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	<title>Plumassier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:38:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plumassier&amp;diff=2341436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: HC: Entferne Kategorie:Feder</title>
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		<updated>2024-04-03T09:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Feder&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Feder (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Feder&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hats and ostrich plumes in red 1930s Musée des Arts Décoratifs Paris (crop).jpg|mini|hochkant=1.2|Federgarnierte Kopfbedeckungen (Paris, 2008)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plumassier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den [[Beruf]] des Federschmückers, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Federputzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Federputzmacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt (vergleiche [[Putzmacherin]]). Die französische Berufsbezeichnung (das Wort stammt von „la plume“ – „die Feder“) ist als [[Lehnwort]] in das Deutsche übernommen worden. Dieser [[Gallizismus]] bezeichnet sowohl Männer als auch Frauen, die jene [[Handwerk|handwerkliche]] Tätigkeit ausführen. Zu den Aufgaben zählen die Reinigung, Sortierung und Konservierung der Federn. Durch Veredelungsprozesse mittels Färben, Formen und Schneiden entsteht die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schmuckfeder&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangsmaterialien werden Schweif-, Schulter-, Brust- und Schwingfedern von [[Haushuhn|Hahn]], [[Fasan]] und [[Gans]] bearbeitet. Auch exotische Federn wie bspw. vom [[Afrikanischer Strauß|Strauß]], [[Papagei]] oder von –&amp;amp;nbsp;heutzutage geschützten&amp;amp;nbsp;– [[Paradiesvögel]]n werden häufig verwendet. In der Gegenwart dient die Tätigkeit des Plumassiers reinen Dekorationszwecken. Die bearbeiteten Schmuckfedern sind in der Regel Zierde von Bekleidung, bspw. als [[Aufschlag (Uniform)|Besatz]] an [[Kragen (Kleidung)|Kragen]] oder [[Manschette (Oberbekleidung)|Manschette]] sowie an Accessoires wie [[Boa (Schal)|Boa]], Hut, Helm, Kopfschmuck, Schirm, Tasche, Fächer, Würdezeichen oder auch Wandteppiche (bekannt ist hier insbesondere das &amp;#039;&amp;#039;Federzimmer&amp;#039;&amp;#039; von [[August der Starke|August dem Starken]] im [[Schloss Moritzburg (Sachsen)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte/Kostümkunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Hersent - Portrait de la reine Marie-Amélie.jpg|mini|Marie-Amélie de Bourbon mit federgeschmückter Kopfbedeckung (etwa 1828)]]&lt;br /&gt;
Ab 1770, der Epoche des [[Rokoko|Spätrokoko]]s, wurden die [[Robe]]n für Adelige am Hof von [[Versailles]] in [[Frankreich]] durch die englische Hofmode beeinflusst, die opulenter und noch reicher als vorher verziert war und vorwiegend als Galakleidung (&amp;#039;&amp;#039;Grand Parure&amp;#039;&amp;#039;) getragen wurde. In diesem Zuge entstanden die Berufe des &amp;#039;&amp;#039;Milleneurs&amp;#039;&amp;#039; (heute bezeichnet man den englischen [[Hutmacher]] als „milliner“) und des schmückenden &amp;#039;&amp;#039;Plumassiers&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milleneur stellte hauptsächlich Stoffbänder, [[Volant]]s, Schleifen, Girlanden und Blüten aus Seide her, mit denen die höfische Kleidung verziert und geschmückt wurde. Der Plumassier verarbeitete vorwiegend [[Daune]]nfedern für Bettlagen, Spitzen von [[Federkiel]]en zum Schreiben oder auch Federbälge, die, nach innen gestülpt, im Winter in Holzschuhe (Sabots) als wärmendes Futter gesteckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom funktionalen Einsatz der Federn entwickelte sich der Beruf zu rein schmückenden Zwecken. Voluminöse Perücken, Hüte, Schirme, Fächer, Besätze an Kragen und Manschetten wurden mit Federn ausgeschmückt. Sehr begehrt waren [[Straußenfeder]]n, die in opulente Perücken eingearbeitet wurden. In den Jahren 1880–1896 wurden trotz der aufkommenden Sportlichkeit zur [[Matinee]] oder zu Bällen aufwändige Prunkhüte getragen, die mit Seidenblüten und mit Federn üppig dekoriert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=S4cVAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA216-IA1&amp;amp;dq=bouquet+de+plumes&amp;amp;hl=fr&amp;amp;ei=eFG3TaPYNoX20gHW1pAF&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=bouquet%20de%20plumes&amp;amp;f=false « &amp;#039;&amp;#039;Essais historiques sur les modes et la toilette française&amp;#039;&amp;#039; »], Bd. II, Henri de Villiers, 1824&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang des 20. Jahrhunderts zierten Federn oder [[Vogelfell]]e, wie von [[Paradiesvögel]]n oder des Papageien, den modischen Auftritt der europäischen Frauen. Gerne wurden diese exotischen Federn dann mit [[Pelz]] kombiniert. Neben aufwändigen Handstickereien hat sich der Einsatz von Federn bis heute in der Mode der Pariser [[Haute Couture]] gehalten und wird noch von wenigen Ateliers betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Beruf des Plumassiers ==&lt;br /&gt;
=== Aufgaben des Plumassiers ===&lt;br /&gt;
Schmuckfedern finden in Deutschland heute in der Hutmode ihren Einsatz und sind den aktuellen Farben angepasst. Ebenfalls werden Schmuckfedern für [[Tracht (Kleidung)|Trachtengruppen]] und Musikvereine in Form von Hutgestecken hergestellt. Für Kostüme in Theater und Revue werden oft sehr große Mengen an Schmuckfedern aufwändig verarbeitet. Weniger aufwändig veredelt findet man Schmuckfedern auch in Kostümen oder Accessoires zu [[Karneval]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es keine Möglichkeit der Ausbildung. Techniken und Methoden werden von Mund zu Mund in kleinen Hutmanufakturen weitergegeben, in denen Schmuckfedern eingesetzt werden. Die Verwendung von Federn wird in der [[Materialkunde]] und der [[Kostümkunde]] in der handwerklichen Ausbildung zum Damenschneider und auch in der Textilkunde im Studienfach [[Modedesign]] an deutschen Fachhochschulen gelehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handwerkszeug ===&lt;br /&gt;
Jeder Plumassier hat seine eigenen Techniken und somit auch unterschiedliche Werkzeuge. Zur Verformung werden oft handelsübliche Dampfbügeleisen, Handdämpfer und zum Schneiden Haarschneidescheren aus dem Friseurhandwerk eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart und Zukunft des Berufsstandes ==&lt;br /&gt;
Schmuckfedern werden in Deutschland meist als Hutfeder oder als Federboa eingesetzt. Ein großer Bereich sind dabei Federgarnituren für Trachten, auch als &amp;#039;&amp;#039;Hakl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stösse&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Olga Spessiva in Swan Lake costume, 1934 - photographer Sydney Fox Studio, 3rd Floor, 88 King St, Sydney (5714449933) (crop).jpg|Ballerina [[Olga Alexandrowna Spessiwzewa|Olga Spessiwzewa]] im Schwanenkostüm ([[Schwanensee]], 1934)&lt;br /&gt;
   Beverley Owen 1964.JPG|[[Beverley Owen]], federverbrämtes Kleid  (1964)&lt;br /&gt;
   Mae West 4 Allan Warren.jpg|[[Mae West]] mit Federstola (1964)&lt;br /&gt;
   BerlinKarnevalderKulturen.JPG|Berlin, „[[Karneval der Kulturen]]“, Federkostüm (2007)&lt;br /&gt;
   Eulenzunft Seelbach (11.01.15 - 2).JPG|Kostüme der Eulenzunft Seelbach (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ingrid Loschek]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Reclams Mode- &amp;amp; Kostümlexikon&lt;br /&gt;
   |Verlag=Philip Reclam jun.&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |JahrEA=1987 &lt;br /&gt;
   |ISBN=3-15-010403-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claudia Wisniewski&lt;br /&gt;
   |Titel=Kleines Wörterbuch des Kostüms und der Mode&lt;br /&gt;
   |Verlag=Philip Reclam jun.&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-15-004224-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ralf Giermann&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Federzimmer im Schloss Moritzburg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michel Sandstein Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Dresden&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-930382-87-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Cornelia Hofmann, Birgit Tradler&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Federzimmer Augusts des Starken&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Kunst&lt;br /&gt;
   |Ort=Dresden&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-364-00604-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Feather clothing|Kleidung mit Federn}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Feathered headdresses|Kopfbedeckungen mit Federn}}&lt;br /&gt;
* [[Federboa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Bekleidungswesen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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