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	<title>Planetarium Jena - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:34:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Planetarium_Jena&amp;diff=703799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: WP-Relevanz der Info besteht worin?</title>
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		<updated>2026-04-03T16:53:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP-Relevanz der Info besteht worin?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PlanetariumJena01.JPG|mini|Zeiss-Planetarium Jena 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Planetarium Jena on 5 January 2025.jpg|mini|Winteransicht (2025)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiss-Planetarium-jena.jpg|alternativtext=So sieht das Planetareum Jena Aus|mini|Planetarium 2017]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeiss-Planetarium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]] ist das weltweit betriebsälteste Großraum-Projektions-[[Planetarium]]. Es wurde am 18. Juli 1926 eröffnet. Das Zeiss-Planetarium ist ein Projektionsplanetarium, bei dem die [[Stern|Fixsterne]] und die [[Planeten]] auf die Innenseite einer weißen Kuppel projiziert werden. Es ist eines der [[Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland|Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahrzeichen.ingenieurbaukunst.de/wahrzeichen/das-zeiss-planetarium-in-jena/ |titel=Das ZEISS-PLANETARIUM in Jena – Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland |datum=2019-04-29 |sprache=de-DE |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin ist die [[Ernst-Abbe-Stiftung]] und betrieben wird das Planetarium durch die Sternevent GmbH. Im Jahr 2024 wurde es über 170.000 Mal besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanierung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/planetarium-geschlossen-sanierung-100.html |titel=Für mehrere Millionen Euro: Zeiss-Planetarium in Jena wird saniert |werk=[[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] |datum=2025-03-18 |abruf=2025-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dome Jena UnderConstruction.jpg|mini|Die provisorische Planetariumskuppel (ca. Anfang 1924)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Planetarium Jena.jpg|mini|Planetarium Jena (1926)]]&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Planetariums basiert auf einer Idee von [[Oskar von Miller]], dem Begründer des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] in München, der bereits im Jahre 1912 die Errichtung eines &amp;#039;&amp;#039;Ptolemäischen Planetariums&amp;#039;&amp;#039; im Stil eines begehbaren Himmelsglobus mit einer mechanischen Vorrichtung zur Darstellung der Planetenbahnen in seiner Institution vorsah. Zur Realisierung wandte er sich 1913 an das Unternehmen [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]] in Jena. Da sich das ursprüngliche Vorhaben als technisch zu aufwändig und kaum umsetzbar erwies, entwarf [[Walther Bauersfeld]] Anfang 1919 die grundlegende Form für ein Planetariumsgerät auf der Basis [[Optomechanik|optomechanischer]] [[Projektion (Optik)|Lichtprojektion]]. Dieses wurde 1924 als &amp;#039;&amp;#039;Modell I&amp;#039;&amp;#039; in München installiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Planetarium CRW 5892.jpg|mini|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
Ab Ende Juli 1924 besuchten bereits rund 80.000 Menschen die ersten Versuchsvorführungen des künstlichen Sternhimmels in einer provisorischen Kuppel auf dem Dach der Jenaer Zeiss-Werke, dieser wurde in der Presse als das „Wunder von Jena“ gefeiert.&lt;br /&gt;
Aufgrund großer Resonanz und Nachfrage aus anderen Städten und Regionen, begann die Firma Carl Zeiss mit der Planung eines großen und ständigen Planetariums in Jena und der Weiterentwicklung des Projektors zum &amp;#039;&amp;#039;Zeiss-Planetarium&amp;#039;&amp;#039; – später genannt &amp;#039;&amp;#039;Modell II&amp;#039;&amp;#039;. Binnen weniger Monate standen Planung und Entwurf, und Ende 1924 begann der Bau des Jenaer 25-Meter-Planetariums nach den Entwürfen der Architekten [[Schreiter &amp;amp; Schlag]] im damaligen Prinzessinnengarten. Nachdem 1926 bereits in Wuppertal-Barmen, Leipzig und Düsseldorf erste Großplanetarien eröffnet wurden, folgte am 18. Juli 1926 Jena als Nummer vier weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1984/85 wurde das Planetarium umfassend baulich und technisch erweitert. Der Einbau computergesteuerter Technik sowie der Austausch mit anderen Planetarien auf beiden Seiten des [[Eiserner Vorhang|eisernen Vorhangs]] führten zu einer Neuorientierung in Programmangebot und Besucherservice. 1993 folgten weitere technische Erneuerungen im Bereich peripherer Projektionstechnologien wie &amp;#039;&amp;#039;All-Sky&amp;#039;&amp;#039; Diaprojektion und Panoramasystemen. 1996 wurde der noch in klassischer Hantelform ausgeführte Sternprojektor &amp;#039;&amp;#039;Zeiss Cosmorama&amp;#039;&amp;#039; durch das Starball-Modell VIII „Universarium“, ebenfalls von der Firma Carl Zeiss Jena GmbH, ersetzt. Nach umfangreichen baulichen Restrukturierungen wurde das Planetarium im Oktober 2004 um das Restaurant „Bauersfeld“ erweitert. 2006 erfolgte die Installation des laserbasierten Ganzkuppelprojektionssystems [[ADLIP]] (All Dome Laser Image Projection) der Firmen Carl Zeiss und [[Jenoptik]]. Das Planetarium Jena wurde damit zum ersten laserbasierten Fulldomeplanetarium Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Derzeitige Projektionstechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ADLIP Jena.JPG|mini|ADLIP-Projektion im Planetarium Jena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Ganzkuppelprojektion ===&lt;br /&gt;
Am 3. November 2011 wurde ein komplett neues Video- und Audiosystem installiert, welches mit dem Begriff „Das Neue Planetarium“ betitelt wurde. Es handelt sich dabei um ein Powerdome-Velvet-Projektionssystem der Firma Zeiss, welches eine realistische Darstellung von Hell-Dunkel-Kontrasten ermöglicht und das bisher verwendete Adlip-System ersetzt. Damit ist eine höhere Auflösung bis zu 4096 × 4096 Pixel möglich und ein gesteigertes Kontrastverhältnis von 2.500.000:1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von acht [[Synchronität|synchron]] arbeitenden Velvet-Projektoren ist es möglich, bewegte Bilder auf der gesamten Kuppel mit mehr als 800&amp;amp;nbsp;m² Fläche darzustellen. Die Teilbilder werden so ineinander geblendet, dass der Betrachter keine Übergänge, sondern nur ein Gesamtbild an der Kuppel sieht. Die Projektoren sind am Kuppelrand installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiss liefert mit der Laserprojektion auch das bildgebende Rechnersystem „PowerDome“. Dieses System besorgt die [[Verzeichnung|Verzerrungskorrektur]], die Aufteilung des Gesamtbildes auf die einzelnen Projektoren und das Edge-Blending in Echtzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optomechanische Sternprojektion ===&lt;br /&gt;
Das „alte“ Herzstück des Planetariums ist der 1996 installierte Sternenprojektor Modell VIII. Mit ihm ist es möglich, das [[Firmament]] täuschend echt abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projektionskuppel ==&lt;br /&gt;
Für den Bau des Planetariums wurden erstmals neue Berechnungen und Fertigungsmethoden für dünnwandige Kuppeln ([[Schale (Technische Mechanik)|Schalen]]) aus Beton entwickelt. Das Planetarium mit seiner halbkugeligen Kuppel wurde von [[Walther Bauersfeld]] entwickelt. Sie besteht aus einem Stabnetzwerk ähnlich den [[Geodätische Kuppel|geodätischen Kuppeln]], die in späteren Jahren von [[Richard Buckminster Fuller]] gebaut wurden. Die Kuppel des Planetariums wurde in [[Zeiss-Dywidag-Schalenbauweise]] von der Bauunternehmung [[Dywidag|Dyckerhoff &amp;amp; Widmann AG]] erbaut und von [[Franz Dischinger]] konstruiert. Die nur sechs Zentimeter starke Betonschale der Planetariumskuppel hat einen Durchmesser von 25 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planetariumsprogramme ==&lt;br /&gt;
Wie viele andere Großplanetarien verfügt das Planetarium Jena über eine gewachsene Tradition hauseigener Planetariumsshowproduktion. Neben klassischen, live vorgetragenen Sternführungen wird im Planetarium Jena ein breites Spektrum an multimedialen Bildungs- und Unterhaltungsveranstaltungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die neue Tonanlage – das 3D-Sound-System [[SpatialSound Wave|„SpatialSoundWave“]] – ist die weltweit erste Festinstallation vom Ilmenauer [[Fraunhofer-Gesellschaft|Fraunhofer-Institut]] für digitale Medientechnologie IDMT in einer Planetariumskuppel und sorgt für ein Raumklangerlebnis der besonderen Art, da es mit der [[Wellenfeldsynthese]] arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Halbjahr 2026 soll das Planetarium und der Außenbereich für vier bis sechs Millionen Euro aufwendig saniert werden. Pünktlich zum 100. Geburtstag am 18. Juli 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanierung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bertram Kurze: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeiss-Planetarium Jena&amp;#039;&amp;#039; (= Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland 24). [[Bundesingenieurkammer]], Berlin 2019. ISBN 978-3-941867-33-8.&lt;br /&gt;
* Franz-Ferdinand von Falkenhausen, Otto Haueis, Ute Leonhardt, Otto Wiegand, Wolfgang Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss in Jena 1846 bis 1946.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 2004.&lt;br /&gt;
* Frank Döbert: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Jenaer OB 1924 den Planetariumsbau rettete und Schreiter &amp;amp; Schlag profitierten.&amp;#039;&amp;#039;, Ostthüringer Zeitung, 30. Juni 2010, [https://www.otz.de/kultur/article217394829/Wie-der-Jenaer-OB-1924-den-Planetariumsbau-rettete-und-Schreiter-Schlag-profitierten.html online hinter Bezahlschranke] (archiviert 2014 von Archive.today)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Planetarien in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://planetarium-jena.de/ Zeiss-Planetarium Jena]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeitbildraum.tu-berlin.de/fileadmin/f30/Materialseite/Texte/Krausse_DasZeissPlanetariumWissenInBewegung.pdf TU Berlin - Krausse: &amp;#039;&amp;#039;Architektur aus dem Geist der Projektion. Das Zeiss Planetarium.&amp;#039;&amp;#039;] – Ausführliche Schrift zu Architektur und Technik&lt;br /&gt;
* [https://www.rooom.com/360-view/9w48BL2GHeP &amp;#039;&amp;#039;360 Grad Rundgang durch Zeiss Planetarium Jena&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/55/54/N |EW=11/35/13/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=309184-3|VIAF=316771063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planetarium in Deutschland|Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planetariumsbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenkonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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