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	<title>Plan R 4 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plan_R_4&amp;diff=2349438&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-63534-6: /* Vorangegangene Planungen */</title>
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		<updated>2025-09-24T11:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorangegangene Planungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriff Plan R 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Plan der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] zur Invasion des neutralen Staates [[Norwegen]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Der Plan sah die Invasion Norwegens im Falle eines deutschen Angriffs vor, der von den Alliierten als Reaktion auf die [[Operation Wilfred]] eingeplant war. Diese &amp;#039;&amp;#039;Operation Wilfred&amp;#039;&amp;#039; sah die Verminung von norwegischen Küstengewässern vor, um ein deutsches Eingreifen zu provozieren, da das Deutsche Reich auf den reibungslosen Seetransport in diesen Gewässern angewiesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:No-map.png|rechts|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorangegangene Planungen ==&lt;br /&gt;
Ähnliche Pläne hatten [[Vereinigtes Königreich|Briten]] und [[Frankreich|Franzosen]] schon während des [[Winterkrieg|finnisch-sowjetischen Winterkrieges]] vorbereitet ([[Operation Stratford]]). Ziel dieser Pläne war die Unterstützung Finnlands, beispielsweise durch Einsatz britischer Seestreitkräfte in schwedischen und norwegischen Gewässern. Als weitere Konsequenz wäre das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] von der kriegswichtigen Versorgung mit [[Eisenerz]] aus dem schwedischen [[Kiruna]] abgeschnitten. Hierfür war insbesondere die Besetzung des norwegischen Hafens [[Narvik]], dem Endpunkt und Verladehafen der [[Erzbahn (Schweden)|schwedischen Erzbahn]], strategisch wichtig. Auch hätte die Besetzung Norwegens den Briten die Sperrung des nördlichen Nordseezugangs ermöglicht sowie eine operative Basis für Luftangriffe gegen Deutschland ermöglicht. Vorbereitungen zur [[Dänemark unter deutscher Besatzung|deutschen Besetzung Dänemarks]] und [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegens]] waren die strategische Reaktion des Deutschen Reiches auf diese Planungen, von denen die deutsche Seite aufgrund Interpretation der diplomatischen Vorgänge zwischen den alliierten und den skandinavischen Ländern, Ergebnissen der Luftaufklärung und von abgehörten Funkgesprächen Kenntnis hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführung ==&lt;br /&gt;
Nachdem die deutschen Planungen unter dem Eindruck des [[Frieden von Moskau|Friedensvertrags von Moskau]] am 13. März 1940 zunächst unterbrochen worden waren, nahm das [[Oberkommando der Wehrmacht|deutsche Oberkommando]] die Vorbereitungen zur Besetzung Norwegens und Dänemarks im Rahmen des [[Unternehmen Weserübung|Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Weserübung&amp;#039;&amp;#039;]] gegen Monatsende wieder auf. Die Entscheidung für den Beginn dieser Unternehmung fällte [[Adolf Hitler]] am 1. April, nachdem er in einem Lagevortrag darüber unterrichtet worden war, dass die Wettersituation – insbesondere der [[Eisgang]] in der Ostsee – ein Auslaufen der Seestreitkräfte und einen Einsatz der Luftstreitkräfte zulassen würde. Er bestimmte den 9. April, 5:15 Uhr als Startzeitpunkt für &amp;#039;&amp;#039;Weserübung&amp;#039;&amp;#039;. Erste Versorgungsschiffe legten am 3. April ab, gefolgt von größeren Einheiten, die die Häfen am 6. April verließen. Während die ersten deutschen Schiffe bereits in See waren, einigte sich auch die alliierte Seite darauf, die zuvor verschobene &amp;#039;&amp;#039;Operation Wilfred&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Plan R 4&amp;#039;&amp;#039; auszulösen. Zunächst sollten die Unternehmungen im Zusammenhang mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Royal Marine]]&amp;#039;&amp;#039; – der Verminung des [[Rhein]]s – zusammengefasst ausgeführt werden, was auf Drängen Frankreichs wieder aufgegeben wurde. Als am 8. April die ersten Minen gelegt wurden, war &amp;#039;&amp;#039;Weserübung&amp;#039;&amp;#039; bereits in vollem Gange, die deutschen Invasionsgruppen trafen teilweise auf Streitkräfte der alliierten Minenlegeaktion, was zur Versenkung des britischen Zerstörers &amp;#039;&amp;#039;[[Glowworm (Schiff, 1936)|Glowworm]]&amp;#039;&amp;#039; führte. Unter dem Eindruck der nunmehr geänderten Lage wurden die Minenoperationen abgebrochen und &amp;#039;&amp;#039;Plan R 4&amp;#039;&amp;#039; aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Earl F. Ziemke |Titel=The German Decision To Invade Norway and Denmark |Kapitel=2 |Seiten=69 |Sammelwerk=Command Decisions |Hrsg=United States Army Center of Military History |Datum=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. April kapitulierte Dänemark nach wenigen Stunden. In der [[Schlacht um Narvik]] kam es zu deutsch-britisch-norwegischen Seegefechten, danach zu wochenlangen Kämpfen an Land, bis sich die Alliierten angesichts der Niederlage Frankreichs im [[Westfeldzug]] am 8. Juni 1940 aus Norwegen zurückzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Earl F. Ziemke]] |Titel=The German Decision To Invade Norway and Denmark |Kapitel=2 |Seiten=49–72 |Online=https://history.army.mil/books/70-7_02.htm |ID=CMH Pub 70-7 |Sammelwerk=Command Decisions |Hrsg=United States Army Center of Military History |Datum=2000}}&lt;br /&gt;
* [[Winston Churchill]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Fischer (Tb.), Frankfurt 2003; Auflage: 4, ISBN 978-3-596-16113-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operationsplanung des Zweiten Weltkriegs|R 4]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg in Westeuropa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigtes Königreich im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|R 4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-63534-6</name></author>
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