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	<title>Planitzer SC - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Planitzer_SC&amp;diff=1100760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Teich06: Verbessert</title>
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		<updated>2026-04-18T09:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
| image =[[Datei:Planitzer sc.png|200px]]&lt;br /&gt;
| kurzname = PSC&lt;br /&gt;
| langname = Planitzer Sportclub&lt;br /&gt;
| gegründet = 1912&lt;br /&gt;
| aufgelöst = 31. Dezember 1945&lt;br /&gt;
| ort = [[Planitz]]&lt;br /&gt;
| klubfarben = Gelb-Schwarz&lt;br /&gt;
| stadion = [[Westsachsenkampfbahn]]&lt;br /&gt;
| liga = Fußball: [[Gauliga Sachsen]]&lt;br /&gt;
| erfolge =  Viertelfinale der [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutschen Meisterschaft]] (1942) &lt;br /&gt;
| pattern_la1 = &lt;br /&gt;
| pattern_b1  = _blackstripes&lt;br /&gt;
| pattern_ra1 = &lt;br /&gt;
| pattern_sh1 = &lt;br /&gt;
| pattern_so1 = _color_3_stripes_yellow&lt;br /&gt;
| leftarm1    = FFFF00&lt;br /&gt;
| body1       = FFFF00&lt;br /&gt;
| rightarm1   = FFFF00&lt;br /&gt;
| shorts1     = 000000&lt;br /&gt;
| socks1      = 000000&lt;br /&gt;
| pattern_la2 = &lt;br /&gt;
| pattern_b2  = &lt;br /&gt;
| pattern_ra2 = &lt;br /&gt;
| pattern_sh2 = &lt;br /&gt;
| pattern_so2 = &lt;br /&gt;
| leftarm2    = 000000&lt;br /&gt;
| body2       = 000000&lt;br /&gt;
| rightarm2   = 000000&lt;br /&gt;
| shorts2     = 000000&lt;br /&gt;
| socks2      = 000000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Planitzer SC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutscher Sportverein, der von 1912 bis 1945 im [[Zwickau]]er Vorort [[Planitz]] ansässig war. Seine Fußballmannschaft spielte von 1933 bis 1944 in der [[Gauliga Sachsen]] (1. Liga) und erreichte 1942 das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft. Der Verein nutzte die [[Südkampfbahn (Planitz)|Westsachsenkampfbahn]], die 30.000 Zuschauer fasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Fußballsports ==&lt;br /&gt;
Der Planitzer SC wurde am 28. August 1912 in „Bräutigams Gasthof“ ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fsv-zwickau.de/vereinsgeschichte/ |titel=Vereinsgeschichte {{!}} FSV Zwickau |sprache=de-DE |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fußballmannschaft stieg 1922 in die Gauliga Westsachsen des [[Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine|Mitteldeutschen Fußballverbandes]] auf. 1929 und 1931 wurde die Mannschaft Westsachsen-Meister und nahm an der mitteldeutschen Fußballmeisterschaft teil. Mit einem zweiten Platz in der Saison [[Mitteldeutsche Fußballmeisterschaft 1932/33#Gau Westsachsen|1932/33]] qualifizierte sich der Planitzer SC für die neu eingerichtete [[Gauliga Sachsen]], eine der damals 16 höchsten Fußball-Ligen. In der ersten Saison [[Gauliga Sachsen 1933/34|1933/34]] wurden die Planitzer unter elf Mannschaften Achter. [[Gauliga Sachsen 1941/42|1942]] gewann Planitz die Gaumeisterschaft vor dem favorisierten [[Dresdner SC]] und qualifizierte sich für die Teilnahme an der Endrunde um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1941/42|deutsche Meisterschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endrunde der deutschen Meisterschaft 1941/42 ===&lt;br /&gt;
In der Qualifikationsrunde am 10. Mai 1942 traf der Planitzer SC auf den Meister des [[Generalgouvernement]]s Luftwaffen-SV Boelcke Krakau. Vor 10.000 Zuschauern in der heimischen Westsachsenkampfbahn gewannen die Sachsen mit 5:2. Überragender Spieler war Linksaußen Viertel, der drei Tore erzielte. Gegner im Achtelfinale am 24. Mai war der niederschlesische Meister [[Breslauer SpVg 02]], der ebenfalls in der Westsachsenkampfbahn antreten musste. Rechtsaußen Heinzig brachte die Planitzer vor 8.000 Zuschauern in der 30. Minute in Führung, doch die Breslauer kamen in 65. Minute durch einen Strafstoß zum Ausgleich. Das Spiel musste in die Verlängerung gehen, und in der 102. Minute gelang Linksaußen [[Fritz Müller (Fußballspieler)|Fritz Müller]] der Siegtreffer für den Planitzer SC. Die Spiele des Viertelfinales fanden am 7. Juni statt. Planitz musste beim österreichischen Meister [[First Vienna FC 1894|Vienna Wien]] antreten. Durch zwei Tore von Rudolf Heyne und [[Johannes Breitenstein]] führte Planitz bis zur 66. Minute, danach drehten die Wiener das Spiel innerhalb von neun Minuten zum eigenen 3:2-Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den drei Endrundenbegegnungen waren folgende Spieler des Planitzer SC beteiligt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Hofsommer]] (3 Einsätze); [[Gerhard Schweickert]] (1), [[Herbert Seltmann]] (3), [[Erich Tautenhahn]] (3); [[Herbert Beier]] (2), [[Erich Dietel]] (2), [[Fritz Müller (Fußballspieler)|Fritz Müller]] (3), [[Herbert Weigel]] (1); [[Johannes Breitenstein]] (3), [[Karl Dittes]] (2), [[Gerhard Heinzig]] (2), [[Rudolf Heyne]] (3), [[Ernst Viertel]] (2), [[Rudi Voigtmann]] (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiele um den Tschammerpokal ===&lt;br /&gt;
Fünfmal konnte sich der Planitzer SC für die Spiele um den [[Tschammerpokal]], der deutsche Fußballpokal im [[Drittes Reich|Dritten Reich]], qualifizieren. Nur zweimal gelang es der Mannschaft, die erste Runde zu überstehen, um danach aber in der zweiten Runde zu scheitern. Die sieben Spiele im Einzelnen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Paarung&lt;br /&gt;
!Ergebnis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[1. FC Nürnberg]] – Planitzer SC || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|7:0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1937 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|SC Planitz – [[Beuthener SuSV 09]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3:1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[VfB Stuttgart]] – Planitzer SC || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2:0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Hertha BSC]] – Planitzer SC || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|6:2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1940 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|Planitzer SC – [[Vorwärts-Rasensport Gleiwitz]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3:1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Wacker Wien]] – Planitzer SC ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6:2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1942 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[NSTG Falkenau]] – Planitzer SC ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3:1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsgeschichte nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Die Fußballmannschaft des Planitzer SC beendete die letzte reguläre Saison der [[Gauliga Sachsen 1943/44]] mit Rang 7 unter zehn Mannschaften. Im Laufe des Jahres 1944 kam der Spielbetrieb in Sachsen wegen der Ausweitung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zum Erliegen. Nach dem Kriegsende wurde [[Deutschland 1945 bis 1949|Deutschland]] von den Siegermächten besetzt. Der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierte Kontrollrat]] erließ am 17. Dezember 1945 die Direktive Nr. 23, mit der unter anderem alle Sportvereine in Deutschland zum 1. Januar 1946 aufgelöst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planitzer Fußballtradition wurde durch die [[SG Planitz]], die [[Fußball-Ostzonenmeisterschaft 1948|1948 Ostzonenmeister]] wurde, und später durch die [[Betriebssportgemeinschaft]] (BSG) des Zwickauer Autowerkes [[FSV Zwickau|ZSG Horch/BSG Motor/BSG Sachsenring Zwickau]] fortgesetzt. ZSG Horch Zwickau wurde 1950 erster [[DDR-Oberliga (Fußball)|Fußballmeister der DDR]] und die BSG Motor bzw. Sachsenring Zwickau wurden 1963, 1967 und 1975 [[FDGB-Pokal]]sieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielstätte ==&lt;br /&gt;
Die Heimstätte des Planitzer SC war die &amp;#039;&amp;#039;Westsachsenkampfbahn&amp;#039;&amp;#039; in Planitz, die später &amp;#039;&amp;#039;Alfred-Baumann-Kampfbahn&amp;#039;&amp;#039; hieß und heute &amp;#039;&amp;#039;Südkampfbahn&amp;#039;&amp;#039; heißt. In der Erfolgszeit des Planitzer SC fasste das Stadion 30.000 Zuschauer. Die frühere Planitzer Westsachsenkampfbahn ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen Zwickauer [[Westsachsenstadion]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niederplanitz_Suedkampfbahn.jpg|Südkampfbahn&lt;br /&gt;
Niederplanitz Suedkampfbahn1.JPG&lt;br /&gt;
Niederplanitz Suedkampfbahn2.JPG&lt;br /&gt;
Niederplanitz Suedkampfbahn3.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur  | Autor=[[Norbert Peschke (Heimatforscher)|Norbert Peschke]], Dieter Völkel | Titel=Die Geschichte des FSV Zwickau, von Wespenstichen und Haldenbeben | Verlag=Zschiesche | Ort=Wilkau-Haßlau | Datum=2012 | ISBN=978-3-9815145-0-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.f-archiv.de/ Das deutsche Fußball-Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.weltfussball.de/spielplan/deutsche-meisterschaft-1942-qualifikation/0/Deutsche Meisterschaft 1942 bei www.weltfussball.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.68277|EW=12.471113|type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1205036555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus dem Landkreis Zwickau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk Süd (Zwickau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Teich06</name></author>
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