<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plassenburg</id>
	<title>Plassenburg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plassenburg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plassenburg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T10:03:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plassenburg&amp;diff=162546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Whink-berlin: Korrigiert: Erzählung statt Roman</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plassenburg&amp;diff=162546&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-21T16:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrigiert: Erzählung statt Roman&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Plassenburg ob Kulmbach&lt;br /&gt;
|Bild = Plassenburg, Kulmbach from Rehturm edit.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Plassenburg vom gegenüberliegenden Rehturm aus&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Plassenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1135&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Schlossteile erhalten, Festungsanlagen größtenteils zerstört&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Markgrafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = [[Buntsandstein]]quader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Kulmbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/06/29.59&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/27/48.41&lt;br /&gt;
|Unauffindbar =&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 421&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulmbach Plassenburg 08.jpg|mini|hochkant=1.37|Schöner Hof mit Reliefbrustbildern zwischen den [[Arkadengang|Arkadengängen]] (ausgestaltet von [[Caspar Vischer (Architekt)|Caspar Vischer]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plassenburg oben.jpg|mini|Die Plassenburg aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plassenburg, Nordansicht.jpg|mini|Die Nordansicht der Plassenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plassenburg Merian.jpg|mini|Der Kupferstich aus der Topographia Franconiae (um 1656) zeigt das Aussehen der Plassenburg vor 1554]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulmbach - Plassenburg - door (aka).jpg|mini|Christiansportal im Kasernenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulmbach Plassenburg Innenhof.JPG|mini|Blick aus den Arkaden in den Innenhof der Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgkapelle der Plassenburg.JPG|mini|Blick in die Schlosskirche der Plassenburg]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Befestigung|Landesfestung]] und ein ehemaliges Residenzschloss über der [[Oberfranken|oberfränkischen]] Stadt [[Kulmbach]]. Ab 1557 wurde die Anlage nach Plänen von [[Caspar Vischer (Architekt)|Caspar Vischer]] zu einem Festen Schloss der [[Renaissance]] ausgebaut. In der Plassenburg befinden sich heute das [[Landschaftsmuseum Obermain]], das [[Deutsches Zinnfigurenmuseum|Deutsche Zinnfigurenmuseum]], das Armeemuseum Friedrich der Große und das Museum Hohenzollern in Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plassenburg liegt in der [[Gemarkung]] [[Kulmbach#Gemarkungen|Kulmbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/N6Y8H |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Plassenburg wurde erstmals 1135 erwähnt, als sich Graf [[Berthold II. (Andechs)|Berthold II. von Andechs]], der sie vermutlich erbauen ließ, als „comes de Plassenberch“ bezeichnete. Umstritten ist in der Forschung, ob es sich bei dem im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach seinem Besitzer Hans Kopp benannten Koppenhof, einem ehemaligen Maierhof der Familie [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]], um eine Vorgängeranlage, die Altenplassenburg, handelte, die angeblich im ersten Viertel des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zerstört wurde. Ein im Buchwald ca. 1300 Meter östlich der Plassenburg gelegenes Schweinegehege aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und ein Jagdgarten des Markgrafen [[Christian (Brandenburg-Bayreuth)|Christian]] werden in dem Zusammenhang immer wieder als Burgruine missdeutet. Zunächst war die Plassenburg ein zentraler Rückhalt für die [[Herzogtum Meranien|meranischen]] Herrscher am [[Obermain]] und im [[Frankenwald]]. 1158 werden die Herren von [[Plassenberg]] als [[Ministerialen]] auf der Burg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter den Orlamündern ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechs-Meraniers]], Herzog [[Otto II. (Meranien)|Otto VIII.]], teilten sich dessen Schwäger sein Erbe. Die Plassenburg mit Kulmbach, [[Bad Berneck im Fichtelgebirge|Berneck]], [[Goldkronach]], [[Wirsberg]], [[Trebgast]] und Pretzendorf (heute [[Himmelkron]]) fiel an die Grafen [[Hermann III. (Weimar-Orlamünde)|Hermann III.]] und Otto III. [[Grafschaft Weimar-Orlamünde|von Orlamünde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche auch [[Liste hochadeliger Familien in Franken]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Söhne [[Hermann II. (Weimar-Orlamünde)|Hermanns II.]] († 1247) und der Beatrix von Andechs Meranien traten zunächst gemeinsam als Herren der Plassenburg auf. Nach 1278 teilten sie das Erbe ihres Vaters, worauf sich [[Otto III. (Weimar-Orlamünde)|Otto III.]] im alleinigen Besitz der Herrschaft Plassenburg und des Gebietes um Weimar befand. Otto III. starb 1285 und die Plassenburg war bald danach in den Händen seines Sohnes [[Otto IV. (Weimar-Orlamünde)|Otto IV.]] Dessen Sohn, Graf [[Otto VI. (Weimar-Orlamünde)|Otto VI. von Orlamünde]], der sich als einziger Orlamünder seit 1323 als „Herr zu Plassenburg“ bezeichnete, verpfändete die Herrschaft mit der Plassenburg, Kulmbach, Trebgast und Berneck 1338 an den Burggrafen [[Johann II. (Nürnberg)|Johann II. von Nürnberg]]. Damit fiel die Plassenburg nach Ottos VI. Tod im Jahr 1340 an die [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] aus dem Hause [[Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter den Hohenzollern ===&lt;br /&gt;
Allmählich entwickelte sich die Plassenburg zu einem neuen Herrschaftszentrum der Hohenzollern. Zur Zeit von Burggraf [[Friedrich V. (Nürnberg)|Friedrich V. von Nürnberg]] (1357–1397) hatte die Plassenburg der [[Cadolzburg]]&amp;amp;nbsp;– einem der traditionellen burggräflichen Aufenthaltsorte&amp;amp;nbsp;– bereits den Rang abgelaufen. 1397 legte Burggraf Friedrich V. die Regierungsgeschäfte nieder und wählte die Plassenburg zu seinem Altersruhesitz. Das zollerische Territorium in [[Franken (Region)|Franken]] wurde gemäß der [[Dispositio Fridericiana]] von 1385 unter seinen Söhnen [[Johann III. (Nürnberg)|Johann III.]] und [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich VI.]], dem späteren Kurfürsten Friedrich I. von Brandenburg, aufgeteilt. Damit war die Plassenburg zum Herrschaftsmittelpunkt des sogenannten Fürstentums ob dem Gebirg, des späteren Markgraftums [[Brandenburg-Kulmbach]] geworden. Nach dem Tod Johanns III. im Jahr 1420 fiel dessen Erbe seinem Bruder Friedrich zu, der 1421 das Amt des „Hauptmanns ob dem Gebirg“ zu seiner Statthalterschaft schuf. Bis nach der Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts blieb die Plassenburg das administrative Zentrum des obergebirgischen Fürstentums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Internierung der [[Markgräfin]] [[Barbara von Brandenburg (1464–1515)|Barbara von Brandenburg]] im März 1493 begann das traurige Kapitel der Plassenburg als Familiengefängnis. Den Höhepunkt erreichte es, als Markgraf [[Kasimir (Brandenburg-Kulmbach)|Kasimir zu Brandenburg]] im Februar 1515 seinen Vater, Markgraf [[Friedrich II. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Friedrich II.]], in ein Turmgemach der Plassenburg einsperren ließ, das dieser zwölf Jahre lang nicht mehr verlassen konnte. Nach Friedrichs Freilassung begann 1530 sein jüngerer Sohn Markgraf [[Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg der Fromme zu Brandenburg]] mit dem Ausbau der Plassenburg zur [[Festung]]. In rund zehn Jahren Bauzeit entstanden drei mächtige [[Rondell|Geschützrondelle]], unter denen die [[Hohe Bastei]] ihresgleichen im deutschen Sprachraum suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Georgs Neffe Markgraf [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht Alcibiades]] zu Brandenburg 1541 die Regierung im Fürstentum Brandenburg-Kulmbach übernommen hatte, verstärkte sich der Ausbau der Plassenburg zur reinen Landesfestung. Daher verlegte er schon 1542 die [[Regierungssitz|Residenz]] zum ersten Mal nach [[Bayreuth]] ([[Fürstentum Bayreuth|Markgraftum Bayreuth]]). Um 1550 beschäftigte der Markgraf einen italienischen Baumeister mit 150 italienischen Maurern, die ihm drei moderne italienische [[Bastion]]en in die Gräben der Plassenburg bauten. So gerüstet widerstand die Plassenburg der siebenmonatigen [[Belagerung von Kulmbach und der Plassenburg|Belagerung]] im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]], die am 21. Juni 1554 mit der Kapitulation der Festung endete. Vier Monate nach der Übergabe der Festung, am 21. Oktober 1554, begannen die Bundesstände mit der Zerstörung der Plassenburg: Die Festungsanlagen wurden gesprengt oder mit einer [[Nürnberger Schraube]] zum Einsturz gebracht, die Gebäude angezündet und die Brunnen vergiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Notsicherungsmaßnahmen im Jahr 1557 ließ Albrechts Cousin und Erbe Markgraf [[Georg Friedrich I. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg Friedrich d. Ä.]] zu Brandenburg unter der Leitung des Amberger Baumeisters Georg Beck mit dem Wiederaufbau der Plassenburg beginnen. Die Pläne für die [[Renaissance]]-Architektur, welche die Plassenburg bis heute auszeichnet, stammten jedoch von [[Caspar Vischer (Architekt)|Caspar Vischer]], den Markgraf Georg Friedrich als leitenden Architekten für den Wiederaufbau der Plassenburg verpflichtete. Um 1575 waren die Wohngebäude um den „Schönen Hof“ schon weitgehend fertiggestellt. An den Festungswerken wurde bis 1607 weiter gearbeitet. Obwohl Markgraf Georg Friedrich meist in [[Ansbach]] residierte und auch das Alte Schloss in [[Bayreuth]] im Renaissance-Stil neu errichten ließ, erstand auch die Plassenburg als befestigtes Schloss wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosskapelle ===&lt;br /&gt;
Bald nach Baubeginn hatte Herzog Christoph von Württemberg 1563 seinem Schwager Georg Friedrich den Baumeister [[Aberlin Tretsch]], der damals den Bau des Alten Schlosses in Stuttgart und damit auch der dortigen Schlosskapelle leitete, nach Kulmbach geschickt. Dieser sollte die Baufortschritte auf der Plassenburg begutachten und nahm Einfluss auf die Planung der Schlosskirche, die ebenso wie ihr Stuttgarter Vorbild, als [[Querkirche|Querhauskirche]] gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Stark: &amp;#039;&amp;#039;Dies ist das Kirchlein so geweiht der heiligen Dreifaltigkeit – Von der Schlosskirche auf der Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;; Archiv für Geschichte von Oberfranken, Bd. 84/2004, S. 61–85&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ders.: [http://www.starks-historische-spurensuche.de/plassenburg/Schlosskapelle/Flyer%20Schlosskapelle_page2.htm Haralds Starks Historische Spurensuche: &amp;#039;&amp;#039;Plassenburg, Schlosskapelle&amp;#039;&amp;#039;, Flyer zum Tag des Offenen Denkmals 9. September 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gegenüber mittelalterlichen Kirchen neue evangelische Raumkonzept sah als Standort der Kanzel – also den Ort, wo Gottes Wort verkündet wurde – einen Wandabschnitt in der Mitte des Langhauses vor. Die evangelische Lehre und Liturgie stellt das Wort Gottes in den Mittelpunkt des Gottesdienstes und damit auch der Raumplanung, die zum Konzept der Querhauskirche führte, das erstmals 1544 in der [[Torgauer Schlosskapelle]], von Martin Luther noch persönlich eingeweiht, und 1562 in Aberlin Jörgs [[Altes Schloss (Stuttgart)#Schlosskirche|Schlosskapelle im Stuttgarter Alten Schloss]] aus Luthers Gottesdienstverständnis heraus konsequent angewandt wurde. Spätestens 1569 war die Schlosskapelle der Plassenburg im Rohbau fertig gestellt. 1574/75 ließ Markgraf Georg Friedrich den Kirchenraum noch einwölben. Es war ein großer, schlichter und saalartiger Kirchenraum mit einer einfachen, hohen und unbemalten Holzempore entstanden. Einen ersten großen Umbau gab es schon rund 50 Jahre später unter dem Markgrafen Christian zu Brandenburg (* 1581 †1655). Wahrscheinlich wurde schon damals die Konzeption als Querhauskirche aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Markgrafen-Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der alten fränkischen Hohenzollern mit Markgraf Georg Friedrich im Jahr 1603 begründeten die Markgrafen Christian zu Brandenburg und [[Joachim Ernst (Brandenburg-Ansbach)|Joachim Ernst]] zu Brandenburg, zwei nachgeborene Söhne des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg, die jüngeren fränkischen Linien der Markgrafen zu [[Brandenburg-Kulmbach]] und [[Brandenburg-Ansbach]]. Markgraf Christian verlegte zwar die Residenz wieder von Kulmbach nach Bayreuth, hielt sich aber im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] häufig auf der Plassenburg auf. Diese und die zu ihren Füßen liegende Stadt Kulmbach wurden im Dreißigjährigen Krieg zweimal belagert. Im September 1632 wurde die Festung von Truppen [[Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein|Wallensteins]] eingeschlossen. Eine Übergabeaufforderung vom 21. September beantwortete der Festungskommandant Hans Christoph Muffel mit Kanonendonner. Im Herbst 1634 wurde die Stadt Kulmbach durch den kaiserlichen Generalwachtmeister [[Guillaume de Lamboy|Lamboy]] nach kurzem Kampf eingenommen. Die Plassenburg erwies sich beide Male als uneinnehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch waren durch die Erbfolge der beiden Brüder aus [[Berlin]] – genau genommen aus Cölln an der Spree – aus dem mächtigen fränkischen Stammland der Familie zwei [[Sekundogenitur]]en der brandenburgischen Hohenzollern geworden. Die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Finanzen reichten kaum zum Unterhalt der Festung Plassenburg, geschweige denn zum weiteren Ausbau. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die in ihrer Entwicklung in der Renaissancezeit stehen gebliebene Plassenburg bald veraltet. Immerhin ließ Markgraf Friedrich 1744 den Kommandantenbau im unteren Burghof in barocken Formen umgestalten und Markgraf [[Karl Alexander (Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)|Alexander]] in den Jahren 1782 bis 1784 die Kleine und die Große Kaserne errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter bayerischer Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Doch nicht allein wegen ihrer militärischen Stärke und ihrer künstlerischen Ausgestaltung, sondern auch als Aufbewahrungsort des Geheimen Hausarchivs der Hohenzollern und einer hunderte Gemälde umfassenden Ahnengalerie hatte die Plassenburg in früheren Jahrhunderten einen fast legendären Ruf. Nach 1810 kamen die Bestände des Plassenburger Archivs größtenteils nach Bamberg und bilden heute einen Bestandteil des dortigen Staatsarchivs. 1806, im Krieg Napoleons gegen Preußen, wurde die Plassenburg das letzte Mal in ihrer langen Geschichte belagert. Am 10. Oktober besetzten [[Bayerische Armee|bayerische Truppen]] die Stadt Kulmbach und begannen mit der Blockade der Plassenburg. Nachdem schon fast alle anderen preußischen Festungen kapituliert hatten, entschloss sich auch der damalige preußische Festungskommandant Generalmajor [[Johann Adam Siegmund von Uttenhofen]] zur Kapitulation und übergab die Festung am 24. November 1806 den bayerischen Belagerern. Auf Befehl Napoleons wurden daraufhin im Winter 1806/07 die Festungsanlagen der Plassenburg geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Befreiungskriege]] diente die Plassenburg als Lazarett. 1817 wurde in ihren Mauern ein [[Strafarbeitshaus]] eingerichtet, wo zu Haftstrafen zwischen einem und acht Jahren verurteilte „Züchtlinge“ zu „Arbeit und Ordnung“ erzogen werden sollten. Von 1862 bis 1909 diente die Plassenburg für rund 650 Häftlinge aus ganz Bayern als [[Zuchthaus]] und im Spätsommer 1914 als [[Internierungslager]] für „feindliche Ausländer“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vortrag: Die Plassenburg als Strafanstalt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 23. Oktober 2018, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1921 folgte eine Verwendung als [[Festungshaft]]anstalt und dann noch einmal bis 1928 als Zuchthaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten.digitale-sammlungen.de/0010/bsb00108579/images/index.html?id=00108579&amp;amp;groesser=150%&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=172 Bekanntmachung über die Auflassung des Zuchthauses Plassenburg vom 27. März 1928 (GVBl. S. 160)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1929 befindet sich die Plassenburg in der Obhut der [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] betrieb der [[Nationalsozialistischer Bund deutscher Technik|Nationalsozialistische Bund deutscher Technik]] (NSBDT) unter [[Fritz Todt]] auf der Plassenburg die [[Reichsschule der deutschen Technik]]. Dazu wurde der Arsenalbau vom Architekten [[Siegfried Schmelcher]] umgebaut. Das ehemalige Zellengefängnis auf der Hohen Bastei wurde abgebrochen und aus dem Schönen Hof verschwanden alle Einbauten, die an die Zuchthauszeit erinnerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden neben weiteren Flüchtlingslagern in und um Kulmbach auf der Burg hunderte Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und dem Sudetenland untergebracht. Die sanitären Verhältnisse waren nur in dem Hauptbau erträglich. Dort gab es große Waschräume mit Duschen und eine Zentralheizung. Die Schlafsäle teilten Trennwände, die aber nicht bis an die Decke reichten, zu Kabinen. Im Schönen Hof baute man eine Holzlatrine. In den großen Räumen grenzten mit Decken verhängte Stockbetten kleine Abteile für die einzelnen Familien ab. Sie waren teilweise nicht heizbar oder durch Aufstellung eines Ofens heizbar gemacht worden. Das Essen wurde in einer Gemeinschaftsküche zubereitet. Der Aufenthalt auf der Burg dauerte für manche Vertriebene Jahre, bis die Wohnungsbauprogramme für den notwendigen Wohnraum sorgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plassenburg war auch ein Refugium für Künstler, die infolge der Vertreibungen oder nach der deutschen Teilung in Kulmbach Aufnahme fanden. Beispielsweise konnten die Künstler [[Hein Kaske]] aus Danzig, [[Hans Lewerenz]] aus Berlin und der Bauhauskünstler Egon Engelien dort ihr Lebenswerk vollenden. Der [[Bund Fränkischer Künstler]] veranstaltet auf der Burg regelmäßig Ausstellungen. Eine ständige Schau von zeitgenössischen Werken demonstriert die Vielfalt der heimischen Kunst und enthält beispielsweise das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Aschermittwoch&amp;#039;&amp;#039; von Hans Lewerenz, der auf der Plassenburg von 1948 bis zu seinem Tod 2006 lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind in der Burg das [[Deutsches Zinnfigurenmuseum|Deutsche Zinnfigurenmuseum]], die Staatlichen Museen Plassenburg mit dem &amp;#039;&amp;#039;Armeemuseum Friedrich der Große&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Museum Hohenzollern in Franken&amp;#039;&amp;#039; sowie das [[Landschaftsmuseum Obermain]] mit Exponaten zur Heimatkunde des Kulmbacher Umlandes untergebracht. Der Innenhof der Burg (genannt &amp;#039;&amp;#039;Schöner Hof&amp;#039;&amp;#039;) wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Es finden ganzjährig Führungen durch die gesamte Anlage statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeteil Plassenburg ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindeedikt]] wurde Plassenburg dem 1811 gebildeten [[Steuerdistrikt]] [[Kulmbach]] zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Barth: &amp;#039;&amp;#039;Kulmbach: Stadt und Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 784f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1831 gehörte die bis dahin gemeindelose Plassenburg zur [[Ruralgemeinde]] [[Ködnitz]] und war ein [[Gemeindeteil]] von ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Barth: &amp;#039;&amp;#039;Kulmbach: Stadt und Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 759.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1908 wurde Plassenburg nach Kulmbach umgemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Barth: &amp;#039;&amp;#039;Kulmbach: Stadt und Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 744.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1819  ||  {{0|00}}1861  ||  {{0|00}}1871  ||  {{0|00}}1885  ||  {{0|00}}1900  ||  {{0|00}}1925  ||  {{0|00}}1950  ||  {{0|00}}1961  ||  {{0|00}}1970  ||  {{0|00}}1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 100  ||  529  ||  898  ||  808  ||  725  ||  525  ||  654  ||  68  ||  53  ||  0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|  ||   ||   ||  2  ||  3  ||  3  ||  8  ||  4  ||   ||  1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ober-Mainkreis 1820|SEITE=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 896}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1068}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1063}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 870}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 640}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =314}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die weit verbreitete Sage einer [[Weiße Frau|Weißen Frau]] hat ihren Ursprung auf der Plassenburg.&lt;br /&gt;
* Die Plassenburg ist Handlungsort des historischen Romans &amp;#039;&amp;#039;Die Markgräfin&amp;#039;&amp;#039; von [[Sabine Weigand]] (ISBN 3810523658) um [[Barbara von Brandenburg (1464–1515)|Barbara von Brandenburg]] und der sozialkritischen Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangenen auf der Plassenburg&amp;#039;&amp;#039; von [[Jakob Wassermann]] (ISBN 376613972X).&lt;br /&gt;
* Entgegen landläufiger Meinung gibt es keinen unterirdischen Zugang von der Stadt Kulmbach hinauf zur Burg.&lt;br /&gt;
* Die [[Schleifung]] der Burg durch napoleonisch-bayerische Truppen auf die heutige Größe hat trotz Einsatz von Sprengstoff mehrere Monate gedauert.&lt;br /&gt;
* Durch das Gelände der Burg verläuft der [[Fränkischer Marienweg|Fränkische Marienweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reichsschule der deutschen Technik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769665543}} &amp;lt;!--Barth--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Bosl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Bayern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 277). 3. Auflage. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-27703-4.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Stichwort=Plaßenburg|Band=4 |Sp=355|SpBis=357}}&lt;br /&gt;
* [[Daniel Burger]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesfestungen der Hohenzollern in Franken und Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe. (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe „Die Plassenburg“ für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken.&amp;#039;&amp;#039; Band 51). Freunde der Plassenburg, Kulmbach 2000, ISBN 3-925162-20-8 (Zugleich: Eichstätt, Kath. Univ., Diss., 1999).&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]], [[Tilmann Breuer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Bayern I: Franken – Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1999, ISBN 3-422-03051-4, S. 554–558.&lt;br /&gt;
* [[Günter Dippold]], Peter Zeitler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg. Zur Geschichte eines Wahrzeichens.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;CHW-Monographien.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Schulze, Lichtenfels 2008, ISBN 978-3-87735-188-8.&lt;br /&gt;
* Verena Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Franken.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Elmar Hahn Verlag, Veitshöchheim 2016, ISBN 978-3-928645-17-1, S. 104–109.&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Kulmbach|SEITE = 16 |SEITE_BIS = 26}}&lt;br /&gt;
* {{Guttenberg Land- und Stadtkreis Kulmbach|SEITE = 126 |SEITE_BIS = 127}}&lt;br /&gt;
* Helmut Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Die „Meranische Erbschaft“. Segen oder Fluch. Ein Beitrag zum Hohenzollernjahr.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 193) Regierung von Oberfranken, Bayreuth 1992, {{ZDB|583304-8}}.&lt;br /&gt;
* Erwin Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Plassenburg. (Von d. Anfängen um 900 bis 1700).&amp;#039;&amp;#039; 1. Teilabdruck aus der „Kurzen Geschichte Kulmbachs bis 1806“. (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 84). Regierung von Oberfranken, Bayreuth 1982.&lt;br /&gt;
* Hubert Kolling: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Behälter des Elends.“ Die Plassenburg als Strafanstalt (1817-1928).&amp;#039;&amp;#039; Späthling, Weißenstadt 2016, ISBN 978-3-942668-25-5.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Kunstmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen am Obermain. Unter besonderer Würdigung der Plassenburg.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 36). Freunde der Plassenburg e.&amp;amp;nbsp;V. u.&amp;amp;nbsp;a., Kulmbach 1975, {{ZDB|504385-2}}.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Pfeiffer (Historiker)|Gerhard Pfeiffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die landesgeschichtliche Funktion der Plassenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 29. Degner &amp;amp; Co., Neustadt an der Aisch 1969, S.&amp;amp;nbsp;245–259.&lt;br /&gt;
* [[Harald Stark (Heimatforscher)|Harald Stark]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg, „obergebirgische“ Residenz und Landesfestung.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Erichsen, Evamaria Brockhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bayern &amp;amp; Preußen &amp;amp; Bayerns Preußen. Schlaglichter auf eine historische Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 41) Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg 1999, ISBN 3-927233-67-6.&lt;br /&gt;
* Harald Stark: &amp;#039;&amp;#039;1806 – Die letzte Belagerung der Plassenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Historischer Verein für Oberfranken]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Geschichte von Oberfranken]].&amp;#039;&amp;#039; Band 92. Bayreuth 2012, {{ISSN|0066-6335}}, S. 159–170.&lt;br /&gt;
* Harald Stark: &amp;#039;&amp;#039;Die Kapitulation der Plassenburg im Jahr 1806 und ihre weiteren Schicksale bis 1817.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Historischer Verein für Oberfranken]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Geschichte von Oberfranken]].&amp;#039;&amp;#039; Band 93, Bayreuth 2013, {{ISSN|0066-6335}}, S. 197–208.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Wassermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangenen auf der Plassenburg.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung, 1909&amp;lt;ref&amp;gt;auch im Erzählzyklus „Der goldene Spiegel“, in welchem auch in anderen Erzählungen auf die Burg Bezug genommen wird. Siehe folgenden Titel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Wolfgang Schoberth, Doris Leithner: &amp;#039;&amp;#039;Text und Kommentar zu „Die Gefangenen auf der Plassenburg“.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Buchners Schulbibliothek der Moderne, H. 22. Buchner, Bamberg 2005, ISBN 376613972X.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberstufenschüler haben zu den Episoden der Erzählung historische, juristische und politische Nachforschungen vor Ort angestellt und die Ergebnisse hier dokumentiert. Der Text wird dadurch aktualisiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sabine Weigand-Karg: &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg. Residenz und Hofleben bis 1604.&amp;#039;&amp;#039; Späthling, Weißenstadt 1998, ISBN 3-926621-08-7 (Zugleich: Bayreuth, Univ., Diss., 1992).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4046275-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=plassenburg%20&amp;amp;index=obj-all Historische Aufnahmen der Plassenburg] &lt;br /&gt;
* [https://plassenburg.de/ Offizielle Website der Museen auf der Plassenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.freunde-der-plassenburg.de Website der &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Plassenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/kulmbach.htm &amp;#039;&amp;#039;Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Schloesser.Bayern.de]]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen.de/de/burgen-schloesser/deutschland/bayern/plassenburg.html &amp;#039;&amp;#039;Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;]. In: Burgen.de&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|2415|Plassenburg}}&lt;br /&gt;
* Joachim Zeune: [https://www.hdbg.eu/burgen/detail/burgschloss-plassenburg/90 &amp;#039;&amp;#039;Burgschloss Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Haus der Bayerischen Geschichte|HDBG.eu]]&lt;br /&gt;
* Dieter Schmudlach: [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Info/Plassenb.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg – Residenz und Landesfestung&amp;#039;&amp;#039;]. In: Landschaftsmuseum.de&lt;br /&gt;
* Holger Peilnsteiner: [http://www.plassenburg.ku.ms/ &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollernresidenz Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;]. In: Plassenburg.ku.ms&lt;br /&gt;
* [http://www.fhkf.de/tag/plassenburg/ &amp;#039;&amp;#039;Stollen und Brunnen der Plassenburg&amp;#039;&amp;#039;]. In: Website der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Kulmbach}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Residenzen in Franken}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Großen Kreisstadt Kulmbach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4046275-4|LCCN=n/83/035992|VIAF=144078063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Kulmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kulmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kulmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Kulmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1135]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andechs (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burggrafschaft Nürnberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Whink-berlin</name></author>
	</entry>
</feed>