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	<title>Plessaer Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plessaer_Heide&amp;diff=2135845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-18T06:18:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Abraum Halde Plessa SJ Eda 2020 IMG 3905 b.jpg|mini|Der vom eisenhaltigen Wasser der einstigen Braunkohletagebaue gefärbte Floßgraben im Naturpark (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plessaer Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Waldgebiet im [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Elbe-Elster]]. In ihrer ursprünglichen Ausdehnung wurde sie im Nordosten und Osten vom [[Grünewalder Lauch|Grünewalder]]- und [[Lauchhammer-West|Mückenberger]] Lauch, im Süden durch die Feldmarken von [[Plessa]] und [[Döllingen]] sowie im Nordwesten durch die [[Liebenwerdaer Heide]] begrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Schraden&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luise Grundmann, Dietrich Hanspach |Hrsg=Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig |Titel=Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln / Weimar / Wien |Datum=2005 |ISBN=3-412-10900-2 |Seiten=103–105}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Restloch.jpg|mini|[[Restloch 111|Tagebau-Restloch 111]] bei Plessa (2005)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Abraum Halde Plessa SJ Eda 2020 IMG 3927 b.jpg|mini| Abraumhalde einer ehemaligen Braunkohlengrube in der Plessaer Heide (2020)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grünewalder Lauch Gaststätte 01.jpg|mini|[[Grünewalder Lauch|Naherholungsgebiet Grünewalder Lauch]] (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plessaer Heide wurde urkundlich erstmals im Jahre 1456 erwähnt. Ihre Größe umfasste um 1579 eine Fläche von 1300 sächsischen [[Alte Maße und Gewichte#Flächenmaße|Ackern]], wovon 118 Acker auf den später durch die Anlage des Floßgrabens trocken gefallenen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Plessaer Teich&amp;#039;&amp;#039; entfielen. Außerdem gab es in diesem Gebiet zu jener Zeit mehrere kleine Heideweiher, die dem späteren Bergbau zum Opfer fielen. Im Jahre 1727 waren 1409 Acker und 140 Quadratruten im Besitz der [[Schloss Elsterwerda|Herrschaft Elsterwerda]]. 42 Acker und 160 Quadratruten der Heide waren in bäuerlichem Besitz. 1830 gehörte sie zur Unterförsterei Plessa und umfasste eine Größe von 3026 Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Plessaer Heide durch den hier einsetzenden [[Braunkohlebergbau]] geprägt, so dass nur noch wenig an ihren alten Zustand erinnert. Nachdem man die Braunkohle zunächst im Tiefbau gewonnen hatte, begann man später, die Braunkohle im Tagebau abzubauen. Da das Deckgebirge über der Kohle immer mächtiger wurde und den Abbau zunehmend unrentabel machte, sann man unter Führung von [[Friedrich von Delius]] auf eine bessere Lösung. So nahm nach einjähriger Bau- und Montagezeit am 26. September 1924 in der [[Grube Agnes]] die erste Abraumförderbrücke der Welt ihren Dienst auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[M. Karl Fitzkow]] |Hrsg=Druckerei Aktivist Bad Liebenwerda |Titel=Die Förderbrücke von Plessa |Sammelwerk=Heimatkalender für den Bad Kreis Liebenwerda |Ort=Bad Liebenwerda |Datum=1961 |Seiten=85–87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1950er Jahren begann auf den Bergbaufolgeflächen im Westen der Plessaer Heide die Anpflanzung von Obstgehölzen und man versuchte, 32&amp;amp;nbsp;Hektar der Flächen für den Obstbau nutzbar zu machen. Dabei bewährten sich vor allem die Anpflanzungen von [[Süßkirsche]]n, die niedrigere Standortansprüche als andere Obstsorten haben.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Autorengemeinschaft |Hrsg=Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster |Titel=Kohle, Wind und Wasser. Ein energiehistorischer Streifzug durch das Elbe-Elsterland. |Ort=Herzberg/Elster |Datum=2001 |ISBN=3-00-008956-X |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Braunkohlenbergbau wurde kurze Zeit nach der 1959 im heutigen [[Restloch 111|Tagebau-Restloch 111]] erfolgten Sprengung der 1924 errichteten Abraumförderbrücke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Amt Plessa |Titel=Amt Plessa - Eine Region in der reizvollen Niederlausitzer Heidelandschaft |Datum=1996 |Seiten=7 |Kommentar=Broschüre}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den 1960er Jahren weitgehend aufgegeben, da die örtlichen geologischen Beschaffenheiten die Braunkohleförderung unrentabel machten. In der Folgezeit gestaltete man im Zuge der Sanierungsmaßnahmen das Restloch 117 in das Naherholungsgebiet [[Grünewalder Lauch]] um, welches im Jahre 1976 der Gemeinde [[Grünewalde (Lauchhammer)|Grünewalde]] übergeben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbaugeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Autorenkollektiv |Hrsg=Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer e.V. |Titel=Bergbaugeschichte im Revier Lauchhammer |Ort=Lauchhammer |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sage vom Goldenen Born&amp;#039;&amp;#039; erzählt von einer inzwischen versiegten und abgebaggerten Quelle am abgebaggerten einst 150&amp;amp;nbsp;Meter hohen Kohlenberg im Nordosten der Heide. Hier soll sich in früherer Zeit eine Gräfin aus dem [[Schloss Elsterwerda|Elsterwerdaer Schloss]] bei einem Jagdausflug verirrt haben. Nachdem sie halb verdurstet die Quelle gefunden hatte, erquickte sie sich selbst und ihr Pferd daran. Aus Dankbarkeit warf sie anschließend ihr goldenes Ringlein in den Born.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Krugel |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e. V. Bad Liebenwerda |Titel=Flurnamen meines Heimatdorfes Grünewalde |Sammelwerk=Heimatkalender-Für das Land zwischen Elbe und Elster |Nummer=55 |Verlag=Gräser Verlag Großenhain |Ort=Bad Liebenwerda |Datum=2003 |ISBN=3-932913-44-2 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dietrich Hanspach |Titel=Die Plessaer Heide - eine vergessene Waldung |Sammelwerk=Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda und das Mückenberger Ländchen |Ort=Bad Liebenwerda |Datum=1994 |Seiten=144–150}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Luise Grundmann, Dietrich Hanspach |Hrsg=Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig |Titel=Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln / Weimar / Wien |Datum=2005 |ISBN=3-412-10900-2 |Seiten=103–105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.484 |EW=13.628511 |type=city |pop=174 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Elbe-Elster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elbe-Elster-Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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