<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plagefenn</id>
	<title>Plagefenn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Plagefenn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plagefenn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T05:44:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plagefenn&amp;diff=307031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plagefenn&amp;diff=307031&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-22T08:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Plagefenn&lt;br /&gt;
| Bild               = 17-05-23-Plagefenn-RalfR-RR70767.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Luftbild der Kernzone&lt;br /&gt;
| Lage               = &lt;br /&gt;
| Kennung            = &lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 14410&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 10.54&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52/53/22.704/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/57/14.436/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BB &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 12. September 1990&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = erstes Naturschutzgebiet Norddeutschlands, &amp;lt;br/&amp;gt;Teil des [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin|Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin]]&lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plagefenn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Moor]] im [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin]]. Das [[Totalreservat]] befindet sich um den [[Großer Plagesee|Großen]] und Kleinen Plagesee südlich von [[Brodowin]] und hat eine Fläche von 290 [[Hektar]]. Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Plagefenn erstreckt sich von den Plageseen bis nach [[Liepe (Barnim)|Liepe]]. Es wurde am 12. September 1990 mit dem letzten [[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Ministerratsbeschluss]] gebildet und hat eine Fläche von 1054 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name des Gebietes geht mit Sicherheit auf eine 1258 erwähnte Siedlung namens &amp;#039;&amp;#039;Plawe&amp;#039;&amp;#039; zurück. Die genaue Lage dieser Siedlung ist heute nicht mehr bekannt. „Plawe“ wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Plaue&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Plage&amp;#039;&amp;#039; genannt. „Plaw“ bedeutet im [[Polabische Sprache|Altpolabischen]] „[[sumpf]]iges Gelände“ oder „[[Moor]]“. In einer weiteren Erwähnung 1459 als „Plauel deserta“ wird die Zerstörung oder das Verlassen der Siedlung erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Naturschutzgebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Eberswalder Forstliche Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Band XXXI). Seite 22: &amp;#039;&amp;#039;Namensgrundlage.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Plagefenn entstand als [[Zungenbecken]] eines ehemaligen [[Gletscher]]s während der [[Weichselkaltzeit]]. Die beiden [[See]]n verfügen über keinen direkten Abfluss, sondern kommunizieren direkt mit dem Fenn (Moor). Das Plagefenn entwässert über den Lieperpossegraben direkt in das Tal der ehemaligen [[Finow]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Managementplan für das FFH-Gebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Plageseen und [[Liepe (Barnim)|Liepe]] liegen mehrere Moore, die durch [[Wassergraben|Gräben]] miteinander verbunden sind, die noch heute erkennbar von den [[Zisterzienser]]mönchen errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Nettelgraben]] verlieren alle [[Feuchtgebiet]]e rund um das Plagefenn sehr viel [[Wasser]]. Dies war durch die Zisterzienser sicher so gewollt, da sie ihr erstes [[Kloster]] am [[Ufer]] des [[Parsteiner See]]s auf einer [[Insel]] errichtet hatten. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde auf Karten noch ein deutlich höherer Wasserstand verzeichnet. 1714 waren Plagesee, Wesensee und Brodowinsee noch verbunden, das Dorf [[Brodowin]] hatte fast Inselcharakter. 1767 waren die heutigen Plageseen noch verbunden. 1820 betrug die [[Weidegerechtigkeit]] für [[Liepe (Barnim)|Liepe]] 183 Schweine, 766 Pferde, 2488 Kühe und Ochsen sowie 10535 Schafe. Diese Tiere wurden damals gern im Wald auf die Weide gestellt, somit lag den Bauern viel an einer Entwässerung des Gebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Naturschutzgebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Eberswalder Forstliche Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Band XXXI). Seite 32: 3.2.4 &amp;#039;&amp;#039;Waldweide (Weide-, Hutungs- bzw. Hütungsgerechtigkeit).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative von [[Oberförster|Forstmeister]] [[Max Kienitz]] wurde es 1907 mit einer Fläche von 177 Hektar als erstes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Norddeutschland]]s eingerichtet. 1938 erhielt das Plagefenn eine Schutzgebietsverordnung. 1954 wurde die Unterschutzstellung durch das [[Naturschutz in der DDR#Neues Naturschutzrecht und Neuorganisation der Naturschutzarbeit|Naturschutzgesetz der DDR]] aufrechterhalten. 1957 wurde um das Plagefenn herum das Landschaftsschutzgebiet „Choriner Endmoränenbogen“ gebildet. Ab Anfang der 70er Jahre verschlechterte sich die Wasserqualität der Seen durch Gülleeinbringung in die umliegenden Äcker. Das Naturschutzgebiet trocknet durch Meliorationsgräben und Wasserabführung im Interesse der Land- und Forstwirtschaft weiter aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Naturschutzgebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Eberswalder Forstliche Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Band XXXI). Seite 25: Plagefenn – Naturschutzgebiet auf gesetzlicher Grundlage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kernzone des Plagefenn handelt es sich um ein [[Totalreservat]]. Fischerei in den Seen und Jagd ruhen in diesem Gebiet, das Betreten ist verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Niederschlag|Niederschläge]] immer geringer wurden und ein weiteres Austrocknen der [[Landschaft]] verhindert oder zumindest verlangsamt werden sollte, wurden [[2005]] einige Gräben gestaut. Im Naturschutzgebiet haben sich wieder [[Biber]] angesiedelt, die nun diese Stauungen teilweise vornehmen. Die Lieper Posse war 2000 ausgetrocknet und nur noch von einem Graben durchflossen, in Katasterkarten von 1912 wurde die gesamte Posse noch als Moor ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=200&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schild Naturschutzgebiet Plagefenn.jpg|Grenze des NSG Plagefenn&lt;br /&gt;
15-05-09-Biosphärenreservat-Schorfheide-Chorin-Totalreservat-Plagefenn-DSCF5538-RalfR.jpg|Moorlandschaft im Totalreservat&lt;br /&gt;
18-01-16-Plagefenn-RalfR RR80605.jpg|Lieper Posse 2018&lt;br /&gt;
18-01-16-Plagefenn-RalfR RR80585.jpg|Moor im Totalreservat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Managementplan für das FFH-Gebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039;. Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Mai 2019 ([https://lfu.brandenburg.de/daten/n/natura2000/managementplanung/139/MP139.pdf PDF]; 16,34&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Naturschutzgebiet Plagefenn&amp;#039;&amp;#039;. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band XXXI. Hrsg.: MLUV des Landes Brandenburg Landesforstanstalt Eberswalde, Tagungsband zur Jubiläumsveranstaltung vom 11. bis 12. Mai 2007 in Chorin, Eberswalde 2007 ([https://mlul.brandenburg.de/media_fast/4055/efs31.pdf PDF]; 5,77&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Jürgen Peters, Jan Eisenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Von Schwedenlinden, Findlingen und Rummeln. Naturdenkmale in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (Hrsg.), 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2011, S.&amp;amp;nbsp;39–42 ([https://mluk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/n_denkmal.pdf PDF]; 29,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Plagefenn|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Barnim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Barnim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>