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	<title>Plasmazelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:17:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Plasmacell.jpg|mini|hochkant=1|Plasmazelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasmazellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Zellen des Immunsystems und dienen der Produktion und [[Sekretion]] von [[Antikörper]]n. Sie sind  &amp;#039;&amp;#039;Effektorzellen&amp;#039;&amp;#039; – ausdifferenzierte [[Lymphozyt]]en mit spezifischen Aufgaben im Rahmen der [[Immunantwort]] – und entsprechen dem letzten Stadium der [[Differenzierung (Biologie)|Differenzierung]] der [[B-Lymphozyt|B-Zellreihe]]. Sie erscheinen im [[Lichtmikroskop]] als große ovale Zellen mit exzentrisch gelegenem [[Zellkern]]. Vom zentralen [[Nucleolus|Kernkörperchen]] zieht das [[Euchromatin]] strahlförmig zu den Kernporen, wodurch der Zellkern an ein Wagenrad erinnert („Radkern“ oder „Radspeichenkern“). Die Bedeutung der Plasmazellen für die Bildung von Antikörpern wurde 1948 durch die schwedische Immunologin [[Astrid Fagraeus]] im Rahmen ihrer Doktorarbeit beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Zelle-Plasmazellen.svg|mini|hochkant=0.7|Differenzierung der B-Zelle in eine Plasmazelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Plasmazellen leben einige Tage oder Wochen, einige wesentlich länger. Durch Antigenkontakt werden B-Zellen aktiviert und differenzieren über das Stadium der sogenannten Plasmablasten zu Plasmazellen. Während Plasmablasten noch teilungsfähig sind, und auch Antikörper sezernieren, teilen terminal differenzierte Plasmazellen sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierung ==&lt;br /&gt;
Wenn [[Antigenpräsentierende Zelle#B-Lymphozyten|Antigen-präsentierende B-Zellen]] in der &amp;#039;&amp;#039;T-Zell-Zone der Lymphknoten&amp;#039;&amp;#039; – in dieser auch als &amp;#039;&amp;#039;Paracortex&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://flexikon.doccheck.com/de/Paracortex |titel=Paracortex |werk=[[DocCheck Flexikon]] |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten Übergangszone zwischen Rinde und Mark der [[Lymphknoten]] findet die Vermehrung der [[T-Lymphozyt|T-Lymphozyten]] statt – auf spezifische [[T-Helferzelle]]n stoßen, die das präsentierte [[Antigen]] erkennen, werden sie aktiviert. Daraufhin bilden sie einen primären Fokus und differenzieren zu Antikörper-produzierenden Plasmazellen. Einige der B-Zellen, die auf diese Weise durch T-Zell-Hilfe aktiviert wurden, wandern in [[Lymphfollikel#Primärfollikel|Primäre Lymphfollikel]] und bilden ein so genanntes [[Keimzentrum]].&lt;br /&gt;
B-Zellen, die durch T-Zell-unabhängige Antigene aktiviert wurden, bleibt die Keimzentrumsbildung dagegen verwehrt. Es kommt bei diesen T-Zell-unabhängig aktivierten B-Zellen nicht zur Affinitätsreifung, auch der Isotypenwechsel wird nicht vollzogen. Die produzierten Antikörper sind immer vom IgM-Typ. Es kommt nicht zur Gedächtnisbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rink&amp;quot;&amp;gt;Rink, Lothar, Kruse Andrea, Haase Hajo.: &amp;#039;&amp;#039;Immunologie für Einsteiger.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, 2012, ISBN 978-3-8274-2439-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Keimzentrum machen die B-Zellen eine [[Affinitätsreifung]] und den [[Klassenwechsel|Isotypenwechsel]] durch, um als Plasmazelle hochaffine Antikörper verschiedener [[Immunglobulin]]-Klassen zu produzieren.  Ein Teil der B-Zellen entwickelt sich nicht zu Plasmazellen, sondern zu [[Gedächtniszelle|Gedächtnis-B-Zellen]]. Die Gedächtniszellen wiederum vermitteln das immunologische Gedächtnis für dieses Antigen. Die Bildung solcher Gedächtniszellen ist beispielsweise die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche [[Impfung]]. Gedächtniszellen können bei erneutem Zusammentreffen mit dem Antigen schneller aktiviert werden und zu Plasmazellen differenzieren, was zu einer beschleunigten und stärkeren zweiten Immunantwort führt. Außerdem sind sie durch ihre [[Mutation]]en im membrangebundenen Antikörper bereits sehr affin für das Antigen. Neben den Gedächtniszellen bilden sich im Keimzentrum auch Plasmazellen mit hochaffinen Antikörpern verschiedener Klassen. Diese wandern zum großen Teil in das [[Knochenmark]], wo sie für lange Zeit von den Stromazellen des Knochenmarks Überlebenssignale erhalten und Antikörper sezernieren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janeway&amp;quot;&amp;gt;[[Charles A. Janeway]] jr. u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Immunologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, Berlin 2002, ISBN 3-8274-1078-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reifung der Plasmazellen kann mit [[Atacicept]] gehemmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plasmazellen lassen sich beim Menschen durch die [[Genexpression|Expression]] von [[Cluster_of_differentiation|Oberflächenmarkern]] wie [[CD19]], [[CD38]] und [[CD138]] sowie [[TACI]] charakterisieren. Früher wurde angenommen, dass die Expression von CD19 nach Wanderung ins Knochenmark verlorengeht, jedoch stammen diese Hinweise aus Versuchen mit [[Plasmozytom]]en, also [[Krebs (Medizin)|Krebs]]-Plasmazellen. Neuere Untersuchungen weisen jedoch auf eine CD19-Expression auch auf terminal differenzierten Plasmazellen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plasmazellen besitzen sehr viel [[Cytoplasma]] und viele Schichten des [[Endoplasmatisches Retikulum|Endoplasmatischen Retikulums]], um große Antikörpermengen synthetisieren zu können. Sie exprimieren kein [[Major Histocompatibility Complex |MHC-II]] mehr und können den T-Helferzellen somit kein Signal mehr präsentieren. Oberflächen-Immunglobuline werden noch in geringen Mengen exprimiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janeway&amp;quot; /&amp;gt; Atypische Plasmazellen mit einer Vielzahl eosinophiler Einschlüsse (Russell-Körperchen) im Zellplasma werden [[Mott-Zelle]]n genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Esmahene BenElKaid</name></author>
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