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	<title>Pließkowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:58:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plie%C3%9Fkowitz&amp;diff=2074783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 14:50 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T14:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Pließkowitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Plusnikecy&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Malschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/13/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/30/22/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 150&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.988&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141542 |titel=Gemarkung Pließkowitz, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035932&lt;br /&gt;
| Bild                  = Pließkowitz 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Pließkowitz, Luftbildaufnahme (2017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pließkowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Plusnikecy|Audio=Hsb-Plusnikecy.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1936 [[Ortsteil]] der Gemeinde Malschwitz im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Ortsteil [[Malschwitz]] bildet Pließkowitz die [[Ortschaft]] Malschwitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0340024 Malschwitz-Pließkowitz. Meßtischblatt, Sekt. Baruth-Weigersdorf.jpg|mini|Pließkowitz auf einem Messtischblatt von 1906. Die Siedlung an der Bautzener Landstraße ist noch nicht ausgebaut.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pließkowitz ist eine mittelgroße Gutssiedlung mit Gutsblockflur, etwa sieben Kilometer nordöstlich von [[Bautzen]] und 1,7 km südwestlich von Malschwitz an der Grenze der Naturräume [[Oberlausitzer Gefilde]] und [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet]] gelegen. Die alte Gutssiedlung bildet den nördlichen Teil des heutigen Dorfes und verläuft in westöstlicher Richtung, wobei sie vom eigentlichen Gutshof am Westende durch die [[Kleine Spree]] getrennt wird. Der Siedlungsteil direkt an der Bautzener Landstraße entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich und nördlich von Pließkowitz erstreckt sich eine Reihe von Fischteichen, die durch die Kleine Spree gespeist werden. Im Nordosten liegt zwischen Pließkowitz und Malschwitz der &amp;#039;&amp;#039;Straßenteich&amp;#039;&amp;#039;. Die östliche Umgebung wird landwirtschaftlich genutzt, der Bodentyp ist [[Braunerde]]. Am Weg nach Kleinbautzen erhebt sich der 188 m hohe &amp;#039;&amp;#039;Bauerberg&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Teufelsstein (Pließkowitz)|Teufelsstein]], einer markanten Felsformation, die früher mutmaßlich als Sonnenheiligtum diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind Malschwitz im Nordosten, [[Kleinbautzen]] im Südosten, [[Doberschütz (Malschwitz)|Doberschütz]] im Südwesten sowie [[Niedergurig]] und [[Briesing]] hinter den Teichen im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die slawische Siedlung wurde erstmals 1327 als [[Allod]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Pluskewicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und ist seit 1375 als Herrensitz von &amp;#039;&amp;#039;Petrus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nycolaus&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Bereits vorher bestand in der Nähe des heutigen Gutes eine Wasserburg. Die Grundherrschaft im Ort lag bis ins 19. Jahrhundert beim hiesigen Rittergut, das durchgängig existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1813 kam es im Rahmen der [[Schlacht bei Bautzen]] um Pließkowitz zu heftigen Gefechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1914 besaß das Pließkowitzer Gut von der 298 ha großen Flur insgesamt 224 ha, darunter 28 ha Wasserfläche (Teiche) und eine Brennerei. Im Dorf gab es zudem eine Mühle. Das Herrenhaus des Gutes wurde in seiner heutigen Form 1840 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pließkowitz war bis 1936 eine eigenständige Landgemeinde; dann wurde es nach Malschwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname auf [[-itz]] ist altsorbischen Ursprungs und bedeutet in der theoretischen Urform &amp;#039;&amp;#039;Plusnikowica&amp;#039;&amp;#039; vermutlich so viel wie „Siedlung an einem feuchten, sumpfigen Ort“ oder „Ort, an dem das Wasser plätschert“ – vgl. &amp;#039;&amp;#039;pluskotać&amp;#039;&amp;#039; („plätschern“) im modernen Obersorbischen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahrhunderte sind zahlreiche unterschiedliche Namensformen erwähnt, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Plussinkewicz&amp;#039;&amp;#039; (1399), &amp;#039;&amp;#039;Plußkewicz&amp;#039;&amp;#039; (1419), &amp;#039;&amp;#039;Plißinckwicz&amp;#039;&amp;#039; (1447), &amp;#039;&amp;#039;Plißkwitz&amp;#039;&amp;#039; (1485), &amp;#039;&amp;#039;Plußnickewitz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pluschkewitcz&amp;#039;&amp;#039; (beide 1503) und ab 1791 die heutige Form. Als umgangssprachliche Bezeichnung wird in Karten von 1844 auch &amp;#039;&amp;#039;Plischwitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert war Pließkowitz ein relativ großer Ort; 1834 hatte es 207 Einwohner. Diese Zahl stieg durch das 19. Jahrhundert hinweg stetig an. 1884/85 zählte [[Arnošt Muka]] 244 Einwohner, von denen 233 [[Sorben]] waren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch 1925 war die Mehrheit noch sorbischsprachig. Der Gebrauch des Sorbischen ist im Ort seitdem zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl zunächst bis 1990 weiter an. Nach der politischen Wende war ein steter Rückgang zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Reformation ist die Bevölkerung überwiegend evangelisch-lutherisch; im Jahr 1925 gab es zudem noch 10 % Katholiken. Der evangelische Anteil ist bereits seit dem 16. Jahrhundert nach Malschwitz gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pließkowitz 002, Steinbruch.jpg|mini|Pließkowitz, Steinbruch, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
Die Staatsstraße 109 (Bautzen – [[Niesky]]) verläuft direkt durch Pließkowitz. Die [[Bundesstraße 156]] (Bautzen – [[Weißwasser]]) ist nur drei Kilometer entfernt. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Bautzen-Ost&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4|A 4]] ist fünf Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bauerberg und am südlich gelegenen Schafberg bestehen große [[Granodiorit]]steinbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olaf Bastian, Henriette Joseph, Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft – eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2005, S. 309 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pließkowitz/Plusnikecy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-20 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Pließkowitz&amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pliesskowitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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