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	<title>Playboating - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Playboating&amp;diff=244044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MartinaHottie: Satzbau und Lesbarkeit korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-23T07:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzbau und Lesbarkeit korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2017-07 Natural Games Playboating 061.jpg|mini|hochkant=1.6|Kajak-Freestyle (K1W) im &amp;#039;&amp;#039;Parc de Loisirs de la Maladrerie&amp;#039;&amp;#039; in [[Millau]] auf dem Fluss [[Tarn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielbootfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanurodeo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, englisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Playboating&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Disziplin des [[Kanusport]]s. Die Wettkampfform heißt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freestyle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dabei [[Wellenreiten|surft]] der Kanute auf einer [[Wasserwelle|Welle]] und zeigt mit seinem [[Kajak]] oder [[Canadier]] verschiedene Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür können Flussabschnitte gepaddelt und unterwegs Wellen und [[Wasserwalze|Walzen]] zum Spielen genutzt werden. Auch Meer- oder Flussmündungswellen durch [[Gezeitenstrom|Gezeitenströme]] sind geeignet. Zunehmend werden künstlich angelegte Gewässer, wie der [[Augsburger Eiskanal]], genutzt. „Park and Play“ steht für das Einsteigen, Verweilen und Aussteigen an einer Spielstelle (Playspot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Surf Habitat67 Thierry.jpg|mini|Surfen auf der [[Stehende Welle (Strömung)|stehenden Welle ]] &amp;#039;&amp;#039;[[Habitat 67 (Welle)|Habitat 67]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Montreal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1970 ging aus dem [[Kanuslalom]] das Squirten hervor, bei dem in kurzen, leichten [[Wildwasserkanu|Booten]] mit geringem Volumen für Figuren (engl.: &amp;#039;&amp;#039;moves&amp;#039;&amp;#039;) auf Wellen gespielt wird. Es werden keine lange Strecken auf dem Bach gepaddelt, sondern an einer Spielstelle gesurft und Figuren ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren entwickelte sich das Spiebootfahren, das damals Kanurodeo genannt wurde. Über die Zeit wurden die Boote dafür noch kürzer, aber ihr [[Statischer Auftrieb|Auftrieb]] und ihre Robustheit wurden gegenüber dem Squirten wieder erhöht, um auch [[Wildwasser]] befahren zu können. Manche Squirtfiguren, insbesondere der &amp;#039;&amp;#039;Mystery Move&amp;#039;&amp;#039;, bei dem Boot und Paddler vollständig unter der Wasseroberfläche verschwinden, sind mit Spielbooten nicht möglich. Andere Figuren, wie die „Kerze“, wurden aus dem Kanurodeo übernommen und gehören bis heute zum Standardrepertoire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Loopings, Aerials etc. wurden dann auch schon in den frühen 1980er-Jahren von dem, in der Kanu-Rodeo-Szene eher unbekannteren, Wildwasserpaddler und Extremkajaker Volker Pönninghaus (Mitglied des Alpinen Kajak Club und HKN) u.&amp;amp;nbsp;a. mit einem Eskimo Topolino ausgeführt. Diese von ihm in den Walzen des Augsburger Eiskanals regelmäßig ausgeführten Moves, welche mit sicherer Bootsbeherrschung, Körper- und Bootskontrolle sowie Kenntnis von Strömungsverhältnissen aufgrund zahlreicher Extrembefahrungen von Wildflüssen Europas ausgeführt wurden, haben sich dann in der Freestyle-Szene schnell etabliert. [[Jan Kellner]], [[Olli Grau]] und andere Paddler machten die Sportart in Deutschland bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren fanden die ersten, noch nicht von der [[Internationaler Kanuverband|International Canoe Federation (ICF)]] ausgerichteten Weltmeisterschaften statt, bei denen deutsche Kanuten zunächst sehr gut abschnitten. Die Sportart nahm eine sehr dynamische Entwicklung, die von den Bootsherstellern gefördert wurde, die im Abstand von z.&amp;amp;nbsp;T. nur wenigen Monaten neue Bootsgenerationen auf den Markt brachten. Ein erstes Turnier mit dem Namen „World Rodeo Championships“ fand 1991 an der Gezeitenwelle [[Bitches]] statt, die bei Flut zwischen Ramsey Island und dem walisischen Festland entsteht. Die meisten Teilnehmer, darunter Paddler aus Deutschland, den USA, Finnland und Neuseeland, waren eingeladen. In Großbritannien fanden aber auch zwei Ausscheidungswettkämpfe statt. Auf dem Programm standen Wildwassersprint, Rodeo, Squirt, Wave und Extrem-Slalom mit Seehundstart. Die Punkte wurden addiert. Alle Teilnehmer verwendeten für jede Teildisziplin dasselbe Bootsmodell. Der Deutsche Jan Kellner gewann den Titel. „The Bitches“ wurde sieben Jahre lang ausgetragen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;ej&amp;#039;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eric Jackson |Titel=World Freestyle Kayak Championships Report – 18 May 23 |Sammelwerk=Jackson Kayak |Datum=2003-05-23 |Online=https://hub.jacksonkayak.com/2003/05/world-freestyle-kayak-championships-report-18-may-23/ |Abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 fand am &amp;#039;&amp;#039;Hell Hole&amp;#039;&amp;#039; des [[Ocoee Whitewater Center|Ocoee River]] in [[Tennessee]] eine bedeutende Veranstaltung statt. Die Boote entwickelten sich zu dieser Zeit sehr schnell weiter und 1993 galt das [[Prijon]] Hurricane als das modernste Boot. Zur Stilwertung kam eine technische Wertung hinzu, wobei senkrechte Moves drei Punkte, erhöhte Moves zwei Punkte und flache Drehungen einen Punkt wert waren.&amp;lt;ref name=&amp;#039;ej&amp;#039;/&amp;gt; Im Zuge einer zunehmenden Professionalisierung verloren die deutschen Freestyler etwas den Anschluss an die Weltspitze. 2005 in [[Sydney]] wurde nach mehreren Jahren mit [[Jutta Kaiser]] wieder eine deutsche Athletin Weltmeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Freestyle offiziell als Sparte in der ICF und im [[Deutscher Kanu-Verband|Deutschen Kanu-Verband]] vertreten. Im Jahr 2006 wurde die Disziplin durch die ICF als Wettkampfdisziplin aufgenommen. Bekannte Paddler sind Eric Jackson, [[Emily Jackson]], [[Dane Jackson]] und [[Nouria Newman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boote ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-07 Natural Games Playboating 09.jpg|mini|Bootsklasse Canadier (C1M)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OC1 Freestyle Rodeo.jpg|mini|Bootsklasse Open Canoe (OC)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn waren die Boote noch über 3 Meter lang, symmetrisch gebaut und schwer. Sehr bald wurde mit neuen, vor allem kürzeren Formen experimentiert. Mittlerweile ist die Grenze der Größe erreicht: Die kürzesten Boote sind nur noch 1,75 m lang mit einem Volumen von rund 200&amp;amp;nbsp;l. Kürzere Boote mit weniger Volumen würden zu wenig Platz für die Beine und/oder zu wenig Auftrieb bieten. Früher hatten die Boote einen runden Querschnitt. Ein modernes Kajak zum Playboaten hat heutzutage einen mehr oder weniger flachen Boden, extreme Kanten zum [[Unterschiff]] und das meiste Volumen um die Mitte konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Squirten ==&lt;br /&gt;
Squirtboote (von engl. &amp;#039;&amp;#039;squirt&amp;#039;&amp;#039;: spritzen) sind für die Kanu-Freestyle Disziplin Squirten spezialisiert. Dabei werden auf Flachwasser Figuren auf und unter dem Wasser ausgeführt. Squirtboote sind klein, flach, unbequem und haben extrem wenig [[Statischer Auftrieb|Auftrieb]], so dass sie kaum noch schwimmen. Das Ein- und Aussteigen ist schwierig, weshalb sie für Anfänger gefährlich sind. Wettkampfboote sind meist aus faserverstärkten Kunststoffen und werden an die Kanuten angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=uREYhWrKk9g Ottilie Robinson-Shaw wins GOLD in Women&amp;#039;s Kayak Squirt at the Freestyle World Championships!], 2025 ICF Canoe Freestyle World Championships, Planet Canoe, Video&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.canoeicf.com/canoe-freestyle-world-championships Canoe Freestyle Worldchampionshps], ICF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende einer Squirt-Vorstellung wird der Mystery-Move gezeigt. Das Kajak wird durch eine Schraubbewegung unter Wasser gezogen. Je nachdem, ob nur das Boot, die Brust, die Schultern oder der Kopf untertauchen, wie lange die Zeit unter Wasser ist und wie das Auftauchen erfolgt, werden Punkte vergeben, die als Multiplikator für die zuvor gesammelten Punkte dienen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;rules&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Figuren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Squirt boat.jpg|mini|Bootsklasse Squirt, Mystery Move]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Figur (engl.: move) beim Playboaten war die ‚Kerze‘. Man fuhr mit dem [[Bug (Schiffbau)|Bug]] oder [[Heck]] des Bootes gegen die Fließrichtung in eine Walze, und der Druck des Wassers auf das Ende richtete das Boot mehr oder weniger weit senkrecht auf. Jan Kellner baute dies zum ‚Retendo’ aus. Dabei überschlägt sich der Paddler nach der Kerze und landet wieder in der Walze. Dabei dreht er mit einer Paddelbewegung das Boot um die Längsachse und landet aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das leichtere Material und die ausgefeilte Paddeltechnik (unter anderem dem [[Kanten (Kanu)|Kanten]]) sind mittlerweile Figuren möglich, bei denen Paddler und Boot komplett in der Luft sind („Aerials“ oder auch „Air Moves“ genannt) und sich gleichzeitig um mehrere Achsen drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kayaker Air Loop Reno.JPG|mini|Loop]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=70% style=&amp;quot;font-size:90%; text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Figur !! Beschreibung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.canoeicf.com/sites/default/files/2026_icf_canoe_freestyle_rules_appendices.pdf 2026 ICF Canoe Freestyle Rules Appendices], ICF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frontsurf|| Vorwärts auf der Welle surfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Backsurf|| Rückwärts auf der Welle surfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spin || Horizontale Drehung des Bootes um 360° (z. B. Frontsurf &amp;gt; Backsurf &amp;gt; Frontsurf).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blunt || Horizontale 180°-Drehung um die Bootsspitze, mit einem vertikalen Winkel zwischen 45° und 90°. Beginnt im Frontsurf, endet im Backsurf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=BTIkgdmpiZs Blunt], Eric Jackson, Video&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Double Pump || Technik, um ein Ende des Bootes abzusenken und das Boot auf die Spitze zu stellen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kerze || Das Boot wird über Bug oder Heck auf die Spitze gestellt (engl.: &amp;#039;&amp;#039;ender&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cartwheel || Aufeinanderfolgende Kerzen, die durch eine Drehung um den Oberkörper verbunden sind (z.&amp;amp;nbsp;B. Bugkerze &amp;gt; Heckkerze). &amp;lt;br&amp;gt;Die Drehrichtung bleibt bei mehreren Cartwheels gleich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Splitwheel || Mehrere aufeinanderfolgende Kerzen, die durch Drehungen um den Oberkörper verbunden sind. Die Drehrichtung ändert sich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mystery&amp;amp;nbsp;Move || Das Kajak wird durch eine Schraubbewegung unter Wasser gezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=2 bgcolor=lightgrey|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aerials&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Front&amp;amp;nbsp;Loop|| Vorwärtssalto aus dem Frontsurf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Back&amp;amp;nbsp;Loop || Rückwärtssalto aus dem Backsurf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Donkey&amp;amp;nbsp;Flip|| Schraube in der Luft, die aus der Backdeck Rolle  entwickelt wird. Beginnt im Frontsurf, endet im Frontsurf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=yK80pnGP3zU Donkey&amp;amp;nbsp;Flip], Emily Jackson, Video &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pan Am || Schraube in der Luft, die aus dem Blunt entwickelt wird. Beginnt im Frontsurf, endet im Backsurf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=e5_7y5NHXa8 Pan Am], Eric Jackson, Video &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Airscrew || Schraube in der Luft (Rotation um Längsachse). Beginnt im Frontsurf, endet im Frontsurf. Mindestens während 180° der Drehung in der Luft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/shorts/BWXGjngHMKs Double Airscrew], Dane Jackson, Video&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freestyle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-07 Natural Games Playboating 045.jpg|mini|Bootsklasse Kajak, Aerial (K1M)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanu-Freestyle ist die Wettkampfform des Playboating. Ein einheitliches Bewertungssystem hat sich noch nicht durchgesetzt, doch es gibt einige Grundsätze. Für jede Drehung um 180° gab es Punkte, z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer flachen Drehung einen, bei einer hohen Drehung (über 45°) zwei, und senkrecht vier. Außerdem erfolgte eine Bewertung des Stils. Bei der Variationsbewertung zählen verschiedene Figuren (&amp;#039;&amp;#039;Moves&amp;#039;&amp;#039;), unter anderen: &amp;#039;&amp;#039;Blunt, Cartwheel, Kickflip&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;California-Rolle&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Loop, Pan Am, Pirouette, Shuvit, Spin, Splitwheel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Surf&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2005 bewerten bei offiziellen Freestyle-Wettbewerben drei bis vier Schiedsrichter nur noch die Variation. Die Paddler zeigen möglichst viele verschiedene Tricks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die Klassen [[Einer-Kajak|Einerkajak]] (K1), [[Einer-Canadier|Einerkanadier]] (C1), Open Canoe (OC) und Squirt, sowie für Männer, Frauen und Junioren.&amp;lt;ref name=&amp;#039;rules&amp;#039;&amp;gt;[https://www.canoeicf.com/sites/default/files/2025_icf_competition_rules_canoe_freestyle_-_final.pdf 2025 ICF Canoe Freestyle Rules], ICF&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.canoeicf.com/canoe-freestyle-world-championships Canoe Freestyle Worldchampionshps], ICF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltmeisterschaften ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaften}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 fand die erste offizielle Weltmeisterschaft unter Regie des [[Internationaler Kanuverband|Internationalen Kanuverbands (ICF)]] auf der 3 bis 4 Meter hohen Welle &amp;#039;&amp;#039;Greyhound Buseater&amp;#039;&amp;#039; auf dem Ottawa River in Kanada statt. Die Weltmeisterschaft wird seither alle zwei Jahre, in den ungeraden Jahren, abgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.canoeicf.com/icf/Canoe-Events/World-Champs.html |wayback=20150811045419 |text=International Canoe Federation (ICF)}}, abgerufen am 20. Juli 2015 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 fand vom 31. August bis 6. September in Thun die offizielle Freestyle-Kajak-WM als &amp;#039;&amp;#039;ICF Canoe Freestyle World Championships 2009&amp;#039;&amp;#039; erstmals im deutschsprachigen Raum statt. Weitere nichtolympische Disziplinen, in denen der ICF Weltmeisterschaften ausrichtet, sind: [[Wildwasserrennsport|Wildwasserabfahrt]] (in den geraden Jahren), [[Kanupolo]] (in den geraden Jahren), Canoe Marathon, [[Drachenbootrennen]] (Dragon Boat racing), Wildwasser-Sprint (in den ungeraden Jahren seit 2011) und seit 2013 auch Ocean Racing (Surfski). In geraden Jahren finden ICF Freestyle World Cup Series statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.canoeicf.com/canoe-freestyle-world-championships |titel=Canoe Freestyle World Championships |hrsg=ICF |sprache=en |abruf=2022-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europameisterschaften ===&lt;br /&gt;
2006 fand die erste offizielle Europameisterschaft statt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Austragungsorte der Wildwasser-Freestyle-Europameisterschaften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Fluss !! Ort !! Land&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || [[Augsburger Eiskanal]] || [[Augsburg]] || {{DEU}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || [[Rio Miño]] || [[Ourense]] || {{ESP}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || [[Drau#Osttirol|Draupark]] || [[Lienz]] || {{AUT}}&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.redbull.at/cs/Satellite/de_AT/Event/Kajak-Freestyle-Europacup-2010-021242820701998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || Draupark || Lienz || {{AUT}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || [[Čunovo]] || [[Bratislava]] || {{SVK}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltcup ===&lt;br /&gt;
Im Kanufreestyle wird ein [[Weltcup im Kanusport#Kanufreestyle-Weltcup|Weltcup]] (&amp;#039;&amp;#039;Canoe Freestyle World Cup&amp;#039;&amp;#039;) ausgetragen, welcher von der &amp;#039;&amp;#039;International Canoe Federation&amp;#039;&amp;#039; (ICF) veranstaltet wird. Für Damen und Herren gibt es Wettkämpfe in den Kategorien Einerkajak (K1), Einercanadier (C1) und Zweiercanadier (C2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Wettbewerbe: Schweiz ===&lt;br /&gt;
Seit 1997 findet in [[Thun]] der [[River Jam]] statt, ein [[Kanu-Freestyle]]-Event in der Scherzligschleuse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swisswhitewatercup.ch/ |wayback=20080602060441 |text=Der Swiss Whitewater Cup presented by VW Multivan}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.boatercrossmasters.ch/ |wayback=20090906114124 |text=Event 2009 postponed to 2010 / Event 2009 auf 2010 verschoben}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz findet seit 2007 der &amp;#039;&amp;#039;Straight Down Striit&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|al.]] für Streit, Wettkampf)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=fe: Mit allen wilden Wassern gewaschen. |Hrsg=Die Südostschweiz am Sonntag |Datum=2007-05-27 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 2008 im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Swiss Whitewater Cups&amp;#039;&amp;#039; jährlich das &amp;#039;&amp;#039;Swiss Boater Cross Masters&amp;#039;&amp;#039; (Schweizer Meisterschaft) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 2015 fand Boater Cross erstmals in Graz statt. Gestartet wurde zu viert linksufrig auf Höhe der [[Grazer Murinsel|Murinsel]] von einer Rutsche aus [[Verbund-Sicherheitsglas]]. Vor dem Ziel war die Terminator-Welle an der [[Graz#Brücken|Erzherzog-Johann-Brücke]] zu überwinden. Das Finale des Bewerbs wurde wegen der [[Amokfahrt von Graz]] abgebrochen. Die Aktiven des Kajak Clubs Graz betreiben die Gestaltung der Mur, die hier in der Innenstadt [[Wildwasserschwierigkeitsskala|Schwierigkeitsgrad]] I bis II aufweist, als Wildwasserstrecke.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Gaisch: [http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4756999/Erstes-Boatercross_Wenn-die-Mur-brodelt Erstes Boatercross: Wenn die Mur brodelt], Kleine Zeitung, 18. Juni 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/events/1432984787007776/ 1. BoaterCross Graz 2015], Ankündigung auf facebook.com, 19. Mai 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit großen Wurfsteinen per Bagger gestalteten Walzen linksufrig unter Erzherzog-Johann- und Radetzkybrücke werden zumindest seit 2003 für Training und Wettbewerbe je nach Wasserstand, Zustand nach Veränderungen durch Hochwasser für Freestyle und auch mit Surfbrett genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kanu.de/go/dkv/home/leistungssport/kanu_freestyle.xhtml Freestyle im Deutschen Kanu-Verband]&lt;br /&gt;
* [https://www.canoeicf.com/disciplines/canoe-freestyle Freestyle im Internationalen Kanuverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.playboaters.de/ Website der &amp;#039;&amp;#039;Playboaters Community&amp;#039;&amp;#039; playboaters.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanusport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MartinaHottie</name></author>
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