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	<title>Planetarium Barmen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:09:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Planetarium_Barmen&amp;diff=995120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AlanyaSeeburg: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2025-04-01T20:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Barmer Planetarium.JPG|mini|Planetarium Barmen, 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:010805 Gedenktafel Planetarium Barmen.jpg|mini|Gedenktafel Barmer Planetarium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barmer Planetarium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1926 eröffnetes [[Planetarium]] in den [[Barmer Anlagen]] in [[Barmen]], einem heutigen Stadtteil von [[Wuppertal]]. Bei der Eröffnung gehörte es zu den größten seiner Art. 1943 wurde es bei den [[Luftangriffe auf Wuppertal|Luftangriffen auf Wuppertal]] beschädigt, in der Nachkriegszeit verfiel die Bausubstanz zusehends, sodass die Ruine 1955 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 1924 beschloss die Stadt Barmen nach einer Vorführung einer neuartigen [[Optik|optischen]] [[Projektion (Optik)|Projektionstechnik]] der [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Firma Carl Zeiss]] aus [[Jena]] den Bau eines neuartigen Planetariums. Als Standort wurde zunächst der untere Eingangsbereich der Barmer Anlagen bestimmt. Nach Anwohnerprotesten verlegte man den Standort aber auf eine Fläche oberhalb der [[Barmer Stadthalle]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtbaudirektor Rückle übernahm zusammen mit dem Stadtbaurat Köhler die architektonische Planung, die eine große [[Freitreppe]] zu einer 11 × 4 Meter große Vorhalle und einem sich anschließenden [[Kuppel]]bau aus einem Eisennetzwerk mit [[Beton|Bimsbetonhülle]] mit 24,7 Meter Durchmesser und einer Höhe von 15 Metern vorsah. Die drei Türen zur Vorhalle waren mit aus Muschelkalk gefertigten [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] von [[Mars (Mythologie)|Mars]] und [[Venus (Mythologie)|Venus]] des in [[Elberfeld]] geborenen [[Bildhauer]]s [[Paul Wynand]] eingerahmt. In der Mitte der Kuppel wurde der von Carl Zeiss gebaute, 1,7 Tonnen schwere Projektionsapparat installiert, der mit seinem hantelförmigen Aufbau jeden gewünschten [[Sternenhimmel]] auf die Kuppelwände projizieren konnte. Der Modell&amp;amp;nbsp;II genannte Universalprojektor war eine Weiterentwicklung des für das [[Planetarium im Deutschen Museum]] gebauten Geräts. Mit insgesamt 119 Projektoren konnten 8900 [[Stern]]e, die [[Milchstraße]], [[Nebel (Astronomie)|Nebel]] und [[Sternhaufen]] sowie [[Sonne]], [[Mond]] und fünf [[Planet]]en dargestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ludwig Meier|Titel=Der Himmel auf Erden. Die Welt der Planetarien|Verlag=Barth|Ort=Leipzig / Heidelberg|Datum=1992|ISBN=3-335-00279-2|Seiten=51–53, 151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kuppel fanden mehr als 600 Besucher Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 1926 um 17 Uhr wurde das Planetarium, das die stolze Summe von 350.000 [[Reichsmark]] gekostet hatte, durch den Barmer [[Oberbürgermeister]] [[Paul Hartmann (Politiker, 1869)|Paul Hartmann]] mit einem Festakt unter Teilnahme von 500 Gästen feierlich eröffnet. Zum wissenschaftlichen Leiter wurde Dr. Erich Hoffmann bestellt, der seit 1920 hauptberuflich Physik- und Mathematiklehrer am [[Gymnasium Sedanstraße|Realgymnasium Sedanstraße]] war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruhm als größtes Planetarium seiner Art dauerte nur fünf Tage an. Die nahe gelegene Stadt [[Düsseldorf]] hatte – vermutlich angeregt durch die Barmer Bemühungen – im Rahmen der Neubauten für die Ausstellung „[[GeSoLei]]“ 1926 am Rheinufer ebenfalls ein Planetarium errichtet, das noch größer ausgefallen war, zumal es auch als Festsaal genutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barmer Planetarium war in den ersten Jahren eine große Attraktion für die Bevölkerung. Das Interesse flaute in den Folgejahren stark ab, was an der Konkurrenz durch die Düsseldorfer Anlage und den Auswirkungen der [[Weltwirtschaftskrise]] liegen könnte. 1931 wurde das reguläre Vortragsprogramm eingestellt. Von den 20.000 Besuchern im Jahr 1935 nahmen nur 650 an öffentlichen Vorführungen teil, der Rest setzte sich aus Schulklassen und anderen geschlossenen Benutzergruppen zusammen. Die Anforderungen der [[Nationalsozialisten]], das Programm auf ihre Propaganda anzupassen, wurden nicht umgesetzt, weshalb es wahrscheinlich auch keine Förderung mehr gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Blass, Sabrina Engert |url=https://www.uni-wuppertal.de/de/transfer/wissenschaftskommunikation/transfergeschichten/2024/sabrina-engert/ |titel=Das größte Planetarium der Welt stand in Barmen |werk=Transfergeschichten |hrsg=[[Bergische Universität Wuppertal]] |datum=2024 |sprache=de |abruf=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1943 erfolgte ein schwerer [[Luftangriffe auf Wuppertal|Luftangriff auf Wuppertal]]. Das Planetarium wurde durch einen Riss in der Kuppel nur leicht beschädigt, aber in der Folge nicht gesichert, so dass Wasser eindrang und die [[Bausubstanz]] schädigte. Plünderer stahlen den Projektionsapparat und die übrige technische Einrichtung und die beiden Plastiken fielen [[Vandalismus]] zum Opfer. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verfiel das Gebäude zusehends, bis nur noch das Eisengerippe des Kuppelbaus übrig blieb. 1955 folgte der endgültige Abriss. Seit 1997 erinnert eine Gedenktafel an den Bau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmal-wuppertal.de/2012/09/gedenkstein-fur-das-barmer-planetarium.html |titel=Gedenkstein für das Barmer Planetarium |werk=denkmal-wuppertal.de |datum=2012-09-12 |sprache=de |abruf=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Planetarien in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Margot Sundermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Planetarium in Barmen – Blütezeit und Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte im Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, 1994 (Jg. 3), S. 122–132&lt;br /&gt;
* Sabrina Engert: &amp;#039;&amp;#039;Der Himmel auf Erden in Barmen – über das erste Großplanetarium der Welt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte im Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, 2024 (Jg. 33), S. 68–78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Planetarium Barmen}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.planetarium-online.info/2339/1926barmen.html|titel=Die ersten Planetarien von 1923 bis 1939 – Barmen (Wuppertal)|werk=www.planetarium-online.info|archiv-url=https://web.archive.org/web/20060205031743/http://www.planetarium-online.info/2339/1926barmen.html|archiv-datum=2006-02-05|abruf=2024-03-17}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.talmagazin.de/artikeljugendgesamtarchiv/1256.html|titel=Mit der Bergbahn zu den Sehenswürdigkeiten auf den Südhöhen|werk=Talmagazin|datum=2005-04-19|archiv-url=http://web.archive.org/web/20070929042158/http://www.talmagazin.de/artikeljugendgesamtarchiv/1256.html|archiv-datum=2007-09-29|abruf=2024-03-17}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://planetariums-database.org/index.php?menu=sheet_planetarium&amp;amp;filtre=3043|titel=Barmen Planetarium|werk=Worldwide Planetariums Database|sprache=en|abruf=2024-03-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/15/53/N |EW=7/12/16/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Planetarium, Barmen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planetarium in Deutschland|Barmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planetariumsbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Veranstaltungsstätte in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AlanyaSeeburg</name></author>
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