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	<title>Plasmidpräparation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:35:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plasmidpr%C3%A4paration&amp;diff=455471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-04-16T09:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasmidpräparation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Plasmidisolierung&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Molekularbiologie|molekularbiologische]] Methode zur Isolierung von [[Plasmid]]-[[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] aus Bakterien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hoelzel-biotech.com/de/anwendungs-infothek/plasmidpraeparation-info.html |titel=Plasmidpräparation - Info - Anwendungs Infothek - Ressourcen |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Plasmidpräparation ist eine Variante der [[DNA-Extraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung von [[Plasmid]]en erlaubt es, genetisches Material in [[Bakterien]] zu vervielfältigen oder bestimmte Gene in andere Organismen zu übertragen. Die [[Ausbeute (Chemie)|Ausbeute]] an Plasmiden hängt unter anderem vom Bakterienstamm, dem verwendeten [[Kulturmedium]], dem [[Replikationsursprung]] des Plasmids (sog. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|high copy plasmids}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|low copy plasmids}}&amp;#039;&amp;#039;) und den Kulturbedingungen ab ([[Schüttelmaschine (Labor)|Schüttler]] bis zu 200&amp;amp;nbsp;Rotationen pro Minute, Form der Kulturflasche wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schikanenkolben]], Temperatur). Zur Isolierung kleiner Mengen an Plasmiden (bis 25&amp;amp;nbsp;µg) steht die Minipräp zur Verfügung, für größere Mengen bis 0,5&amp;amp;nbsp;mg eignet sich die Maxipräp, darüber bis 2&amp;amp;nbsp;mg die Megaprep und bis 10&amp;amp;nbsp;mg die Gigaprep. Die Plasmidpräparation wird verwendet, um Plasmide aus [[Transformation (Genetik)|transformierten]] Bakterien, zumeist &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039;, präparativ zu isolieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alkalische Lyse ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|DNA-Extraktion}}&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Plasmidpräparation, eine häufig verwendete ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alkalische Lyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;H. C. Birnboim, J. Doly: &amp;#039;&amp;#039;A rapid alkaline extraction procedure for screening recombinant plasmid DNA.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nucleic Acids Res.&amp;#039;&amp;#039; (1979), Band 7(6), S. 1513–1523. PMID 388356; {{PMC|342324}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bakterien mit dem Plasmid werden mit ca. 5000 x g [[Zentrifuge|zentrifugiert]] und das [[Pellet]] anschließend in einem [[Pufferlösung|Puffer]] resuspendiert. Zur Degradation störender [[Ribonukleinsäure|RNA]] enthält die Lösung meist zusätzlich eine [[Rnase|RNase]]. Durch Zugabe einer Lösung von [[Natriumdodecylsulfat|SDS]] und [[Natriumhydroxid]] werden die Zellen durch das [[Detergens]] und die alkalische [[Verseifung]] der [[Lipide]] [[Lyse (Biologie)|lysiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zugabe von NaOH zum Zellextrakt wird der pH-Wert weit ins Alkalische verschoben. Dadurch lösen sich die Wasserstoff-Brückenbindungen zwischen den komplementären DNA-Strängen sowohl der chromosomalen als auch der Plasmid-DNA, wobei die Plasmid-DNA aufgrund ihrer Konformation in der Lage ist, vollständig zu renaturieren. Die chromosomale DNA, die durch die einzelnen Präparationsschritte zerstückelt wurde, kann nach Neutralisation des pH-Wertes mit Kaliumacetat und Eisessig nicht renaturieren, es bilden sich DNA-Doppelstränge mit nur kurzen komplementären Bereichen und durch die ungerichtete Verbindung vieler DNA-Einzelstränge kommt es zur Ausbildung einer verworrenen DNA-Masse. Diese kann relativ leicht abzentrifugiert werden. Bei diesem Zentrifugationsschritt setzen sich ferner Zellmembran- und Zellwandbestandteile sowie Proteine als Pellet ab. Die Plasmid-DNA befindet sich nach der Zentrifugation im Überstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelöste [[Plasmid|Plasmid-DNA]] kann einer zusätzlichen Reinigung unterzogen werden z.&amp;amp;nbsp;B. einer [[Phenol-Chloroform-Extraktion]] oder einer [[Adsorption]] an [[DNA-Extraktion|Silicagel]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. A. Marko, R. Chipperfield, H. C. Birnboim: &amp;#039;&amp;#039;A procedure for the large-scale isolation of highly purified plasmid DNA using alkaline extraction and binding to glass powder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anal Biochem.&amp;#039;&amp;#039; (1982), Band 121(2), S. 382–387. PMID 6179438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Boom, C. J. Sol, M. M. Salimans, C. L. Jansen, P. M. Wertheim-van Dillen, J. van der Noordaa: &amp;#039;&amp;#039;Rapid and simple method for purification of nucleic acids.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Clin Microbiol.&amp;#039;&amp;#039; (1990), Band 28(3), S. 495–503. PMID 1691208; {{PMC|269651}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T. A. Borodina, [[Hans Lehrach|H. Lehrach]], A. V. Soldatov: &amp;#039;&amp;#039;DNA purification on homemade silica spin-columns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anal Biochem.&amp;#039;&amp;#039; (2003), Band 321(1), S. 135–137. PMID 12963065.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die DNA kann dann mit einem Alkohol wie [[Ethanol]] oder [[Isopropanol]] ausgefällt werden. Der Alkohol entzieht der DNA die [[Hydrathülle]]. Mit 70 % Ethanol wird die gefällte DNA dann gewaschen und steht dann zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Zur Vermessung der Konzentration im [[Photometer]] kann die DNA zum Beispiel in [[Wasser]] oder [[TE-Puffer]] (pH 7,5) wieder gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koch-Lyse ==&lt;br /&gt;
Eine andere Aufschlussmethode stellt z.&amp;amp;nbsp;B. die sogenannte „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koch-Lyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ dar. Dabei werden die bakteriellen Zellwände im Zuge eines [[Zellaufschluss]]es durch Zugabe von [[Lysozym]] zerstört und die lysierten Bakterien für kurze Zeit aufgekocht, bzw. in einem Heizblock bei 95&amp;amp;nbsp;°C erhitzt. Die chromosomale DNA und die denaturierten Proteine werden abzentrifugiert. Die Plasmid-DNA kann vor der Präzipitation noch mittels Phenol-Chloroform-Extraktion gereinigt werden. Die in Wasser oder TE-Puffer gelöste DNA enthält noch RNA, weshalb eine photometrische Quantifizierung nicht sinnvoll ist. Schließt sich eine [[Gelelektrophorese|Gelanalyse]] an, wird der Probenpuffer mit RNase A versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Verfahren ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|DNA-Reinigung}}&lt;br /&gt;
Weitere, generelle DNA-Reinigungsmethoden sind z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Caesiumchlorid|CsCl]]-[[Dichtegradientenzentrifugation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plasmidpraparation}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleinsäure-Methode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekularbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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