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	<title>Plantage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plantage&amp;diff=51163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ich esse Rosinen.: Siehe auch entfernt und im Artikel integriert</title>
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		<updated>2026-01-18T18:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe auch entfernt und im Artikel integriert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lozzi-Campings.jpg|mini|[[Edelkastanie]]n-[[Selve (Obstbau)|Selve]] auf [[Korsika]], [[Region Niolu]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coffee plantation, Kauaʻi 58.jpg|mini|Kaffeeplantagen auf [[Hawaii]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bananenplantage01.jpg|mini|[[Dessertbanane|Bananen]]-Plantage in [[Costa Rica]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plantage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|plantage|de=&amp;#039;&amp;#039;Anpflanzung&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Forstwirtschaft|forst-]] oder [[landwirtschaft]]liches [[Großunternehmen]], das sich auf die Erzeugung eines [[Agrarprodukt]]es ([[Monokultur]]) für den [[Weltmarkt]] spezialisiert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Typisch für Plantagen ist eine deutlich überdurchschnittliche Betriebsgröße; mitunter gehören auch Wälder, Schwemmflächen oder andere nicht landwirtschaftlich genutzte Flächen dazu. Auf Plantagen werden mit hohem Personal- und [[Kapital]]einsatz [[Cash Crops]] in Monokulturen für den [[Export]] gezüchtet und angebaut, zum Beispiel [[Zuckerrohr]], [[Sisal-Agave|Sisal]], [[Ölpalme|Palmöl]] oder [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]]. Oft verfügen Plantagen auch über die entsprechenden Aufbereitungs- und Veredelungsanlagen. Vor allem in den [[Tropen]] ist die Plantagenwirtschaft verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon-Martin Neumair: [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/plantage-43932 &amp;#039;&amp;#039;Plantage&amp;#039;&amp;#039;].  &amp;#039;&amp;#039;[[Gabler Wirtschaftslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Zugriff am 20. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigentümer einer Plantage wird als &amp;#039;&amp;#039;Pflanzer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zwar lassen sich die meisten tropischen Agrarerzeugnisse wirtschaftlich effizienter in [[Familienunternehmen|Familienbetrieb]]en produzieren, was damit zusammenhängt, dass Großbetriebe höhere Kosten für den Transport und die Überwachung der Arbeiter veranschlagen müssen. Dennoch dominieren in der außereuropäischen Agrargeschichte Plantagen als Betriebsform, was darauf zurückzuführen ist, dass bei der [[Kolonisation|Kolonialisierung]] kleinbäuerlichen Betrieben der [[Indigene Völker|indigenen Bevölkerung]] der Zugang zu Land, Wasser, Kapital und Fachwissen erschwert und gleichzeitig Strukturen eingerichtet wurden, die [[Zwangsarbeit]] begünstigten, beispielsweise Kopf- oder Hüttensteuern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mark Häberlein]]: [https://referenceworks.brillonline.com/entries/enzyklopaedie-der-neuzeit/plantage-COM_328127 &amp;#039;&amp;#039;Plantage&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie der Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Online (2019), Zugriff am 20. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werden Menschen gegen ihren Willen eingesetzt spricht man von versklavungsbasierter Plantagenwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hamburg: Tor zur kolonialen Welt: Erinnerungsorte der (post-)kolonialen Globalisierung |Verlag=Wallstein Verlag |Datum=2021 |ISBN=978-3-8353-4734-2 |DOI=10.5771/9783835347342/hamburg-tor-zur-kolonialen-welt |Online=https://www.nomos-elibrary.de/index.php?doi=10.5771/9783835347342 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Plantage&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich „das Einpflanzen von Stecklingen“, {{frS|plantes}}) wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus dem Französischen in das Niederländische und Deutsche entlehnt, ist aber heute ein [[falscher Freund]]. Dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Plantage&amp;#039;&amp;#039; als Großpflanzung entspricht im heutigen Französischen wie auch im Englischen &amp;#039;&amp;#039;plantation&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich „Anpflanzung von Stecklingen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Knackstedt &amp;amp; Näther Stereoskopie 0669 Cuba. Zuckerrohr-Plantage. Bildseite mit Ansicht um 1900 arbeitender Sklaven im Feld auf Kuba (cropped).jpg|mini|Männer, Frauen und Kinder bei der Arbeit in einer [[Zuckerrohr]]-Plantage auf [[Kuba]].&amp;lt;small&amp;gt; [[Lichtdruck (Druck)|Lichtdruck]]-[[Stereoskopie]] als [[Ansichtskarte]] Nr.&amp;amp;nbsp;669 von [[Knackstedt &amp;amp; Näther]].&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 7. Jahrhundert hatte sich eine erste hochspezialisierte Plantagenwirtschaft zur Erzeugung von Luxusfrüchten in [[Mesopotamien]] in den Sumpfgebieten des [[Euphrat]] entwickelt, und zwar unter Einsatz von afrikanischen Sklaven, den [[Zandsch]], die zunächst die Sümpfe trockenzulegen hatten. Die über den Fernhandel erwirtschafteten Erträge für Zucker, Baumwolle, Datteln und Gewürznelken trugen zur Blüte der islamischen Metropolen in Asien und Ägypten bei. Zum Beispiel wurde der im christlichen Europa als [[Luxusgut]] verbrauchte Zucker im Mittelalter aus der arabischen Welt eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacques Heers: &amp;#039;&amp;#039;Les négriers en terres d’islam. La première traite des Noirs. VIIe–XVIe siècle.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, Paris 2007, S. 227 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitskräfte auf den Plantagen waren bis in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert oft [[Sklave]]n&amp;amp;nbsp;– so auf den Zuckerrohrplantagen der [[Karibik]] und [[Lateinamerika]]s und später auf den [[Baumwolle|Baumwoll]]- und [[Tabak]]&amp;amp;shy;plantagen der US-amerikanischen [[Südstaaten]]&amp;amp;nbsp;–, die [[Atlantischer Sklavenhandel|aus Afrika importiert]] worden waren, da die einheimische [[Indianer|indianische]] Bevölkerung durch das spanische System des „[[Repartimiento]]“ fast vollständig dezimiert wurde. In den Südstaaten bildete die Plantagenwirtschaft die Grundlage für den kulturellen und politischen Einfluss der [[Pflanzer (Südstaaten)|Pflanzer]]. Die Nachkömmlinge dieser (befreiten) Sklaven stellen heute einen Großteil der Bevölkerung dieser Regionen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Sklavenbefreiung]] wurden aus den ehemaligen Sklaven meist [[Billiglohn]]arbeiter, die Arbeitsbedingungen blieben im Wesentlichen unverändert. In den Kautschukplantagen [[Malaysia]]s und den Teeplantagen [[Sri Lanka]]s setzte man häufig billige Arbeitskräfte aus [[Indien]] oder [[China]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entstehung der europäischen [[Imperialismus|Kolonialreiche]] entstanden ab 1860 in [[Afrika]] und [[Asien]] ausgedehnte neue Plantagen: Zucker in [[KwaZulu-Natal|Natal]] ([[Südafrika]]), Tabak auf [[Sumatra]], [[Kautschuk]] in [[Malaiische Halbinsel|Malaya]] und [[Cochinchina]] (Südvietnam), aber auch [[Tee]] auf [[Ceylon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Osterhammel: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandlung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2009, S. 971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigentümer der Plantagen waren oft Ausländer, nicht selten auch [[Kapitalgesellschaft]]en, die den Betrieb durch einen Verwalter leiten ließen. Die Eigentümer bzw. ihre leitenden Angestellten zählten zur obersten [[Soziale Schichtung|Gesellschaftsschicht]], während die Plantagen[[arbeiter]] zur untersten gehörten. Die Kolonialplantage war eine Erscheinung des globalen Kapitalismus, die fast ausschließlich in tropischen Ländern anzutreffen war. Um 1900 ist eine Welle von Gründungen solcher Plantagen in Afrika und Südostasien festzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Osterhammel: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandlung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2009, S. 971 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit der ehemaligen [[Kolonie]]n wurden die meisten ausländischen Eigentümer der Plantagen [[Enteignung|enteignet]], und an ihre Stelle traten Einheimische oder der Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
* Lowell Ragatz: &amp;#039;&amp;#039;The fall of the planter class in the British Caribbean, 1763–1833&amp;#039;&amp;#039;. The Century Co., New York / London 1928 (und mehrere Nachdrucke).&lt;br /&gt;
* Karl H Hottes: &amp;#039;&amp;#039;Die Plantagenwirtschaft in der Weltwirtschaft. Innovationskraft und heutige Strukturen des Plantagensystems.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-631-44606-3.&lt;br /&gt;
* Philip D. Curtin: &amp;#039;&amp;#039;The Rise and Fall of the Plantation Complex: Essays in Atlantic History.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1998, ISBN 0-521-62943-8.&lt;br /&gt;
* Oliver Gliech: &amp;#039;&amp;#039;Saint-Domingue und die Französische Revolution. Das Ende der weißen Herrschaft in einer karibischen Plantagenwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2011, ISBN 978-3-412-20679-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
* J. R. Aldhous, A. J. Low: &amp;#039;&amp;#039;The potential of Western Hemlock, Western Red Cedar, Grand Fir and Noble Fir in Britain.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forestry Commission bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 49). London 1974, ISBN 0-11-710141-9.&lt;br /&gt;
* J. E. Everard, D. F. Fourt: &amp;#039;&amp;#039;Monterey Pine and Bishop Pine as plantation trees in southern Britain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quarterly Journal of Forestry.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 68, 1974, S. 111–125.&lt;br /&gt;
* R. A. Sedjo, D. Botkin: &amp;#039;&amp;#039;Using forest plantations to spare natural forests&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Environment.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 39, 1997, Nr. 10, S. 15–20 und 30.&lt;br /&gt;
* Peter Savill, Julian Evans, Daniel Auclair, Jan Falck: &amp;#039;&amp;#039;Plantation Silviculture in Europe&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 1998, ISBN 0-19-854908-3.&lt;br /&gt;
* Jonathan C. Onyekwelu: &amp;#039;&amp;#039;Growth Characteristics and Management Scenarios for plantation-grown Gmelina arborea and Nauclea diderrichii in south-western Nigeria.&amp;#039;&amp;#039; Hieronymus, München 2001, ISBN 3-89791-235-X.&lt;br /&gt;
* Florencia Montagnini, Carl F. Jordan: &amp;#039;&amp;#039;Tropical Forest Ecology. The Basis for Conservation and Management&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-23797-6.&lt;br /&gt;
* Phil West: &amp;#039;&amp;#039;Growing Plantation Forests.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2006, ISBN 3-540-32478-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plantations|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4136213-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plantage| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwirtschaft und Holzeinschlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ich esse Rosinen.</name></author>
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