasium, das 1919 als eine Grundschule errichtet wurde. Das [[Amtsgericht Plungė]], das eine Historie zurück bis 1926 hatte, wurde 2018 aufgelöst. Seit 1987 gibt es eine berufsbildende Schule, die seit 2007 als Technologisches Gymnasium funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Bibliothek der Gemeinde Plungė  befindet sich im ehemaligen Uhrenhaus und der Orangerie des Gutshofs Plungė, das 1565 urkundlich erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerstädte von Plungė sind:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Krasnogorsk]], [[Russland]], seit 2003&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Menden (Sauerland)|Menden]], [[Deutschland]], seit 1992&lt;br /&gt;
* {{NOR|#}} [[Bjerkreim]], [[Norwegen]], seit 1997&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Boxholm]], [[Schweden]], seit 2006&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* {{EST|#}} [[Viljandi]], [[Estland]], seit 1994&lt;br /&gt;
* {{LVA|#}} [[Tukums]], [[Lettland]], seit 1995&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Golub-Dobrzyń]], [[Polen]], seit 2003&lt;br /&gt;
* {{CZE|#}} [[Bruntál]], [[Tschechien]], seit 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Plungė geboren ==&lt;br /&gt;
* [[Lazarus Goldschmidt]] (1871–1950), Orientalist und Gelehrter des Judentums&lt;br /&gt;
* [[Rosa Menzer]] (1886–1942), Arbeiterfunktionärin und Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
* [[Lippy Lipshitz]] (1903–1980), südafrikanischer Bildhauer, Maler, Kunstdozent und Grafiker litauischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Bronislovas Lubys]] (1938–2011), Industrieller, Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wanda Rutkiewicz]] (1943–1992), polnische Bergsteigerin&lt;br /&gt;
* [[Petras Vyšniauskas]] (* 1957), Multiinstrumentalist des Modern Creative Jazz und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Rimantas Vaitkus]] (* 1957), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ramutė Ruškytė]] (* 1958), Juristin und Richterin&lt;br /&gt;
* [[Rasa Budbergytė]] (* 1960), Verwaltungsjuristin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Vitalijus Majorovas]] (1961–1997), litauischer Schachspieler russischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Sigitas Mitkus]] (* 1962), Ingenieur, Rechtswissenschaftler, Baurechtler, Professor&lt;br /&gt;
* [[Virgilijus Valančius]] (* 1963), Jurist, Richter des EU-Gerichts&lt;br /&gt;
* [[Egidijus Baranauskas]] (* 1967), Jurist, Rechtsanwalt, Zivilrechtler, Professor&lt;br /&gt;
* [[Arūnas Mockus]] (* 1969), Flottillenadmiral&lt;br /&gt;
* [[Laima Domarkaitė]] (* 1970), Schachspielerin&lt;br /&gt;
* [[Tomas Domarkas]] (* 1977), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Aistė Smilgevičiūtė]] (* 1977), Pop- und Folk-Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Daiva Batytė]] (* 1980), Schachspielerin&lt;br /&gt;
* [[Jurgita Jurkutė-Širvaitė]] (* 1985), Schauspielerin, Moderatorin, Fotomodell und Schönheitskönigin&lt;br /&gt;
* [[Gintautas Jakštas]] (* 1990), Politiker, Vizeminister der Bildung&lt;br /&gt;
* [[Ieva Žalimaitė]] (* 1992), Schachspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13509989|Autor=Leonid Olschwang|Titel=Die Mörder werden noch gebraucht|Jahr=1984|Nr=17|Datum=1984-04-23|Seiten=123–126|Kommentar= Ungefähr 2000 der 7000 Einwohner Plunges waren jüdischen Glaubens}}&lt;br /&gt;
* Alexander Kruglov, [[Geoffrey P. Megargee]]: &amp;#039;&amp;#039;Plungė&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Dean (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Ghettos in German-Occupied Eastern Europe&amp;#039;&amp;#039;, Teilband B. Indiana University Press, Bloomington 2012, ISBN 978-0-253-00227-3, S. 1105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plungė|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Płungiany|lang=pl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7613537-8|LCCN=n93075841|VIAF=130970503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plunge}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--darf nicht ersetzt werden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtamt in Litauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rajongemeinde Plungė]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghetto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gener</name></author>
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