<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pleistocene_Rewilding</id>
	<title>Pleistocene Rewilding - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pleistocene_Rewilding"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pleistocene_Rewilding&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T14:24:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pleistocene_Rewilding&amp;diff=2581665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pleistocene_Rewilding&amp;diff=2581665&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-18T13:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ice age fauna of northern Spain - Mauricio Antón.jpg|mini|hochkant=1.5|Künstlerische Darstellung einer möglichen Version einer [[Mammutsteppe]] im heutigen Nordspanien von [[Mauricio Antón]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pleistocene Rewilding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Variante des [[Rewilding]], bei dem die [[Renaturierung]] von Naturgebieten mittels der [[Wiederansiedlung|Wiedereinführung]] der in der jeweiligen Region ehemals vertretenen [[Megafauna]] angestrebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies geschieht basierend auf der Annahme, dass vom Menschen ausgerottete oder aus der Wildnis verdrängte Arten, insbesondere Großtiere, einen wichtigen Beitrag zu der Funktionalität ihres [[Ökosystem]]s leisteten, und deren Wiedereinführung daher essentiell für eine authentische Dynamik in den jeweiligen Arealen sei. Dies wird als sogenannte [[Megaherbivorenhypothese]] bezeichnet. Teilweise hängt die [[argument]]ative Legitimation der Wiedereinführung von im [[Pleistozän]] lokal [[Aussterben|ausgestorbenen]] Arten bzw. deren Ersatz vom Zutreffen der [[Quartäre Aussterbewelle#Der Mensch als Verursacher|Overkill-Hypothese]] ab, welche den Menschen als die Hauptursache für die [[Quartäre Aussterbewelle|Pleistozäne Aussterbewelle]] sieht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://megafauna.com/ Megafauna: First victims of the Human-Caused Extinction]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muskus.jpg|mini|Im [[Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark]] wieder eingeführter [[Moschusochse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Landwirbeltiere|Landwirbeltier]]-[[Fauna]] entstand unter dem Einfluss einer einst auf beinahe allen [[Kontinent]]en präsenten [[Megafauna]]. Nicht nur Räuber und Beute standen in einer Dynamik zueinander, sondern auch große [[Herbivor]]en zu den von ihnen laut Megaherbivorenhypothese geprägten oder beeinflussten Landschaftstypen. Sofern die Overkill-Hypothese allgemein zutrifft, wären der Wegfall der Megafauna und die damit entstandenen [[Ökologie|ökologischen]] Veränderungen ein [[Natur|unnatürlicher]] Zustand, welcher die bereits reduzierte [[Biodiversität]] bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Galetti&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Galetti |Titel=Parks of the Pleistocene: Recreating the cerrado and the Pantanal with megafauna |Sammelwerk=Natureza e Conservação |Band=2 |Nummer=1 |Datum=2004 |Seiten=93–100 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;agenda&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. J. Donlan et al. |Titel=Pleistocene Rewilding: An Optimistic Agenda for Twenty-First Century Conservation |Sammelwerk=The American Naturalist |Band= |Datum=2006 |Seiten=1–22 |Sprache=en |Online=http://eebweb.arizona.edu/Courses/Ecol406R_506R/DonlanEA-2006_AmNat_PleistoceneRewild.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Donatti&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. I. Donatti, M. Galetti, M. A. Pizo, P. R. Guimarães Jr. und P. Jordano |Hrsg=A. Dennis, R. Green, E.W. Schupp und D. Wescott |Titel=Frugivory and seed dispersal: theory and applications in a changing world |Verlag=Commonwealth Agricultural Bureau International |Ort=Wallingford, UK |Datum=2007 |Kapitel=Living in the land of ghosts: Fruit traits and the importance of large mammals as seed dispersers in the Pantanal, Brazil |Seiten=104–123 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wiedereinführung oder teilweise Ersetzung der Megafauna hätte laut Befürwortern des Rewildings folgende Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Praktische Testung der Megaherbivorenhypothese. Bislang ist es offen, ob Beweidung durch große Pflanzenfresser Gebiete langfristig offenhalten oder [[Wald|Wälder]] öffnen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bunzel&amp;quot;&amp;gt;Bunzel-Drüke, Finck, Kämmer, Luick, Reisinger, Riecken, Riedl, Scharf, Zimball: &amp;#039;&amp;#039;Wilde Weiden: Praxisleitfaden für Ganzjahresbeweidung in Naturschutz und Landschaftsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Artenschutz]]: Die Wiedereinführung von eventuell bedrohten Arten in Gebieten, in denen sie einst ausstarben oder ausgerottet wurden, ist seit jeher ein Ziel des Artenschutzes.&lt;br /&gt;
* Natürliche Dynamik von Fauna und Flora. Kleinere und mittelgroße Tiere sind von der Megafauna direkt oder indirekt abhängig. Große Pflanzenfresser stellen etwa die Beute für in Europa sporadisch wieder vordringende [[Raubtiere|Raubtier]]-Arten wie [[Wolf]] oder [[Nordluchs]] dar, welche bislang durch Risse von [[Nutzvieh]] Probleme verursachen. Umgekehrt wird die Population von Megaherbivoren durch große Raubtiere reguliert. Dass diese dafür eingeführt werden müssen, zeigt sich daran, dass es derzeit in einigen [[nordamerika]]nischen [[Nationalpark]]s wie [[Yellowstone-Nationalpark|Yellowstone]] notwendig ist, überzählige Tiere zu töten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flan&amp;quot;&amp;gt;Tim Flannery: &amp;#039;&amp;#039;The Eternal Frontier: An Ecological History of North America and its Peoples&amp;#039;&amp;#039; 2001, ISBN 1-876485-72-8, S. 344–346.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vögel wie [[Kuhreiher]] und [[Kiebitze]] profitieren von Megaherbivoren einerseits durch das Aufscheuchen von Insekten, welche die sich in der Nähe aufhaltenden Kuhreiher anschließend vertilgen, andererseits durch das Offenhalten von Flächen, die als Nistplatz fungieren. Der [[Kot]] von großen Pflanzenfressern trägt als natürlicher [[Dünger]] zur [[Nährstoff (Pflanze)|Nutrifizierung]] der Weideflächen bei. Des Weiteren partizipieren Megaherbivoren an der Verbreitung von [[Same (Pflanze)|Samen]] durch den Verzehr von [[Frucht|Früchten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bunzel-Drüke, Drüke &amp;amp; Vierhaus: &amp;#039;&amp;#039;Überlegungen zu Wald, Mensch und Megafauna&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel hierfür ist etwa der [[Milchorangenbaum]], dessen Früchte möglicherweise auf die Öffnung durch die ursprünglich dort heimische Megafauna angewiesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Connie Barlow and Paul Martin, 2002. &amp;#039;&amp;#039;The Ghosts of Evolution: Nonsensical Fruit, Missing Partners, and Other Ecological Anachronisms&amp;#039;&amp;#039;, which covers the now-extinct large herbivores which fruits like the Osage-orange and [[Avocado]] co-evolved with in the Western Hemisphere.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Möglich ist auch ein [[Tourismus|touristischer]] Vorteil für strukturschwache Regionen, die an Wildnisgebiete angrenzen, analog zum [[Kruger-Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Exmoor Family.jpg|mini|Wilde [[Exmoor-Pony]]s nahe [[Winsford (Somerset)|Winsford]], [[England]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es am Ende des Pleistozäns und im Laufe des Holozäns nicht nur zu [[Aussterben|lokalem Aussterben]] kam, sondern etliche Arten [[Aussterben|global ausstarben]] bzw. ausgerottet wurden, können einige [[Population (Biologie)|Populationen]] nicht durch Vertreter derselben Spezies ersetzt werden. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit, sie durch ökologisch und [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] ähnliche Verwandte zu ersetzen. So wurden [[Großer Emu|Große Emus]] vor einiger Zeit anstelle der ausgerotteten [[Känguru-Insel-Emu]]s auf der [[Känguru-Insel]] ausgewildert. Bei Wildtieren, die einst [[Domestikation|domestiziert]] wurden, kann man auf geeignete domestizierte Nachfahren zurückgreifen. Eine Möglichkeit ist, eine geeignete Rasse unverändert auszuwildern, so werden etwa das [[Konik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lhnet.org/konik-horse/ Konik horse – Equus ferus f. caballus – Large Herbivore Network]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das [[Exmoor-Pony|Exmoor-Pferd]] als Ersatz für das europäische [[Wildpferd]] vorgeschlagen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wildlifeextra.com/go/news/exmoor-ponies011.html#cr Wildlife Extra News zum Exmoorpferd]&amp;lt;/ref&amp;gt; von welchen ersteres etwa in [[Oostvaardersplassen]], letzteres im [[Exmoor-Nationalpark]] noch in wilden Beständen vorkommt. Des Weiteren wurden einige Rassen mit der Maßgabe gezüchtet, ihrer Wildform nahezukommen ([[Abbildzüchtung]]). Eine weitere Möglichkeit ist, Haustierrassen zu verwenden, welche durch [[Dedomestikation]] bereits wieder zu Wildtieren wurden, etwa [[Mustang (Pferd)|Mustangs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;agenda&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
10.000 Jahre können eine ausreichende Zeitspanne darstellen, zwischen den verbleibenden Arten in terrestrischen Ökosystemen eine neue [[Klimaxvegetation|Klimaxgesellschaft]] entstehen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rubenstein et al.: &amp;#039;&amp;#039;Pleistocene Park: Does re-wilding North America represent sound conservation for the 21st century?&amp;#039;&amp;#039; 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Megaherbivorenhypothese, also die Fähigkeit von Großpflanzenfressern, Parklandschaften offen zu halten oder Wälder zu öffnen, ist nicht sicher belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vVuure05&amp;quot;&amp;gt;Cis van Vuure: &amp;#039;&amp;#039;Retracing the Aurochs – History, Morphology and Ecology of an extinct wild Ox.&amp;#039;&amp;#039; 2005, ISBN 954-642-235-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird unter anderem entgegnet, dass durch die Jahrtausende der reduzierten Großtierdiversität sich Normen entwickelten, welche diesen Zustand als naturgegeben erachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vera&amp;quot;&amp;gt;Franz Vera: &amp;#039;&amp;#039;Large-Scale Nature development – the Oostvaardersplassen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2022 abgeschlossene [[Langzeitstudie]] zur Wiederansiedlung von [[Bisons]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]] wurde dagegen wissenschaftlich positiv beurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zak Ratajczak, Scott L. Collins, John M. Blair, Sally E. Koerner, Allison M. Louthan |Titel=Reintroducing bison results in long-running and resilient increases in grassland diversity |Sammelwerk=Proceedings of the National Academy of Sciences |Band=119 |Nummer=36 |Datum=2022-08-29 |ISSN=0027-8424 |Seiten=e2210433119 |Online=https://pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.2210433119 |Abruf=2022-08-31 |DOI=10.1073/pnas.2210433119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Stieler |url=https://www.heise.de/news/Studie-Grasende-Bisons-bringen-Artenvielfalt-zurueck-7248470.html |titel=Rewilding: Positiver Effekt laut Studie messbar |werk=heise online/MIT Technology Review |datum=2022-08-31 |sprache=de |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rewilding-Initiativen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itzelbolson1small.jpg|mini|Die Gelbrand-Gopherschildkröte war das erste Tier, welches bewusst in einem ehemaligen pleistozänen Verbreitungsgebiet wieder eingeführt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zubr BPN 08.jpg|mini|Wisente wurden im [[Pleistozän-Park]], Sibirien, angesiedelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Beispiel dafür, dass eine am Ende des Pleistozäns auf einem bestimmten Kontinent ausgestorbenes Großsäugetier von einer anderen Region wieder eingeführt wurde, war der Fall der Mustangs. Sie sind keineswegs [[Neozoon|Neozoen]], sondern gehören mit &amp;#039;&amp;#039;Equus caballus&amp;#039;&amp;#039; einer Gattung an, welche in Nordamerika bereits vor der Ankunft des Menschen vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirkpatrick, Fazio: &amp;#039;&amp;#039;Wild Horses as Native American Wildlife&amp;#039;&amp;#039;. 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind jedoch [[Dedomestikation#Mustangs und andere verwilderte Hauspferde|verwilderte Hauspferde]], keine echten [[Wildpferd]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedrohte [[Gelbrand-Gopherschildkröte]], welche im Pleistozän in Nordamerika vorkam, wurde vom Turner Endangered Species Fund in [[New Mexico]] wieder eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;agenda&amp;quot; /&amp;gt; Donlan et al. postulieren, dass mit diesen Arten ein Pleistocene Rewilding-Projekt begonnen werden könnte, welches schließlich bei [[Löwe#Spelaea-Gruppe|holarktischen Löwen]] enden könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;agenda&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moschusochse]]n waren während der letzten Eiszeit über einen großen Teil [[Eurasien]]s und Nordamerikas verbreitet, welche damals durch [[Tundra|Tundren]] geprägt waren. Im Laufe des späten Pleistozäns und Holozäns schrumpfte ihre Zahl jedoch, bis sie nur noch auf den Norden [[Kanada]]s und [[Grönland]]s beschränkt waren. Sie wurden jedoch in Regionen [[Norwegen]]s, [[Schweden]]s, [[Sibirien]]s und [[Alaska]]s (wo sie erst im [[20. Jahrhundert]] ausgerottet wurden) erfolgreich wieder eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pleistozän-Park]] ist ein Projekt in Ost[[sibirien]], welcher durch die Wiedereinführung von großen Tundrenbewohnern ein Wiederentstehen der [[Mammutsteppe]] anstrebt. Es wurden in einem Reservat im Süden von [[Sacha]] [[Jakuten-Pferd]]e, [[Wisent]]e und Moschusochsen eingeführt, welche sich zu den bereits vorhandenen Wildbeständen von [[Schneeschaf]], [[Altai-Maral]] und [[Elch]] gesellten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pleistocenepark.ru/en/ Offizielle Webseite des Pleistocene Park]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ziel ist, durch den Aufbau der Biodiversität auch den Permafrost zu erhalten und somit das Klima zu schützen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pleistocenepark.de/ |titel=Offizielle Webseite der Pleistocene Park Stiftung |datum=2021-10-01 |sprache=de-DE |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die deutsche Pleistocene Park Stiftung, gegründet von Michael Kurzeja und Bernd Zehent Bauer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pleistocenepark.de/ueber-uns/ |titel=Über uns |datum=2021-03-03 |sprache=de-DE |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Verbuschung des holländischen [[Naturentwicklungsgebiet]]s [[Oostvaardersplassen]] zu verhindern, wurden 1992 [[Rothirsch]]e, [[Konik]]s und [[Heckrind]]er ausgewildert. Sie bilden nun große Herden und zählen insgesamt etwa 2200 Tiere. Die hohen Bestandszahlen ohne Regulierung durch Raubtiere führen zu Hungertod bei vielen Tieren im Winter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bunzel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rewilding Europe]] ist eine Organisation,&amp;lt;ref&amp;gt;Rewilding Europe: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rewildingeurope.com/news/united-for-the-conservation-of-europes-large-carnivores/ United for the conservation of Europe’s large carnivores]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; welche eine möglichst umfangreiche Wiedereinführung von noch vorhandenen Arten der europäischen [[Megafauna]] auf einer erhofften Fläche von etwa einer Million [[Hektar]] anstrebt. Festgelegt wurden fünf Kerngebiete: West-[[Iberische Halbinsel|Iberien]], die östlichen [[Karpaten]], das [[Donau]]-Delta, die südlichen Karpaten und [[Velebit]] in Kroatien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rewildingeurope.com/projects Offizielle Seite von Rewilding Europe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Rewilding Europe kooperiert unter anderem mit [[TaurOs Project]], ein Abbildzüchtungs-Projekt, welches eine dem [[Auerochse]]n ähnliche Rinderzuchtlinie anstrebt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/health/article/0,8599,1961918,00.html Aurochs Project aims to breed back extinct cattle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründer- und Kreuzungstiere des Projektes leben bereits u.&amp;amp;nbsp;a. frei im [[Naturreservat Keent]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brabants Landschap: &amp;#039;&amp;#039;Het Taurus-rund op Keent.&amp;#039;&amp;#039; 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 hat [[Luigi Boitani]] eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit der [[Large Carnivore Initiative for Europe]] mit Rewilding Europe unterschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wisent-Wildnis am Rothaarsteig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rewilding-oder-delta.com/ Deutschsprachige Webseite zum Oder-Delta-Rewilding]&lt;br /&gt;
* [http://www.rewildingeurope.com/ Rewilding Europe]&lt;br /&gt;
* [http://www.eurowildlife.org/ European Wildlife]&lt;br /&gt;
* [https://pleistocenepark.de/ Pleistocene Park Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaturierungsökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artenschutz (Zoologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>