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	<title>Pleiserhohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pleiserhohn&amp;diff=2771134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-13T10:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Pleiserhohn 001.JPG|thumb|Pleiserhohn, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleiserhohn St.-Anna-Kapelle (01).png|miniatur|St.-Anna-Kapelle in Pleiserhohn (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pleiserhohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Königswinter]] im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Er gehört zum Stadtteil [[Oberpleis]] und zur Gemarkung [[Wahlfeld (Königswinter)|Wahlfeld]], am 31. Dezember 2025 zählte er 258 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Königswinter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Pleiserhohn liegt zwei Kilometer nordöstlich des Ortszentrums von [[Oberpleis]] im [[Pleiser Hügelland]] auf einem von Osten nach Westen zum [[Pleisbach]] abfallenden Gelände. Die Ortschaft umfasst Höhenlagen zwischen 180 und {{Höhe|205|DE-NHN|link=true}}. Zu den nächstgelegenen Ortschaften gehören [[Westerhausen (Hennef)|Westerhausen]] im Norden, [[Broichhausen (Hennef Sieg)|Broichhausen]] im Osten (beide Stadt [[Hennef (Sieg)]]), [[Rübhausen]] im Südosten und [[Thelenbitze]] im Südwesten. Pleiserhohn wird von der [[Landesstraße 331]] (Königswinter–Oberpleis–Hennef) durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich in Erscheinung trat Pleiserhohn 1645 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Haen&amp;#039;&amp;#039;, als hier ein verpachteter Landbesitz der [[St. Pankratius (Oberpleis)|Propstei]] Oberpleis ([[Flurstück|Flur]] „Auf dem Steimel“) genannt wird. Die Ortsbewohner hatten Anteil an der &amp;#039;&amp;#039;Höhner Mark&amp;#039;&amp;#039; (einer [[Markgenossenschaft]] mit jährlichem Wald[[geding]]e), die sich auf das Waldgebiet zwischen Pleiserhohn, Thelenbitze und Wahlfeld erstreckte. Aus der Gemeinschaft der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Märker&amp;#039;&amp;#039;, an die der Wald verpachtet war, entwickelte sich nach Auflösung der Höhner Mark durch die [[Säkularisation]] Anfang des 19. Jahrhunderts die „Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Weber, Willi Zerres: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.pleiserhohn.de/pleiserhohn/geschichte |wayback=20131115173012 |text=100 Jahre St. Anna-Kapelle 220 Jahre Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze – Ein Blick zurück in die Vergangenheit }}&amp;#039;&amp;#039;, Pleiserhohn 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pleiserhohn gehörte zur [[Honschaft]] Wahlfeld, einer von zuletzt fünf Honschaften, aus denen sich das [[Kirchspiel]] [[Oberpleis]] im [[Herzogtum Berg|bergischen]] [[Amt Blankenberg]] zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 309 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auflösung des Herzogtums Berg im Jahre 1806 war Pleiserhohn Teil der [[Kataster]]- bzw. Steuergemeinde Wahlfeld im Verwaltungsbezirk der [[Bürgermeisterei Oberpleis]] und wurde 1845/46 mit Wahlfeld in die neu gebildete Gemeinde Oberpleis eingegliedert. Im Rahmen von [[Volkszählung]]en war die Ortschaft mindestens bis 1843 als [[Dorf]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Oberpleiserhohn&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. 1898 erbauten die Bewohner von Pleiserhohn in finanzieller Eigenleistung eine als [[hydraulischer Widder]] bezeichnete Wasserhebemaschinenanlage und gründeten zu diesem Zweck den „Wasserleitungsverein Pleiserhohn“. 1929 wurde eine zweite Wasserhebeanlage etwa 50&amp;amp;nbsp;m unterhalb der ersten errichtet, die bis zur Übernahme der Wasserversorgung durch den Wasserbeschaffungsverband Thomasberg 1971 in Betrieb war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 entstand auf Eigentum der Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze die St. Anna-Kapelle, die als Gebets- und Andachtsstätte vermutlich ein zuvor bestehendes „Nachbarschaftskreuz“ ablöste. 1925/26 erfolgte eine Renovierung der Kapelle. Anfang der 1950er-Jahre wurde das Dorfgemeinschaftseigentum aufgelöst, dabei ging die Kapelle mit dem umliegenden Grundstück in den Besitz der Gemeinde Oberpleis über. Zu dieser Zeit und erneut 1976/77 kam es zu weiteren Renovierungen der Kapelle, bei denen unter anderem ein neuer Altar aus [[Naturstein]] eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1816&amp;lt;ref&amp;gt;A. A. Mützell: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;, Verlag K. A. Kümmel, Halle 1823, Vierter Band, [http://books.google.de/books?id=MQKbGMwLPBcC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA50#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 50]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1828&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich von Restorff: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1830, [http://books.google.de/books?id=Hv4AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA303#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 303]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|166&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1843&amp;lt;ref&amp;gt;Königliche Regierung zu Cöln: &amp;#039;&amp;#039;Uebersicht der Bestandtheile u. Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften des Regierungs-Bezirks Cöln.&amp;#039;&amp;#039; Cöln 1845, S. 104. ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/3584364 Online ub.uni-duesseldorf.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|185&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1885&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindelexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=118/119 |Seite_weitere=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1905&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Heft XII Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1909, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleiserhohn Pützbungert (05).png|miniatur|Betonkonstruktionen der Wasserhebeanlage (2014)]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle St. Anna ist ein verputztes [[Backstein]]gebäude aus dem Jahre 1885 mit [[Neoromanik|neoromanischen]] Schmuckformen und einer dreiseitigen [[Apsis]]. Das Dach ist ver[[schiefer]]t und besitzt einen offenen [[Dachreiter]]. Als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]] stehen außer der Kapelle auch ein Grabkreuz (Zur Sandkaule) aus [[Trachyt]] von 1729 mit Inschrift&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schyma&amp;quot;&amp;gt;[[Angelika Schyma]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Königswinter.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, Band 23.5.) Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 258/259.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Wasserhebeanlage von 1898 in der [[Flurstück|Flur]] &amp;#039;&amp;#039;Der Pützbungert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Königswinter}}Pleiserhohn ist auch der Sitz des renommierten Politikforschungsinstituts &amp;#039;&amp;#039;Transatlantic Networks&amp;#039;&amp;#039; des Politikwissenschaftlers [[Andrew Denison]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://transatlantic-networks.de/impressum/ |titel=Transatlantic Networks: Foreign Policy Analysis |sprache=de |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerres&amp;quot;&amp;gt;Willi Zerres: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.oberpleis.com/body_schrift14.html |wayback=20150924054329 |text=Die Wasserhebemaschinenanlage von Pleiserhohn aus dem Jahr 1898 |archiv-bot=2024-04-17 07:31:11 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.725358 |EW=7.289964 |type=city |dim=5000 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Wahlfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberpleis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1645]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
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