<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plumbata</id>
	<title>Plumbata - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plumbata"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plumbata&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T19:09:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plumbata&amp;diff=1971740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hartmann Linge: /* Geschichte */ wie gewünscht ;-</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plumbata&amp;diff=1971740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T02:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; wie gewünscht ;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild =[[Datei:plumbata.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Plumbata mit Querschnitt der Spitze daneben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Speer&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = &lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = etwa 250 n. Chr.&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = etwa 250 n. Chr. – 600 n. Chr.&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = Norditalien, Samniten&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Römisches Reich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = etwa 50 bis 70 cm&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = etwa 10 bis 12 cm&lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = &lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Eisen, Blei, Leder&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = In der Mitte ein Bleigewicht, das die Durchschlagskraft erhöht und die Flugbahn stabilisiert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ML - Plumbate.jpg|mini|Museum Lauriacum: Plumbata (4./5.  Jhdt.)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plumbata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Plumbatae&amp;#039;&amp;#039;) (von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;plumbum&amp;#039;&amp;#039;}} für [[Blei]]) oder auch &amp;#039;&amp;#039;Mattiobarboli&amp;#039;&amp;#039; war ein leichter, kurzer Wurfspeer, der in der [[Antike]] in der [[römische Legion|römischen Legion]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung dieser Waffe wird in dem spätantiken Militärhandbuch &amp;#039;&amp;#039;Epitoma Rei Militaris&amp;#039;&amp;#039; des [[Vegetius]] Renatus überliefert. Der unbekannte Autor der Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[De Rebus Bellicis]]&amp;#039;&amp;#039; liefert sogar eine – allerdings nach mittelalterlichen Vorstellungen angefertigte – Abbildung. Die &amp;#039;&amp;#039;Plumbata&amp;#039;&amp;#039; vom Typ 1 ähnelte einem großen Wurfpfeil und bestand aus einem hölzernen Schaft, auf dem eine dreikantige Eisenspitze mit [[Widerhaken]] befestigt war. Typ 2 hatte eine vierkantige, bolzenartige, Typ 3 eine linsenförmige und Typ 4 eine dreiflügelige Spitze (Einteilung nach Theodor Völling). In der Mitte des Speers war ein schweres [[Blei]]gewicht angebracht, das die Durchschlagskraft erhöhen und die Flugbahn gerade halten sollte. Am hinteren Ende des Speers waren zur Flugbahnstabilisierung drei bis vier Holz- oder Lederflügel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie das [[Verutum]] wurde auch die &amp;#039;&amp;#039;Plumbata&amp;#039;&amp;#039; von leichtbewaffneten Speerwerfern verwendet. Diese kleinen Speere konnten pro Mann gut am [[Gürtel]] oder zu fünft im Schild getragen&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Höck: &amp;#039;&amp;#039;Die spätrömische Befestigung Teriola...&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; und so viele davon mit auf das Schlachtfeld genommen werden. Als Waffe diente sie vor allem den [[Ferentarii]]. Gegen Reiter war die Plumbata eine besonders effektive Waffe, da ihre Pferde eine große Angriffsfläche boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Variationen der &amp;#039;&amp;#039;Plumbata&amp;#039;&amp;#039; waren schon in den Heeren der [[Antikes Griechenland|griechischen Stadtstaaten]] um 500 v. Chr. gebräuchlich. In die römische Legion kam sie durch die [[Punische Kriege|punischen Kriege]]. In der [[Spätantike]] gewannen sie wegen der erhöhten Feindeszahl an Reitern immer mehr an Bedeutung. Sie wurde auch in der [[Völkerwanderung]] von [[Germanen|germanischen]] Stämmen benutzt und hielt sich in Variationen bis ins [[Mittelalter]]. Vor allem im Oströmischen Reich, das später [[Byzantinisches Reich]] genannt wurde, wurde die Plumbata bis ins [[Spätmittelalter]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde von Plumbatae gibt es sowohl am Balkan als auch im heutigen Deutschland in [[Haltern]] aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Die Metallspitze bei diesem Fund ist 11,8 cm lang. Insgesamt sind 70 Exemplare bekannt. Etwa die Hälfte von ihnen gehört dem Typ 1 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Höck: &amp;#039;&amp;#039;Die spätrömische Befestigung Teriola...&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plumbata gilt als frühester Vorläufer des modernen [[Darts]].&amp;lt;ref&amp;gt;Keith Turner: &amp;#039;&amp;#039;Darts – the complete book of the game&amp;#039;&amp;#039;. Harper Perennial, New York 1985, ISBN 0-06-097006-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; von  University of Michigan. W. de Gruyter, 1991.&lt;br /&gt;
* Alwin Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Verlag O. Zeller, 1965.&lt;br /&gt;
* John Warry: &amp;#039;&amp;#039;Warfare in the Classical World: War and the Ancient Civilisations of Greece and Rome.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Salamander Books, 1996, ISBN 0-86101-859-1, S. 113.&lt;br /&gt;
* Anton Höck: &amp;#039;&amp;#039;Die spätrömische Befestigung Teriola am Martinsbühel (MG Zirl): Notgrabungen auf der Südterrasse 1997.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Blakolmer, Hubert D. Szemethy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Akten des 8. Österreichischen Archäologentages am Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien vom 23. April bis 25. April 1999.&amp;#039;&amp;#039; (Wiener Forschungen zur Archäologie, Band 4). Verlag Phoibos, Wien 2001, ISBN 3-901232-28-1, S. 165–176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180517065408/https://www.hermann-historica.de/de/plumbata_roemisches_wurfgeschoss_spaetes_3_-_4_jhdt/l/126053 Plumbata bei Hermann Historica]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Waffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurfwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hartmann Linge</name></author>
	</entry>
</feed>