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	<title>Pljevlja - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hyllvegu: unverständlich</title>
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		<updated>2025-03-22T22:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unverständlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Montenegro&lt;br /&gt;
| NameLateinisch       = Pljevlja&lt;br /&gt;
| NameKyrillisch       = Пљевља&lt;br /&gt;
| Wappen               = Pljevlja-grb.png&lt;br /&gt;
|Karte  = Pljevlja in Montenegro.svg&lt;br /&gt;
| lat_deg  = 43 | lat_min = 21 | lat_sec = 24&lt;br /&gt;
| lon_deg  = 19 | lon_min = 21 | lon_sec = 30&lt;br /&gt;
| Beschriftung         =&lt;br /&gt;
| Gemeinde             = [[Gemeinde Pljevlja|Pljevlja]]&lt;br /&gt;
| Gemeindeart          =&lt;br /&gt;
| Höhe                 = 770&lt;br /&gt;
| Fläche               = 1346&lt;br /&gt;
| Gliederung           =&lt;br /&gt;
| Einwohner            = 21337&lt;br /&gt;
| EinwohnerStand       = 2003&lt;br /&gt;
| Postleitzahl         =&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl       = 052&lt;br /&gt;
| Kfz-Kennzeichen      = PV&lt;br /&gt;
| Bootskennzeichen     =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister        =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand   =&lt;br /&gt;
| Partei               =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße      =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt         =&lt;br /&gt;
| Webpräsenz           = www.pljevlja.me&lt;br /&gt;
| Schutzpatron         =&lt;br /&gt;
| Stadtfest            =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pljevlja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{cnrS-Cyrl|Пљевља|Cyrl=1}}) ist eine Stadt im Norden [[Montenegro]]s und Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde ([[Opština]]) [[Gemeinde Pljevlja|Pljevlja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pljevlja zählt zur Region [[Sandžak]] und ist aufgrund des Rohstoffreichtums der Region eines der wichtigsten industriellen Zentren des Landes. Daneben gibt es wichtige touristische Ziele wie beispielsweise die [[Tara (Drina)|Tara]]-Schlucht. Fünf Kilometer nordöstlich der Stadt verläuft die serbische Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pljevlja Municipality village.JPG|mini|links|Landschaft bei Pljevlja]]&lt;br /&gt;
Pljevlja liegt im äußersten Norden Montenegros. Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Serbien]] und im Westen an [[Bosnien und Herzegowina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im südlichen Teil der [[Dinarisches Gebirge|Dinariden]], die hier durch die Gebirgszüge [[Kovač (Gebirge)|Kovač]], [[Lisac (Gebirge)|Lisac]] und [[Ljubišnja]] gebildet werden. Hier befindet sich auch der höchste Punkt der Gemeinde mit einer Höhe von 2238 Metern über dem Meer. Die Berge sind teilweise bewaldet, teilweise weisen sie aber auch deutliche [[Karst]]merkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde wie auch die Stadt Pljevlja, die in einem kesselartigen Tal auf einer Höhe von etwa 770 Metern liegt, fließt von Südost nach Nordwest der Fluss [[Ćeotina]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Ćehotina&amp;#039;&amp;#039; geschrieben), ein Nebenfluss der [[Drina]]. Die [[Tara (Drina)|Tara]], ein weiterer Drina-Nebenfluss bildet mit einer bis zu 1300 Meter tiefen Schlucht die Südwestgrenze der Gemeinde. Der Ort des Auftreffens der Tara auf die bosnische Grenze markiert mit einer Höhe von 520 Metern auch den tiefsten Punkt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten durch das Stadtzentrum fließt das Flüsschen &amp;#039;&amp;#039;Breznica&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pljevlja Mosque 1.JPG|mini|hochkant|Die [[Hussein-Pascha-Moschee]] sowie der Uhrturm im Zentrum von Pljevlja]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manastir pv.JPG|mini|hochkant|Kloster der Heiligen Dreieinigkeit]]&lt;br /&gt;
In der Gemeinde leben 30.786 Einwohner (Stand: Volkszählung 2011), die Stadt Pljevlja selbst hat 21.337 Einwohner und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Zur Gemeinde gehören 159 Siedlungen, von denen außer der Stadt Pljevlja keine mehr als 1000 Einwohner hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.monstat.cg.yu/EngPljevlja1.htm |wayback=20071007135038 |text=Daten zu Pljevlja |archiv-bot=2019-05-07 18:06:20 InternetArchiveBot }} auf der Homepage des Statistischen Amts Montenegros&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Volkszählung von 1991 stellten die Bevölkerung in Pljevlja:&lt;br /&gt;
* 55,35 % [[Serben]]&lt;br /&gt;
* 24,23 % [[Montenegriner]]&lt;br /&gt;
* 17,59 % [[Slawische Muslime|Muslime]] im Sinne der Nationalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkszählung 2011 ergab:&lt;br /&gt;
* 57,07 % Serben&lt;br /&gt;
* 24,34 % Montenegriner&lt;br /&gt;
* 6,91 % [[Bosniaken]]&lt;br /&gt;
* 5,65 % [[Slawische Muslime|Muslime]] im Sinne der Nationalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Besiedlungen auf dem Gemeindegebiet gab es bereits zum Ende der letzten [[Weichseleiszeit|Eiszeit]] vor etwa 10.000 Jahren. Davon zeugen unter anderem die Funde in der Mališina-Höhle nahe der Stadt Pljevlja. Weitere Funde früher Besiedlung aus der [[Steinzeit]] gibt es Medena Stijena. Im letzten vorchristlichen Jahrtausend lebten hier [[Illyrer|illyrische]] Stämme, bevor die Gegend zu Zeiten des Kaisers [[Augustus]] von den [[Römisches Reich|Römern]] erobert wurde. Diese bauten auf den Ruinen einer illyrischen Siedlung im heutigen Vorort von Pljevlja Komini eine Siedlung unbekannten Namens. Sie wurde von den Archäologen &amp;#039;&amp;#039;Municipium S&amp;#039;&amp;#039; genannt, weil auf einem Inschriftenfragment nur der Anfangsbuchstabe des Ortsnamens lesbar war. Diese Stadt war nach Doclea (dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Bar (Montenegro)|Bar]]&amp;#039;&amp;#039;) die zweitgrößte auf dem Gebiet des heutigen Montenegro mit einer hochentwickelten Kultur. In den Ruinen der Siedlung wurden Schmuck, [[Terrakotta]]-Gegenstände sowie Glasvasen gefunden, unter ihnen die als besonders wertvoll erachtete Glasvase &amp;#039;&amp;#039;Diatreta&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert erfolgte die Besiedlung des Gebiets durch [[Slawen]], die einen Ort mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Breznik&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;Breznica&amp;#039;&amp;#039;) errichteten, der 822 erstmals erwähnt wurde. Durch seine Lage an den Handelsrouten von [[Dubrovnik]], [[Triest]] und [[Kotor]] nach [[Konstantinopel]], [[Belgrad]] und [[Sarajevo]] blühte der Ort rasch auf und wurde zu einem wichtigen Handelszentrum im frühen serbischen Fürstentum [[Raška (Stadt)|Raška]]. Im 14. Jahrhundert taucht erstmals neben Breznik auch die Bezeichnung Pljevlja für den Ort auf. Der Ort wurde von verschiedenen serbischen, [[Bosnien|bosnischen]] und [[Herzegowina|herzegowinischen]] Königen und Fürsten beherrscht, bevor er 1462 zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] kam. Die Osmanen benannten den Ort in &amp;#039;&amp;#039;Taslidža&amp;#039;&amp;#039; um und bauten ihn zu einer so genannten &amp;#039;&amp;#039;Kasaba&amp;#039;&amp;#039; aus, einer Stadt ohne Festung. Im Jahr 1465 begann der Bau des &amp;#039;&amp;#039;[[Kloster]]s der Heiligen Dreieinigkeit&amp;#039;&amp;#039; im Norden sowie 1569 der der [[Hussein-Pascha-Moschee]] im Zentrum der Stadt. 1572 wurde der Sitz des herzegowinischen [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschaks]] nach Taslidža verlegt. Zu dieser Zeit erhielt die Stadt auch ihr erstes Abwassersystem. Die Zahl der Häuser stieg von 72 im Jahr 1468 auf rund 300 im Jahr 1570. Im 17. Jahrhundert wurde die erste islamische Schule, Medresa, errichtet. Anfang des 19. Jahrhunderts war Taslidža mit 800 Häusern und etwa 7000 Einwohnern nach [[Mostar]] die zweitgrößte Stadt des herzegowinischen Sandschaks. Allerdings führten zwei große Feuer in dieser Zeit zu großen Zerstörungen, so dass 1833 der Sitz des Sandschaks nach Mostar verlegt wurde. Dies führte zu einer Stagnation in der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pljevlja Tagebau.jpg|mini|Braunkohletagebau bei Pljevlja]]&lt;br /&gt;
1878 kam Pljevlja mit dem Sandschak von Novipazar unter [[österreich]]ische Verwaltung, während das Gebiet formell noch zum Osmanischen Reich gehörte. Pljevlja wurde 1880 Sitz eines neu gebildeten gleichnamigen Sandschaks ([[Sandschak Pljevlja]], 1880–1913). Als Grenzstadt wurde Pljevlja Garnisons mit über 5000 Soldaten und deren Familien. Dies führte zu einer Transformation von einer orientalisch geprägten in eine westliche Stadt. 1880 erhielt die Stadt ihr erstes Krankenhaus und 1889 die erste Brauerei. 1908 zogen die Österreicher wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten [[Balkankriege|Balkankrieg]] zogen 1912 am gleichen Tag serbische und montenegrinische Truppen in die Stadt ein und beendeten damit endgültig die osmanische Herrschaft. Die Stadt wurde Teil des [[Geschichte Montenegros|Königreichs Montenegro]], das nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] im [[Geschichte Jugoslawiens|Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen]] aufging. Hier wurde es Teil der neu gebildeten [[Banschaft]] [[Zetska banovina|Zeta]]. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam die Stadt dann zur Teilrepublik Montenegro, innerhalb des sozialistischen Jugoslawien. Insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren erfolgte auf Grund der [[Braunkohle]]nfunde in der Umgebung eine schnelle Entwicklung zu einer modernen Industriestadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pljevlja Power station.JPG|mini|hochkant|Kraftwerk Pljevlja]]&lt;br /&gt;
Pljevlja ist eines der wenigen industriellen Zentren Montenegros. Etwa fünf Kilometer südwestlich der Stadt befindet sich das einzige [[Wärmekraftwerk]] („Termoelektrana Pljevlja“) des Landes, das von einem nahe gelegenen [[Tagebau]] mit [[Braunkohle]] versorgt wird. Mit einer Leistung von 210 [[Megawatt]] liefert es etwa 45 % der im Land benötigten elektrischen Energie. Daneben gibt es das [[Bergwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Šuplja stijena&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Zink]] und [[Blei]] gefördert werden. Außerdem gibt es auf Grund des Waldreichtums der Gemeinde eine vielfältige holzverarbeitende Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Pljevlja kreuzen sich die Straßen von [[Mojkovac]], [[Prijepolje]] (Serbien) sowie [[Goražde]] und [[Višegrad]] (beide in [[Bosnien und Herzegowina]]). Der nächste Bahnhof befindet sich im etwa 40 Kilometer entfernten serbischen Prijepolje an der [[Bahnstrecke Belgrad–Bar]].&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Varnava Rosić]] (1880–1937), Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche&lt;br /&gt;
* [[Karl Pauspertl]] (1897–1963), österreichischer Kapellmeister und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Tanjević]] (* 1947), montenegrinischer Basketballtrainer&lt;br /&gt;
* [[Predrag Peruničić]] (* 1967), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Aleksandra Despotović]] (* 1969), Agrarökonomin, Hochschullehrerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Darko Šarić]] (* 1969), mutmaßlicher Drogenhändler&lt;br /&gt;
* [[Nenad Peruničić]] (* 1971), montenegrinisch-deutscher Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Danijel Živković]] (* 1987), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eldar Salihović]] (* 1999), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Radojica Čepić]] (* 2002), Handballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pljevlja.in/ Website der Gemeinde Pljevlja] (serbisch, montenegrinisch, albanisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.visit-montenegro.com/cities-pljevlja.htm Pljevlja-Seite] auf visit-montenegro.com (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städtische Siedlungen in Montenegro}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4249183-6|LCCN=n80057129|VIAF=148920278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Montenegro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Sandschak von Novi Pazar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Pljevlja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hyllvegu</name></author>
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