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	<title>Plasmodien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:26:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plasmodien&amp;diff=85941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R*elation: klarer</title>
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		<updated>2024-09-18T06:55:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;klarer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Plasmodien&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Plasmodiidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Félix Mesnil|Mesnil]], 1903&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Haemosporida&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Aconoidasida&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apicomplexa&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Alveolata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Sar (Eukaryoten)&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Sar&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = P malariae schizont4.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Plasmodium malariae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Gattung&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = *&amp;#039;&amp;#039;[[Haemoproteus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Leucocytozoon]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Plasmodium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Polychromophilus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasmodien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plasmodiidae) sind [[Einzeller|einzellige]] [[Parasit]]en, die vor allem [[Säugetiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Mammalia&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zweiflügler]] (&amp;#039;&amp;#039;Diptera&amp;#039;&amp;#039;) befallen. Sie werden dem [[Stamm (Biologie)|Stamm]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Apicomplexa]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. In der Familie der Plasmodien finden sich vier Unterfamilien mit bis zu 170&amp;amp;nbsp;Arten, siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Plasmodium]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Plasmodien zählen zu den [[Sporozoen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Plasmodien sind Einzeller, die keine Zellwand, aber als [[Eukaryoten]] im Gegensatz zu [[Bakterien]] und [[Archea]] (Prokaryoten) einen [[Zellkern]] besitzen. Sie sind kommaförmig und recht schlank, aufgrund ihrer Lebensweise nehmen sie je nach [[Wirt (Biologie)|Wirt]] und Entwicklungsstadium unterschiedliche Gestalt an. Die kleinste Form, der [[Trophozoit]], misst drei [[Meter#Mikrometer|Mikrometer]], die größte Form, der Leber[[schizont]] bis zu 70&amp;amp;nbsp;Mikrometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[heterozygot]]en Trägern der [[Sichelzellenanämie]] verläuft eine Plasmodieninfektion wesentlich schwächer als bei gesunden Individuen. In Gebieten, in denen [[Malaria]] (eine von Plasmodien ausgelöste Krankheit) weit verbreitet ist, sind Träger dieser erblichen Krankheit im ([[Selektion (Evolution)|Selektions]]-) Vorteil. Daher ist der prozentuale Anteil der heterozygoten Träger in der Bevölkerung in solchen Gebieten bedeutend höher als in Malaria-freien Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Plasmodien finden sich heute vor allem im [[Tropen|tropischen]] und [[Subtropen|subtropischen]] Raum; da deren Entwicklung stark von der Temperatur abhängt, kommen Plasmodien selbst dort nur bis in eine Höhe von unter 1500&amp;amp;nbsp;Metern vor. Bis zum 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren sie auch in [[Nordeuropa]] verbreitet, wurden jedoch durch [[Flussbegradigung]]en und Sumpftrockenlegungen ausgerottet. Es finden sich noch Restbestände im Zentralasiatischen Raum: [[Armenien]], [[Georgien]], [[Kasachstan]], [[Kirgisistan]], [[Tadschikistan]], [[Türkei]], [[Turkmenistan]] und [[Usbekistan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plasmodium zyklus.png|links|mini|250px|Lebenszyklus der Plasmodien in Mensch und Moskito]]&lt;br /&gt;
Als [[Endwirt]] dienen [[Mücken]], besonders der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Anopheles]]&amp;#039;&amp;#039;; in ihnen findet die Vermehrung der Plasmodien statt, der Mensch dient als [[Zwischenwirt]]. Es gibt vier Arten der Plasmodien, die beim Menschen die [[Malaria]] auslösen; sie gehören zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Plasmodium&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem der Mensch von einer infizierten Anophelesmücke gestochen wurde, sondert sie mit ihrem Speichel, der [[Antikoagulation|Gerinnungshemmer]] enthält, [[Sporozoit]]en ab. Diese werden mit dem Blutstrom zur Leber getragen, wo sie in die Zellen des [[Leber]]gewebes eindringen und darin zum Leberschizont heranreifen. Dort findet ihre Vermehrung statt, die „exoerythrozytäre Schizogonie“ genannt wird; dadurch entstehen bis zu 30.000 &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Plasmodium vivax&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Plasmodium ovale&amp;#039;&amp;#039; legen zwischen diesen Stadien Ruhephasen ein; dabei verbleiben &amp;#039;&amp;#039;Hypnozoiten&amp;#039;&amp;#039; ungeteilt im Lebergewebe und sorgen dadurch nach Monaten für eine Neuinfektion, selbst wenn die Erstinfektion überwunden wurde. Die &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039; gehen in den [[Blutkreislauf]] über und infizieren sodann [[Erythrozyten|rote Blutkörperchen]]. Sie dringen in diese ein und beginnen sich [[intrazellulär]] zu teilen. Aus dieser Teilung gehen acht bis sechzehn neue &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
Bei den vier den Menschen befallenden Plasmodien sind folgende Teilungszeiten beobachtet worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Plasmodium || Malariaform || Teilungsdauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;P. ovale&amp;#039;&amp;#039; || Malaria tertiana || 48 Stunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;P. vivax&amp;#039;&amp;#039; || Malaria tertiana || 48 Stunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;P. malariae&amp;#039;&amp;#039; || Malaria quartana || 72 Stunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;P. falciparum&amp;#039;&amp;#039; || Malaria tropica || unregelmäßig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Plasmodium&amp;#039;&amp;#039; bietet innerhalb seines Lebenszyklus verschiedene Ansatzpunkte für die Wirkung von [[Malariaimpfstoff|Impfstoffen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfram Gottfried Metzger, Zita Sulyok, Antje Theurer, Carsten Köhler |Titel=Entwicklung von Impfstoffen gegen Malaria – aktueller Stand |Sammelwerk=Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz |Band=63 |Nummer=1 |Datum=2020-01 |ISSN=1436-9990 |DOI=10.1007/s00103-019-03070-1 |PMC=7223738 |PMID=31828371 |Seiten=45–55 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s00103-019-03070-1 |Abruf=2021-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Teilung werden Reststoffe des vom &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039; aufgenommenen [[Hämoglobin]]s frei, das [[Hämozoin]], dieses löst die Fieberanfälle der typischen [[Malaria]] aus.&lt;br /&gt;
Nach der einige Tage bis Wochen dauernden Produktion von &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039; beginnen einige zu geschlechtsreifen Zellen (&amp;#039;&amp;#039;Gametozyten&amp;#039;&amp;#039;) zu reifen. Diese finden sich nun gemeinsam mit den &amp;#039;&amp;#039;Merozoiten&amp;#039;&amp;#039; im Blut (siehe hierzu auch: [[Generationswechsel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Fieberanfälle und das begleitende Schwitzen sind infizierte Träger erneut für Mücken attraktiv, da diese über einen guten Geruchs- und Temperatursinn verfügen. Bei einem erneuten Stich werden diese &amp;#039;&amp;#039;Gametozyten&amp;#039;&amp;#039; durch die Mücke aufgenommen, in der sie sich zu einer &amp;#039;&amp;#039;Wanderzygote&amp;#039;&amp;#039; vereinigen. Daraus geht dann der &amp;#039;&amp;#039;Ookinet&amp;#039;&amp;#039; hervor, der sich zwischen den Gewebeschichten des Mückenmagens anlagert und dort zur &amp;#039;&amp;#039;Oocyste&amp;#039;&amp;#039; wird; in ihr entstehen bis zu 1.000 neue &amp;#039;&amp;#039;Sporozoiten&amp;#039;&amp;#039;. Von dort aus wandern sie in die Speicheldrüsen der Mücke und sind bereit zur Neuinfektion eines [[Zwischenwirt]]es, beispielsweise des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plasmodiidae|Plasmodien (Plasmodiidae)}}&lt;br /&gt;
* [http://plasmodb.org/ Genomdatenbank der Plasmodien]&lt;br /&gt;
* [http://sites.huji.ac.il/malaria/ Biochemie der Plasmodien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apicomplexa (Taxon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermedizinische Parasitologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Parasitologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R*elation</name></author>
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