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	<title>Plasy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plasy&amp;diff=1709896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Leerzeichen nach Beleg eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-26T08:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Beleg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Plasy&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:CoA of Plasy.svg|111px|Wappen von Plasy]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Plzeňský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Plzeň-sever&lt;br /&gt;
| Fläche             = 5713&lt;br /&gt;
| Höhe               = 350&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 559351&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 331 01&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/56/05/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/23/35/E&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = P&lt;br /&gt;
| Straßen            = I/27 [[Pilsen]]–[[Kralovice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Plzeň–Duchcov|160 Plzeň–Žatec]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 6&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Zdeněk Hanzlíček&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Plzeňská 285&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 331 01 Plasy&lt;br /&gt;
| Website            = www.plasy.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Plaß&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Tschechien]]. Sie befindet sich 21 Kilometer nördlich des Stadtzentrums von [[Pilsen]] und gehört zum [[Okres Plzeň-sever|Bezirk Pilsen Nord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Plasy liegt im Westen des Rakonitzer Hügellandes im Tal der [[Střela (Berounka)|Střela]] (&amp;#039;&amp;#039;Schnella&amp;#039;&amp;#039;). Nördlich erhebt sich der Táhly (457 m), im Westen die Spálená hora (514 m), südlich der Špitál (410 m) und im Südwesten Na Krásnici (462 m). Durch die Stadt führt die [[Silnice I/27|Staatsstraße I/27]] [[Železná Ruda]]–[[Pilsen]]–Plasy–[[Kralovice]]–[[Dubí]] sowie die [[Bahnstrecke Plzeň–Duchcov|Bahnstrecke Plzeň–Žatec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Horní Hradiště und Žebnice im Norden, Sechutice, Hadačka und [[Výrov]] im Nordosten, Babina im Osten, Nebřeziny im Südosten, [[Rybnice]] und [[Kaznějov]] im Süden, [[Mrtník]] und Lomnička im Südwesten, Lomany und Korýtka im Westen sowie Vrážné und Ondřejov im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plasy od szz.jpg|mini|Blick auf Plasy mit Kloster]]&lt;br /&gt;
An der Stelle von Plasy befand sich im 12. Jahrhundert ein fürstlicher Hof. 1144 stifteten [[Vladislav II.]] und seine Frau Gertrud von Babenberg das [[Kloster Plasy]]. Im darauffolgenden Jahr kamen die ersten neun [[Zisterzienser]] aus dem [[Kloster Langheim]] in das Gebiet und erhielten von Vladislav II. den fürstlichen Ansitz Plasy sowie die Dörfer [[Kaznějov|Kázňov]], Sechutice, Vrážné und Nebřeziny und deren Einkünfte in [[Erbuntertänigkeit]] übergeben. Im Jahre 1202 entstand eine romanische Basilika. Das Zisterzienserkloster wurde zu einem Zentrum der römisch-katholischen [[Kolonisation]] des Rakonitzer Berglandes. 1350 umfasste die [[Grundherrschaft]] des Klosters 50 Dörfer. Während der Angriffe der [[Hussiten]] begann der wirtschaftliche Niedergang des Klosters. 1419 wurden die ersten Dörfer verpfändet und 1431 brannten die Hussiten unter ihrem Feldherrn [[Andreas Prokop]] das Kloster nieder. Nachfolgend verarmte das Kloster und musste 1518 auch die ihm verbliebene Herrschaft [[Kaceřov (Okres Plzeň-sever)|Kaceřov]] verpfänden. Danach umfasste die Klosterherrschaft nur noch sechs Dörfer mit den daraus zu erzielenden Einnahmen. Eine Wende brachte der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]]. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] und der [[Rekatholisierung]] in Böhmen erhielt das Kloster Plaß einen großen Teil des verlorenen Besitzes zurück. Dadurch sah sich das Kloster in der Lage, die verfallenen Klostergebäude im Stil des [[Barock]] neu zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 wurde das Kloster Plaß im Zuge der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] aufgehoben und sein aus dem Städtchen [[Kralovice|Kralowitz]], 55 Dörfern, den [[Mariánská Týnice|Propsteien Mariánská Týnice]] und [[Česká Lípa|Böhmisch Leipa]] und Häusern in [[Prag]], [[Rakovník|Rakonitz]] und [[Pilsen]] bestehender Besitz dem Religionsfonds zur Verwaltung übergeben. 1826 kaufte der österreichische Außenminister [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich]] die Grundherrschaft Plaß / Plasy, ließ das Kloster zu einem Schloss mit englischem Landschaftspark umgestalten und nordwestlich des Städtchens Plaß an der Schnella die Eisenhütte &amp;#039;&amp;#039;Clemenshütte&amp;#039;&amp;#039; anlegen. Im 19. Jahrhundert wurde Plasy auf das rechte Ufer der Schnella erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Grundherrschaften bildete Plaß / Plasy ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk Kralowitz. 1873 erhielt der Ort durch die [[Eisenbahn Pilsen–Priesen(–Komotau)]] einen Bahnanschluss.&lt;br /&gt;
1918 kam Plaß zur neugegründeten [[Tschechoslowakei]]. 1930 hatte Plasy 1747 Einwohner, davon waren 32 Deutsche und gehörte 1939 bis 1945 zum [[Protektorat Böhmen und Mähren]]. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 wurde das Fürstenhaus Metternich enteignet und die deutschsprachigen Bewohner [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Im Jahre 1949 wurde Plasy zur [[Okres|Bezirk]]sstadt erhoben, als der Bezirkssitz von [[Kralovice]] hierher verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nařízení vlády č. 3/1949 Sb. (vgl. § 4 Abs. 2) [https://www.zakonyprolidi.cz/cs/1949-3/zneni-19510101 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Aufhebung des Okres Plasy wurde die Stadt 1960 dem [[Okres Plzeň-sever]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zákon č. 36/1960 Sb. (vgl. § 6) [https://www.zakonyprolidi.cz/cs/1960-36/zneni-0 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Plasy besteht aus den Ortsteilen Babina, Horní Hradiště (&amp;#039;&amp;#039;Ober Radisch&amp;#039;&amp;#039;), Nebřeziny (&amp;#039;&amp;#039;Bruck&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Nebrzczin&amp;#039;&amp;#039;), Lomnička (&amp;#039;&amp;#039;Lomnitschka&amp;#039;&amp;#039;), Plasy (&amp;#039;&amp;#039;Plaß&amp;#039;&amp;#039;) und Žebnice (&amp;#039;&amp;#039;Schebnitz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Zebnitz&amp;#039;&amp;#039;) sowie der Ansiedlung Lomany (&amp;#039;&amp;#039;Loman&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenzelskircheplasy.jpg|mini|Friedhofskirche St. Wenzel, Grablege Metternichs]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Plasy]], unter den Äbten [[Andreas Troyer]] und Eugen Tyttl erfolgte zwischen dem Ende des 17. und der Mitte des 18. Jahrhunderts durch [[Jean Baptiste Mathey]], [[Johann Blasius Santini-Aichl]], [[Christoph Dientzenhofer|Christoph]] und [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]] eine Neugestaltung der Klosteranlage im Stil des [[Barock]].&lt;br /&gt;
* Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, erbaut 1661–1666&lt;br /&gt;
* dreigeschossiger Speicher, erbaut 1685–1686&lt;br /&gt;
* gotische Königskapelle aus dem Jahre 1265&lt;br /&gt;
* Kirche des hl. Wenzel, barock umgestaltet von Jean Baptiste Mathey; [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich]] ließ 1826 die Hauptfassade im Empirestil umgestalten. In der Kirche ließ er eine Grablege für sich und seine Familie anlegen.&lt;br /&gt;
* Tal der [[Střela (Berounka)|Střela]] nordwestlich der Stadt, Felsklamm mit mehreren Mäandern und zwei Eisenbahntunneln&lt;br /&gt;
* englischer Landschaftspark &amp;#039;&amp;#039;Velká louka&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Jung (Politiker)|Rudolf Jung]] (1882–1945), nationalsozialistischer Politiker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Václav Levý]] (1820–1870), Bildhauer, geboren in Nebřeziny&lt;br /&gt;
* Viktor Stretti (1878–1957), Graphiker und Lithograf&lt;br /&gt;
* [[Antonín Wiehl]] (1846–1910), Architekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Stadt wirkten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Nußbaumer]] (1794–1854), Oberforstmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lillian Schacherl: Böhmen – Kulturbild einer Landschaft, Prestel-Verlag München 1966, Kunstlandschaft des Barock mit Stift Tepl Seite 118/119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plasy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Plzeň-sever}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4405835-4|LCCN=no/2007/12744|VIAF=241847781}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plasy| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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