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	<title>Platindruck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T02:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Platindruck&amp;diff=150294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siehe-auch-Löscher: Siehe-auch ein bisschen aufgeräumt. bitte prüfen. Wenn es sich um ein photochemisches Verfahren handelt müsste es auch nach Kategorie:Photochemie</title>
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		<updated>2023-11-19T11:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe-auch ein bisschen aufgeräumt. bitte prüfen. Wenn es sich um ein photochemisches Verfahren handelt müsste es auch nach &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Photochemie&quot; title=&quot;Kategorie:Photochemie&quot;&gt;Kategorie:Photochemie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edwin Hale Lincoln, Thistle, 1893–1907, Platinum print, 33.1 x 25.2 cm, MoMA, 26.1984.png|mini|Ein Platindruck von [[Edwin Hale Lincoln]] vom Ende des 19. oder Anfang des 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Platindruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Platinotypie) ist ein [[Fotografie|fotografisches]] [[Edeldruckverfahren]], das [[William Willis (Erfinder)|William Willis]] im Jahr 1873 erfand und 1878 [[patent]]ieren ließ. [[Photochemie|Photochemisch]] basiert es auf der Lichtempfindlichkeit des [[Kaliumtetrachloridoplatinat]]s. Das Verfahren war besonders bei den [[Piktorialismus|Piktorialisten]] zwischen 1880 und 1914 beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Das Platindruckverfahren beruht auf der von [[John Herschel]] um 1832 entdeckten Lichtempfindlichkeit des [[Kaliumtetrachloridoplatinat]]s (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;[PtCl&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;], alte Bezeichnung: Platinchlorür). Eine Umsetzung dieser Lichtempfindlichkeit in ein fotografisches Verfahren, also die Herstellung eines lichtbeständigen Lichtbildes, gelang aber erst Willis im Jahr 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Platinotypie wird ein Papier mit [[Oxalsäure]], [[Eisen(III)-chlorid]] und Platinchlorür getränkt und getrocknet. Das getrocknete Blatt lässt sich dann durch ein [[Negativfilm|Negativ]] belichten. Es entsteht ein schwach sichtbares Bild, welches durch Eintauchen in eine heiße, wässrige Lösung von [[Oxalate|Kaliumoxalat]] und einer kleinen Menge Platinsalz kräftig hervortritt. Nach mehrmaligem Wässern und Waschen in einer Lösung von Pottasche und Kaliumoxalat kann das fertige Positivbild getrocknet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Belichtung wird das Eisenchlorid-Oxalat durch die Anwesenheit des Platinsalzes zu [[Oxydul]] reduziert, welches sodann das Platinchlorür reduziert. Bei der Entwicklung ist das Eisenchlorid die lichtempfindliche Substanz, an die sich die Platinverbindung anlagert. Beim Waschen lagert sich Platin stufenlos und mit weichen Tonwertübergängen auf dem Papier ab. Die Bilder sind chemisch fast unveränderlich und daher sehr haltbar. Das Bild ist nicht in einer Kolloidschicht, sondern direkt in die Papierfaser eingebettet. Der [[Tonwertumfang]] ist sehr gut und die Bilder haben gute Tiefen. Das Verfahren wurde besonders in der anspruchsvollen [[Porträtfotografie]] verwendet. Zusätze von Gold, Uran oder Silber erlaubten eine Variation der Tönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willis produzierte in seiner in London angesiedelten Firma fertig präparierte und getrocknete Papiere. Aufgrund eines starken Preisanstiegs der benötigten Platinverbindung vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sank das Verfahren zur Bedeutungslosigkeit herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte und Entwicklung der Fotografie]]&lt;br /&gt;
* [[Chronologie der Fotografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jean-Claude Gautrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Die piktoralistischen Techniken.&amp;#039;&amp;#039; In: Michel Frizot (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Geschichte der Fotografie.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1998, ISBN 3-8290-1327-2, S. 300.&lt;br /&gt;
* [[Arthur von Hübl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Platindruck&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädie der Photographie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, {{ZDB|1006803-x}}). Knapp, Halle (Saale) 1895.&lt;br /&gt;
* [[Walter Koschatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Photographie. Technik, Geschichte, Meisterwerke&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv&amp;#039;&amp;#039; 2898 &amp;#039;&amp;#039;dtv-Kunst&amp;#039;&amp;#039;). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1987, ISBN 3-423-02898-X, S. 102 f.&lt;br /&gt;
* Josef Pizzighelli, Arthur Hübl: &amp;#039;&amp;#039;Die Platinotypie. Ein Verfahren zur raschen Herstellung haltbarer Copien mit Platinsalzen auf photographischem Wege.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der [[Photographische Correspondenz|Photographischen Correspondenz]], Wien 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dmuenzberg.de/ptbasis.htm Website dmuenzberg.de über den Platindruck]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=sDsUv4qPt6o Video über Platindruck mit digitalen Bildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edeldruckverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siehe-auch-Löscher</name></author>
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