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	<title>Plattensandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:43:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plattensandstein&amp;diff=1470896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-10-20T17:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hirsau marienkapelle3.JPG|mini|Die Marienkapelle des Klosters Hirsau aus Plattensandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bruchsal mit Spiegelbild.JPG|mini|Schloss Bruchsal aus Loßburger Sandstein, einem Plattensandstein]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plattensandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] und in bestimmten Berufen mehrere Arten von Sandstein zusammengefasst, die in zahlreichen Steinbrüchen im mittleren und südlichen [[Baden-Württemberg]] am [[Schwarzwald]]rand abgebaut werden. Sie entstanden im Oberen [[Buntsandstein]]. Die Bezeichnung Plattensandstein rührt davon, dass aus diesem Material mehr oder weniger ebene Platten von etwa 6 cm Dicke und mehr gewonnen werden können. Im Jahr 2008 waren zwei Sandsteinsorten im Abbau, der [[Loßburger Sandstein|Loßburger]] und der [[Freudenstädter Sandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Ein Vorkommen mit einer 40 Meter hohen Mächtigkeit befindet sich südlich des [[Kraichgau]]s im [[Malsch (Landkreis Karlsruhe)|Landkreis Malsch]] bei [[Ettlingen]], [[Königsbach-Stein]] und [[Weingarten (Baden)|Weingarten]] in [[Baden-Württemberg]]. Am Ostrand des Schwarzwalds bei [[Bad Wildbad]], [[Altensteig]], [[Freudenstadt]], [[Schiltach]] und von [[Schramberg]] bis nach [[Villingen im Schwarzwald|Villingen]] gibt es ein weiteres mit einer Mächtigkeit von 35 bis 40 Metern, vereinzelte Vorkommen gibt es auch zwischen [[Offenburg]] und [[Lahr (Schwarzwald)|Lahr]], am Lorettoberg bei [[Freiburg im Breisgau]] und zwischen [[Schopfheim]] und [[Lörrach]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plattensandstein kommt in besonderer Mächtigkeit und Güte im [[Alb (Oberrhein)|Albtal]], [[Pfinz]]tal, [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]]- und [[Enz]]tal vor. Besonders begehrt war der Loßburger Sandstein, der von [[Loßburg]] in der Nähe von [[Freudenstadt]] stammt und bis zum heutigen Tag verbaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Diese Sandsteine sind feinkörnig und feinporig und wegen des geographisch ausgedehnten Herkunftsgebietes unterschiedlich rötlich bis blassrot gefärbt. Da sich [[Muskovit]], der Hellglimmer, lagenweise eingelagert hat, lässt er sich gut spalten. Vereinzelt finden sich Toneinlagerungen. Die Verwitterungsfestigkeit ist je nach Steinbruch gut bis mäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Bauten im Schwarzwald sind aus Plattensandstein erbaut, bekannt sind vor allem das [[Kloster Hirsau]], das Schloss Bruchsal, Schloss und Marienkirche Ettlingen sowie der Ehrenhof der [[Karlsruher Institut für Technologie|Universität Karlsruhe]]. Die Steine der drei letztgenannten Bauwerke wurden aus dem Loßburger Sandstein geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die [[Naturstein]]e werden für Monumentalbauten im Hoch- und Brückenbau, ebene und profilierte [[Werkstein]]e, Fußbodenplatten, Haussockel, Tröge, Denkmale und Grabmale sowie für Boden- und Wandplatten und filigrane [[Steinbildhauer]]arbeiten verwendet. Im Südlichen Schwarzwald wurden Mühlsteine aus Plattensandstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.img.kit.edu/img/content/gj01_04.pdf Abbildungen aus Steinbrüchen des Plattensandsteins] (PDF-Datei; 261 kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.min.uni-bremen.de/minpetro/pache/diplom/text/20.html | wayback=20070611084001 | text=Verwitterungsverhalten des Plattensandsteins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze,&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 242f.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandstein| Platten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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