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	<title>Plasmat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:13:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plasmat&amp;diff=2020088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-22T14:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meyer Plasmat Blue.svg|mini|Linsenschema des Plasmats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasmat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Paul Rudolph (Physiker)|Paul Rudolph]] ab 1918 und in den 1920er Jahren entwickeltes Hochleistungsobjektiv der Firma Hugo Meyer („[[Meyer-Optik]]“), Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Plasmat geht auf den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Dagor]]&amp;#039;&amp;#039;-Objektivtyp zurück. Das Dagor war ein sechslinsiger [[Anastigmat|Doppel-Anastigmat]] von [[Optische Anstalt C. P. Goerz|Goerz]], Berlin. Das Dagor besteht aus zwei je dreilinsigen [[Verkittung|verkitteten]] Linsengruppen, die symmetrisch um die Blende angeordnet sind. Bei ansonsten guten optischen Leistungen verblieb aber eine erhebliche [[sphärische Aberration]]. Durch die Herauslösung der inneren zwei Linsen aus den zwei verkitteten Linsengruppen ergaben sich zusätzliche Freiheitsgrade zur Korrektur dieses optischen [[Abbildungsfehler]]s. Besonders erfolgreich setzte Paul Rudolph mit dem Plasmat dieses Konstruktionsprinzip um.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Kingslake: &amp;#039;&amp;#039;A History of the Photographic Lens.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 1989, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbarer Vorgänger des Plasmats war das von Ernst Arbeit errechnete [[Euryplan]] 1:6. Zuerst von Schulze &amp;amp; Billerbeck, später dann auch von Hugo Meyer gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Kompendium der Photographie, Prof. Fritz Schmidt, 14. Auflage 1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieraus entwickelte Rudolph zunächst das (Doppel-)Plasmat mit einer [[ Lichtstärke (Fotografie)|Lichtstärke]] von knapp 1:4.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taunusreiter&amp;quot;&amp;gt;[https://www.taunusreiter.de/Cameras/Biotar.html Frühe lichtstarke Objektive für 35mm und andere Kleinbildformate]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Plasmat besteht im Wesentlichen aus zwei gegenüberliegenden Doublets, denen jeweils innen eine weitere gebogene [[Sammellinse]] (Meniskus) zugeordnet ist. Zwischen den Doublets und den Menisken befindet sich ein Luftspalt; zwischen den Menisken die Blende. Anstatt der vier Glas-Luft-Oberflächen des Dagor hat das Plasmat damit acht solcher Oberflächen. Da die Vergütung optischer Oberflächen in den 1920er Jahren noch nicht erfunden war, war das Plasmat für innere [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] anfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste sogenannte Doppel- oder Satz-Plasmat hatte eine maximale Lichtstärke von 1:4.5. Neben einem Einsatz in der „normalen“ Fotografie wurden Plasmate oft in Geräten zum Kopieren von Dokumenten eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Kingslake: &amp;#039;&amp;#039;A History of the Photographic Lens.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 1989, S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Meyer DoppelPlasmat 4-420 SHphoto.jpg|Frühes &amp;#039;&amp;#039;Doppel-Plasmat&amp;#039;&amp;#039; 1:4/420 mm, Seriennummer 251993&lt;br /&gt;
Bild:Meyer Kino Plasmat 1.5 16 snr 782339 top.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Kino Plasmat&amp;#039;&amp;#039; 1:1,5/16 mm, Seriennummer 782339&lt;br /&gt;
Bild:Meyer-Optik Kino Plasmat 1.5-40mm SNR 500385 total.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Kino Plasmat&amp;#039;&amp;#039; 1:1,5/40 mm, Seriennummer 500385, als Projektionsobjektiv&lt;br /&gt;
Bild:Meyer-Optik Kino Plasmat 1.5-40mm SNR 500385 dissebled II. Original photograph donated by werner5696..jpg|Das &amp;#039;&amp;#039;Kino Plasmat&amp;#039;&amp;#039; besteht aus 2 fast symmetrischen Linsengruppen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Weiterentwicklung erreichte Rudolph 1922. Angeregt von der besonders hohen erforderlichen [[ Lichtstärke (Fotografie)|Lichtstärke]] von [[Filmkamera]]s konstruierte er das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kino Plasmat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hier waren die beiden inneren Linsen andersherum gebogen und das vordere Doublet vergrößert. Damit konnten Lichtstärken von 1:2 (1924) und schließlich 1:1,5 (1926) erreicht werden. Dies waren damals die lichtstärksten fotografischen Objektive der Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taunusreiter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Londoner Kamerafirma &amp;#039;&amp;#039;A.O. Roth&amp;#039;&amp;#039; vermarktere Mitte-Ende der 1920er Jahre eine „Meyer Speed Camera“ (4,5&amp;amp;nbsp;cm × 6&amp;amp;nbsp;cm), die mit einem 1:2/90&amp;amp;nbsp;mm Kino Plasmat ausgestattet war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.earlyphotography.co.uk/site/entry_C340.html Earlyphotography.co.uk], abgerufen am 19. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der hohen Lichtstärke wurde das Objektiv auch wissenschaftlich eingesetzt. So fand Anfang der 1930er ein Kino-Plasmat 1:1,5/50&amp;amp;nbsp;mm Einsatz bei der fotografischen und spektrografischen Untersuchung des Polarlichts.&amp;lt;ref&amp;gt;Leiv Harang: &amp;#039;&amp;#039;Filteraufnahmen von Polarlicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geofysiske Publikationer.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Nr. 8, 1933, S. 5–25 ([http://www.ngfweb.no/docs/NGF_GP_Vol10_no8.pdf PDF-Datei]; 6,2&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 16. August 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es existieren auch Varianten, die als Projektionsobjektive genutzt werden können (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Objektivtyp (Fotografie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meyer-Optik-Objektiv]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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