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	<title>Placidus Braun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:46:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Placidus_Braun&amp;diff=1729175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Leben */ wl</title>
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		<updated>2024-12-15T09:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Denkmal für Placidus Braun auf dem Katholischen Friedhof an der Hermanstraße in Augsburg.jpg|mini|Denkmal für Placidus Braun (1756–1829) im Vorraum der Friedhofskirche St. Michael auf dem [[Katholischer Friedhof an der Hermanstraße|Katholischen Friedhof an der Hermanstraße]] in Augsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Placidus Braun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1756]] in [[Peiting]]; † [[23. Oktober]] [[1829]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher [[Benediktiner]]pater und [[Kirchenhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun war der Sohn eines Bäckers. Er besuchte in Füssen die Klosterschule [[Kloster St. Mang|St. Mang]], die sein Interesse an Musik weckte. Als Zwölfjähriger entschied er sich, als Chorknabe in die [[Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg|Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra]] nach Augsburg zu wechseln. Hier setzte er seine Schulbildung am [[Jesuiten]]gymnasium [[Gymnasium bei Sankt Stephan (Augsburg)|St. Salvator]] sechs Jahre lang fort. Im Jahr 1775 wurde er in das Kloster der Benediktiner aufgenommen. Seine [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] ist aus dem Jahr 1779 überliefert. Die Benediktiner des Reichsstifts beauftragten ihn mit der Pflege ihrer Bibliothek (ab 1785 als verantwortlichen [[Bibliothekar]]) und des Archivs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1796 wurde ihm als Groß[[cellerar]] die Sorge um die Finanzen des Klosters anvertraut. Er musste sich hierbei auch um während der Napoleonischen Kriege einquartierte französische Truppenteile kümmern. Placidus Braun sträubte sich nachhaltig gegen die [[Säkularisation]] des Klosters. 1803 wurde er nach der Räumung des Klosters für weltliche Zwecke Bibliothekar und Archivar im Bischöflichen [[Ordinariat (Behörde)|Ordinariat]] in Augsburg. Er brachte hier Bücher aus dem Kloster St. Ulrich und Afra sowie aus dem Kloster St. Mang in Füssen ein, welche ihm der dort letzte Abt [[Aemilian Hafner]] übergeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?action=browse&amp;amp;id=Dioezesan-_Und_Pastoralbibliothek_(Augsburg)&amp;amp;revision=1 Geschichte der Diözesan- und Pastoralbibliothek Augsburg], abgerufen am 10. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Braun kam mit weiteren Mönchen in der Nähe des Klosters unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv, die Bischöfe und die Rechte der Kirche vor Schaden zu bewahren, ließ ihn Historiker werden. Am 3. August 1808 berief ihn die [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] als Mitglied, was er angestrebt hatte. Er hatte nunmehr wieder Zugang zu den vom Königreich eingezogenen historischen Urkunden des Reichsstifts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod soll Braun täglich die Frühmesse in der [[Basilika St. Ulrich und Afra]] besucht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte als Verteidigung“&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;„Augsburger Allgemeine“&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Februar 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Braun geht ein gedrucktes Verzeichnis aller [[Inkunabel]]n der Reichsabtei zurück. Es zählte zu den ersten Werken seiner Art. Ein sechs Bände umfassendes gedrucktes [[Inventar]] aller Handschriften folgte. Schilderungen des Lebens der männlichen Bistumspatrone [[Ulrich von Augsburg]] und [[Simpert]] waren seine nächsten Werke. Aus dem Jahr 1804 stammt das Buch mit dem sperrigen Titel &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte von der Bekehrung, Leiden und Erfindung der hl. Märtyrinn Afra, dann von der Heiligkeit, Verherrlichung und den Schicksalen ihrer Grabstätte“&amp;#039;&amp;#039;. Braun verfasste ferner eine Geschichte der Augsburger [[Kollegiatstift]]e St. Moritz, St. Georg und St. Gertrud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters entstanden&lt;br /&gt;
*von 1813 bis 1815 die vierbändige „Geschichte der Bischöfe von Augsburg“&lt;br /&gt;
*1817 die &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte der Kirche und des Stiftes der Heiligen Ulrich und Afra in Augsburg“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1822 die &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte des Collegiums der Jesuiten in Augsburg“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1823 die zweibändige &amp;#039;&amp;#039;„Historisch-topographische Beschreibung der Diöcese Augsburg“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1825 eine &amp;#039;&amp;#039;„Lebensgeschichte aller Heiligen und Seligen der Stadt und der Diöcese Augsburg“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-stadtlexikon.de/index.php?id=157 &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;„Monumenta Boica“&amp;#039;&amp;#039; edierte er die&lt;br /&gt;
*Urkunden des [[Hochstift Augsburg|Hochstiftes Augsburg]] (5 Bände) und&lt;br /&gt;
*Urkunden des Reichsstifts St. Ulrich und Afra (2 Bände).&lt;br /&gt;
Als letztes Werk erschien von ihm 1829 &amp;#039;&amp;#039;„Die Domkirche in Augsburg und der hohe und niedere Clerus derselben“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|272|274|Braun, Placidus|[[Anton von Steichele]]|ADB:Braun, Placidus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtlexikon-augsburg.de/index.php?id=114&amp;amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=3&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3398&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=125&amp;amp;cHash=e7cc87cbc4 &amp;#039;&amp;#039;Placidus Braun&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 1998; ISBN 3-922769-28-4&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Große Bayerische Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, Reprint 2010, S. 223&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|89|89|Braun, Placidus|autor=Ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikisource|Catholic Encyclopedia (1913)/Placidus Braun|Placidus Braun|lang=en}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|128673109}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=cDICAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA22&amp;amp;dq=%22Placidus+Braun%22+%22Ulrich+und+Afra%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3#v=onepage&amp;amp;q=%22Placidus%20Braun%22%20%22Ulrich%20und%20Afra%22&amp;amp;f=false Artikel der &amp;#039;&amp;#039;„Allgemeinen Literaturzeitung“&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Januar 1790 über Brauns ersterschienenes Werk von 1788]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128673109|VIAF=25662117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Placidus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Placidus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Benediktiner und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Peiting]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1829&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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