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	<title>Ploskovice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hejkal: lf</title>
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		<updated>2023-12-26T08:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Ploskovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Ploskovice CoA CZ.jpg|111px|Wappen von Ploskovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Litoměřice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 842,1465&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/565393/Ploskovice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 238&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 565393&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 411 42, 412 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Žitenice]] – [[Býčkovice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Nordböhmische Transversalbahn|Lovosice–Česká Lípa]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 5&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Věra Petrů&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2007&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Ploskovice 2&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 411 42 Ploskovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.ploskovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/33/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/11/45/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ploskovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ploschkowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer nordöstlich von [[Litoměřice]] im [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirge]] und gehört zum [[Okres Litoměřice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf befindet sich im rechtselbischen Teil des Böhmischen Mittelgebirges am Ploskovický potok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Těchobuzice im Norden, [[Býčkovice]] im Osten, Luční Mlýn und Velký Újezd im Südosten, [[Trnovany]] und Podviní im Südwesten, Maškovice im Westen sowie Ploskovický Dvůr und Myštice im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ploskovice (zámek), pohled ze zahrady (1).JPG|mini|[[Schloss Ploskovice]]]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre [[1057]] bei der Gründung des [[Bistum Leitmeritz|Domkapitels St. Stefan]] in [[Leitmeritz]] (Litoměřice) durch [[Spytihněv II.]] und war eines der 14 dem Domkapitel untertänigen Dörfer. 1188 gehörte das Dorf zu den Besitztümern [[Hroznata]]s, der es dem [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterorden]] überließ. In Ploskovice entstand eine [[Kommende]], die bis 1421 bestand und beim Anmarsch des hussitischen Heeres unter [[Jan Žižka]] verlassen wurde. In den nachfolgenden Jahren war die verlassene Kommende der Schlupfwinkel des &amp;#039;&amp;#039;Raubritter Jeschek&amp;#039;&amp;#039;. Während der [[Hussitenkriege]] belehnte Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] 1436 [[Jakoubek z Vřesovic]] mit Ploskovice. Seine Nachkommen, die sich Ploskovský nannten, bauten die Kommende zur [[Veste]] aus. 1496 erhoben sich die Untertanen gegen ihren Grundherren Adam Ploskovský von Drahonitz und unterstellten sich dem Ritter [[Dalibor von Kozojedy]], der zwei Jahre später in Prag hingerichtet wurde. Sein Schicksal während der Haft im [[Prager Burg]]turm „Daliborka“ wurde in der Zeit des [[Tschechien#Nationale Wiedergeburt der Tschechen|Nationalen Erwachens]] romantisiert und durch [[Bedřich Smetana]] in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Dalibor]]&amp;#039;&amp;#039; verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1545 bis 1575 erfolgte der Umbau der Feste zum Renaissanceschloss. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] brandschatzten verschiedene Truppen den Ort. In dieser Zeit erwarben die [[Schlik|Adelsfamilie Schlick]] Ploskovice und unter Gräfin Marie Sidonie Schlick wurde das Schloss 1650 wiederaufgebaut. Sie überschuldete sich dabei und 1663 erwarb [[Julius Heinrich (Sachsen-Lauenburg)|Julius Heinrich]] von [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Sachsen-Lauenburg]] die Herrschaft. 1689 wurde [[Anna Maria Franziska von Sachsen-Lauenburg]] Herrin auf Ploskovice. Sie ließ sich zwischen 1720 und 1725 eine neue Sommerresidenz errichten, die während ihrer getrennten Ehe mit [[Gian Gastone de’ Medici]] zu ihrem Sitz wurde. 1775 brach erneut ein Bauernaufstand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 fiel die Herrschaft im Erbfall an den Wittelsbacher [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian Joseph III. von Pfalz-Zweibrücken]], der 1806 mit der Annahme der bayerischen Königswürde seine Besitzungen in Böhmen an [[Ferdinand III. (Toskana)|Erzherzog Ferdinand von Salzburg]] abtreten musste. 1816 erfolgte der Abriss des alten Schlosses. 1830 lebten in dem Dorf etwa 200 Einwohner. Zum Schlossgut gehörten Brauerei, Brennerei, Brettsäge, Mahlmühle und eine Schleiferei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ploskovice, nádraží.JPG|mini|Bahnhof in Ploskovice]]&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] wurde Ploschkowitz 1848 zu selbstständigen Gemeinde. Nach seiner Abdankung als Kaiser wurde [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] 1849 die Verwaltung der habsburgischen Güter in Böhmen übertragen. Ferdinand, der in [[Zákupy|Reichstadt]] residierte, wählte Ploschkowitz zu seinem Sommersitz und ließ das Schloss um eine Etage aufstocken. Auf dem Gut, einschließlich der zugehörigen Dörfer, waren 300 Familien beschäftigt und in der [[Hopfen]]lese kamen noch etwa 500 Saisonkräfte hinzu. Anders als in den Nachbarorten bildete in Ploschkowitz die tschechische Volksgruppe die Mehrheit. 1898 erhielt Ploschkowitz mit der Betriebsaufnahme der [[Nordböhmische Transversalbahn|Nordböhmischen Transversalbahn]] einen Eisenbahnanschluss. 1907 hatte das Dorf 407 Einwohner. Nach Ferdinands Tod fiel sein Erbe an Kaiser [[Franz Joseph I.]] und 1916 an [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch der [[k.u.k. Monarchie]] und der Ausrufung der [[Tschechoslowakei]] wurde der Besitz der Habsburger verstaatlicht. Während der Ersten Republik war das Schloss der Sitz des Außenministers und diente dann als Bezirkskinderheim. Nach dem [[Münchner Abkommen]] von 1938 wurde in Ploschkowitz eine [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt]] für den [[Reichsgau Sudetenland]] eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Minderheit [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Heute ist das Schloss ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Ploskovice besteht aus den Ortsteilen Maškovice (&amp;#039;&amp;#039;Maschkowitz&amp;#039;&amp;#039;), Ploskovice (&amp;#039;&amp;#039;Ploschkowitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Starý Mlýnec]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Lenzel&amp;#039;&amp;#039;), Těchobuzice (&amp;#039;&amp;#039;Techobusitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Vinné (Ploskovice)|Vinné]] (&amp;#039;&amp;#039;Winney&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/565393/Obec-Ploskovice&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu Ploskovice gehören außerdem die Ortslagen Leopoldův Mlýn (&amp;#039;&amp;#039;Leopoldsmühl&amp;#039;&amp;#039;), Luční Mlýn (&amp;#039;&amp;#039;Wiesenmühle&amp;#039;&amp;#039;) und Nový Mlýnec (&amp;#039;&amp;#039;Neu Lenzel&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Maškovice, Ploskovice, Těchobuzice und Vinné&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/565393/Obec-Ploskovice&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ploskovice]] mit Schlosspark, errichtet 1720–1725, die Pläne dazu wurden früher [[Octavio Broggio]] zugeschrieben, nach neueren Erkenntnissen wurde der Bau von Wenzel Spatschek zusammen mit [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]] entworfen und von Letzterem realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Litoměřice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1057]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ploskovice| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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