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	<title>Placidus Fixlmillner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Placidus_Fixlmillner&amp;diff=265351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lieberraldus am 9. Februar 2026 um 16:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-09T16:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Placidus Fixlmillner.jpg|mini|160px|right|Placidus Fixlmillner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Placidus Fixlmillner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Plazidus Fixlmillner&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Mai]] [[1721]] in [[Kematen an der Krems|Achleiten]], [[Oberösterreich]] als &amp;#039;&amp;#039;Josef Fixlmüller&amp;#039;&amp;#039;; † [[27. August]] [[1791]] im [[Stift Kremsmünster]]) war ein vielseitiger [[Wissenschafter]], Jurist und [[Hochschullehrer]] des Spätbarock. Er wurde insbesondere als [[Astronom]] und in der [[Musiktheorie]] bekannt. Von 1762 bis 1791 war der [[Benediktiner|Benediktinerpater]] Direktor der [[Sternwarte Kremsmünster]] und der Laboratorien des Stiftes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bevor Josef Fixlmillner&amp;lt;!--Fixlmillner oder Fixlmüller?--&amp;gt; um 1737 in die [[Benediktinerabtei]] Kremsmünster eintrat, besuchte er 1729 bis 1735 das dortige berühmte [[Stiftsgymnasium Kremsmünster|Stiftsgymnasium]]. Als Novize erhielt er den [[Ordensname]]n des Heiligen [[Placidus von Subiaco|Placidus]]&amp;lt;!--Es gibt mehrere heilige Placidi. Ist es sicher dieser?--&amp;gt;. In [[Salzburg]] studierte er sodann [[Philosophie]], [[Musik]] und [[Mathematik]] und wurde 1737 zum [[Dr. phil.]] promoviert. Ende 1738 legte er schließlich die Ordensprofess ab. Ab 1740 belegte er an der [[Universität Salzburg]] die Fächer [[Theologie]], morgen- und abendländische [[Orientalische Sprachen|Sprachen]] sowie Altertumskunde, und wurde 1745 zum [[Dr. theol.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1746 wirkte er über 40 Jahre lang als Professor für [[Kirchenrecht]], hatte hohe Ämter an [[Akademie]]n und war 1749–1791 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Höheren Schulen. Erst durch den [[Venusdurchgang]] 1761 wandte er sich endgültig der Sternkunde zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Onkel hatte 1748 als [[Abt]] von Kremsmünster die Sternwarte erbauen lassen, die auch als „Mathematischer Turm“ bezeichnet wurde. Fixlmillner ergänzte ihre Ausrüstung und konstruierte neue [[Messinstrument|Instrumente]], mit denen er die [[geografische Breite]] und [[geografische Länge|Länge]] so genau bestimmte, dass ihm 1762 die Leitung der Sternwarte übertragen wurde. Er war ein begeisterter und fleißiger Beobachter vieler Phänomene – und das gleichzeitig mit seiner Salzburger Professur aus [[Kanonisches Recht|Kanonischem Recht]]. Für diese Verdienste erhielt er Ehrung und Amt eines Apostolischen [[Notar]]s des römischen Gerichtshofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang ihm, trotz dieser Aufgabe weiterhin als Astronom zu arbeiten. Er gehörte zu den ersten Beobachtern des Planeten [[Uranus (Planet)|Uranus]], als dieser 1781 von [[Wilhelm Herschel]] entdeckt wurde, und berechnete aus seinen Beobachtungen als erster die [[Umlaufbahn]] des neuen Planeten. Seine präzisen [[Sternörter]] des [[Merkur (Planet)|Merkur]] und des Merkurdurchgangs 1782 waren für [[Jérôme Lalande|Lalandes]] Planetentafeln von großem Wert. Fixlmillner schrieb ferner die „Meridianus speculæ astronomicæ cremifanensis“ ([[Steyr]] 1765) über die [[Ortsbestimmung]] des Observatoriums, das für viele Bibliotheken zum ersten Standardwerk der [[Astrogeodäsie]] wurde und das „[[Dezennium|Decennium]] astronomicum“ (Steyr 1776). Aus den weltweit gesammelten Beobachtungen des [[Venusdurchgang]]s von [[1769]] berechnete Fixlmillner den Abstand zwischen Erde und Sonne ([[Astronomische Einheit]]) zu 154,05 Millionen Kilometer, was damals der genaueste Wert war (Abweichung vom heute gültigen Wert nur 3 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. August 1791 starb Pater Placidus Fixlmillner im 71. Lebensjahr an [[Diarrhoea colliquativa]]. Pater [[Thaddäus Derfflinger]], sein Nachfolger an der Sternwarte, publizierte 1791 die „Acta cremifanensia a Placido Fixlmillner“, welche anschaulich die gesamte Breite von Fixlmillners Werk, von der Astronomie über Messtechnik und Rechtsfragen bis zur Musiktheorie, belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fixlmillner wurde als groß und schlank geschildert und von liebenswürdigem [[Umgangsformen|Umgang]]. Sein Wahlspruch als Mönch war &amp;#039;&amp;#039;Sicut amat quemquam, ita amatur a quoquam&amp;#039;&amp;#039; (Wie man jemanden liebt, so wird man von demjenigen geliebt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Komponist]] und Musiklehrer entwickelte er eine [[Notenschrift]], die für Laien leicht verständlich war, doch setzte sie sich gegen die schon verbreitete nicht durch. Orgel und [[Kontrapunkt]] hatte er bei [[Johann Ernst Eberlin]] in Salzburg studiert. Unter Astronomen soll ihn jeder in Europa gekannt haben, und über sein am weitesten verbreitetes Buch &amp;#039;&amp;#039;Rei publicae sacrae origines divinae&amp;#039;&amp;#039; (1756) sagten Zeitgenossen, es sollte eigentlich mit goldenen Lettern gedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Decenium astronomicum (1776)&lt;br /&gt;
* Meridianus speculae astronomicae cremifanensis (1765)&lt;br /&gt;
* Rei publicae sacrae origines divinae (1756)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eponyme ==&lt;br /&gt;
2005 wurde der [[Asteroid]] [[(43955) Fixlmüller]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.minorplanetcenter.net/iau/ECS/MPCArchive/2005/MPC_20050125.pdf Minor Planet Circ. 53471] (dort Falschschreibung Fixmüller)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.minorplanetcenter.net/db_search/show_object?object_id=43955 MPC]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch, das neueste zuerst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Amand Kraml: &amp;#039;&amp;#039;P. Placidus Fixlmillner OSB (1721–1791). Noch eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039; 98 (2022), S. 413–421. [mit ausführlichem Quellen- und Literaturanhang]&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|219|219|Placidus Fixlmillner|Ansgar Rabenalt OSB|116586621}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|86|87|Placidus Fixlmillner|Christian Bruhns|ADB:Fixlmillner, Placidus}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;5. P. Placidus Fixlmillner&amp;#039;&amp;#039;, in [[Franz Xaver von Zach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine geographische Ephemeriden.&amp;#039;&amp;#039; 4. Bd., November, V. Vermischte Nachrichten, Weimar 1799, S. 484–489 {{Digitalisat|GB=H9YBAAAAYAAJ|SZ=PA484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.specula.at/adv/biograph.htm Biografien der Sternwarte Kremsmünster]&lt;br /&gt;
* [https://www.newadvent.org/cathen/06088a.htm Biografie] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116586621|LCCN=no/2010/95845|VIAF=42592883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fixlmillner, Placidus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Alte Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzstift Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1721]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kremsmünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (kanonisches Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fixlmillner, Placidus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fixlmüller, Josef (ursprünglicher Name); Fixlmillner, Plazidus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Astronom und Benediktiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1721&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Achleiten (Gemeinde Kematen)|Achleiten]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1791&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieberraldus</name></author>
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