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	<title>Plikiai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:37:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plikiai&amp;diff=1857955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Exprimidor am 20. März 2026 um 09:25 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-20T09:25:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Litauen&lt;br /&gt;
  |Name                 = Plikiai&lt;br /&gt;
  |ISO-Code             = 21&lt;br /&gt;
  |Amtsbezirk           = [[Kretingalė]]&lt;br /&gt;
  |lat_deg = 55 | lat_min = 47 | lat_sec = 20&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 21 | lon_min = 16 | lon_sec = 40&lt;br /&gt;
  |Einwohner (Ort)      = 607&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2011&lt;br /&gt;
  |Status               = Städtchen&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = LT-96014&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plikiai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Plicken&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Städtchen (&amp;#039;&amp;#039;miestelis&amp;#039;&amp;#039;) im Amtsbezirks (&amp;#039;&amp;#039;seniūnija&amp;#039;&amp;#039;) [[Kretingalė]] der [[Rajongemeinde Kretinga]] im [[Litauen|litauischen]] [[Bezirk Klaipėda]]. Die Einwohnerzahl belief sich im Jahr 2011 auf 607. Vor 1919 bzw. 1945 war es eine Gemeinde im damaligen preußischen [[Landkreis Memel]].&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt im Gebiet des historischen [[Memelland]]es, etwa 16 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Klaipėda]] (&amp;#039;&amp;#039;Memel&amp;#039;&amp;#039;) und vier Kilometer nordwestlich von [[Sėlinai]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Jagschen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Preußisch Litauen|Memelland}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Plicken1935.jpg|miniatur|links|Evangelische Kirche in Plicken im April 1935]]&lt;br /&gt;
1891 wurde Plicken durch den Bau der 1896 vollendeten evangelischen Kirche zum Kirchspiel erhoben. Zuvor gehörte die bäuerlich geprägte Siedlung teils zum Kirchspiel [[Klaipėda|Memel]] und teils zum Kirchspiel [[Kretinga|Deutsch Crottingen]]. In der Amtszeit des Ortspfarrers &amp;#039;&amp;#039;Peter Felix Žematait&amp;#039;&amp;#039; wurde 1896 auch das Pfarrhaus erbaut. 1928 wurde &amp;#039;&amp;#039;Johann Tennigkeit&amp;#039;&amp;#039; dessen Nachfolger. 1906 erhielt die Gemeinde eine Kleinbahnanbindung an die Stadt Memel. Während der [[Memelland#Besetzung durch litauische Kräfte 1923: „Klaipėda-Revolte“|litauischen Besatzung]] kam es 1932 zum Bau der katholischen &amp;#039;&amp;#039;Šv. Šeimos - Jėzaus, Marijos ir Juozapo bažnyčia&amp;#039;&amp;#039; (Kirche der Heiligen Familie - Jesus, Maria und Josef). 1925 zählte Plicken 996 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:plik.baz.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plikių bažnyčia.JPG|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Ab 1944 verließ die deutsche Bevölkerung beim Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in [[Ostpreußen]] fluchtartig die Ortschaft. Viele Familien schafften es jedoch nicht rechtzeitig oder waren auf der Flucht zur Umkehr gezwungen, da der Landweg ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] bei [[Elbing]] durch den Vorstoß der [[Rote Armee|Roten Armee]] abgeschnitten wurde. Diese wurden zwischen 1945 und 1953 nach der Eingliederung in die [[Sowjetunion]] größtenteils [[Vertreibung#Vertreibung der Deutschen 1945 bis 1950|vertrieben]] oder deportiert. Unter sowjetischer Direktion fand eine Neuverteilung des Landbesitzes statt und die vielen leerstehenden Gehöfte wurden nach und nach durch umgesiedelte Litauer (&amp;#039;&amp;#039;[[Schemaitien]]&amp;#039;&amp;#039;) übernommen. Religiöse und ethnische Differenzen führten daher vielerorts zu Spannungen zwischen den noch verbliebenen überwiegend evangelischen Memelländern und den katholischen Neusiedlern. Die deutsche Sprache wurde verboten und der lokale Kulturraum „litauifiziert“. Nach Verhandlungen Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]]s mit dem sowjetischen Staats- und Parteiführer [[Nikita Chruschtschow]] konnten ab 1958 auch die verbliebenen Deutschen in den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|ehemaligen Ostgebieten]], so auch in Plicken, eine Übersiedlung in die BRD beantragen.&lt;br /&gt;
Während der Sowjetzeit waren die Gebäude und der Friedhof im Ort dem Verfall preisgegeben. Nach der Unabhängigkeit Litauens 1991 wurden diese in litauisch-deutscher Zusammenarbeit restauriert. Wichtigster Arbeitgeber vor Ort ist heute das Holz- und Möbelbauwerk der &amp;#039;&amp;#039;UAB Sakuona&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* FK Sakuona Plikiai (Ballsportverein, ehem. SV Plicken, 1919 gegründet)&lt;br /&gt;
* FK Klarksonas-Plikiai (Fußballverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[George William von Simpson]] (1820–1886), deutscher Rittergutsbesitzer und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Klumbies: Erweckung und Kirchenkampf. Erinnerungen eines Memelländer Pfarrers. Stefan Zehle Verlag, 1998&lt;br /&gt;
* Ewald Rugullis: Erinnerungen an ein deutsches Grenzland an der Memel. 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://wiki.genealogy.net/Plicken mit aktuellen Bildern&lt;br /&gt;
* https://www.annaberger-annalen.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--darf nicht ersetzt werden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtchen (miestelis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Memelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rajongemeinde Kretinga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exprimidor</name></author>
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