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	<title>Platinschwarz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:22:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Platinschwarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pt schwarz),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/platinschwarz/7225 |titel=Platinschwarz - Lexikon der Chemie |werk=Spektrum.de |hrsg=Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg |datum=1998 |abruf=2020-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. A. Skoog, J. J. Leary |Titel=Instrumentelle Analytik |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer Verlag |Ort= |Datum=1996 |ISBN=3-540-60450-2 |Seiten=504}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Platinmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Platinmohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein feines Pulver aus elementarem [[Platin]] mit guten [[Heterogene Katalyse|heterogenkatalytischen]] Eigenschaften. Der Name des Platinmohrs ist historisch und wurde wegen seiner schwarzen Farbe gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platinschwarz wird oft als dünner Film für massives Platinmetall verwendet, etwa bei Platinelektroden für Anwendungen in der [[Elektrochemie]]. Der Beschichtungsprozess der Platin-Elektroden mit einer solchen Schicht von Platinschwarz wird &amp;#039;&amp;#039;Platinierung von Platin&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das platinierte Platin hat eine katalytisch wirksame Oberfläche, die wesentlich größer als die geometrische Fläche der [[Elektrode]] ist. Außerdem herrscht an platinierten Platin-Elektroden gegenüber glattem Platin eine betragsmäßig geringere [[Überspannung (Elektrochemie)|Überspannung]] in Bezug auf Wasserstoff und Sauerstoff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platinschwarz wird als [[Katalysator]] in [[Brennstoffzelle]]n verwendet. Dazu wird Platinschwarz entweder gespritzt oder heiß auf die [[Membran (Trennschicht)|Membran]] oder [[Diffusion|Gasdiffusionsschicht]] gepresst. Eine [[Suspension (Chemie)|Suspension]] von Platinmohr und [[Kohlenstoff]]pulver in [[Ethanol]]-Wasser-Lösungen dient dazu, die Gleichmäßigkeit der Beschichtung, die elektrische [[Leitfähigkeit]] und im Falle der Auftragung auf die Membran die Austrocknung der Membran während der Auftragung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Platinschwarz-Pulver wird aus [[Ammoniumhexachloroplatinat(IV)|Ammonium-Chloroplatinat]] durch Erhitzen auf 500&amp;amp;nbsp;°C in geschmolzenem [[Natriumnitrat]] für 30 Minuten, dem Abschrecken der Schmelze in Wasser, anschließendem Kochen, Waschen und abschließender Reduktion des entstehenden braunen Pulvers, vermutlich [[Platindioxid]], mit [[Wasserstoff]] zu Platinschwarz hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mills&amp;quot;&amp;gt;A. Mills: &amp;#039;&amp;#039;Porous Platinum Morphologies: Platinised, Sponge and Black&amp;#039;&amp;#039;. [[Platinum Metals Review]], 51, 1, Jan 2007, [[doi:10.1595/147106707X176210]] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Synthese durch Reduktion von Platinchloridlösung mit [[Formaldehyd]] und [[Natronlauge]] ist möglich, wobei über [[Phosphorpentoxid|Phosphor(V)-oxid]] ausgewaschen und der Niederschlag vakuumgetrocknet werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platinierung von Platinmetall ==&lt;br /&gt;
Durch das Platinieren von Elektroden wird deren Oberfläche vergrößert. Dadurch sind etwa für eine Präzisionsmessung des ohmschen Widerstands eines Elektrolyten die Voraussetzungen geschaffen, da eine Erhöhung der [[Doppelschichtkapazität]] mit der Vergrößerung der Elektrodenoberfläche einhergeht. So werden Kapazitätseffekte bei Messung mit Wechselspannung vermindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Vor dem [[Platinieren]] wird die Platin-Oberfläche durch Eintauchen in [[Königswasser]] gereinigt. Die Platinierung erfolgt durch elektrochemische Reduktion von [[Hexachloridoplatinsäure]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; in wässriger Lösung und etwas [[Blei(II)-acetat]] bei einer Stromdichte von etwa 30 mA/cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; für bis zu 10 Minuten. Beim Prozess entwickelt sich Chlor an der [[Anode]]. Nach der Platinierung wird die Elektrode gespült und in destilliertem Wasser gelagert. Die Elektrode verliert bei längerer Exposition an Luft ihre katalytischen Eigenschaften. Hamann&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C.H. Hamann, W. Vielstich |Titel=Elektrochemie |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=4 |Verlag=Wiley-VCH, Weinheim |Ort= |Datum=2005 |ISBN=978-3-527-31068-5 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beschreibt den Platinierungsprozess als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Niederschlagen von Platin in fein verteilter Form auf einer Metalloberfläche&lt;br /&gt;
 |Autor=C.H. Hamann, W. Vielstich&lt;br /&gt;
 |Quelle=Elektrochemie&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird von 10-prozentiger Hexachloridoplatinsäure und Elektrolyseströmen um 10 mA/cm² ausgegangen. Unter diesen Umständen kann die zu platinierende Elektrode in ihrer Oberfläche bis zum Faktor 1000 vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katalysator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wissenswirtschaftler</name></author>
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