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	<title>Ploidiegrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:57:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ploidiegrad&amp;diff=591216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-29T13:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Biologie}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ploidiegrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alternativ analog zum Englischen auch Ploidie-Level genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buttlar&amp;quot; details=&amp;quot;S. 23&amp;quot; /&amp;gt; gibt bei [[Eukaryoten]] die Anzahl der [[Chromosomensatz|Chromosomensätze]] in einem [[Zellkern]] an. Der Begriff für den jeweiligen Ploidiegrad wird mit dem Ausdruck Ploidie plus den als Vorsilbe ([[Präfix]]en) verwendeten [[Griechische Zahlwörter|griechischen Zahlwörtern]] gebildet (mono-, di-, tri-, tetra-, penta- usw.) Eine Zelle kann einen Chromosomensatz enthalten, dann wird sie als [[monoploid]] bezeichnet. Bei zwei Chromosomensätzen ist sie [[diploid]], bei drei davon [[triploid]], bei vier [[tetraploid]] usw. Verallgemeinert wird bei allen Fällen mit mehr als zwei Chromosomensätzen die Zelle [[polyploid]] genannt, also mit der Vorsilbe [[Liste griechischer Wortstämme in deutschen Fremdwörtern #poly|poly]]- (deutsch: viele) gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot; details=&amp;quot;S. 38&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Wirbeltiere]], so auch der [[Mensch]], haben in den Körperzellen zwei vollständige Chromosomensätze und sind somit diploid. Polyploidie ist aber kein seltener Ausnahmefall. So sind mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten polyploid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konventionell wurde davon ausgegangen, dass [[Prokaryoten]] wie zum Beispiel Bakterien, immer nur ein einziges [[Bakterienchromosom]] besitzen, sie wären also monoploid. Dies trifft auf [[Modellorganismus|Modellorganismen]] wie zum Beispiel die Bakterien &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Bacillus subtilis]]&amp;#039;&amp;#039; auch zu. Es gilt aber nicht universell. So sind etwa viele [[Cyanobakterien]] („Blaualgen“) normalerweise polyploid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watanabe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ploidiegrad bei der geschlechtlichen Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Der Ploidiegrad von [[Keimzelle]]n unterliegt im Rahmen der [[Geschlechtliche Fortpflanzung|geschlechtlichen Fortpflanzung]] einem regelmäßigen Wechsel, genannt [[Kernphasenwechsel]]. Bei der [[Meiose]], bei der Bildung von Keimzellen, wird er durch Aufteilung der Schwesterchromosomen auf die Gameten halbiert. &lt;br /&gt;
Verschmelzen zwei Keimzellen bei der [[Befruchtung]] miteinander, wird der vorherige Satz wieder hergestellt. Für den halbierten Chromosomensatz in den Zellen nach einer Meiose gibt es den Fachausdruck [[haploid]]. Ist der Organismus, wie etwa beim Menschen, normalerweise aus diploiden [[somatische Zelle|somatischen Zellen]] (Körperzellen) aufgebaut, sind also die Keimzellen monoploid. Damit entsprechen hier Monoploidie und Haploidie einander, oft wird einfach abkürzend haploid für monoploid eingesetzt. Der Ploidiegrad einer Wirbeltier-Keimzelle, also der [[Eizelle]]n und [[Spermium|Spermien]], ist also haploid und gleichzeitig monoploid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies trifft aber so nur auf Organismen mit diploiden Körperzellen zu. Bei polyploiden Organismen besitzen auch die Keimzellen mehr als einen Chromosomensatz, weil der Chromosomensatz bei der Meiose halbiert, aber nicht darüber hinaus vermindert, wird. So sind Keimzellen eines Organismus mit tetraploiden Körperzellen diploid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buttlar&amp;quot; details=&amp;quot;S. 23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ploidiegrad bei der ungeschlechtlichen Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Bei der normalen, ungeschlechtlichen Zellteilung oder [[Mitose]] ändert sich der Ploidiegrad normalerweise nicht. Hier gibt es aber Ausnahmen, weil einige [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]] in bestimmten Organen auch bei diploiden Organismen wie dem Menschen regelmäßig polyploid sind Dies wird somatische Polyploidie, auch [[Polyploidie#Endopolyploidie|Endopolyploidie]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot; details=&amp;quot;S. 25&amp;quot; /&amp;gt; Der Grund ist eine besonders hohe [[Transkription (Biologie)|Transkriptionsrate]] in diesen Zellen, zum Beispiel [[Hepatozyt|Leberzellen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot; details=&amp;quot;S. 39&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Megakaryozyt]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot; details=&amp;quot;S. 96&amp;quot; /&amp;gt;. Hier wird der Zellzyklus nach der Verdopplung und Trennung der Chromosomen ([[Mitose#Anaphase|Anaphase]])  unterbrochen, diesen Prozess nennt man [[Endomitose]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot; details=&amp;quot;S. 38&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Der Ploidiegrad eines Organismus (abgekürzt auch: die [[Chromosomenzahl]]) wird als Zahlenwert normalerweise durch den nachgestellten Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet. Eine Zelle, oder ein aus solchen Zellen aufgebauter Organismus, mit der Chromosomenzahl 3&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; wäre also triploid. Für die Chromosomensätze im Rahmen der geschlechtlichen Fortpflanzung ist der Buchstabe &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; üblich. Eine somatische Zelle, oder ein aus solchen Zellen aufgebauter Organismus, mit der Chromosomenzahl 2&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; wäre also diploid, eine Keimzelle dieses Organismus mit der Chromosomenzahl &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;, gleich &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;, wäre haploid (die Zahl 1 wird weggelassen). Beide Zahlenwerte &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; sind bei diploiden Organismen also normalerweise gleich, es wird nur einer davon angegeben (üblicherweise ist das &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;). Dies gilt aber nicht bei polyploiden. Haploide Zellen eines polyploiden Organismus enthalten zwei (oder mehr) Chromosomensätze. Dann gilt etwa 2&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; und für somatische Zellen 4&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; = 2&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;. Nur der &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;-Wert gibt also direkt die Anzahl der Chromosomen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen besteht der einfache Chromosomensatz aus 23 verschiedenen [[Chromosomen]], nämlich einem Geschlechtschromosom ([[Gonosom]], beim Menschen das [[X-Chromosom]] oder das [[Y-Chromosom]]) und 22 anderen Chromosomen, den [[Autosom]]en. In einer Körperzelle sind in der Regel zwei Chromosomensätze vorhanden, d. h. der Mensch ist [[diploid]]. Es gilt also &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;=23 und 2&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; (gleich 2&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;) = 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buttlar&amp;quot;&amp;gt;Jann Buttlar, Carlo Klein, Alexander Bruch, Alexandra Fachinger, Johanna Funk, Harmen Hawer, Aaron Kuijpers: Tutorium Genetik. Eine (ausführliche) Einführung. Springer Spektrum, Berlin 2020. ISBN 978-3-662-56066-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knust&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Knust, Hans-Arno Müller, Wilfried Janning |Titel=Allgemeine Genetik |Verlag=Springer |Ort=Berlin und Heidelberg |Datum=2025 |ISBN=978-3-662-70442-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watanabe&amp;quot;&amp;gt;Satoru Watanabe (2020): Cyanobacterial multi-copy chromosomes and their replication. Bioscience, Biotechnology and Biochemistry 84 (7): 1309-1321. [[doi:10.1080/09168451.2020.1736983]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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